Oktober 30, 2008

Mir geht’s besser

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 9:08 vormittags

Es konnte ja auch nur noch aufwärts gehen nach diesem Tränental. Ich musste zwar lange warten am Mittwoch, aber am Ende ging es dann ganz schnell. Und heute geht es mir schon wieder ganz gut. Es besteht Hoffnung, dass ausreichend Gewebe gefunden wurde, das untersucht werden kann. In drei Wochen darf ich nachfragen, und ich hoffe sehr, dass wir ein Ergebnis bekommen, das uns irgendwie weiterhilft.

Ansonsten aber bin ich jetzt etwas leer. Ich werde mich ein Weilchen aus dem Forum zurückziehen. Ich wünsche allen anderen Frauen hier viel Glück und hoffe auf viele gute Neuigkeiten, wenn ich wieder vorbeischaue. Lasst euch nicht unterkriegen!!

Oktober 28, 2008

Bin sehr geknickt

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 8:17 nachmittags

Heute ist es passiert. Erst ging es ganz gut los, ich hatte mal wieder einen Ultraschalltermin, und siehe da, nun war tatsächlich die Fruchthöhle gewachsen und ein winziger Embryo zu sehen. Die Ärztin dämpfte die aufkeimende Hoffnung sofort, o.k., aber ich habe mich trotzdem irgendwie darüber gefreut. Mittags wartete ich auf den Anruf, aber es kam keiner. Um halb vier war das Telefon nicht mehr besetzt, aber später erreichte ich sie auf ihrem Handy. Und dann kamen die Werte. Der Progesteron-Wert ist trotz Proluton-Entzugs gestiegen, aber der hcg-Wert ist gefallen… Ich habe es erst gar nicht kapiert, bis ich dann schnallte, dass er letzte Woche ja schon über 1100 lag und jetzt plötzlich um die 900. Das traf mich wirklich unvorbereitet. Damit habe ich nach dem guten US einfach nicht gerechnet!

Habe zum Glück ziemlich schnell mit Jane sprechen können, ich brauchte einfach jemanden zum Reden, bevor ich mich entscheide, wie es weitergeht. Mein Mann ist auf Dienstreise und kommt morgen Nacht zurück, und ich hätte eigentlich heute Abend selbst auf eine Dienstreise gehen wollen. Aber im Gespräch mit Jane wurde mir klar, dass ich jetzt nur eines will, und das ist eine schnelle Ausschabung, und zwar gleich morgen. Ich möchte nicht jede Stunde auf die Toilette rennen und ängstlich nachschauen, ob die Blutungen schon eingesetzt haben. Das musste ich dann ganz schnell meinem Chef klarmachen, der nun für mich einspringen muss. Er war natürlich wenig erbaut. Ich hatte ihn letzte Woche schon auf diesen Augenblick vorbereitet, er weiß seit meiner ersten MA Bescheid, und so war er wirklich gut unterrichtet. Und was sagte er heute? Welche Risiken denn bestünden, wenn ich die Ausschabung noch um einen Tag verschiebe, ein Blutsturz oder wie?

Toll. Großartig! Das war genau die Frage, die ich brauchte. Es war doch für mich auch so schon schwer genug, diese Entscheidung zu treffen. Ich habe mich nicht irritieren lassen und ihm gesagt, dass es jetzt sein muss. Nun sitze ich hier allein zu Hause und weiß noch gar nicht, wie ich das morgen anstellen soll. Mit dem Bus ins Krankenhaus fahren? Wenn ich nichts gegessen habe, kann mir nur im Bus schlecht werden. Mit dem Fahrrad fahren fällt wohl auch aus, zumindest ist mir der Rückweg verbaut, genau wie bei einer Autofahrt. Ja, Mädels, so sieht es aus: Ich habe keine beste Freundin, die mir jetzt beistehen kann, zumindest nicht in dieser Stadt, und am Telefon auch nicht.

