27.07.10
geschrieben in Allgemein um 18:25 von felia
Mit dem heutigen Ergebnis bei der Feindiagnostik-Kontrolle hätte ich nach den 3 vorherigen Untersuchungen nie gerechnet. Entgegen aller Erwartungen, Wahrscheinlichkeiten und Prognosen hat sich der uteroplazentare Gefäßwiderstand bei mir nämlich tatsächlich normalisiert *ohnmacht*… ich konnte es gar nicht glauben und war dann ganz hin und weg von so einer tollen Nachricht *freu*. Zur Feindiagnostik müssen wir nun auch nicht mehr. Es sieht also ganz danach aus, als würde es keine verfrühte Zwangsentbindung geben, sondern unser Schmucker hat nun all die Zeit, die er haben möchte. Nachdem weder Gebärmutterhals noch Muttermund auch nur die geringsten Anstalten machen sich langsam in Richtung geburtsbereit zu verändern tippe ich nun auch eher auf eine mächtige Verspätung. Außerdem hat sich unser kleiner Frechdachs doch glatt wieder mit dem Kopf nach oben gedreht. Am Freitag hat uns die Hebi im Geburtsvorbereitungskurs noch gezeigt, wie wir ihn ertasten können und da lag er noch brav unten. Der Arzt sagte, es wäre noch sehr viel Fruchtwasser da, wodurch er viel Spielraum in den Bewegungen hat und das wohl noch ne ganze Weile, sprich es ist zu erwarten, dass da weiter geturnt wird, möglicherweise sogar bis zum Schluß. Ich hoffe nur, da wird kein Kaiserschnitt draus, aber da hilft wohl nur abwarten. Gewogen hat er heute 2100 g bei ca. 44 cm. Auf der anderen Seite ist das natürlich auch sehr brav von unserem kleinen Zwacken seinen Eltern noch etwas Zeit zu geben, damit sie alles in Ruhe fertig machen können grins. Im Gegensatz zu den meisten Septemberlies steht unser Kinderzimmer nämlich noch nicht und etwas krieg ich deshalb auch schon die Panik…. es rächt sich halt jetzt einfach, dass wir bei unserem Umzug letztes Jahr so gut wie nichts weggeschmissen haben und das nun nachholen müssen, um genug Platz zu schaffen.
Ansonsten gehts mir eigentlich ganz gut, nur dass ich seit 2 Wochen eine starke Übelkeit habe (hatte ich nicht mal am Anfang der Schwangerschaft) und mich jetzt auch noch *flüster* Hämorrhoiden plagen. Freitag darf ich dann auch schon zur Vorstellung zur Geburt in die Klinik und bin schon mächtig gespannt.
21.07.10
geschrieben in Allgemein um 15:47 von felia
3mal hab ich jetzt insgesamt in dieser Schwangerschaft den oralen Glukosetoleranztest machen müssen und entgegen aller Prognosen wurden die Werte immer besser und nun bin ich quasi außer Gefahr und muss nicht mehr hin *elefant*. Die Ärztin meinte, es wäre seeeeeehr unwahrscheinlich, dass sich noch eine Gestationsdiabetes entwickelt und selbst wenn würde sich das so langsam aufbauen, dass ich entbunden habe, bis es relevant werden würde. Das hätte ich nie im Leben gedacht, nachdem der Insulinresistenztest zwar negativ ausfiel, aber mir eine grenzwertige Glukosetoleranz bescheinigte letztes Jahr. Ich mag so gute Nachrichten!
13.07.10
geschrieben in Allgemein um 13:59 von felia
Noch immer ist alles soweit in Ordnung. Das CTG war unauffällig, auch wenn ich seit ca. 5 Tagen ganz komische Bauchschmerzen habe (vom Gefühl her ne Mischung aus Mensschmerzen und Schmerzen bei ner Verstopfung) und der Bauch dabei ganz hart wird. Meine FÄ konnte mir zwar auch nicht sagen, was das ist, aber sie meinte solange sich der GMH nicht verkürzt und der MuMu gut zu ist brauch ich mir keine Sorgen machen und beides sieht aus, als würd da noch lange keine Geburt anstehen. Ich hoffe mal, das ist was Gutes und bedeutet nicht, dass es mit der Geburt deshalb dann schwieriger wird. Hat da jemand vielleicht Ahnung? Gestern konnte ich bei meinem Bauch richtig beobachten wie sich eine Kugel (vermutlich der Kopf) im Kreis gedreht hat und hab mir schon Hoffnungen gemacht, dass mein kleiner Sohnemann seine Hängematten-Querlange wieder aufgegeben hat und tatsächlich, der Kopf ist wieder brav unten *megafreu*.
