23.02.11
geschrieben in 1. Jahr, Arztbesuche, Baby-Alltag, Bewegungsdrang, KiTa usw., Raphael um 19:41 von anomasil
Ja, als wäre das was Neues, dass kleine Kinder auch mal groß werden. Es kann auch keiner abstreiten, dass einen keiner gewarnt hat, dass dies so schnell geht. Tja, erst wenn man selbst Mama oder Papa geworden ist, wird einen das schmerzlich bewusst. Und wenn man dann in die Verlegenheit kommt einen kleinen “Pups” von ca. 3-4 kg in den Armen zu halten wird einen bewusst, wie schwer der eigene Pups geworden ist und wie klein und verletztlich er doch einmal war.
In diesem Monat hat Raphael seine erste Erkältung hinter sich gebracht und hatte heute wieder einen Anflug dieser beliebten “Rüsselseuche”. Nicht direkt in seinem Rüssel, aber Fieber ist ein Anzeichen, dass oft dazu gehört. Hach, mein Kleiner… hoffentlich, ist das bald wieder vorbei. Er würde so gerne krabbeln und spielen… kann aber nicht.
Leider konnten wird diesen Monat nicht zur Kita-Krabbelgruppe gehen, da er erst die Erkältung und jetzt das Fieber hatte. Die Mädchen dort hätten sich sicherlich wieder über das “BABY!!!” gefreut. Ach, süß
Papa hat den kleinen Matz mal gewogen. Satte 11 kg bringt er allein auf die Waage o.O Hätte geglaubt, dass es nur ca. 9,5 bis 10 kg wären.
Raphael kann man – wenn man ihn lieb bittet – zum Pusten (hat er, glaub ich, wieder verlernt), klatschen und Kopf-schütteln bringen.
Ganz klammheimlich wollte er schon das Stehen üben. Als ich gesehen habe, wie er mit den Händen auf dem Wäschekorb gestützt sich auf seine Stacksen gestellt hatte, während um ihn seine Bausteine lagen, ist mir Himmel-Angst-und-Bange geworden. Mag mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn er umgefallen wäre.
…
Weiter unten habe ich für November 2010, Dezember 2010 und Januar 2011 noch nachträglich Artikel eingefügt. Wer Lust und Muse hat, kann sie sich mal ansehen. Würd’ mich dolle freuen!
08.02.11
geschrieben in 1. Jahr, Arztbesuche, Baby-Alltag, Raphael um 23:13 von anomasil
Naja, ist ja schon eine Weile her, dass ich hier etwas geschrieben habe, aber dass ich über 10.000 Besucher haben werde, hätte ich doch nicht gedacht. Vor allem, weil ich nicht mehr im Dashboard aufgetaucht bin. Habe in letzter Zeit mehr an meiner Homepage www.anomasil.de gearbeitet. Hmmm, … werde versuchen noch etwas nachzutragen. Mal sehen wann
Mein kleiner Schatz ist jetzt schon zehn Monate alt. Seit ca. zwei drei Woche sitzt und krabbelt er und reist gern Bausteinburgen ein xD
Derzeit kämpft Raphael mit einer Erkältung. Verstopfte Nase, wahrscheinlich schmerzender Hals, Husten usw. … und die Mama hat jetzt auch die Rüsselseuche. Da müssen wir jetzt leider durch!

30.11.10
geschrieben in 1. Jahr, Arztbesuche, Baby-Alltag, Breialarm, Gebrabbel, Kilowahn, Raphael um 19:02 von anomasil
Nur als kleine Zusammenfassung aus dem November, was alles so passiert ist:
Raphael stemmt seinen Bauch richtig gut mit den Armen hoch. Er sagt am liebsten “mamama…” oder “bababa…” – so richtig niedlich
Der KiA meinte, dass er sich ganz gut gemausert hat. Hihi, schön zu hören.
Seinen Brei bekommt Rapha noch auf dem (mit einem Handtuch bedeckten) Kopfkissen vom Papa. Das ist dicker, als das von der Mama, und liegt damit hoch genug.
Leider kann ich nicht solche Erfolge nachweisen. Habe eher zugenommen als abgenommen, was mich nicht sonderlich glücklich macht, aber naja.
