Jetzt hat’s auch uns erwischt…

Geschrieben am Samstag 5 Dezember 2009

… mit den schwierigen Nächten. Grumpf. Und ich dachte, wir wären so’ne Vorzeigefamilie. Mist. Nich geklappt… ;-)

Wenn man nachts so’n Wurm versucht, in den Schlaf zu wiegen, der Mo neben einem friedlich schnurchelt und der Rest der Welt auch, fühlt man sich ja gaaanz schön verlassen. Einsam. Ungerecht behandelt. Man hat das Gefühl, alle sind gegen einen, haben sich verschworen, das Leben wird nie wieder schön. Naja, zumindest tendiere ich zu all diesen pathetischen Gefühlen. Am liebsten will man seine Sachen packen und ausziehen. Damit der Mo schön alleine da sitzt mit dem ganzen Schlamassel. Unter der Woche sehe ich ja ein, daß das meine Aufgabe ist, weil der Chef ja tagsüber fit sein muß im Büro. Ich kann mich ja auch müde durch den Tag schleppen. Bzw. das Kind auf dem Arm durch’s Haus. Dafür brauch ich keinen Kopp. Aber am Wochenende, also auch in der Nacht von Fr auf Sa … da könnte man ja mal erwarten, daß der Mo auch mal aufspringt und sich kümmert. Gut, stillen kann er noch nicht. Aber die Nacht besteht ja auch nicht nur aus Stillen.

Nachdem ich immerhin von Mitternacht bis 2 Uhr geschlafen habe, ist Madame dann wach geworden und fand es blöd, wieder einzuschlafen. Zum Glück hat sie bisher nicht die Eigenart, das durch Quäken zum Ausdruck zu bringen, so lange man sich um sie kümmert. Also, Schnuller rein, festhalten. Bis er wieder rausfällt, weil man mal kurz eingedöst ist. Und wieder reinstecken… Das Spielchen ging so bis 5h. Dann hatte ich keinen Bock mehr und bin aufgestanden, an den Rechner gegangen, mich selbst bemitleidet. Das Kind: hellwach. Ich dachte mir, der helle Monitor macht’s auch nich besser. PC wieder ausgemacht, rumgestiefelt mit Kind auf Arm. Kind: hellwach. Bin wieder zurück ins Schlafzimmer, hab’s Kissen über’n Kopf gezogen und Kind Kind sein lassen. Das hat wahrhafting 20min einfach nur da gelegen, hat nix gesagt. Dann irgendwann doch mal geknötert. Das hat der Mo dann auch mal gehört und hat sich ihrer angenommen. Das war kurz vor 6h. Um halb sieben hat sie so laut geplärrt, daß ich sie mal lieber gestillt habe. Nach einer Brust (zum Glück im Liegen gestillt) ist die Lady dann doch mal eingeschlafen, bis etwa 9 Uhr. Das war nett. Dann mußte die nächste Brust dran. Und dann hat der Tag halt angefangen.

So, das Kind plärrt, muß los. Schaun wir mal, was die nächsten Nächte so bringen… Ich werde berichten! :-)

Liebe Grüße, Eure Frau Frosch




2 Kommentare für 'Jetzt hat’s auch uns erwischt…'

  1.  
    Samstag, 5 Dezember 2009 | 14:54
     

    Huhu!
    WIeso stillst du nicht gleich?
    ich hab das so gemacht ;) Am Tag hab ich ihn ruhig mal bespielt- ist ja auch Tag. Aber nachts hab ich noch nie großarig was gemacht. Gewickelt- im Bett, im Halbdunkel, gestillt und gut. Das war alles. Sie muss ja keinen Hunger haben- kann ja Durst sein. Stillen macht Kind und Mutter müde- mehr als ausprobieren kannst dus ja nicht ;)

  2.  
    froeschilein
    Samstag, 5 Dezember 2009 | 15:22
     

    keine schlechte Idee … die hatte ich auch schon … :-)
    Aber die Dame hat nachts nur zu ausgewählten Momenten Hunger. Da kann man sie nicht einfach so austricksen. Da müssen schon ein paar Stunden vergehen. Und das mit dem “Stillen macht müde” stimmt auch nicht immer. Da ist sie ganz unberechenbar. Mal pennt sie danach ein, aber mal ist sie danach auch hellwach und findet es lustig, Muddi auch wachzuhalten. (”Wenn Du einschläfst, schrei ich…!” :-) )

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