27.12.10

Vor einem Jahr…

geschrieben in Allgemein um 21:56 von felia

hab ich positiv getestet. Schon ein ganzes Jahr und nun liegt dieser wundervolle kleine Junge neben mir. Dabei hatte ich so eine Angst vor einer Fehlgeburt, dass ich mir fast sicher war, mein Baby wieder zu verlieren, einfach weil es doch plötzlich nicht so leicht sein kann, was davor so schwer und unerreichbar schien (das schwanger sein). Und dann war da dieser Test. 4 Uhr morgens war es und hab ihn eigentlich nur zur Sicherheit gemacht, mit einem unglaulichen Ergebnis, das mein Leben nun für immer verändert hat.

Und nun, ein Jahr später, ruft mich meine Freundin an. C. mit ihrem einen verschlossenen und dem anderen stark verklebten Eileiter, die im August eine Fehlgeburt nach ihren ersten IVF hatte. Ihre Tage waren ausgeblieben, die FA entdeckte eine Zyste, riet aber dennoch zu einem Schwangerschaftstest, nur um ganz sicher zu gehen. 4 Uhr morgens war es, als sie plötzlich zur Toilette musste und den Test machte. Jetzt wird sich wohl auch ihr Leben für immer verändern (ich wünsche es mir für sie zumindest).

Natürlich muss man da nicht gleich von Wundern sprechen und kann von Zufällen ausgehen oder von unbewussten Zusammehängen, denn sie kannte meine Geschichte. Doch es freut mich einfach und bringt mir ein leises “danke” auf die Lippen. Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und ein neues Jahr, in dem sich eure Wünsche erfüllen.

15.11.10

Die Tage im Irrenhaus

geschrieben in Allgemein um 18:30 von felia

Ich war und bin dem Kreißsaalteam in meiner Entbindungsklinik über alle Maßen dankbar, schließlich haben sie mein Kind gerettet. Trotzdem (und dazu gehört viel, diesen positiven Eindruck wieder wett zu machen) würde ich dort nie wieder entbinden, aufgrund meiner Erfahrungen mit der Wochenbettstation. Selbst ambulant kommt nicht infrage, weil ich ja nun weiß, dass es manchmal anders kommt, als man denkt. Inzwischen ist das schon ein ganzes Stück her und die Verdrängung hat zum Glück eingesetzt, aber ich weiß noch gut, dass ich dort sehr gelitten habe. Angefangen damit, dass ich als Erstgebärende sowieso nicht ernst genommen wurde und ständig Entscheidungen über unseren Kopf hinweg getroffen wurden, bis hin zum Umgang mit mir und meinem Kind ganz allgemein.

Besonders zugesetzt wurde uns beim Stillen. Eigentlich hat das ja noch im Kreissaal ganz gut geklappt. Trotzdem dachte ich mir, es schadet nicht, es mir noch einmal richtig zeigen zu lassen und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Von einigen Ausnahmen, die es zum Glück auch gab, mal abgesehen, waren die meisten nämlich davon überzeugt, dass ich das Stillen sowieso vergeblich versuche. Dafür hatten sie alle ganz unterschiedliche Begründungen z. B. mein Kind (grade einen Tag alt) kann das nicht richtig und kapiert es offensichtlich auch nicht (mein Einwand, dass er das erst noch lernen muss, wurde nur mit einem zynischen Lächeln beantwortet), meine Brust ist nicht zum Stillen geeignet (interessant, dass ich es trotzdem nun tue mit der nicht geeigneten Brust), in Wahrheit kommt gar keine Milch (mein trinkendes Kind also ein Simulant und das nur, weil beim Pumpen, was natürlich was ganz anderes ist, am Anfang nur wenig kam) usw. Man ging so ungeduldig und hektisch mit uns dabei um, dass Jannik schon am 2. Tag panisch auf die Brust reagierte (so ala “bitte nicht das wieder, wo alle an mir rumzerren”).

Obwohl seine Gewichtsabnahme nicht außerhalb des Normbereichs lag, wurde zugefüttert und ich lag den Tränen nahe hilflos im Bett und wiederholte immer wieder, dass ich das nicht will, doch es war zwecklos. Immerhin respektieren sie am Anfang noch meinen Wunsch, nur mit Spritze zuzufüttern. Mein Kind trank trotzdem immer schlechter an der Brust und irgendwann waren die Mengen, die laut den Schwestern zu trinken sind auch nicht mehr mit der Spritze machbar und die Flasche wurde gegeben. Der Tag der Geburt ist bei der Berechnung dort aber schon Tag 1, egal um wieviel Uhr das Kind geboren wurde und so war mein Kind zwar erst 3 Tage und ein paar Stunden alt, bei den Schwestern aber bereits in Tag 5 und egal ob alles schon wieder oben raus kam, hieß es immer nur “füttern sie es, füttern sie es”. Mein Freund meinte schon, dass es ihn wundert, dass es keine Trichter zum fricken gibt. Sobald die Flasche im Spiel war hörte Jannik auf, an der Brust zu trinken. Traurig stellte ich fest, dass es das mit dem Stillen bei mir wohl gewesen ist. Die Ärzte meinten dazu nur “das ist halt die Gefahr, wenn man die Flasche gibt”, dass mir dort keine andere Wahl gelassen wurde, war wohl ne andere Geschichte.