Und mit meinem Mann habe ich auch noch nicht gesprochen. Ich bringe es einfach nicht übers Herz! Ich weiß, wie sehr ihn das bedrücken wird, dass er nun nicht bei mir ist und mich morgen nicht fahren kann. Das wird ihn richtig fertigmachen. Der Gedanke ist unerträglich für mich. Aber verschweigen kann ich es ihm doch auch nicht. Oder doch? Ich weiß es nicht. Es ist wirklich schrecklich, und alle Tapferkeit hat irgendwann ein Ende, muss ich leider feststellen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so einsam gefühlt wie in diesem Augenblick. :-(

Auf der Straße direkt vor unserem Fenster wendete gerade dieses legendäre Auto, eine grüne Ente. Kennt Ihr das auch von früher? Wenn du eine grüne Ente siehst, musst du Jemanden kneifen und dir etwas wünschen. Ich brauche euch nicht zu sagen, was ich mir gerade gewünscht habe, nachdem ich mich selbst gekniffen habe. Gerade jetzt, wo ich mal wieder am Abgrund stehe, wünsche ich es mir noch mehr als je zuvor.

Oktober 20, 2008

Zeit für den Blues

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 8:34 vormittags

Jetzt bin ich also im Tal angekommen, und die bösen Gedanken kreisen unaufhörlich. Zum Kultivieren von schlechten Gedanken eignet sich ein Wochenende ja vorzüglich. Hinzu kam, dass meine Mutter und ich im Kino war, “Das Leuchten der Sterne” mit Richard Gere haben wir gesehen. Sehr schöner Film, aber eben auch nicht gerade aufbauend. Und so startete der Blues im Kopf.

In drei Kryoversuchen dreimal schwanger geworden, aber immer noch kein Baby im Arm oder im Bauch. Es will mir nicht mehr aus dem Kopf, dass diese drei Kinder vielleicht kerngesund waren und gar keinen genetischen Defekt hatten. Dass es nur an der Einnistung liegt und somit an meinem Körper. Nein, ob ich mir die Schuld gebe oder nicht, das ist nicht die Frage, Schuld gibt es ja hier nicht. Aber dass ich drei Chancen hatte und aus irgend einem blöden Grund nicht nutzen konnte, das macht mich fertig. Wieso gibt es denn bloß dazu keine genaueren Untersuchungen… Ich weiß, ich muss die Reichel-Praxis kontaktieren. Aber das kann ich jetzt noch nicht.

Auch wenn ich momentan ziemlich am Boden bin, möchte ich noch etwas Positives loswerden. Aurifex, Hase Cäsar, Caphir, Andoro und ma-buggs, ich bin euch sehr dankbar für eure Kommentare, eure Unterstützung und euer Mitgefühl.

Oktober 17, 2008

Auf der Suche nach neuen Zielen

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 3:02 nachmittags

Nein, ein Wunder kann ich nicht verkünden, und es wird auch so schnell keines mehr geben. Der hcg ist auf schlappe 966 gestiegen, wow, 200 in drei Tagen… Die Ärztin wollte mich am liebsten gleich für Montag einbestellen, um die Ausschabung vorzubereiten. Ich dachte im Stillen, ja Mädel, was willst du denn da ausschaben??? Sie gab von sich aus zu, dass sie nicht garantieren könne, dass sie “verwertbares Material” finden könnten. Wie sich das anhört.

Aber ich bin eine realistische Frau, und ich weiß natürlich, dass da kein Baby in mir wächst. Ich kann wirklich nur hoffen, dass sich das Gewebewachstum, das zumindest einen schwachen hcg-Anstieg auslöst, noch weiter anhält. Und dass ich so lange durchhalte, dass dann tatsächlich etwas gefunden werden kann, wenn ich mir schon eine Ausschabung zumuten muss. Habe ich eine Wahl? Eine Abbruchblutung ist keine verlockende Alternative, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Wenn nur die geringste Chance besteht, einen Anhaltspunkt zu finden, warum mir dieser Alptraum immer und immer wieder passieren muss, dann sollte ich sie doch nutzen.

