28.08.10

Das Ziel einer langen Reise

geschrieben in Allgemein um 22:29 von felia

Da meine Frauenärztin für 5 Wochen im Urlaub ist, übernahm die Entbindungsklinik die Vorsorgeuntersuchungen. Bei der letzten am 26. 08. 2010 fielen während des CTGs einmalig die Herztöne ab. Nach einer Kochsalzinfusion war wieder alles in Ordnung, trotzdem sollte ich am 27. 08. 2010 noch einmal zur CTG-Kontrolle kommen. Wer hätte gedacht, dass damit dann auch schon mein Geburtsbericht beginnen würde…

27. 08. 2010

15.00 CTG-Kontrolltermin

15.45 Herztöne sind wieder einmal abgefallen. Ich denke mir nichts dabei, weil es ja wieder nur einmal der Fall war und befürchte nur, wieder eine Infusion zu bekommen (von der letzten war mein Arm noch ganz blau), bis die Chefärztin hereinkommt mit den Worten „na, heute noch entbinden, oder?!“ Ich bin total geplättet und bin mir nicht sicher, ob das nun ein schlechter Scherz sein soll. Aber die Ärztin betont, dass ich die Klinik nur noch mit Kind im Arm wieder verlassen werde. Es wird weiter CTG geschrieben und je nachdem ob dabei die Töne wieder abfallen oder nicht wird eingeleitet oder gleich ein Kaiserschnitt gemacht. So ganz verstehe ich nicht warum das nun unbedingt sein muss und man nicht einfach noch die eine Woche bis zum ET abwarten kann, gerade weil einer der Ärzte auch noch erklärt, dass solche Abfälle auch unbemerkt auf der Straße passieren können. Ich habe das Gefühl, dass die Ärzte sich einfach einbilden, dass das nun so gemacht wird, weil mein Kind eh schon „reif“ ist, während mir aber lieber wäre, mein Kind kann selbst entscheiden, wann es kommen möchte.

16.00 Mein Freund fährt die Kliniktasche holen, in der Hoffnung, dass inzwischen nicht die Entscheidung für einen Kaiserschnitt fällt und er die Entbindung verpasst.

17.45 Das CTG war soweit in Ordnung, so dass mir verkündet wird, dass ich „nur“ eingeleitet werde. Allerdings ist gerade kein Kreißsaal frei und so soll ich erst einmal 2 Stunden Spazieren gehen, in der Hoffnung, dass inzwischen was frei wird, so dass dann nach einem erneuten Kontroll-CTG begonnen werden kann.

18.00 Mein Freund ist endlich zurück. Er hatte die Wohnungsschlüssel in der Aufregung nicht mitgenommen und musste warten, dass sein Bruder ihn mit dem Drittschlüssel rein läßt… mir egal, Hauptsache er ist jetzt da! Wir räumen schon mal alles in meinem Zimmer ein, packen die Picknicktasche mit Sachen aus dem Kiosk und sagen allen Bescheid, dann geht’s auch schon zurück in den Kreißsaal. Langsam habe ich mich damit abgefunden, dass es nun schon zur Entbindung kommen soll und bin nun hochmotiviert für die Geburt.

20.26 Einstündiges Kontroll-CTG, danach werde ich auf die Wochenbettstation zum Übernachten geschickt, um mich vor der Geburt „noch einmal ausruhen und Kraft tanken zu können“… dabei war ich doch grade so motiviert. Etwas enttäuscht bin ich schon und hab Zweifel ob die Nacht dort so erholsam wird, aber hab auch keine große Lust auf Diskussionen.