So gab ich die Flasche, wenn es schnell gehen musste und die Spritze, wenn man mir genug Zeit ließ. Doch plötzlich schrie Jannik zwischen den Mahlzeiten und eine Schwester giftete mich an, dass das meine Schuld wäre, weil sein Saugbedürfnis durch meine Spritzenfütterei nicht genug befriedigt wird. Für mich ein echtes Aha-Erlebnis, denn auch wenn die Schwester das so sicher nicht im Sinn hatte, gab ich ihm nun immer die Brust, wenn er ein Saugbedürfnis hatte und so habe ich ihn schließlich doch noch an die Brust bekommen. Auch heute noch empfinde ich ein unglaubliches Triumphgefühl, wenn ich Jannik stille, was übrigens sobald wir zu Hause waren überhaupt kein Problem mehr war.

Zufällig haben mehrere aus meinem Geburtsvorbereitungskurs zur gleichen Zeit entbunden und waren auf derselben Wochenbettstation. Interessant fand ich dabei zu beobachten, dass es dort einige gab, bei denen das Stillen von Anfang an gut klappte, laut eigener Aussage und spätestens am dritten Tag traf ich sie dann in der Milchküche, wo ihnen das Zufüttern erklärt wurde. Mag ja sein, dass das bei einigen nötig ist, aber wenn alle das machen müssen, ist das doch etwas seltsam. Aber davon mal abgesehen bin ich wirklich froh um diese Kontakte gewesen, denn sie haben mir eine unerträgliche Zeit erträglicher gemacht. Das Klinikpersonal war davon aber nicht so begeistert (klar, bei so einem Austausch fallen einige Mängel ja überhaupt erst auf) und plötzlich hieß es, wir dürften uns gegenseitig nur zu den Besuchszeiten (insgesamt 4 Stunden pro Tag) aufsuchen. Bettnachbaren, die sich hätten stören können, gab es entweder nicht oder haben fröhlich mitgemischt, also daran lags nicht. Ebenso wurden unsere Männer um 21 Uhr vor die Tür gesetzt, obwohl uns (wie auch im Infoblatt der Klinik zu lesen) bei der Aufnahme gesagt wurde, dass für die Papas keine Besuchszeiten gelten. Trotzdem habe ich mir das bißchen Trost und Beistand nicht nehmen lassen und lieber das Gemecker ertragen.

Leider mussten wir wegen erhöhter Bilirubinwerte auch noch länger bleiben. Schon in der Nacht hatte ich mich bei der Schwester gemeldet, weil er mir sehr gelb vorkam. Diese meinte aber, sein Wert wäre noch im Rahmen. Auch die Kinderärztin war dieser Meinung, wollte ihn aber zur Sicherheit noch länger dort behalten. Erst durch meine Nachfragen deswegen fiel den Herrschaften dort auf, dass wir einen unterschiedlichen Rhesusfaktor haben und deshalb in eine Risikogruppe gehören, in der schon wesentlich niedrigere Werte eine Therapie erforderlich machen. Jannik musste also sofort unter die Photolampe und blieb dort auch bis zum nächsten Morgen (der Wert hat sich dadurch zum Glück stark gesenkt). Nur zum Stillen (bzw. Füttern, weil Stillen in dem Zeitfenster, dass sie mir gaben nicht drin war) durfte ich ihn haben. Als ich ihn dafür abholte, fiel mir auf, dass seine Herzfrequenz sich öfter um die 80 rum bewegte und ich konnte mir nicht vorstellen, dass das normal sein soll. Die zuständige Schwester sagte aber nichts weiter dazu, als ich sie darauf ansprach. Der Kinderarzt, dem ich dann davon erzählte, entschied aber, dass sie das eine Nacht lang überwachen wollen. Allerdings manuell, d. h. die eine Nachtschwester, die für die gesamte Neugeborenen- und Überwachungsstation zuständig ist, schreibt auf, wenn sie eine niedrige Frequenz bemerkt. Immerhin hat sie aber 5 solcher Vorfälle registriert. Die Kinderärztin fand das trotzdem noch im Rahmen, weil unser Kind von der Herzfrequenz her generell “ein Ruhiger” ist. Hätte ich mich mit Jannik nicht nach dem Mittagessen demonstrativ vors Schwesternzimmer gesetzt hätte diese der Ärtzin aber gar nicht mehr Bescheid gegeben für diese umfangreiche Einschätzung, aber nach einer Woche kannte ich die Pappenheimer dort schon und so kamen wir dann doch endlich frei.

