geschrieben von rena67 @ 23:11
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Wir sind ja schon fast 4 Wochen wieder aus dem Urlaub zurück – wahnsinn wie die Zeit vergeht. Irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen hier was zu schreiben. Es war auf jeden FAll ein super schöner Urlaub und wir wollen im nächsten Jahr da auf jeden FAll wieder hinfahren.
Die letzten Wochen jetzt zu Hause waren dafür sehr anstrengend. Antonia war sehr anhänglich und hatte immer wieder Trotzanfälle. Seit einigen Tagen ist das aber wieder vorbei und sie ist wieder ein richtiger kleiner Sonnenschein, der sich weiter zu eine richtigen Labertasche entwickelt. Inzwischen unterscheidet sie auch schon immer öfter Einzahl und Mehrzahl. Also wenn sie zwei Hunde sieht dann sagt sie das auch so – nämlich “Hunde” – früher hat sie immer nur Hund gesagt egal wieviele es waren. Außerdem kommentiert sie alles – also wenn sie sich hinsetzt, dann sagt sie “sitzen”, wenn sie sich hinlegt dann sagt sie “schlafen” usw. Und es kommen immer mehr Zweiwortsätze. Morgens beim anziehen sagt sie immer “Socken anziehen” – dann “Hose anziehen” je nachdem was ich ihr halt grad anziehe.
Eines ihrer Lieblingsworte ist “Sauerei” – das hab ich öfter mal gesagt, wenn sie was verschüttet hat. Nun ist alles was schmutzig ist bei ihr “Sauerei”. Als der Opa vor ein paar Wochen den Grill sauber gemacht hat, da hat er die Asche dann in den Garten geschüttet – jedesmal wenn Antonia daran vorbei gegangen ist – hat sie gesagt: “Sauerei Opa”. Und nun wenn wir spazieren gehen und die Straße ist schmutzig, dann komm auch immer “Sauerei Opa”.
Und Madam will teilweise schon mitbestimmen was sie anzieht. Neulich wollte ich ihr eine braune Jacke anziehen, da hat sie einen richtigen Zwergenaufstand gemacht und immer wieder “nein” gesagt. Als ich fragte, was sie denn anziehen will – da hat sie auf ihre bunte Fleecejacke gezeigt und gemeint – da. Also haben wir die angezogen und das Kind war zufrieden.

geschrieben von rena67 @ 23:03
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Noch zweimal schlafen, dann fahren wir in Urlaub – ich freu mich schon riesig drauf. Eine Woche lang ausspannen – sich einfach hinsetzen zum frühstücken und hinterher nichts wegräumen müssen. Nicht überlegen, was koche ich denn nun heute wieder, nichts putzen. Und die große Hoffnung, dass mein Kind in der Kinderbetreuung bleibt und ich mal in die Sauna oder zum schwimmen gehen kann. Oder einfach nur mit einem Buch irgendwo zu liegen und zu lesen. Das ist für mich im Moment wirklich Luxus pur und ich freue mich echt wahnsinnig drauf.
Mein Rücken ist auch wieder etwas besser – zwar noch nicht gut, aber besser und ich hoffe durch die Ruhe, dass es dann noch besser wird.

geschrieben von rena67 @ 12:08
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Grad die letzten Tage hab ich extrem gemerkt, was es heißt ein Kind alleine zu erziehen. Mir ging es die letzten Tage nicht gut – hatte starke Rückenschmerzen und konnte mich nur mit Medikamenten über Wasser halten. Dazu noch die Tatsache, dass der Opa grad in Urlaub ist und ich also mein Kind 24 Stunden um mich hatte. Sie ist ja ein sehr aktives Kleinkind und da bin ich dann mit meinem schmerzenden Rücken doch sehr oft an meine Grenzen gekommen, was sich auch in einer gewissen Ungeduld meinem Kind gegenüber geäußert hat. Was mir dann immer unendlich leid tut, weil sie macht es ja nicht mit Absicht. Außerdem hatte ich dann auch etwas Panik, dass im Rücken wieder was größeres kaputt ist und ich eventuell ins Krankenhaus muss – hab da ja schon so meine Erfahrungen mit. Dachte mir, was mach ich dann mit Antonia – ich habe keine Ahnung ob mein Vater sie über mehrere Tage voll nehmen würde – darüber haben wir noch nie gesprochen. Ich denke zwar schon, dass er es machen würde, aber bin mir nicht zu 100 % sicher.
Gestern war dann mein Physiotherapeut hier und hat festgestellt, dass bei mir irgendein Gelenk im Kreuzbein blockiert ist – das hat er dann gelockert oder gelöst, wie auch immer und nun geht es mir schon deutlich besser. Er hat mir dann noch eine Übung gezeigt, die ich zwischendurch mal machen soll. Schon praktisch, wenn man mit seinem Therapeuten gut befreundet ist :-)
Ich bin froh, dass es mir jetzt wieder etwas besser geht und hoffe es hält an – das sind wirklich Phasen im Leben als alleinerziehende Mutter, die einen ganz schön an die Grenzen bringen.