Ansonsten geht es mir super. Sogar schlafen kann ich (meistens) noch ausgezeichnet. Nur die Hitze macht mir ganz schön zu schaffen, aber das ist auch unter nichtschwangeren Bedingungen so bei mir, ich bin da einfach tierisch empfindlich. Normalerweise halte ich mich deshalb grade um die Mittagszeit drinnen im Kühlen auf (Ventilatoren im Dauerbetrieb), aber am Wochenende waren gleich 2 mir sehr wichtige Veranstaltungen und da musste ich raus in die pralle Sonne. Die Rechnung hab ich dafür dann Sonntag Abend bekommen. Da ging es mir dann so richtig mieß mit Bauchkrämpfen, Schwindel, Kopfweh und Durchfall. Zum Glück war den nächsten Tag aber schon wieder alles in Ordnung und so schnell mach ich das sicher auch nicht wieder. Sowieso merk ich, dass ich immer eingeschränkter bin und nicht mehr so werkeln kann, wie ich das gerne würde (Nestbautrieb halt), aber damit bin ich wohl auch nicht alleine unter den Kugeltanten.
Heute Abend gehts dann wieder zum Geburtsvorbereitungskurs. Diesmal ist Mädelsabend und ich bin schon ganz gespannt, was wir da so machen werden. Ich hoffe ja, die gute Hebamme hat sich nicht alle wirklich peinlichen Sachen für heute aufgehoben, wo wir ja quasi unter uns sind, aber wie heißt es so schön “hoffe das Beste, rechne mit dem Schlimmsten”.
29.06.10
geschrieben in Allgemein um 18:39 von felia
Ich hatte heute gleich 2 Termine. Einen zur normalen VU bei der Frauenärztin und einen Kontrolltermin bei der Feindiagnostik.
Bei der FÄ wurde zum ersten Mal ein CTG gemacht. Der Kleine war dabei etwas widerspenstig und ist öfter weggeschwommen, weshalb ich dann den Pulsmesser ständig andrücken sollte… dann gings. Interessant fand ich, wie sich der Puls durch meine Stimme verändert hat. Sobald der Puls etwas höher angestiegen ist, hab ich unserem Zwacken gut zugeredet und schon ging der Puls wieder runter. Wehen wurden keine aufgezeichnet, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass der Bauch hart wird (wüsst ja schon gern, ob das dann Wehen sind). Bei der weiteren Untersuchung war dann auch alles bestens, Blutdruck schön niedrig, Muttermund fest zu und der Gebärmutterhals misst noch stolze 5 cm. Leider hat sich der kleine Zwacken aber wieder gedreht und liegt nun quer in meinem Becken mit dem Rücken nach unten. Ich hoffe doch sehr er überlegt es sich nochmal anders, bevor es für ihn zu eng wird. In 2 Wochen darf ich schon wieder hin zum Nachsehen.
Bei der Feindiagnostik blieb leider alles beim Alten. Die uteroplazentaren Widerstände sind immer noch erhöht und sind sogar minimal angestiegen. Außerdem besteht nun der Verdacht, dass unser Kleiner eine Fußfehlstellung von mir geerbt haben könnte, was aber nicht so schlimm wäre, weil es sich relativ gut behandeln läßt. Ansonsten ist aber alles okay, sprich Organe und Körperbau ist in Ordnung. Stolze 1, 5 kg ist unser Wonneproppen nun schwer und ca. 41 cm groß. Zum Schluß gabs dann noch ein nettes Bildchen und einen erneuten Kontrolltermin in 4 Wochen. Wenn unser Kleiner dann noch in meinem Bauch wohnt, kann ich mich glaube ich wirklich richtig entspannen. Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, obs dann (35. SSW) wirklich nicht mehr kritisch wäre, wenn er geholt werden muss?!
28.06.10
geschrieben in Allgemein um 07:11 von felia
Der zweite Termin bei der Paarberatung verlief eigentlich überraschend positiv. Da hatte ich auch das Gefühl, es würde uns wirklich was bringen. Die Beraterin hat meinem Freund zwar trotzdem noch einmal gesagt, dass er wirklich nur zur Therapie gehen soll, wenn das einzig und allein sein eigener Wunsch ist, aber sonst war sie wie ausgewechselt. Seltsam fand ich nur, dass wir über unsere Hausaufgabe, sprich die Paargespräche, überhaupt nicht geredet wurde. Ein bißchen mehr Feedback wäre da schon gut gewesen. Trotzdem fanden wir es um so viel besser, dass wir trotz der langen Abstände weiter gemacht hätten dort. Kurz darauf bekamen wir aber in der Krisenintervention Bescheid, dass wir dort bleiben können und bis zur Geburt auf jeden Fall noch unsere wöchentliche Sitzung haben können. Selbst danach könnte es sich unser Berater dort vorstellen, je nachdem wie unser Sohn es uns dann auch läßt
. Krisenintervention UND Paarberatung zu machen fand er aber nicht sehr sinnvoll und bat uns um eine Entscheidung… die fiel bei uns dann doch sehr eindeutig zugunsten der Krisenintervention aus und so gingen wir letzten Freitag ein letztes Mal zur Paarberatung, um uns zu verabschieden. Diese letzte Sitzung war auch wieder recht gut und so fand ich es dann doch etwas schade, dass es nun vorbei ist damit.