Nach einer qualvollen Woche habe ich zum ET das Irrenhaus verlassen und Jannik nach Hause gebracht und die Odysee hatte ein Ende.

30.10.10

Ende einer Freundschaft

geschrieben in Allgemein um 10:28 von felia

Wenn sich eine Freundschaft nicht als das herausstellt, für das man sie gehalten hat, ist das meistens nicht nur sehr enttäuschend, sondern auch ziemlich traurig. Umso schlimmer finde ich das, wenn selbst hinterher nicht genau klar ist, worin man sich eigentlich getäuscht hat und wodurch sich das Verhältnis zueinander geändert hat.

Bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich mich vor Jahren mit einer Kollegin angefreundet. Sie verließ die Stelle einige Zeit später, aber wir hielten regelmäßigen Kontakt und machten öfter privat was zusammen. Grade, wenn es dem anderen sehr schlecht ging, standen wir uns mal tröstend mal aufmunternd zur Seite, so auch in meiner Kinderwunschzeit. Letztes Jahr im Herbst ist sie dann sogar in eine Wohnung am Ende unserer Straße gezogen und damit nur noch 10 Gehminuten von uns entfernt. Wir waren so happy und schmiedeten schon Pläne, was wir dann alles zusammen unternehmen wollen. Der entgültige Umzug hat sich leider etwas verzögert, aber das tat der Freude keinen Abbruch und wir hatten immer einen Heidenspaß, wenn wir uns getroffen haben. Auch Silvester war sie bei uns, doch dann hörte ich erstmal nichts mehr. Als ich verwundert am Telefon nachfragte erzählte sie von ihrem Streß in der Arbeit und wollte einen Termin für ein Treffen ausmachen… allerdings wäre der erst 3 Monate später gewesen *?*. Ich hab ihr dann ein paar Alternativvorschläge gemacht (z. B. sich treffen bei den Dingen, die man sowieso zu erledigen hat, wie z. B. einkaufen, weil ich versteh ja, wenn man vor lauter Stress wenig Zeit hat), bis sie ein Treffen für Ende Januar angeboten hat. Auch das war wieder ein sehr lustiger Abend, doch dann hörte ich wieder nichts von ihr.

Damals zu Silvester hatte sie sich erkundigt, wie es mit meinem Kinderwunsch läuft. Da ich damals bis zur 12. Woche nichts sagen wollte von meiner Schwangerschaft, hielt ich mich noch bedeckt. Sie erzählte dann traurig, dass sie jetzt auch gerne Kinder hätte, aber ihr würde noch der passende Partner dafür fehlen und da sie nur bis 35 Mutter werden möchte, ist es fraglich, ob das überhaupt noch klappen wird (sie ist jetzt 30). Ich hab mir deshalb den Kopf zerbrochen, wie ich es ihr sagen soll, dass ich schwanger bin, ohne sie dadurch traurig zu machen. Ich entschied mich, dass so schnell wie möglich (weil abwarten auch nichts dran ändert, wie es ihr damit gehen wird) und persönlich (alles andere erschien mir nicht richtig) zu machen, doch auf meine Mails, Anrufe und andere Kontaktversuche (hab ihr einmal ein Antistresspaket samt Aufmunterungsbrief in den Postkasten gelegt) blieben entweder unbeantwortet oder es hieß, sie hätte viel Streß in der Arbeit und keine Zeit, wäre für ein Treffen zu erschöpft.

Irgendwann erhielt ich auf eine meiner Mails die Nachricht, dass sie unglaublich im Stress wäre in der Arbeit, aber dass sie nun beschlossen hat zu kündigen und auch schon eine neue Stelle gefunden hat (eine Stelle als Hauptamtliche in meiner ehrenamtlichen Arbeit) und es dann wohl endlich besser werden würde. Ich hab mich sehr darüber gefreut und ihr zu der Stelle gratuliert. Sie schrieb, dass sie mit der Übergabe zwar zeitlich komplett ausgelastet wäre, aber sobald diese geschafft wäre, wir uns treffen könnten (genannt wurde ein Datum, dass damals fast 2 Monate in der Zukunft lag). Genau zu dem vorgeschlagenen Zeitpunkt war aber unser letzter Urlaub geplant, weshalb wir ausgemacht haben, dass ich mich melde, sobald wir wieder da sind und wir uns dann treffen. Auf meine entsprechende Mitteilung erfolgte aber keine Reaktion, bis wir uns irgendwann in meinem Ehrenamt über den Weg liefen. Schon da war es seltsam, als würden wir uns gar nicht besser kennen, von Freundschaft ganz zu schweigen. Ihr von meiner Schwangerschaft zu erzählen fand ich inzwischen auch etwas albern, da ich mittlerweile am Ende des 8. Monats war und das Ganze nicht mehr zu übersehen.