Also werde ich mir gegen jede Vernunft brav weiter Utrogest zuführen, Pflaster kleben und mir die ungeliebte Prolutonspritze in mein Hüftfleisch jagen lassen. Es wird nicht dabei helfen, ein Baby zu bekommen, jedenfalls nicht in diesem Durchgang. Falls ich überhaupt jemals wieder Mut fassen sollte und mich entscheide, einen neuen Versuch anzugehen, dann kann es vielleicht später dabei helfen, neue Wege zu gehen.

Manchmal überkommt es mich. Dann denke ich, so, jetzt fließen Tränen. Aber das habe ich schon hinter mir. Vor 10 Tagen war der Tiefpunkt, als ich den aktuellen hcg bekam und sofort wusste, was los ist, obwohl die Arzthelferin guter Dinge war und meinte, es sei doch alles bestens. Nein, das wusste ich besser. Wie erschlagen saß ich im Büro, und als ich zum Bus ging, war alles vorbei. Ich konnte nicht aufhören zu weinen. Es war mir ganz egal, was die Leute denken.

Aber ob weinen oder nicht, es tut weh.

Meine Ärzte halten nicht viel von Frau Dr. Reichel-Fenz. Doch wie es aussieht, ist sie die einzige Chance, die mir bleibt.

Oktober 15, 2008

Das war’s

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 3:05 nachmittags

Der hcg-Wert von gestern bestätigt die Befürchtungen des Ultraschalls. Magere 760, nachdem er genau eine Woche zuvor bei 294 lag. Es darf spekuliert werden, ob der Wert schon wieder am Sinken ist und ob er vielleicht Ende letzter Woche noch richtig gut war. Aber das ist ja alles vollkommen unwichtig. Zum dritten Mal dasselbe niederschmetternde Ergebnis, dieselbe Erkenntnis, dass ich zwar schwanger werden kann, hurra, aber dass sich meine Embryonen aus unerklärlichen Gründen nicht weiterentwickeln können.

Natürlich bin ich ein Oldie. Natürlich ist das Risiko genetischer Störungen sehr hoch. Aber dreimal hintereinander, das kann nicht die ganze Wahrheit sein. Irgend etwas Anderes läuft da sehr falsch. Es ist alles untersucht worden. Alle Hormone, Gerinnung, unsere immunologischen Werte - alles unauffällig.

“Hilfe, ich bin ein Embryonengrab”, postete vor einigen Monaten eine Frau. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich bin traurig, mutlos, erschöpft. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich möchte jetzt gar nichts entscheiden, kann jetzt weder aufgeben noch weitermachen. Ich möchte gar nichts mehr denken. Ich habe keinen Funken Hoffnung mehr, dass es jemals klappen könnte. Ich wünschte, es wäre anders.

Oktober 14, 2008

Zurück aus Rom

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 6:11 nachmittags

Rom war wie erwartet. Einfach großartig, diese Stadt! Natürlich war es ziemlich anstrengend, das ganze Gelatsche, aber wir sind auch reich belohnt worden. Der Höhepunkt (*grins*) war dann allerdings kein touristisches Highlight, sondern dass mein Mann mir eine Prolutonspritze gesetzt hat, ganz allein und ohne Vorübung. Na gut, die Arzthelferin hatte es ihm neulich gezeigt und ein Kreuz an der richtigen Stelle gemacht, um das ich immer herumgewaschen habe. Er hat es wirklich gut gemacht.

Männe fuhr mit einem dicken Husten nach Rom. Und nach Dauerbeschallung und Tröpfchenverteilung hatte er mich dann endlich so weit. Zum Glück brach meine Erkältung aber erst gestern aus, als wir Rom den Rücken kehrten und nach Pisa fuhren. Pisa kannte ich schon, das war nicht weiter schlimm, und unser Flieger ging dann heute Mittag.