30.10.10
geschrieben in 1. Jahr, Arztbesuche, Baby-Alltag, Bilderpost, Breialarm, Gebrabbel, Kilowahn, Mein Sternchen, Raphael um 19:48 von anomasil
So schnell kann’s gehen, der Oktober ist schon wieder rum und die Uhr wird auch wieder umgestellt.
Naja. Fre… äh esse schon wieder Süßigkeiten und mecker dann wieder rum, dass ich nicht abnehme… tz tz tz. Wie ich halt bin.
Dies war eigentlich der erste Otkober an dem sich zwei traurige Ereignisse jährten bzw. zu meinem Geburtstag gesellten. Zum einen jährte sich der Tag an dem mein Sternchen ging (16.10.2008 ) und zum anderen der erste Todestag meines Schwiegervaters (09.10.2009). Letztes Jahr konnte ich nur um meinen Schwiegervater richtig trauern, dieses Jahr… *immer-rein-mit-der-schokolade*
Diese Jahrestage werden um einiges heller durch das Quietschen, Seufzen, Brabbeln, Lachen … unseres kleinen Matzes. Groß ist er geworden. Langsam passt ihm schon die Größe 74/80 nur noch gerade so. Stampeln gehört zu seinen Lieblingsbeschäftigungen und freut sich darüber, wenn Papa vor ihm rumalbert. Gestrampelt wird am liebsten auf dem Wickeltisch und das gleich in Mamas Bauch, der direkt davor ist. Leider genau an die Stelle, an der sich die Kaiserschnittnarbe befindet.
Brei isst Raphae gaaaanz brav. Manchmal singt die Mama auch, dass der Mund aufgeht, aber so kann sich die Mama nicht beklagen. Vormittags, mittags, nachmittags und jetzt auch abends ist Breialarm. Am liebsten etwas mit Möhrchen oder Banane, aber Apfel und Pastinake tun’s auch. Mal sehen wie Fisch schmeckt.

Seit August nahmen wir am Babyschwimmen teil (endete vor zwei Wochen), dass unsere Hebamme organisiert hat. An den ersten Tagen war Rapha die Dusche nicht ganz geheuer. Weinte gleich los, als er sie hörte. War auch recht sensibel, wenn andere Würmchen weinten. Gegen Ende ließ sich unser Matz ganz normal abduschen (Rücken, Arme und Beine) und schwamm wie ein Fisch im Wasser. Er liebte es auf den Stiroporschwimmbrettern mit den Fingern zu quietschen oder nach den bunten Bällen zu schwimmen.
Mamas starke Arme kommen nicht vom Herumtragen…

Der Kinderarzt ist auch ganz zufrieden mit den kleinen Rapha.
Übernächste Woche – Mitte November – startet die Krabbelgruppe. Da bin ich mal gespannt, was das mit der Schlagsahne wird.
11.08.10
geschrieben in 1. Jahr, Arztbesuche, Baby-Alltag, Familie, Kilowahn, Raphael um 22:00 von anomasil
Eigentlich müsste ich bald in’s Bett gehen, aber da läuft grad ein toller Film und ich surf’ im Moment so schön im Netz nebenbei. Naja.
Mein großer Schatz dattelt grad mit seinem besten Freund aus Würzburg am Rechner und mein kleiner Mann liegt schon seit einer für ihn viel zu frühen Zeit in der Heia. Etwa ein zwei Stunden früher als gewöhnlich hatte er Hunger und wurde dann hundemüde. Denke, dass er nicht mehr lange braucht, bis er wieder Hunger hat… viele würde jetzt eigentlich fragen “Schläft er denn nicht durch?” …
Brei-Schritte
Hat er schon gemacht
Hatte vor etwa drei Wochen mit etwas Brei angefangen, den er auch schön verputzte. Nach zwei Wochen wurde – trotz Umstellung von Möhrchen auf Pastinaken – sein Stuhl immer fester, dass seine Bauchkraft nicht mehr reichte ihn rauszudrücken. Musste hin und wieder seinen Pops bei hochgedrückten Beinen mit einem Tuch massieren, um ihm beim ****** zu helfen. Der Arme.