Irgendwann ergab sich dann doch ein Gespräch darüber, in dem ich ihr erklärte, dass ich es ihr gerne vorher gesagt hätte, aber das eben persönlich tun wollte und unsicher war wegen ihrem eigenen (unerfüllten) Kinderwunsch. Sie dazu, wie ich auf die Idee käme, dass sie Kinder möchte, weil das üüüüberhaupt nicht der Fall wäre, das würde schließlich nicht passen, jetzt wo sie eine neue Stelle hat. Die Stelle hatte sie damals ja aber noch nicht, als sie das gesagt hatte und da wir uns kaum gesehen hatten dazwischen kann ich wohl kaum riechen, wie sich ihre Einstellungen und Wünsche ändern. Sie behauptete aber nun einfach, sie hätte nie gesagt, dass sie jetzt Kinder will (blöd nur, dass sie das vor versammelter Mannschaft damals gesagt hat und eben auch alle mitbekommen haben). Wieder eine Woche später erklärte sie mir, dass sie sich sehr über mich geärgert hat und wie ich denn überhaupt auf die Idee kommen kann, dass sie neidisch wäre. Ich hab ihr dann tausendmal erklärt, dass ich nie davon ausgegangen bin, dass sie neidisch ist, sondern einfach befürchtet hab, es könnte sie traurig machen. Sie erklärte daraufhin wieder, dass sie ja grade gar keine Kinder will, nie gesagt hat, dass sie jetzt welche möchte. Außerdem könne sie ja jederzeit Kinder haben, denn dafür müsste sie nur J. Bescheid sagen und zack hätte sie Kinder (bisher hatte sie immer abgestritten, dass zwischen J. und ihr wieder etwas läuft, wobei J. ihr Ex-Freund ist aber leider nie Mann genug war (und wohl auch ist) gegen den Willen seiner Familie zu ihr zu stehen).

Auf die Funkstille zwischen uns angesprochen erklärte sie mir dann auch noch, dass wir ja nie so gut befreundet waren und sie deshalb einfach keine Veranlassung sieht, dass wir uns öfter treffen. Das war ein Schlag ins Gesicht für mich, denn wie gesagt, früher hatten wir einen sehr guten Kontakt zu einander und es stimmt einfach nicht was sie sagt. Das ich die Freundschaft damit als offiziell beendet ansehen kann, ist allerdings bei mir angekommen. Inzwischen tut sie sogar so, als würde sie uns nicht kennen, wenn wir uns zufällig unterwegs begegnen.

28.08.10

Das Ziel einer langen Reise

geschrieben in Allgemein um 22:29 von felia

Da meine Frauenärztin für 5 Wochen im Urlaub ist, übernahm die Entbindungsklinik die Vorsorgeuntersuchungen. Bei der letzten am 26. 08. 2010 fielen während des CTGs einmalig die Herztöne ab. Nach einer Kochsalzinfusion war wieder alles in Ordnung, trotzdem sollte ich am 27. 08. 2010 noch einmal zur CTG-Kontrolle kommen. Wer hätte gedacht, dass damit dann auch schon mein Geburtsbericht beginnen würde…

27. 08. 2010

15.00 CTG-Kontrolltermin

15.45 Herztöne sind wieder einmal abgefallen. Ich denke mir nichts dabei, weil es ja wieder nur einmal der Fall war und befürchte nur, wieder eine Infusion zu bekommen (von der letzten war mein Arm noch ganz blau), bis die Chefärztin hereinkommt mit den Worten „na, heute noch entbinden, oder?!“ Ich bin total geplättet und bin mir nicht sicher, ob das nun ein schlechter Scherz sein soll. Aber die Ärztin betont, dass ich die Klinik nur noch mit Kind im Arm wieder verlassen werde. Es wird weiter CTG geschrieben und je nachdem ob dabei die Töne wieder abfallen oder nicht wird eingeleitet oder gleich ein Kaiserschnitt gemacht. So ganz verstehe ich nicht warum das nun unbedingt sein muss und man nicht einfach noch die eine Woche bis zum ET abwarten kann, gerade weil einer der Ärzte auch noch erklärt, dass solche Abfälle auch unbemerkt auf der Straße passieren können. Ich habe das Gefühl, dass die Ärzte sich einfach einbilden, dass das nun so gemacht wird, weil mein Kind eh schon „reif“ ist, während mir aber lieber wäre, mein Kind kann selbst entscheiden, wann es kommen möchte.

16.00 Mein Freund fährt die Kliniktasche holen, in der Hoffnung, dass inzwischen nicht die Entscheidung für einen Kaiserschnitt fällt und er die Entbindung verpasst.

17.45 Das CTG war soweit in Ordnung, so dass mir verkündet wird, dass ich „nur“ eingeleitet werde. Allerdings ist gerade kein Kreißsaal frei und so soll ich erst einmal 2 Stunden Spazieren gehen, in der Hoffnung, dass inzwischen was frei wird, so dass dann nach einem erneuten Kontroll-CTG begonnen werden kann.