Zeit genug, nachmittags in der Uniklinik vorbeizuschauen. Blut abnehmen und die nächste Dosis Proluton einfangen war angesagt. Aber dann machte die Ärztin doch den angedrohten US. Aus meiner Sicht in einer Kryorunde viel zu früh. Und prompt nahm sie mir dann jegliche Hoffnung. Fruchthöhle und Dottersack sind vorhanden, aber viel zu klein. Na super! Ehrlich gesagt hatte ich auch nichts Anderes erwartet. Ich hatte in Rom schon das Gefühl, dass es vorbei ist, bevor es richtig losgegangen ist. Nicht, weil ich mich überanstrengt hätte oder so etwas. Wir sind ja nicht bis zur Erschöpfung durch die Stadt gezogen.

Jetzt bin ich erst mal platt. Von der Erkältung, von der Enttäuschung, von der Hoffnungslosigkeit. Ich kann doch nicht einfach weitermachen, als sei nichts passiert?

Oktober 7, 2008

Zurück in der Achterbahn, und die geht nur abwärts

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 3:12 nachmittags

Hier fehlt natürlich der Beitrag vom letzten Donnerstag, dass der Anruf mittags dann den hauchdünnen rosa Strich bestätigte. Hach, das waren noch Zeiten… Nein, es ist von Anfang an wieder das übliche Zitterspiel, und darauf habe ich doch gar keine Lust. Ja, ich gehöre geschüttelt, denn ich muss mich doch vor allem freuen, dass es überhaupt geklappt hat. Aber nun sehe man sich die hcg-Werte an:

02.10.08   83 (oder waren es 89?)

04.10.08  150

07.10.08  294

Auf gut deutsch: Damit ist kein Blumentopf zu gewinnen, jedenfalls keiner mit rosaroten Blüten. Der Progesteron schwankte zwischen 18 - 13 - 17, das kann ich akzeptieren. Aber ich wollte doch diesmal einen ganz klaren hcg-Wert, wieso kann das denn nicht einmal richtig einschlagen? Das sieht doch wieder nach einer verzögerten Entwicklung aus. Und irgendwann geht es dann immer langsamer aufwärts, aber das erlebe ich ja gar nicht mehr. Die wollen doch tatsächlich nächste Woche einen US machen, das kapiere ich nicht. Bei den ersten beiden Versuchen haben sie sich mit Händen und Füßen gesträubt, nee, viel zu früh.

Kann ja nur heißen, dass sie mir diesmal frühzeitig klaren Wein einschenken wollen. Ist auch richtig so. Ich will gar nicht hoffen, es ist doch sowieso alles wie bei den ersten beiden Malen. Was soll ich jetzt großartig alle Hoffnung mobilisieren, wenn der Absturz dann wieder umso jäher wird. Ganz großer Mist ist das. Ich komme mir vor wie jemand, der wider besseren Wissens dreimal mit Vollgas gegen das Garagentor fährt.

Ich habe einfach keine Lust mehr. Es ist zu frustrierend. Hoffentlich kann ich das in Rom alles ausblenden.

Oktober 2, 2008

Warten auf den Anruf

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 10:35 vormittags

Ich habe heute Nacht zwar nicht wach gelegen, aber sehr tief war mein Schlaf wohl auch nicht. Habe es dann hinbekommen, den nächtlichen Toilettengang noch vor Mitternacht zu erledigen, damit nach dem Aufstehen dann mehr als nur ein Rinnsal für den Pipitest übrig bleibt.

Und was soll ich sagen? Der Frühtest machte mir die Freude, eine zartrosa Linie aufzurollen. Ich war baff! Ich habe fast geheult! Na ja, was einem eben so alles in den Kopf schießt bei so einem Anblick. Und trotz dieses ermutigenden Ergebnisses kann ich mich nur verhalten freuen. Habe Schiss vor dem Anruf, kann ja doch noch sein, dass das hcg schon wieder am Sinken ist.