28. 08. 2010

04.00 Die Nacht hab ich ganze 2 Stunden geschlafen, obwohl das Neugeborene in meinem Zimmer brav und die Mutter sehr rücksichtsvoll war, aber alle Nase lang kam die Schwester rein und erklärte der frischgebackenen Mama irgendwas und dafür wurde dann jedes Mal der Halogenstrahler angemacht. Sehr löblich, dieses Engagement, aber tödlich für jemanden, der Kraft für eine Entbindung tanken soll. So gerädert hab ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Gegen 4 Uhr fällt mir auf, dass ich die ganze Nacht schon keine Kindsbewegungen gespürt habe und das, wo er doch sonst fast nur nachtaktiv ist -> Ich werde in den Kreißsaal geschickt, wo ein CTG gemacht wird. Für ein paar Schreckensmomente finden sie keinen Herzton. Das CTG hat auch wieder einige Absacker, aber da sowieso heute eingeleitet werden soll, erfolgen keine weiteren Maßnahmen. Auf meine Bitte meinem Freund Bescheid zu sagen, das ich hier bin und nicht wie verabredet um 7 Uhr vor dem Kreißsaal auf ihn in warte reagiert man lapidar mit den Worten „der wird schon nachfragen, wenn sie nicht da sind“. Zum Glück ist um 7 Schichtwechsel und die neue Schicht läßt mich meinen Freund holen.

07.46 CTG vor Einleitung

08.40 Testdosis Einleitungstablette

10.00 Dauer-CTGs und Spaziergeh-Pausen, um die Wehen anzuregen, wechseln sich ab. Erste regelmäßige Kontraktionen

14.00 Nächste Dosis der Einleitungstablette

14.35 Wieder CTGs und Spaziergeh-Pausen im Wechsel, Wehen werden stärker und die Abstände verkürzen sich

18.35 Erneutes CTG. Regelmäßige Wehen auf dem CTG, die aber noch gut zu veratmen sind, aber bei jeder Wehe gehen die Herztöne runter. Als ich das gesehen habe konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten, denn nun war alles klar. Mit ihnen hab ich mich von all dem verabschiedet, was ich mir für mich und mein Kind zur Geburt gewünscht hatte, aber hauptsächlich weinte ich auch um mein armes Kind, dass so zu kämpfen hatte , während ich dachte, es geht ihm gut. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn das nicht durch Zufall entdeckt worden wäre und ich ganz normal auf den ET gewartet hätte. So wie es aussieht hätte er eine normale Geburt wohl nicht überlebt.

19.35 Gerade als wir die Schwester rufen wollten, damit sich unser Kleiner nicht länger quälen muss, kommt diese herein und holt sofort die Ärzte. Während eine Ärztin gerade dabei ist mir schonend beizubringen, welche anderen Optionen es gäbe, warum diese aber nicht bei mir ergriffen werden können platzt die Chefärztin herein mit den Worten „na, wissen sie schon, dass es ein Kaiserschnitt wird?“. Innerlich muss ich schmunzeln, denn das war uns wirklich bereits klar.

20.05 Ich werde für den OP fertig gemacht und die Spinalanästhesie wird gelegt. Wenn ich ganz ehrlich bin habe ich schon ein wenig Zweifel, ob die örtliche Betäubung die richtige Entscheidung ist, denn ich hab schon viel gelesen über das Gefühl „wie sie Schicht für Schicht zerschneiden, wie in einem rumgewühlt wird“ usw. , aber ich sage mir immer wieder, dass es auch wenn es furchtbar wird, schnell vorbei sein wird und schließlich ist es mir doch viel wichtiger, meinen kleinen Schatz sofort begrüßen zu können und auch bei seiner „Geburt“ dabei zu sein. Auch mein Freund flüstert mir vorher kurz zu, dass er sich nicht sicher ist, ob er das verkraftet, aber ich kann ihn schnell damit beruhigen, dass er an meiner Seite stehen wird hinter einer Abdeckung und nicht den Eingriff selbst beobachten muss.