18.00 Mein Freund ist endlich zurück. Er hatte die Wohnungsschlüssel in der Aufregung nicht mitgenommen und musste warten, dass sein Bruder ihn mit dem Drittschlüssel rein läßt… mir egal, Hauptsache er ist jetzt da! Wir räumen schon mal alles in meinem Zimmer ein, packen die Picknicktasche mit Sachen aus dem Kiosk und sagen allen Bescheid, dann geht’s auch schon zurück in den Kreißsaal. Langsam habe ich mich damit abgefunden, dass es nun schon zur Entbindung kommen soll und bin nun hochmotiviert für die Geburt.

20.26 Einstündiges Kontroll-CTG, danach werde ich auf die Wochenbettstation zum Übernachten geschickt, um mich vor der Geburt „noch einmal ausruhen und Kraft tanken zu können“… dabei war ich doch grade so motiviert. Etwas enttäuscht bin ich schon und hab Zweifel ob die Nacht dort so erholsam wird, aber hab auch keine große Lust auf Diskussionen.

28. 08. 2010

04.00 Die Nacht hab ich ganze 2 Stunden geschlafen, obwohl das Neugeborene in meinem Zimmer brav und die Mutter sehr rücksichtsvoll war, aber alle Nase lang kam die Schwester rein und erklärte der frischgebackenen Mama irgendwas und dafür wurde dann jedes Mal der Halogenstrahler angemacht. Sehr löblich, dieses Engagement, aber tödlich für jemanden, der Kraft für eine Entbindung tanken soll. So gerädert hab ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Gegen 4 Uhr fällt mir auf, dass ich die ganze Nacht schon keine Kindsbewegungen gespürt habe und das, wo er doch sonst fast nur nachtaktiv ist -> Ich werde in den Kreißsaal geschickt, wo ein CTG gemacht wird. Für ein paar Schreckensmomente finden sie keinen Herzton. Das CTG hat auch wieder einige Absacker, aber da sowieso heute eingeleitet werden soll, erfolgen keine weiteren Maßnahmen. Auf meine Bitte meinem Freund Bescheid zu sagen, das ich hier bin und nicht wie verabredet um 7 Uhr vor dem Kreißsaal auf ihn in warte reagiert man lapidar mit den Worten „der wird schon nachfragen, wenn sie nicht da sind“. Zum Glück ist um 7 Schichtwechsel und die neue Schicht läßt mich meinen Freund holen.

07.46 CTG vor Einleitung

08.40 Testdosis Einleitungstablette

10.00 Dauer-CTGs und Spaziergeh-Pausen, um die Wehen anzuregen, wechseln sich ab. Erste regelmäßige Kontraktionen

14.00 Nächste Dosis der Einleitungstablette

14.35 Wieder CTGs und Spaziergeh-Pausen im Wechsel, Wehen werden stärker und die Abstände verkürzen sich

18.35 Erneutes CTG. Regelmäßige Wehen auf dem CTG, die aber noch gut zu veratmen sind, aber bei jeder Wehe gehen die Herztöne runter. Als ich das gesehen habe konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten, denn nun war alles klar. Mit ihnen hab ich mich von all dem verabschiedet, was ich mir für mich und mein Kind zur Geburt gewünscht hatte, aber hauptsächlich weinte ich auch um mein armes Kind, dass so zu kämpfen hatte , während ich dachte, es geht ihm gut. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn das nicht durch Zufall entdeckt worden wäre und ich ganz normal auf den ET gewartet hätte. So wie es aussieht hätte er eine normale Geburt wohl nicht überlebt.

19.35 Gerade als wir die Schwester rufen wollten, damit sich unser Kleiner nicht länger quälen muss, kommt diese herein und holt sofort die Ärzte. Während eine Ärztin gerade dabei ist mir schonend beizubringen, welche anderen Optionen es gäbe, warum diese aber nicht bei mir ergriffen werden können platzt die Chefärztin herein mit den Worten „na, wissen sie schon, dass es ein Kaiserschnitt wird?“. Innerlich muss ich schmunzeln, denn das war uns wirklich bereits klar.

20.05 Ich werde für den OP fertig gemacht und die Spinalanästhesie wird gelegt. Wenn ich ganz ehrlich bin habe ich schon ein wenig Zweifel, ob die örtliche Betäubung die richtige Entscheidung ist, denn ich hab schon viel gelesen über das Gefühl „wie sie Schicht für Schicht zerschneiden, wie in einem rumgewühlt wird“ usw. , aber ich sage mir immer wieder, dass es auch wenn es furchtbar wird, schnell vorbei sein wird und schließlich ist es mir doch viel wichtiger, meinen kleinen Schatz sofort begrüßen zu können und auch bei seiner „Geburt“ dabei zu sein. Auch mein Freund flüstert mir vorher kurz zu, dass er sich nicht sicher ist, ob er das verkraftet, aber ich kann ihn schnell damit beruhigen, dass er an meiner Seite stehen wird hinter einer Abdeckung und nicht den Eingriff selbst beobachten muss.