Und wer meine Geschichte kennt, der weiß, dass auch nach diesem Anruf die Angst immer gegenwärtig sein wird. Ich gehe einen Schritt nach dem anderen. Und ich hoffe, dass der Weg diesmal nicht an einen Abgrund führen wird.

Oktober 1, 2008

Lange nicht hier gewesen

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 9:28 vormittags

Na ja, nach zwei “missed abortions” ist die Motivation hier etwas zu schreiben nicht mehr vorhanden gewesen. Meine zweite ICSI habe ich mit ganz anderen Gefühlen erlebt als die erste. Sie war nicht viel mehr als Routine, auch das Negativ, was ich kassierte. Leider gab es nur 2 befruchtete EZ, die eingefroren wurden, und die ich seit fast zwei Wochen in mir habe. Antoine und Amélie heißen meine kleinen Untermieter.

Nun steht morgen der BT an. Eigentlich weiß ich schon ziemlich sicher, dass es nicht geklappt hat, aber andererseits ist es ja das, was es hier mit Sicherheit nicht gibt: Sicherheit. Es kann immer alles ganz anders werden, als man vorher gedacht hat. Und das soll dann bitteschön auch in positiver Hinsicht gelten.

Egal wie es ausgeht, fliegen wir am nächsten Mittwoch nach Rom. Das wird bestimmt eine sehr aufregende und eindrucksvolle Reise. Der Kinderwunsch darf nicht immer alles dominieren, ich möchte auch leben! Möchte mich freuen dürfen und mit allen Sinnen genießen. Wenn ich ein Negativ einsacke, dann werde ich garantiert meine Finger nicht vom italienischen Wein lassen, so viel steht schon mal fest.

Und dann, irgendwann, nein, in eher naher Zukunft, denn etwas Anderes erlaubt mein fortgeschrittenes Alter leider nicht, werde ich einen neuen Versuch wagen. Nach Rom wird allerdings die Haushaltskasse ein derbes Loch aufweisen, das ist schon klar.

Es kommt alles zu dem, der Geduld hat und warten kann. Das ist mein Motto.

April 11, 2008

Abschied auf Raten

Abgelegt unter: 1 — Moony66 um 1:23 nachmittags

Heute war ich zum zweiten Ultraschall. 1 mm Wachstum in 3 Tagen, was soll ich sagen… Der Dottersack ist auch zu klein. Ich soll in einer Woche wiederkommen.

Gemessen an den Umständen funktioniere ich noch ganz gut. Es ist ja auch noch nichts Schlimmes passiert, abgesehen von den schlechten Prognosen, die ich habe. Ich könnte auf ein Wunder hoffen bzw. daran glauben, aber ich ziehe vor, mich auf das Ende vorzubereiten. Kann man sich darauf vorbereiten? Nein, nicht wirklich. Dieser Überraschungsmoment, den ich beim letzten Mal hatte, als ich vollkommen unvorbereitet darauf war, der fehlt diesmal. Ich weiß, was mich erwartet und kann umgekehrt zur Kenntnis nehmen, dass es noch minimale Hoffnung gibt. Beim letzten Mal war es eher umgekehrt, da war die Hoffnung zumindest deutlich größer als die Angst.                                  

Was da wohl schief läuft, ich weiß es nicht. Es ist schon komisch, wenn so etwas zweimal hintereinander passiert. Ich denke an die Ausschabung nicht mit Schaudern, sondern mit Hoffnung, das kann ich wirklich sagen. Die ganze Situation ist belastend. Sie wird ihren Höhepunkt in dem Moment haben, wenn auf dem Bildschirm nichts mehr blinkt. Momentan schlägt das kleine Gefäß ganz munter. So als ob es dem kleinen Kerl vollkommen schnuppe ist, dass er sich nicht genug bzw. gar nicht entwickelt. Schon toll, wie er sich ins Zeug legt. Oder einfach nur eine grausame Laune der Natur, diese Minimalversorgung bis zum Ende sicherzustellen.

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