20.20 Mein Freund wird in den OP geholt und hält die ganze Zeit meine Hand. So einfach diese Geste auch ist, ich empfand sie als sehr innig. Tatsächlich konnte ich alles was passiert ist spüren, bis auf den Schmerz, aber irgendwie fand ich das gar nicht schlimm. Mit jeder Schicht, die sie tiefer gingen wuchs meine Ungeduld endlich mein Kind zu sehen. Dann merkte ich, wie die Ärzte hektisch wurden und ich hörte öfter „@#$%&, @#$%&, @#$%&“. Da dachte ich kurz, aber seltsam ruhig „bestimmt sterbe ich gerade“, was mich aber mehr beunruhigte war, dass ich mein Kind nicht hören konnte (es fehlte noch eine Schicht). Hinterher hat mir mein Freund erzählt, dass sie in dem Moment die Fruchtblase aufgestochen haben und daraufhin fontänenartig Fruchtwasser ausgetreten ist, so dass der ganze OP damit geduscht wurde (beim Zusammennähen hab ich dann auch registriert, dass irgendwo ganz hinten noch Geräte abgewischt wurden und hab mich darüber gewundert). Und dann merkte ich, wie mein Sohn aus mir herausgezogen wurde und sofort hörte ich ihn schreien, ich war so erleichtert und glücklich. Das war um genau 20. 35 Uhr. Ich sollte meinen Kopf nach rechts drehen, damit ich ihn kurz sehen kann und da war er. Es war so unbeschreiblich. Ich habe immer gedacht, wenn ich endlich positiv teste würde ich weinen vor Glück, aber das Hauptgefühl war Angst. Ich habe immer gedacht, wenn ich das kleine Herz schlagen sehe würde ich weinen vor Glück, aber das Hauptgefühl war Angst. Ich habe immer gedacht, wenn ich ihn dann sehen werde würde ich sicher erst einmal Angst haben, aber ich habe geweint vor Glück. Ich kenne Berichte, in denen das nach einem Kaiserschnitt der einzige Moment ist, in dem man sein Kind für die nächste Zeit zu sehen bekommt und so habe ich versucht, ihn mir so tief wie möglich einzuprägen. Aber nur 5 Minuten später lag mein Sohn, gehalten von meinem Freund neben mir, bis die Ärzte mich noch fertig zusammennähen wollten.
Anschließend wurde ich zurück in den Kreißsaal gebracht, wo mein Freund mit dem kleinen Jannik schon auf mich wartete. Alle Lichter waren heruntergedimmt worden, so dass mein Kleiner auch seine Äuglein aufmachen konnte. Schon da wusste ich, dass ein Blick von ihm genügt, damit er alles von mir bekommen kann. Sofort nachdem er mir auf die Brust gelegt wurde habe ich ihn angelegt und das klappte auch auf Anhieb. Wir bekamen richtig viel Zeit für einander und ich habe sie sehr genossen, überschäumend vor Glück und wie es so schön in einem Lied heißt, am Ziel einer langen Reise.

Power of Love

26.08.10

VU bei 38+5

geschrieben in Allgemein um 17:59 von felia

Heute beginnt der Countdown zum ET (also unter zehn) und so richtig kann ich es noch immer nicht realisieren. Ich glaub, wenn die Wehen losgehen bin ich erstmal überrascht. Dabei bin ich bei der heutigen VU im Krankenhaus wohl noch mal mit dem Schreck davongekommen. Ich hing sage und schreibe 1,5 Stunden am CTG und zum Schluß hat mir schon alles weh getan. Diesmal waren sogar die in der Klinik überzeugt, dass die Herztöne hin und wieder abfallen. Da vermutet wurde, dass die Ursache dafür zu wenig Flüssigkeit ist bekam ich eine Kochsalzinfusion. Ich mag ja empfindlich sein, aber der Schlauch der Infusion im Arm tat echt weh und wurde leider auch nicht rausgezogen, als die Infusion durchgelaufen war. Wegen der abfallenden Herztöne hatte ich schon Panik, dass sie ihn holen und das, wo meine Kliniktasche noch nicht fertig gepackt ist (das mach ich JETZT SOFORT), ich mein Handy nicht dabei hab um meinem Freund Bescheid zu geben und sowieso und überhaupt. Ich konnte ich meine Gedanken auch schön darum kreisen lassen was passiert, wenn sich durch die Infusion nichts bessert, vor allem weil ich auch nicht feststellen konnte, obs was bringt, denn sie hatten das CTG gaaaaanz leise gestellt haben (ich hörte nur noch Rauschen) und ich lag mit dem Rücken zum CTG. Zum Glück haben sich die Herztöne aber beruhigt und ich durfte dann endlich runter vom CTG. Morgen und am Montag muss ich aber zur Kontrolle kommen. Ich könnt kotzen. Gabs echt mal ne Zeit, wo ich mich aufs CTG gefreut hab? Inzwischen nervt es mich nur noch.