20.20 Mein Freund wird in den OP geholt und hält die ganze Zeit meine Hand. So einfach diese Geste auch ist, ich empfand sie als sehr innig. Tatsächlich konnte ich alles was passiert ist spüren, bis auf den Schmerz, aber irgendwie fand ich das gar nicht schlimm. Mit jeder Schicht, die sie tiefer gingen wuchs meine Ungeduld endlich mein Kind zu sehen. Dann merkte ich, wie die Ärzte hektisch wurden und ich hörte öfter „@#$%&, @#$%&, @#$%&“. Da dachte ich kurz, aber seltsam ruhig „bestimmt sterbe ich gerade“, was mich aber mehr beunruhigte war, dass ich mein Kind nicht hören konnte (es fehlte noch eine Schicht). Hinterher hat mir mein Freund erzählt, dass sie in dem Moment die Fruchtblase aufgestochen haben und daraufhin fontänenartig Fruchtwasser ausgetreten ist, so dass der ganze OP damit geduscht wurde (beim Zusammennähen hab ich dann auch registriert, dass irgendwo ganz hinten noch Geräte abgewischt wurden und hab mich darüber gewundert). Und dann merkte ich, wie mein Sohn aus mir herausgezogen wurde und sofort hörte ich ihn schreien, ich war so erleichtert und glücklich. Das war um genau 20. 35 Uhr. Ich sollte meinen Kopf nach rechts drehen, damit ich ihn kurz sehen kann und da war er. Es war so unbeschreiblich. Ich habe immer gedacht, wenn ich endlich positiv teste würde ich weinen vor Glück, aber das Hauptgefühl war Angst. Ich habe immer gedacht, wenn ich das kleine Herz schlagen sehe würde ich weinen vor Glück, aber das Hauptgefühl war Angst. Ich habe immer gedacht, wenn ich ihn dann sehen werde würde ich sicher erst einmal Angst haben, aber ich habe geweint vor Glück. Ich kenne Berichte, in denen das nach einem Kaiserschnitt der einzige Moment ist, in dem man sein Kind für die nächste Zeit zu sehen bekommt und so habe ich versucht, ihn mir so tief wie möglich einzuprägen. Aber nur 5 Minuten später lag mein Sohn, gehalten von meinem Freund neben mir, bis die Ärzte mich noch fertig zusammennähen wollten.
Anschließend wurde ich zurück in den Kreißsaal gebracht, wo mein Freund mit dem kleinen Jannik schon auf mich wartete. Alle Lichter waren heruntergedimmt worden, so dass mein Kleiner auch seine Äuglein aufmachen konnte. Schon da wusste ich, dass ein Blick von ihm genügt, damit er alles von mir bekommen kann. Sofort nachdem er mir auf die Brust gelegt wurde habe ich ihn angelegt und das klappte auch auf Anhieb. Wir bekamen richtig viel Zeit für einander und ich habe sie sehr genossen, überschäumend vor Glück und wie es so schön in einem Lied heißt, am Ziel einer langen Reise.

Power of Love

27.07.10

Feindiagnostik-Kontrolle bei 34+3

geschrieben in Allgemein um 18:25 von felia

Mit dem heutigen Ergebnis bei der Feindiagnostik-Kontrolle hätte ich nach den 3 vorherigen Untersuchungen nie gerechnet. Entgegen aller Erwartungen, Wahrscheinlichkeiten und Prognosen hat sich der uteroplazentare Gefäßwiderstand bei mir nämlich tatsächlich normalisiert *ohnmacht*… ich konnte es gar nicht glauben und war dann ganz hin und weg von so einer tollen Nachricht *freu*. Zur Feindiagnostik müssen wir nun auch nicht mehr. Es sieht also ganz danach aus, als würde es keine verfrühte Zwangsentbindung geben, sondern unser Schmucker hat nun all die Zeit, die er haben möchte. Nachdem weder Gebärmutterhals noch Muttermund auch nur die geringsten Anstalten machen sich langsam in Richtung geburtsbereit zu verändern tippe ich nun auch eher auf eine mächtige Verspätung. Außerdem hat sich unser kleiner Frechdachs doch glatt wieder mit dem Kopf nach oben gedreht. Am Freitag hat uns die Hebi im Geburtsvorbereitungskurs noch gezeigt, wie wir ihn ertasten können und da lag er noch brav unten. Der Arzt sagte, es wäre noch sehr viel Fruchtwasser da, wodurch er viel Spielraum in den Bewegungen hat und das wohl noch ne ganze Weile, sprich es ist zu erwarten, dass da weiter geturnt wird, möglicherweise sogar bis zum Schluß. Ich hoffe nur, da wird kein Kaiserschnitt draus, aber da hilft wohl nur abwarten. Gewogen hat er heute 2100 g bei ca. 44 cm. Auf der anderen Seite ist das natürlich auch sehr brav von unserem kleinen Zwacken seinen Eltern noch etwas Zeit zu geben, damit sie alles in Ruhe fertig machen können grins. Im Gegensatz zu den meisten Septemberlies steht unser Kinderzimmer nämlich noch nicht und etwas krieg ich deshalb auch schon die Panik…. es rächt sich halt jetzt einfach, dass wir bei unserem Umzug letztes Jahr so gut wie nichts weggeschmissen haben und das nun nachholen müssen, um genug Platz zu schaffen.

