Nachträglich wollte ich noch diese Geschicht (dieses Gedicht) hinzufügen. Finde es so schön.
Es stammt aus der Beschreibung der Facebook-Gruppe (Seite), die den o. g. Aufruf in seinem Bilderalbum aufgelistet hatte:
Wo bist du Krümel?
Frage ich das kleine Licht.
Hier bin ich! Mama spürst du mich nicht?
Ich spüre dich, doch sehe ich dich nicht.
Entgegnete ich dem Licht und höre, wie es spricht:
Es zählt nicht, was du sieht oder nicht, wichtig ist nur,
du spürst mein Licht – in dir, Mama, nicht äußerlich!
Ich spüre dich deutlich, innerlich.
Zum Greifen nah, fehlt nur ein Stück, zum richtigen Glück.
Warum bist du gegangen, mein kleines Licht.
So traurig bin ich, ohne dich!
Ach Mama, so weine doch nicht, ich bin in Sicht.
Schliee deine Augen und fühle mich. Ich bin ganz nah.
Warum?
Ich wieder frag, warum nur gehst du, kleines Licht.
Lässt mich hier im Stich, ich liebe dich!
So lieb mich weiter, ich bin noch da!
Warum, ist alles, was aus mir spricht,
und so erklärt mir das kleine Licht:
Nicht traurig sein, Mama, ich liebe dich.
Der kleine Körper, ich besaß, der wollte nicht.
Hinderte mich zu werden, was ich werden wollte,
dein gesundes kleines Licht.
Nie wollte ich dich verlassen, doch musste ich,
wollte doch nicht krank sein, Mama.
Verstehst du mich?
Schmerzlich erklärte ich dem Licht:
Am Verstehen scheitert es nicht, nur tut es so weh.
Meine Mama, so weine nicht, Zeit vergeht.
Bald bin ich wieder in Sicht!
Kämpfe für mich! Ich brauche dich!
Ich liebe dich!!
Mein süßes kleines Licht, wie kann ich um dich kämpfen,
du bist doch tot?
Meine Mama, nicht tot bin ich.
Nur Zeit brauch ich, ein bisschen nur.
Ich bitte dich, empfange mich,
gleich herzlich wie beim ersten Mal!!
Wie anders außer herzlich könnte ich dich empfangen,
du süßes Licht.
Sehnsüchtig erwarte ich dich!
Also dann Mama, nicht traurig sein!
Erwarte mich, bald bin ich dein.
Mein Licht soll strahlen, richtig hell,
so dass du nie den Mut verlierst.
Tot ist nicht mein Lebenslicht,
nur der Körper musste gehen.
Ich bin bei dir, ich leuchte dir.
Niemals mehr sollst du trauern um mich – es gibt keinen Grund.
Du wartest auf mich und ich auf dich!!
Ich schau auf dich herab jeden Tag,
und weißt du was ich mich jedes mal frage?
Warum trauerst du so sehr um mich, ich bin doch da…
beschütze dich!
Ich bin nicht wirklich fort…
nur an einem anderen sehr schönen Ort.
Weine nicht mehr so sehr um mich…
weil du auch mir mein kleines Herz zerbrichst.
Will, dass du glücklich bist und herzlich lachst.
Will, dass du lebst und Freude am Leben hast!
Dabei werde ich immer in deinem Herzen sein.
Und wenn du willst,
dann spür mich.