Danach haben sie mich dann doch richtig untersucht mit Urinkontrolle, Blutdruck messen, Ultraschall (es wurde aber nur vermessen, Bildchen gabs keine) und abtasten. An sich war alles in Ordnung und die Ärztin hat mich auch beruhigt, als ich meinte, ob ich nicht langsam Übungs- oder Senkwehen haben müsste, dass ich die nicht unbedingt spüren muss. Der Kopf liegt inzwischen auch direkt vorm Beckeneingang, läßt sich aber noch zurückdrücken. ABER der Muttermund ist noch ganz oben und hart… und das 9 Tage vor ET!!! Ich möcht ja gern im September ankommen, aber weit über ET wollte ich eigentlich nicht gehen, schließlich sind es jetzt schon 3200 g und wer weiß, wieviel da in ein paar Wochen noch draus wird.

15.08.10

Warten auf die Übungen einer Gebärmutter

geschrieben in Allgemein um 18:19 von felia

Zur Zeit wächst ständig der Druck auf meine Rippen. Langsam hab ich echt Angst, dass sie noch brechen, wenn sich der Bauch nicht bald absenkt. Wehen sind aber weit und breit keine in Sicht. Ist ja mal wieder typisch, erst hab ich Wehen, wenn ich noch lange keine haben sollte und nun wird weder geübt noch gesenkt. In den Berichten der anderen Mitschwangeren klingen die Übungswehen wirklich sehr schmerzhaft, trotzdem bin ich total enttäuscht, dass momentan so gar keine Wehen habe und sich nichts absenkt. Für mich hat er jetzt perfekte Geburtsmaße erreicht mit seinen 3 kg und 50 cm, da könnte er sich doch wohl laaaaangsam auf den Weg machen oder nicht?! Andererseits hab ich mir schon im GVK beim Thema “verschiedene Anfänge der Geburt” gedacht, dass ein Blasensprung bevor man Senkwehen hatte die schnellste Methode ist, um nicht noch stundenlang spazieren geschickt zu werden, bevor man bleiben darf. Ich hoffe, der Kleine dreht sich trotzdem nicht noch einmal in BEL. In der Klinik meinten sie wenden und einleiten würden sie höchstens bis zur 38. SSW machen, danach wirds ein Kaiserschnitt und das wär ja schon die Woche.

Das Kinderzimmer muss auch noch ne Woche warten (frühestens Dienstag, eher am WE können wir die Möbel holen), aber ich nutz den momentanen Leerstand, um dort das Parkett noch einmal zu versiegeln.

Gestern war mein letzter Arbeitstag in meiner ehrenamtlichen Beschäftigung vor der Entbindung. Jetzt gehts also definitv in den Endspurt.

12.08.10

Kinderzimmermöbel kurz vor Schluss

geschrieben in Allgemein um 18:35 von felia

Teilweise habe ich das Gefühl, sobald ein Artikel für Babys ist kommt ein die-Eltern-wollen-bestimmt-nur-das-Beste-für-ihr-Kind-Aufschlag drauf. Jedenfalls bin so gut wie täglich verschiedene Kleinanzeigenmärkte (z. B. Quoka, Ebay-Kleinanzeigen…) durchgegangen und hab sie nach was Passendem (preislich und vor allem auch qualitativ) in der Nähe durchforstet. Meistens waren die Preise für was Gebrauchtes aber immer noch unverschämt hoch. Klar, wer selbst ein Heidengeld für die Einrichtung zahlt will nicht mit so großem Verlust rausgehen, aber es kann doch nicht sein, dass die Kaufpreise so hoch liegen. Jedenfalls hab ich jetzt kurz vor Schluss gleich 2 Angebote gefunden die in Frage kommen und wir sind dann auch gleich das erste besichtigen gegangen. Die Kinderzimmereinrichtung (Vollholz Pinie für komplett sage und schreibe 50 Euro) hat uns so gut gefallen, dass wir das andere gar nicht mehr ansehen werden. Wir haben jetzt also endlich Möbel fürs Kinderzimmer und das auch noch für weit weniger als ich zu zahlen bereit gewesen wäre. Manchmal lohnt sich warten halt doch.