geschrieben von rena67 @ 20:21
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Also wenn das hier so weiter geht, dann wird mein Kind bald aussehen wie Struwelpeter. Im Moment macht sie bei allem was irgendwie mit Körperpflege zu tun hat ein dermaßen Theater, dass ich dann oft einfach aufgebe, weil ich sie sonst mit Gewalt festhalten müsste und da hätte ich ja Angst ihr weh zu tun. Egal ob es nun ums Zähneputzen, Haare schneiden, Haare Waschen, Fingernägel schneiden geht – jedesmal gibt es riesen Geschrei. Heute Abend hab ich es dann mal wieder geschafft wenigstens an 3 Fingern die Nägel zu schneiden, dann war schon wieder Schluß – naja bis ich durch bin kann ich wieder von vorne anfangen :-)
Achja ich hab die Fußnägel vergessen, das geht auch überhaupt nicht. Ich weiß garnicht was an dem allem so schlimm ist? Was sie allerdings super gerne mag, wenn ich ihr die Beine massiere – das hab ich irgendwann im Sommer mal angefangen. Sie hatte da immer etwas trockene Haut an den Beinen – da hab ich sie dann beim cremen immer ein bisschen massiert – sie hat das sichtlich genossen. Und nun ist es oft so, wenn wir abends den Schlafanzug anziehen – ich sie gewaschen habe und sie so daliegt, dann streckt sie mir die Beine entgegen und sagt “cremen”.
Ansonsten fängt sie jetzt an Lieder mitzusingen – das ist sowas von niedlich. Sie will ja immer das Lied der Biene Maja hören und da singt sie jetzt schon immer das Maja mit – von daher macht es mir auch gleich wieder mehr Spaß das Lied zu hören. Oder beim Lied von den Schlümpfen, da singt sie immer das lalala mit. Es ist im Moment wirklich jeden Tag spannend :-)

geschrieben von rena67 @ 12:18
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So nun komme ich wieder hier herein – tagelang konnte ich mich jetzt nicht einloggen und daher auch nichts schreiben.
Antonia testet im Moment täglich ihre Grenzen aus, was Mama teilweise sehr anstrengend findet. Wenn ich sie schimpfe, dann grinst sie mich nur an und macht das selbe nochmal. Wie neulich im Sandkasten, wo sie dauernd den Sand rausgeschmissen hat, dabei hat sich mich dann auch immer angeschaut um zu sehen, ob ich nun was sage. Und wenn ich was gesagt habe, dann hat sie wieder Sand genommen und wieder geworfen. Als ich sie schließlich rausgehoben habe, da hat sie angefangen zu brüllen. Ich hab dann zu ihr gesagt sie darf wieder rein, wenn sie keinen Sand mehr wirft und sie hat ja gesagt. Kaum war sie wieder im Sandkasten, da hat sie wieder den Sand rausgeworfen. Dann war aber Schluß und ich hab sie rausgehoben und den Sandkasten zugemacht. Aber solche Situationen haben wir hier im Moment täglich – manchmal mehrmals. Und nun ist auch noch der Opa für zwei Wochen in Urlaub – also nicht mal schnell eine halbe Stunde das Kind abgeben. Naja da muss ich jetzt durch – und wenn der Opa wieder kommt, dann fahren wir in Urlaub *freu*….

