18.12.08
Der Endokrinologe
Mein Androloge hatte mich schon vor einiger Zeit zur Abklärung weiterer endokriner Störungen an einen Endokrinologen (”Hormone-Arzt” ) überwiesen. Heute war ich dann da.
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Männliche Infertilität durch idiopathischen hypogonadotropen Hypogonadismus, oder: Mein Hypothalamus produziert kein GnRH und keiner weiß warum.
Mein Androloge hatte mich schon vor einiger Zeit zur Abklärung weiterer endokriner Störungen an einen Endokrinologen (”Hormone-Arzt” ) überwiesen. Heute war ich dann da.
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Ein befreundeter angestellter Apotheker war mal so nett nachzuschauen wie denn die Preise der Hormone, die für meinen Behandlung in Frage kommen so im Einkauf kosten…
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Damit eine Spermatogenese in den Hoden überhaupt stattfinden kann gibt es einen relativ komplexen Hormon-Regelkreis. Im Hypothalamus wird etwa alle 90 bis 120 Minuten ein Puls GnRH (Gonadoliberin) freigesetzt. Durch das GnRH werden im Hypophysenvorderlappen (HVL) zwei weitere Hormone erzeugt:
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In meinem Spermiogramm – für das ich überhaupt erst nach einer Spritze mit hCG 5000 I.E. eine Probe zur Verfügung stellen konnte – war einfach nichts drin, rein gar nichts! Das reicht nicht mal für eine ICSI! Wenigstens war die MRT-Untersuchung von Hypophyse und Hypothalamus unauffällig, womit jetzt allerdings die Diagnose wirklich klar ist: Idiopathischer hypogonadotroper Hypogonadismus
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Seit Februar 2008 bin ich verheiratet. Meine Frau ist bereits 38 und ich 32 Jahre alt. Bedingt durch das Alter meiner Frau haben wir uns sehr früh Gedanken gemacht ob es bei uns irgendwelche Probleme bezüglich eines Kinderwunsches geben könnte. So habe ich sehr früh einen Termin bei einem Andrologen ausgemacht und ich landete in den Mühlen der andrologischen Diagnostik.
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