03.08.10

Säuglingspflegekurs

geschrieben in Allgemein um 21:59 von felia

Wir waren gestern Abend noch beim Säuglingspflegekurs und auch wenn ich das alles schon mal gesehen und gemacht hab (bis aufs Pucken) fand ich es doch beruhigend, sich alles noch einmal angesehen zu haben. Die zum Teil widersprüchlichen Aussagen von unserer Geburtsvorbereitungshebi und der Kursleiterin, die Krankenschwester war (beides gleiche Klinik) fand ich komischerweise auch beruhigend. Nach allem was ich bisher von anderen gehört habe ist das ein netter Vorgeschmack auf danach, wenn das Kind da ist und ich musste feststellen, dass ich bei den verschiedenen Ansichten immer ein Gefühl hatte, was das Richtige für mich wäre. Ich bin also optimistisch (ob zurecht wird sich noch zeigen müssen). Mein Freund meinte, ihm hätte der Kurs auch viel von seiner Angst genommen, sah ja doch alles ganz einfach aus. Das Bild, auf dem er die Babypuppe stolz (weil fertig selbst gepuckt) im Arm hält, haben wir dann auch gleich seiner Mutter geschickt… die hat Augen gemacht (war nämlich die “lebensechte” Puppe, da musste man schon genauer hinsehen *hihi*).

01.08.10

Vorstellung zur Geburt im Klinikum

geschrieben in Allgemein um 22:26 von felia

Am Freitag war ich bei der Vorstellung zur Geburt im Klinikum und der Kleine hatte sich (mal wieder) gedreht und war in SL. Weil er aber so viel Platz hat meinten die Ärzte, dass man in der 38. SSW nochmal nachsehen würde und wenn er dann wieder in BEL liegt macht man ne äußere Wendung und leitet dann gleich die Geburt ein. Allerdings hat mich der Vorstellungstermin eher abgeschreckt, weil alle so derart überfordert waren von meinen Fragen. Dabei waren es eigentlich nur Dinge, die uns im Geburtsvorbereitungskurs (in einem anderen Krankenhaus) über die Abläufe dort erzählt wurden und wo ich wissen wollte, wie es in dem Klinikum läuft. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass da die eine Hand nicht weiß, was die andere macht… nicht grade beruhigend. Außerdem hat man dort nicht die Möglichkeit die Anmeldepapiere zur Geburt vorher auszufüllen. Von daher überlege ich mir, ob ich nicht doch lieber im Krankenhaus entbinde, in dem auch der Geburtsvorbereitungskurs stattfand. Auf jeden Fall werde ich dort am Donnerstag auch zur Vorstellung zur Geburt gehen und dann mal sehen. Vielleicht entscheide ich auch ganz spontan, ruf wenn ich Wehen hab in beiden an, frag wieviel los ist und geh dann dorthin wo weniger Hektik zu erwarten ist. Klinikkoffer muss ich aber erst noch packen. Allerdings kann die Vaterschaftsanerkennung erst in 2 Wochen mit rein, weil wir da erst einen Termin dafür bekommen haben.

Der Geburtsvorbereitungskurs war am Freitag zum letzten Mal. Da wurde mir erst klar, wie wenig Zeit bis zur Geburt nur noch ist. Bei der Anmeldung haben wir noch gesagt “August ist dann eh, kurz vor knapp, da sollten wir dann mit dem Kurs schon fertig sein”. Montag machen wir dann aber noch einen Säuglingspflegekurs.

Mit dem Kinderzimmer sind wir dieses Wochenende auch endlich einen großen Schritt weitergekommen… Keller leergeräumt und dann die ganzen Sachen rein, die bisher im Kinderzimmer deponiert wurden. Jetzt kann ich endlich eine Kinderzimmereinrichtung suchen. Wobei ich mir immer denke, dass wir ja schon Beistellbettchen und Wickelunterlage haben, um das Zwacken zu versorgen. Eine richtige Kinderzimmereinrichtung wär natürlich schon schöner.

Ansonsten ist zum Glück die Übelkeit verschwunden, aber dafür werden die Hämorrhoiden immer schlimmer und tun schon mächtig weh (oft so arg, dass ich nun nicht mehr richtig schlafen kann, obwohl der Kleine ganz brav ist).