Ansonsten gehts mir eigentlich ganz gut, nur dass ich seit 2 Wochen eine starke Übelkeit habe (hatte ich nicht mal am Anfang der Schwangerschaft) und mich jetzt auch noch *flüster* Hämorrhoiden plagen. Freitag darf ich dann auch schon zur Vorstellung zur Geburt in die Klinik und bin schon mächtig gespannt.

21.07.10

Letzter Zuckerbelastungstest

geschrieben in Allgemein um 15:47 von felia

3mal hab ich jetzt insgesamt in dieser Schwangerschaft den oralen Glukosetoleranztest machen müssen und entgegen aller Prognosen wurden die Werte immer besser und nun bin ich quasi außer Gefahr und muss nicht mehr hin *elefant*. Die Ärztin meinte, es wäre seeeeeehr unwahrscheinlich, dass sich noch eine Gestationsdiabetes entwickelt und selbst wenn würde sich das so langsam aufbauen, dass ich entbunden habe, bis es relevant werden würde. Das hätte ich nie im Leben gedacht, nachdem der Insulinresistenztest zwar negativ ausfiel, aber mir eine grenzwertige Glukosetoleranz bescheinigte letztes Jahr. Ich mag so gute Nachrichten!

13.07.10

VU bei 32+3

geschrieben in Allgemein um 13:59 von felia

Noch immer ist alles soweit in Ordnung. Das CTG war unauffällig, auch wenn ich seit ca. 5 Tagen ganz komische Bauchschmerzen habe (vom Gefühl her ne Mischung aus Mensschmerzen und Schmerzen bei ner Verstopfung) und der Bauch dabei ganz hart wird. Meine FÄ konnte mir zwar auch nicht sagen, was das ist, aber sie meinte solange sich der GMH nicht verkürzt und der MuMu gut zu ist brauch ich mir keine Sorgen machen und beides sieht aus, als würd da noch lange keine Geburt anstehen. Ich hoffe mal, das ist was Gutes und bedeutet nicht, dass es mit der Geburt deshalb dann schwieriger wird. Hat da jemand vielleicht Ahnung? Gestern konnte ich bei meinem Bauch richtig beobachten wie sich eine Kugel (vermutlich der Kopf) im Kreis gedreht hat und hab mir schon Hoffnungen gemacht, dass mein kleiner Sohnemann seine Hängematten-Querlange wieder aufgegeben hat und tatsächlich, der Kopf ist wieder brav unten *megafreu*.

Ansonsten geht es mir super. Sogar schlafen kann ich (meistens) noch ausgezeichnet. Nur die Hitze macht mir ganz schön zu schaffen, aber das ist auch unter nichtschwangeren Bedingungen so bei mir, ich bin da einfach tierisch empfindlich. Normalerweise halte ich mich deshalb grade um die Mittagszeit drinnen im Kühlen auf (Ventilatoren im Dauerbetrieb), aber am Wochenende waren gleich 2 mir sehr wichtige Veranstaltungen und da musste ich raus in die pralle Sonne. Die Rechnung hab ich dafür dann Sonntag Abend bekommen. Da ging es mir dann so richtig mieß mit Bauchkrämpfen, Schwindel, Kopfweh und Durchfall. Zum Glück war den nächsten Tag aber schon wieder alles in Ordnung und so schnell mach ich das sicher auch nicht wieder. Sowieso merk ich, dass ich immer eingeschränkter bin und nicht mehr so werkeln kann, wie ich das gerne würde (Nestbautrieb halt), aber damit bin ich wohl auch nicht alleine unter den Kugeltanten.

Heute Abend gehts dann wieder zum Geburtsvorbereitungskurs. Diesmal ist Mädelsabend und ich bin schon ganz gespannt, was wir da so machen werden. Ich hoffe ja, die gute Hebamme hat sich nicht alle wirklich peinlichen Sachen für heute aufgehoben, wo wir ja quasi unter uns sind, aber wie heißt es so schön “hoffe das Beste, rechne mit dem Schlimmsten”.