geschrieben von rena67 @ 21:44
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Mein Kind liebt es ja im Moment, wenn die Mama was vorsingt (zum Glück merkt sie noch nicht, dass die Mama eigentlich nicht singen kann!) nun war ich neulich einkaufen und da ist mir dann eine CD mit Kinderliedern in die Hände gekommen und die musste ich dann natürlich kaufen. Eine haben wir im Auto gleich eingelegt und uns angehört. Da ist auch das Lied von Biene Maja drauf. Tja und meim Kind findet nun dieses Lied so toll, dass sie dauernd Biene ruft, wenn wir Auto fahren. Ich muss dann das Lied hersuchen und solange es läuft macht sie keinen Mucks – kaum ist das Lied aus und das nächste fängt an – höre ich von hinten wieder dauernd “Biene Biene Biene” – tja und so hören wir nun bei jeder Fahrt im Auto das Biene Maja Lied – ich bin ja gespannt wie das ist wenn wir in urlaub fahren – mein Navi sagt mir ich brauch 3 1/2 Stunden bis wir dort sind – vielleicht sollte mich mir Ohrstöpsel mitnehmen :-)
Wenn sie schaukelt singe ich ihn in letzter Zeit auch immer was vor. Sie hat auch immer gesagt was ich singen soll – also Enten für “Alle meine Entchen” – Butze für “Es tanzt ein Bibabutzemann” usw. Neuerdings höre ich in der Schaukel auch nur noch Bienen. Mal schauen wie lange es dauert bis sie das Lied nicht mehr hören kann!

geschrieben von rena67 @ 21:41
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Bei uns ist es in den letzten Wochen zu einer lieben Gewohnheit geworden, dass wir uns abends mit der Nachbarin und deren Sohn (2 Monate jünger als Antonia) auf der Straße treffen. Da wir in einer Wohnsiedlung wohnen fahren hier kaum Autos und die Kinder können auf der Straße rumrennen. Antonia wartet jetzt abends schon immer und steht oft am Zaun und sagt – Lucas und Fabian – so heißen die beiden Jungs von nebenan. Und irgendwann kommt dann der Lucas und beide strahlen über das ganze Gesicht. Das war es dann aber auch schon – dann rennen sie oft aneinander vorbei und jeder interessiert sich für die Spielsachen des Anderen. Heute auch Antonia hat sehnsüchtig gewartet. Ich hab dann gesehen dass die Nachbarn im Garten sind und wir sind dann kurz rüber gegangen. Antonia ist erst auf den Lucas zugestürmt – er hat sich auch gefreut und etwa 5 Meter bevor sie sich getroffen haben ist Antonia abgebogen und zum Sandkasten der Nachbarn gelaufen. Dort saß sie dann und hat gespielt, während Lucas weiter Himbeeren gegessen hat. Wir Mütter können uns darüber köstlich amüsieren. Aber das ist doch im wahrsten Sinne des Wortes eine Sandkastenliebe :-)

geschrieben von rena67 @ 09:10
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Gestern waren wir auf dem 70. Geburtstag von einem Onkel von mir. Da waren dann noch einige Verwandte, die man sonst halt das ganze Jahr nicht sieht. Und jeder wollte dann natürlich Antonia kennen lernen – nur was ich absolut nicht verstehen kann, die Leute kommen her sagen kurz halle und fangen an mein Kind zu betatschen – entweder über den Kopf zu streicheln oder die Wange zu tätscheln oder die Hände zu nehmen. Antonia hat mehr als einmal zurück gezogen und klar und deutlich “nein” gesagt. Nur wird das ja bei einem kleinen Kind nicht akzeptiert, sondern einfach weiter gemacht und gesagt – “du brauchst doch keine Angst vor mir zu haben – ich bin die Tante sowieso. Ich weiß nicht warum man dem Kind nicht einfach ein bisschen Zeit gibt. Antonia ist ja da nicht so schüchtern, das dauert meist nur ein paar Minuten, dann taut sie auf und geht auch auf die Leute zu, aber das kann keiner abwarten und wenn ich was sage, dann heißt es höchstens ich soll mich nicht so haben. Naja das war erst mal wieder für längere Zeit so ein Fest und bis zum nächsten Fest ist sie dann schon wieder größer und die Leute finden das anfassen nicht mehr so toll. Was mich übrigens auch stört, dass teilweise fremde Leute mein Kind einfach anfassen und im Gesicht rumtatschen – ist neulich in einem Wildpark passiert, da war eine Gruppe älterer Leute und die finden ja kleine Kinder immer besonders toll. Und bis man schaut haben die dann schon die HÄnde im Gesicht von meinem Kind. Bei Hunden wird ja meist vorher gefragt, ob man sie streicheln darf, bei Kindern scheint das selbstverständlich zu sein. Vielleicht sollte man den Kindern mal sagen, sie sollen beissen, wenn sie angefasst werden :-)