08.06.10
geschrieben in Allgemein um 12:05 von felia
Dem Kleinen gehts gut. Er hat sich inzwischen gedreht und liegt nun mit dem Kopf nach unten. Laut FÄ besteht eine große Chance, dass das nun auch so bleibt *elefant*. Eisenwert war zum ersten Mal etwas niedrig und ich hab ein Präperat dafür aufgeschrieben bekommen. Die Ärztin meinte, er würd sich nun bei mir bedienen. Im I-net hab ich dazu gelesen, dass der Eisenbedarf ab der 28. SSW sich sogar verdoppelt, im Vergleich zu vorher *ohnmacht*. Außerdem gabs heute auch die Prophylaxespritze (wegen Rhesusfaktor negativ) und mir wurde (nur zur Sicherheit) Blut abgenommen für einen Test auf HELLP (wegen dem erhöhten uteroplazentaren Gefäßwiderstand), war aber negativ. Schön brav weiter so kleiner Mann
21.05.10
geschrieben in Allgemein um 17:39 von felia
6 Wochen mussten wir auf diesen Termin nun warten. Ursprünglich wären es nur 3 gewesen, aber es gab da ein blödes Missverständnis. Wir haben uns auch für den Paarkommunikationskurs interessiert, der dort angeboten wird. Der letztmögliche Kurs vor der Geburt startete aber schon Ende April und normalerweise kann man da nur teilnehmen, wenn einen der Berater NACH der Beratung dorthin schickt. Unser ursprünglicher Gesprächstermin lag aber hinter dem Kursstart. Am Telefon haben wir mit unserer Beraterin darüber gesprochen und sie meinte, sie würde mal im Team mit den Kursleitern sprechen, ob man da eine Ausnahme machen könnte. Die Zeit des Kurses verstrich und wir hörten nichts. Dafür kam dann 2 Tage vor Gesprächstermin von einer der Kursleiterinnen der Anruf, dass sie nun die Beratung übernehmen würde und uns dann dabei über den Kurs informieren könnte. Nun brauchten wir aber keine Infos zu dem Kurs, weil informiert hatten wir uns selber schon, uns gings ja mehr um das zeitliche Problem, an dem man zu dem Zeitpunkt sowieso nichts mehr ändern konnte. Also macht unsere ursprüngliche Beraterin nun wieder die Paarberatung, unser ursprünglicher Termin war aber schon anderweitig vergeben…. deshalb also 6 Wochen *ohnmacht*.
Zum Glück zeigte sich aber unsere Krisenintervention so flexibel, dass sie uns dann einfach in der Zeit weiter betreut hat. Dort fühlen wir uns beide auch nach wie vor sehr wohl und ich habe auch das Gefühl, dass uns das wirklich etwas bringt.
Nun war er aber endlich unser Gesprächstermin und was soll ich sagen? Ich war total enttäuscht, denn die Chemie stimmte einfach nicht so recht. Unsere Beraterin braucht meistens immer einen recht großen Bogen, bis sie zum Punkt kommt, Computer sind für sie ein Buch mit 7 Siegeln und dementsprechend wenig versteht sie überhaupt die Problematik, dass mein Freund sich damit aus unserem Leben zurückgezogen hat und auch ich fühle mich nicht von ihr verstanden. Als ich erzählt habe, dass ich vor allem darunter leide mein Gefühl vermeintlicher Sicherheit in unserer Beziehung verloren zu haben schlussfolgerte sie doch glatt daraus, ich hätte einen Kontrollzwang
Am besten fand ich ja noch als die Beraterin dabei war meinem Freund die Therapie auszureden, da ich ja wohl die bin mit dem größeren Leidensdruck (nur gut, dass er sich da sicher ist, dass er das möchte und das auch notwendig ist). Außerdem erfuhren wir dann, dass sie das Gefühl hat, bei uns wäre ein wöchentliches Treffen gut, aber ihr Konzept würde nur alle 3 höchstens 2 Wochen eine Sitzung vorsehen. Na ganz toll, damit hätten wir in der eigentlichen Paarberatung insgesamt weniger Sitzungen als bisher schon in der Krisenintervention. Einmal werd ich ihr noch geben, weil ein schlechter erster Eindruck manchmal (wenn auch selten) täuschen kann, aber nach Alternativen werd ich mich trotzdem umsehen. Vielleicht übernimmt uns ja die Krisenintervention, wenn wir ihnen das Problem schildern, denn für eine erneute Suche nach einer Paarberatung bleibt kaum die Zeit. Das einzige was ich dort in der Paarberatung recht nett fand war die Hausaufgabe, die wir bekommen haben. Wir sollen nun wöchentlich ein Paargespräch führen, 20 Minuten redet er, dann 20 Minuten ich und dann reden wir 20 Minuten miteinander… bin ja mal gespannt, wie das so klappt.