29.06.10

VU und Feindiagnostik-Kontrolle bei 30+3

geschrieben in Allgemein um 18:39 von felia

Ich hatte heute gleich 2 Termine. Einen zur normalen VU bei der Frauenärztin und einen Kontrolltermin bei der Feindiagnostik.

Bei der FÄ wurde zum ersten Mal ein CTG gemacht. Der Kleine war dabei etwas widerspenstig und ist öfter weggeschwommen, weshalb ich dann den Pulsmesser ständig andrücken sollte… dann gings. Interessant fand ich, wie sich der Puls durch meine Stimme verändert hat. Sobald der Puls etwas höher angestiegen ist, hab ich unserem Zwacken gut zugeredet und schon ging der Puls wieder runter. Wehen wurden keine aufgezeichnet, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass der Bauch hart wird (wüsst ja schon gern, ob das dann Wehen sind). Bei der weiteren Untersuchung war dann auch alles bestens, Blutdruck schön niedrig, Muttermund fest zu und der Gebärmutterhals misst noch stolze 5 cm. Leider hat sich der kleine Zwacken aber wieder gedreht und liegt nun quer in meinem Becken mit dem Rücken nach unten. Ich hoffe doch sehr er überlegt es sich nochmal anders, bevor es für ihn zu eng wird. In 2 Wochen darf ich schon wieder hin zum Nachsehen.

Bei der Feindiagnostik blieb leider alles beim Alten. Die uteroplazentaren Widerstände sind immer noch erhöht und sind sogar minimal angestiegen. Außerdem besteht nun der Verdacht, dass unser Kleiner eine Fußfehlstellung von mir geerbt haben könnte, was aber nicht so schlimm wäre, weil es sich relativ gut behandeln läßt. Ansonsten ist aber alles okay, sprich Organe und Körperbau ist in Ordnung. Stolze 1, 5 kg ist unser Wonneproppen nun schwer und ca. 41 cm groß. Zum Schluß gabs dann noch ein nettes Bildchen und einen erneuten Kontrolltermin in 4 Wochen. Wenn unser Kleiner dann noch in meinem Bauch wohnt, kann ich mich glaube ich wirklich richtig entspannen. Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, obs dann (35. SSW) wirklich nicht mehr kritisch wäre, wenn er geholt werden muss?!

28.06.10

Ende der Paarberatung

geschrieben in Allgemein um 07:11 von felia

Der zweite Termin bei der Paarberatung verlief eigentlich überraschend positiv. Da hatte ich auch das Gefühl, es würde uns wirklich was bringen. Die Beraterin hat meinem Freund zwar trotzdem noch einmal gesagt, dass er wirklich nur zur Therapie gehen soll, wenn das einzig und allein sein eigener Wunsch ist, aber sonst war sie wie ausgewechselt. Seltsam fand ich nur, dass wir über unsere Hausaufgabe, sprich die Paargespräche, überhaupt nicht geredet wurde. Ein bißchen mehr Feedback wäre da schon gut gewesen. Trotzdem fanden wir es um so viel besser, dass wir trotz der langen Abstände weiter gemacht hätten dort. Kurz darauf bekamen wir aber in der Krisenintervention Bescheid, dass wir dort bleiben können und bis zur Geburt auf jeden Fall noch unsere wöchentliche Sitzung haben können. Selbst danach könnte es sich unser Berater dort vorstellen, je nachdem wie unser Sohn es uns dann auch läßt ;-) . Krisenintervention UND Paarberatung zu machen fand er aber nicht sehr sinnvoll und bat uns um eine Entscheidung… die fiel bei uns dann doch sehr eindeutig zugunsten der Krisenintervention aus und so gingen wir letzten Freitag ein letztes Mal zur Paarberatung, um uns zu verabschieden. Diese letzte Sitzung war auch wieder recht gut und so fand ich es dann doch etwas schade, dass es nun vorbei ist damit.

08.06.10

VU bei 27+3

geschrieben in Allgemein um 12:05 von felia

Dem Kleinen gehts gut. Er hat sich inzwischen gedreht und liegt nun mit dem Kopf nach unten. Laut FÄ besteht eine große Chance, dass das nun auch so bleibt *elefant*. Eisenwert war zum ersten Mal etwas niedrig und ich hab ein Präperat dafür aufgeschrieben bekommen. Die Ärztin meinte, er würd sich nun bei mir bedienen. Im I-net hab ich dazu gelesen, dass der Eisenbedarf ab der 28. SSW sich sogar verdoppelt, im Vergleich zu vorher *ohnmacht*. Außerdem gabs heute auch die Prophylaxespritze (wegen Rhesusfaktor negativ) und mir wurde (nur zur Sicherheit) Blut abgenommen für einen Test auf HELLP (wegen dem erhöhten uteroplazentaren Gefäßwiderstand), war aber negativ. Schön brav weiter so kleiner Mann *g*

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