geschrieben von rena67 @ 20:59
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Heute Nachmittag kam mein VAter an und hat gefragt, ob er mit Antonia eine Radtour machen kann. Ich hab ja gesagt, da wir nichts vor hatten und meine Maus ja gerne mit dem Opa Fahrrad fährt. Ich hab dann erst mal die Zeit genutzt und hab ein bisschen Ordnung gemacht, dann hab ich mich mit einem Cappucino auf meine Couch gegammelt und hab mir mal wieder doofe Gerichtsshows und sonstigen Unsinn im Fernsehen angeschaut. Erst fand ich das auch ganz gut – aber mit der Zeit hab ich meine Maus dann doch ganz schön vermißt. Und ich hab mich dann auch gefragt, was ich eigentlich den ganzen Tag gemacht habe, bevor ich Antonia hatte. Kann ich mir jetzt absolut nicht mehr vorstellen. Der Opa war dann mit meiner Maus fast 3 Stunden weg – sie haben eine Bekannte von ihm besucht, die hat ein Haus mitten im Wald, das ist total schön dort. Naja und da haben sie eben gequatscht und Antonia findet es ja dort auch immer super und rennt die ganze Zeit rum. Ich hab mir aber dann schon irgendwann Sorgen gemacht und mir schon überlegt ob ich da mal anrufe, aber dann kamen sie doch fröhlich zurück.
Am Abend sind wir dann noch Milch holen zum Bauernhof gegangen – und was macht mein Kind – sie steckt einem Kälbchen ihren Finger in den Mund und lacht sich dann fast kaputt, weil das Kälbchen dran leckt. Also Angst vor Tieren hat sie bisher ja überhaupt nicht.

geschrieben von rena67 @ 07:49
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Im Moment macht mich mein Kind manchmal wirklich wahnsinnig – sie will den ganzen Tag schaukeln oder rutschen. Bei uns ist der Spielplatz gleich gegenüber und so sieht sie da auch dauernd hin. Und liegt mir dann dauernd in den Ohren mit schaukeln und rutschen. Wir gehen ja sowieso täglich – manchmal sogar mehrmals – auf den Spielplatz, aber das scheint ihr noch nicht zu reichen. Gestern vormittag wollte sie dann auch wieder schaukeln und rutschen. Aber es hatte geregnet und alles war noch nass. Als ich sagte wir können nicht auf den Spielplatz gehen, da hat sie einen Trotzanfall bekommen und wollte sich überhaupt nicht mehr beruhigen. Hab sie dann in den Buggy gepackt und wir sind eine Runde spazieren gegangen, da hat sie sich dann wieder beruhigt.
Dafür fängt sie jetzt an BobbyCar zu fahren. Rückwärts klappt schon ganz gut – vorwärts ist noch etwas schwierig. Aber zumindest kann sie jetzt schon alleine auf- und absteigen. Was überhaupt noch nicht klappt ist das Lenken – irgendwie fährt sie teilweise dann immer im Kreis :-)
Im Moment sind auch Stofftiere und Puppen total in – bisher hat sie diese Sachen total ignoriert. Jetzt hab ich ihr aber auch so einen Puppenbuggy gekauft und damit wird nun alles mögliche spazieren gefahren.
Außerdem spricht sie inzwischen wirklich fast alles nach. Gestern Abend hab ich ihr den Schlafanzug angezogen. Der Schlafsack hängt immer neben dem Wickeltisch – sie hat dann drauf gedeutet und “Schlafsack” gesagt, da war Mama mal wieder baff. Gut die meisten Worte kommen noch nicht so ganz deutlich und manchmal braucht man schon noch etwas Phantasie um sie zu verstehen, aber es wird immer besser und sie kann sich schon super ausdrücken was sie grad möchte.

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