Geschützt: 6. Woche
Geschützt: Jetzt ist es also offiziell
Geschützt: Freu Dich!
Geschützt: Wer sagt, er hätte DAS kommen sehen, lügt!
Herzlichen Glückwunsch…
…zum 30. Geburtstag Oliver! Ganz unbekannterweise und ganz ernst gemeint.
Der Oliver ist nämlich das erste IVFchen in Deutschland und wurde heute vor 30 Jahren geboren!
Geschützt: Hier nun endlich die Vollzugsmeldung
intelligent und schön… wohl eher nicht
Meistens ist es ja doch so, dass man entweder intelligent oder schön ist. Entweder man ist schön und alle Herzen fliegen einem und man kommt so durch oder aber eben nicht und man muss sich mit seinem Verstand durchs Leben schlagen. Was dann wiederum meistens dazu führt, dass die vermehrte Nutzung des eigenen Hirns zu einer gesteigerten Intelligenz führt. Man kann es auch ganz schlimm treffen und endet als mittelmässig schön und mittelmässig intelligent und muss dann anders versuchen, sich irgendwie von der Masse abzuheben, um zu bekommen, was man will.
Es gibt natürlich auch seltene Glücksfälle wie mirmich und man ist intelligent und schön. Wobei, Glücksfall… Es ist auch nicht so einfach, wenn man immer versuchen muss, dies möglichst unauffällig zu sein, damit man sich nicht den Neid der Welt an den Hals holt. Aber gut ich schweife ab… Worauf ich eigentlich hinaus will:
Dieses Problem schön und/oder intelligent haben anscheinend nicht nur Menschen. Nein, auch unser Hund ist ein Musterbeispiel dafür. Wirklich niemand kann abstreiten, dass er schön ist. Alle gucken sich nach ihm um und jeder dreht uns ein Gespräch an, wenn wir zusammen durch die Stadt laufen. Ihr ahnt es sicher schon, die Kehrseite ist seine Intelligenz oder wie wir liebevoll zu sagen pflegen – seine Plüschigkeit. Ja er ist stolz und schön, aber ja, er braucht auch immer etwas länger. Er macht, was man ihm sagt, aber eben verzögert und langsamer. Selbst in der Hundschule, wurden ihm immer ein paar Sekunden mehr zugestanden, bis er das Kommando ausgeführt haben musste.
Montag früh hat er allerdings den Vogel abgeschossen! Wir beide laufen seine morgentliche Hunderunde durch das nahe gelegene Gewerbegebiet ( zugegeben es war mit 6.00 Uhr noch recht früh ) und er trottet langsam und entspannt von Grashalm zu Grashalm und nimmt hier und da eine Geruchsprobe, hat die ganze Zeit den Kopf hängen und sieht dabei den vor ihm geparkten Reisebus nicht. Ich mache einen Bogen drum und denke noch, naja, er wird den REISEBUS schon noch sehen, aber falsch… er rennt dagegen! Er tippt mit seiner Stirn gegen das Nummernschild vorn und guckt dann völlig überrascht hoch. Ich meine, langsam – ja, trottelig – ja, aber wie kann man bitte einen Reisebus übersehen?