20.05.10
geschrieben in Allgemein um 18:40 von felia
Wir waren heute beim Kontrolltermin in der Feindiagnostik. Leider hat sich der Befund nicht geändert. So sind zwar Organe und Körperbau vom Kind vollkommen in Ordnung, aber der uteroplazentare Widerstand ist nach wie vor erhöht und somit eben auch das Risiko, dass die Schwangerschaft vorzeitig beendet werden muss. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass uns das erspart bleibt und ich meine Schwangerschaft ganz normal zu Ende bringen kann. Dem kleinen Racker gehts aber sehr gut, er turnte fleißig und ärgerte die Ultraschalldame indem er sich entweder wegdrehte oder beide Hände vors Gesicht nahm, erst als dann der Doktor kam zeigte er sich kooperativer, so dass es dann doch noch ein Bild gab. Er ist nun schon 31 cm groß und 780 g schwer, das klingt schon mal nicht schlecht finde ich und mit jeder Woche steigen unsere Chancen, selbst wenn es zu Komplikationen kommen sollte.
28.04.10
geschrieben in Allgemein um 16:07 von felia
Langsam war an meinem Freund eine (positive) Veränderung bemerkbar und er sagte mir auch, dass er wohl doch nicht richtig verliebt in sie war, weil er jetzt schon kaum noch an sie denken muss und ihm auch egal ist, was sie schreibt. Unsere Gespräche wurden auch wieder besser, das Miteinander weniger distanziert und wir haben uns einen Paartherapeuten herausgesucht, der uns beiden zusagte und immerhin in 3 Wochen den ersten Termin für uns hat. Bis dahin gehen wir zur Krisenintervention. Den ersten Termin den wir dort hatten fanden wir beide sehr gut. So viel miteinander gelacht wie danach haben wir schon lange nicht mehr und ich habe mich sogar bei dem Gedanken erwischt, dass das alles vielleicht sogar noch etwas Gutes hatte, wenn wir dadurch wieder mehr zu einander finden. Besonders da mein Freund nun auch eine Therapie machen möchte, um an sich zu arbeiten. Das gibt mir zumindest etwas Hoffnung, dass sich etwas zum Guten ändert und er an sich arbeitet. Trotzdem ließ das anfängliche Hochgefühl nach der ersten Kriseninterventionssitzung bei mir nach ein paar Tagen nach. Sicher macht es in dem Rahmen mehr Sinn auf die Ressourcen innerhalb einer Beziehung einzugehen und mehr die positiven Seiten zu beleuchten, doch trotzdem regt sich da in mir ein Widerstand. Ich bin verletzt worden und mit diesem Gefühl muss ich irgendwohin und kann nicht so tun, als wär nichts passiert, um positiv nach vorne zu blicken. Mein Freund meint dazu, dass das schon noch Thema sein wird, aber so langsam dämmert mir, dass es nun hauptsächlich an mir und meinen Gefühlen liegt, ob wir noch eine Chance haben oder nicht.