Nachdem mein kleiner Mann dann einen Tag ohne war, hab’ ich mich dafür entschieden doch ersteinmal mit dem Brei bis zum fünften sechsten Monat zu pausieren. Nicht nur, dass er nicht mehr richtig konnte… er wachte täglich ein bis zwei Mal schreiend vom Schlafen auf. Von Null auf Hundert schrie er wie am Spieß los. Meist sah es so aus, als käme es vom Bauch her und beruhigte sich nur, wenn er ein paar Pupse losließ oder ich ihm sein Bäuchlein eine Weile rieb.
Nundenn. Fazit einer Woche breilos:
- Das Schreien hat soweit aufgehört (… hatte es heute bereits schon einmal beschrieben und blubs schrie er nach einer Stunde Nachtschlaf heute Abend) und es gibt sogar eine Schlafenszeit, die man Mittagsschlaf nennen könnte. Jedoch kommt er jetzt nachts gegen ein bis drei Uhr wieder, um etwas zu trinken.
- Mit Brei hat er um die sieben bis zehn Stunden durchgeschlafen. Leider hatte er aber Tags über keinen großartigen Schlaf mehr, da er vor Schmerzen schreiend aufwachte.
Kinderarzt
Trotz, dass mein kleiner Süßer erst 4 1/2 Monate ist, waren wir gestern beim KA zur U5. Er hat die üblichen Reflextests gemacht und seine Entwicklung als zufriedenstellend eingeschätzt. Weiß nicht, ob er die Entwicklung für sein Alter einschätzte oder die, welche er zur U5 haben müsste. Werde beim nächsten Mal fragen… hatte es letztens einfach wieder vergessen.
Besuch von Übersee
Übermorgen kommt mein Schwager, um die Familie zu sehen und um einige Behördengänge zu erledigen, wieder die Heimat besuchen. Weitere Besucher sind die beiden Kinnengs und der Opa. Bin mal gespannt wie wild es wieder über uns werden wird. *seufz*
Die liebe Waage
… auf die ich mich seit Monaten, naja, seit Wochen nicht getraut habe. Werde mich demnächst einmal auf sie wagen, weil ich unter anderem auch wissen will wie viel mein Kleener wiegt. Auf auf!
Zwischendruch
Ein kleiner Fund über einen Amazon-Kommentar: Geburtskanal (sehr interessant, finde ich)
03.06.10
geschrieben in 1. Jahr, Arztbesuche, Baby-Alltag, Bilderpost, Gebrabbel, Raphael, Stillen um 9:34 von anomasil
Seit Montag glugst, quitscht und seufzt Raphael immer öfters. Besonders auf dem Wickeltisch und bei meiner Frau Mama wird der kleine Herr gesprächig. Er erzählt, guckt durch die Gegend, lacht und und und.
Auch die anfänglichen Ängste, dass er zu wenig isst sind schon seit längerem verschwunden. Bin heil froh, dass wir ihn nicht gleich in die Klinik gebracht haben, in der er eine Magensonde bekommen hätte. Nachdem er sich etwa eine Woche bei uns zu Hause eingelebt hatte ging es auch mit der Trinkmenge bergauf. An manchen Tagen kann er so gefräßig sein, dass wir uns fragen, ob es auch mal Minuten gibt, in denen er keinen Hunger hat. Wachstumsschübe halt.

Mittlerweile wiegt der kleine Mann schon stattliche 5.370 g, hat nun einen Kopfumfang von 41 cm und ist 56 cm groß (Der Onkel Dok zieht den Kleinen nicht mit Macht lang, um seine volle Länge zu messen, da dies dem Kleinen weh tun kann. Darum kann es sein, dass er zwei drei cm länger ist.). Das Einzige, dass dem Dok nicht gefällt ist, dass mein Minimi in der Bauchlage lieber die Unterlage knuddelt, als den Kopf anzuheben. Aber halten kann der Kleinen seinen Schädel gaaanz gut – ohne viel hin und her zu schleudern.
Leiiider… fang ich immer noch etwas an zu grummeln, schluchzen, jammern und manchmal drück ich auch ein paar Tränchen aus den Augen, wenn das Thema Stillen angesprochen wird. Wusste gar nicht, dass mich das so lange beschäftigen wird. Ich hoffe nur, dass es beim nächsten Mal klappt… Aber jedenfalls ist das Füttern jetzt entspannter. Vorher bekam ich immer richtige Adrenalinschübe sobald ich den meinen Kleine gehört habe und wusste, dass er Hunger hatte, ich ihn jedoch vorher mit meiner leeren Brust tracktieren “musste”.
