Wie der Schnee seine Farbe bekam
Hab ich euch eigentlich schon mal die Geschichte erzählt, wie der Schnee seine Farbe bekam? Nein? Das war nämlich so:
Es begab sich zu einer Zeit, als noch alle Blumen im Winter bei Schnee blüten und der Schnee keine Farbe hatte.
Das fand der Schnee nicht so schön und hat darum die Blumen gefragt, ob sie ihm nicht Farbe abgeben wollten. Er fragte die Sonnenblume, ob er auch dieses tolle, satte Gelb haben dürfe, aber die Sonnenblume verwehrte ihm diesen Wunsch. Er fragte die Kornblume, ob er dann ihr schönes, leuchtendes Blau bekommen könnte und auch sie sagte nein. Er fragte die Rose, ob er denn ihr unwiderstehliches rot haben dürfe, aber die stolze Rose antwortete nicht einmal.
Traurig und fast ohne Hoffnung fragte der Schnee abschließend das Schneeglöckchen, ob es denn sein reines weiss mit ihm teilen wolle und zu seiner Überraschung sagte das Schneeglöckchen ja!
Zum Dank für seine Hilfe lässt der Schnee nun im Winter alle anderen bunten Blumen erfrieren, damit man nur das kleine, reine Schneeglöcken bewundern kann.
UND wie komm ich jetzt darauf? Ich bin gestern mit dem Hund an den ersten Schneeglöckchen der Saison vorbei gelaufen und da ist mir diese kleine Geschichte wieder eingefallen….
Geschützt: Ich möchte auch noch was zum Thema Kindergarten sagen – also aus holländischer Sicht dann…
Geschützt: Was will ich eigentlich sagen…???
Geschützt: Und nicht mal mit der Wimper gezuckt!
Aso – jetzt versteh’ ich!
Ich hab heute Nachmittag das letzte Pulverstäbchen aus dem Pappkarton genommen und ich muss gestehen, ich fand das Ganze irgendwie nix. Umständlich und schlecht zu handhaben… Nun gut, dachte ich mir, ich kaufe es einfach nicht wieder. Beim Zerreißen des Kartons sehe ich dann den Serviervorschlag des Herstellers und da war mir dann alles klar – die netten Leute empfehlen, das Zeug aus eine Tasse zu trinken!!! Man, warum hab ich das nicht gleich gesehen? Hätte ich da vielleicht selbst drauf kommen müssen?
Ich hätte da vielleicht noch einen extreeeem verwegenen Zusatzvorschlag: Warum nicht einfach noch einen Löffel mit im Bild platzieren, dann weiß der geneigte Genießer auch, dass er vor dem Trinken umrühren kann.
Ja, ja – das Alter
Es ist nicht mehr so lange hin und der Schokomann hat einen runden Geburtstag. Seit dem dieses Ereignis in greifbare Nähe gerückt ist, kann ich mir des öfteren anhören, dass sein Körper langsam aber stetig verfällt. Vorallem sein Rücken und seine Knie sind in den Mittelpunkt seiner Sorge gerückt. Ich glaube ja, dass hat nicht so viel mit seinem Alter, sondern eher mit seiner enormen Körperlänge zu tun…
WEIL: Der Schokomann schnarcht! Nicht nur ein bisschen, sondern so richtig richtig. Manchmal ist es so schlimm, dass selbst getrennte Schlafzimmer nicht helfen würden. Dabei ist es völlig Banane, ob er auf der linken Seite, der rechten Seite oder auf dem Rücken liegt. Er schnarcht irgendwie immer – außer man verändert seine Schlafposition ganz leicht. Das tut der Schokomann aber leider nicht selbst – nein, er schnarcht seelig vor sich hin und ist völlig unbeeindruckt von seiner nächtlichen Ruhestörung. Damit ich auch schlafen kann, muss ich ihn also bewegen. Die knapp 35 cm Längenunterschied helfen da nicht wirklich. Inzwischen versuche ich nicht mehr, ihn sanft zu schieben oder zu bewegen – nein – ich trete ihn gezielt! Vorzugsweise in den Rücken oder in die Knie. Je nach dem, wie schnell er darauf reagiert mit zunehmender Kraft, bis er sich bewegt – immer noch im Tiefschlaf!
ICH lasse ihn im Glauben, dass das Alter seinen Rücken und seine Knie ruiniert. ICH brauche auch Schlaf!