23.04.10
geschrieben in Allgemein um 17:45 von felia
Heute war der Feindiagnostiktermin und endlich habe ich auch ein Outing bekommen…. es wird ein Junge *elefant*. Mein Gefühl hat mich also nicht getäuscht. Ich hatte nämlich von Anfang an das Gefühl es wird ein Junge, ich hab auch dauernd von “ihm” gesprochen und hab sogar von meinem Sohn geträumt (als ca. 16jähriger Lockenkopf). Obwohl es mir eigentlich egal war was es wird, muss ich gestehen, dass ich mir ein kleines bißchen gewünscht habe, dass es ein Mädchen wird, aber auch nur weil ich da von Anfang an einen Namen hatte und es wirklich schwer war für einen Jungen einen zu finden. Direkt als der Arzt sagte “Junge” hab ich zu dem großen Bild auf der Leinwand geblickt und mir gedacht “also hallo Jannik, der Name passt zu dir”. Mein Freund war leider schon merklich enttäuscht, dass er seine kleine Prinzessin nicht bekommt. Er meinte Jungs wären ja so selbständig und unabhängig, was er als Vater da überhaupt noch zu tun hätte und ich konnte nur schmunzelnd antworten, dass er mal abwarten soll, was da an kleinem, hilflosen Wesen auf die Welt kommen wird, das sehr wohl beschützt und umsorgt werden will.
Von den Organen her war alles in Ordnung und auch die Maße sind zeitgemäß. Unser Kind hat sich von einem kleinen zu einem mittelgroßen Kind gemausert. Leider wurde aber ein erhöhter uteroplazentarer Widerstand auf einer Seite festgestellt, auf der anderen war er grenzwertig. Angeblich wird das Kind aber trotzdem nicht schlechter versorgt, solange die Werte nicht viel schlechter sind, es würde aber vermutlich etwas zarter werden (warum das denn, wenns doch normal versorgt wird *?*). Das Gefährlichste an der Sache ist aber, dass das Risiko nun erhöht ist dadurch so “lustige” Krankheiten wie Hellp-Syndrom, Gestose oder Präeklepsie zu entwickeln . In 4 Wochen muss ich deshalb nochmal zur Kontrolle. Ich hoffe aber, dass sich die Werte bis dahin wieder normalisiert haben. Es soll nämlich gar nicht so selten der Fall sein, dass der Widerstand um die 21. SSW rum erhöht ist, sich dann aber wieder normal einpegelt im weitern Verlauf.
Ich habe jetzt endlich auch einen Geburtsvorbereitungskurs gefunden und auch gleich gebucht, nachdem ich vor 2 Wochen entsetzt feststellen musste, dass in der nächstgelegenen Klinik, in der ich vermutlich auch entbinden werde, bereits alle Geburtsvorbereitungskurse (sowohl der für Früh- als auch der für Spätseptemberlis) ausgebucht sind (dabei dachte ich, ich wäre früh dran). Fündig wurde ich in der anderen Klinik, die für mich als Entbindungsort in Frage kommt. Es handelt sich um einen Partnerkurs, weil mir wichtig war, dass auch er darauf vorbereitet ist. Nicht, dass es mir geht wie meiner Freundin deren Freund so viel rumgejammert hat, bis sich alle Beteiligten nur noch um ihn kümmerten und meine Freundin quasi allein entbinden durfte. Dabei bin ich mir noch gar nicht sicher, ob ich meinen Freund auch bei der Geburt dabei haben möchte nach allem was passiert ist. In so einem intimen Moment möchte ich nur jemanden bei mir haben, der mir auch wirklich nahe ist und zur Zeit überwiegt für mich einfach die Entfremdung. Mein Freund ist sich allerdings sicher, dass er UNBEDINGT bei der Geburt dabei sein will, für ihn ist das gar keine Frage. Trotzdem wäre es ihm lieber gewesen, ich hätte einen Kurs für mich allein gewählt, aber das war für mich keine Frage. Es ist ja auch so, dass er bis auf die beiden ersten Termine in der Kiwu-Praxis bei keiner meiner Vorsorgeuntersuchungen dabei war. Angeblich ließ sich das bisher nie in der Arbeit einrichten. Ich glaube eher, dass er daran kein Interesse hat. Bei der Feindiagnostik war er heute allerdings dabei. Den Termin dazu habe ich ihm aber auch schon vor 4 Wochen mitgeteilt, damit er sich dafür auch wirklich Zeit nimmt und ich glaube zur Feindiagnostik war er auch mehr motiviert, denn da handelt es sich auch um eine längere Untersuchung, bei der es viel zu “sehen” gibt und wir hatten berechtigte Hoffnung auf ein Outing. So wirklich viel beschäftigt hat sich mein Freund also noch nicht mit seinem Sohn, auch mein Bauch wird sehr selten angefasst. Ich habe nicht das Gefühl, dass mein Freund ein Bedürfnis danach hat Kontakt aufzunehmen. In der Hektik der Vorbereitungen an der Wohnung, unserem Beziehungsdrama und der Arbeit kommt es außerdem einfach viel zu kurz, sich bewusst mit dem Kind auseinander zu setzen und da ist so ein Kurs bei dem wir uns gemeinsam Zeit dafür nehmen in meinen Augen genau das Richtige.
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