22.04.10
geschrieben in 1. Jahr, Arztbesuche, Baby-Alltag, Bilderpost, Brusternährungsset, Raphael, Stillen um 9:44 von anomasil
Hmmm, eigentlich habe ich es innerlich schon aufgegeben zu stillen. Meine Brüste sind so verdammt klein (auch das Milchdrüsengewebe), dass ich schon immer meine Zweifel hatte. Dennoch habe ich meine Hebamme gefragt, ob es da nicht noch ein paar Möglichkeiten gibt. Auch bei einer Stillberaterin in meiner Nähe habe ich angefragt, doch die hat derzeit leider keine Zeit. Hat mich aber auf eine ihr gute Bekannte verwiesen, bei der ich mich demnächst noch melde.
Vor ein paar Tagen schlug mir meiner Hebamme dann ein Brusternährungsset vor und bestellte es auch für mich. Dachte erst “Was’n das für’n Ding???” Ist aber irgendwie eine gute Idee.
Das BES besteht aus einer Kunststoffflasche (ca. 150 ml Füllmenge), die verkehrtherum um den Hals gehangen wird und Schlaufaufsätzen für den Deckel (die Schläuche gibt es in drei verschiedenen Stärken), der nach unten hängt. Jeder Schlauch wird dann mit einem (oder mehreren) kurzen Klebestreifen direkt an den Warzenhof bis zum Nippel festgeklebt. So kann der kleine hungrige Wurm an der Brust zutschen – die vielleicht oder bestimmt zu wenig Milch gibt – und bekommt über die umgehangene Flasche per Schlauch die Fertigmilch, damit der Kleine auch irgendwann mal einschläft… vor Sättigung und nicht vor Erschöpfung.

Setze das BES seit etwa drei bis vier Tagen ein und es wird immer etwas besser mit dem “Brusttrinken”.
Manchmal – oder etwas öfter – hat mein Kleiner Bauchkrämpfe während des Trinkens, sodass er ganz dolle mit seinen Ärmchen umherrudert. Dabei kommt er nicht ganz selten mit seinen Fingern an die Schläuche und packt auch gleich zu und zerrt vor Drücken und Ziepen im Bauch daran. Dabei fetzt er schonmal den einen oder anderen Klebestreifen ab oder zerrt den Schlauch in die Verriegelung (ohne, dass ich es sehe). Dann wundere ich mich, warum er so schreit. Wenn ich den Schlauch wieder herausgelöst habe und die Milch fließt ist er wieder ruhig und nuckelt – munter oder gegen Ende etwas verschlafen – weiter. (Die Klebestreifen riechen… stinken ganz schön
)
Auch das Freigeben der einzelnen Schläuche – damit Milch durchfließen kann – ist während des Trinken-lassens umständlich. Mein Spatz verliert meist schon nach zwei drei Zügen die Lust an der Brust, wenn nix los ist, und lässt los bzw. fängt an zu schreien. Wenn ich nicht in der kurzen Zeit den Schlauch geöffnet habe darf ich seine kleine Schnute wieder auf die Warze mit Schlauch einfädeln. *seufz*

Aber im Großen und Ganzen glaube ich das Gefühl zu haben, dass etwas mehr aus mir raus kommt als vorher (der Glaube versetzt bekanntlich Berge). Und abgesehen von dem Ding, dass man zusätzlichen zu den Flaschen waschen darf und der meist umständlichen Handhabung während des Stillens, ist es wunderschön den Kleinen auch richtig anlegen zu können – trotz den komischen Schläuchen an den Nippels und der etwas hinderlichen Flasche zwischen meinem Bauch und dem des Kleinen.
Den erste Arztbesuch hat mein Schatz auch schon gemacht. Die U3 war zwar noch nicht ganz ran, aber immer hin im normalen Zeitfenster. Onkel Doc B. war soweit ganz zufrieden mit Raphael, aber sein Köpfchen könnte er doch etwas mehr bewegen. Hausaufgabe bis zur U4 “Genickmuskeln trainieren”. Bin selbst ganz zufrieden mit dem ersten Eindruck von Doc B. Dann hoffe ich auch, dass dieser mich nicht getrügt hat und alle anderen Eindrücke auch so ausfallen.