Also langsam glaub ich wirklich meinem Kind gefällt es zu Hause nicht mehr. Egal wo wir sind ich muss sie immer dann unter Protest wieder mit nach Hause nehmen. Letzte Woche einmal auf dem Spielplatz – da wurde es schon dunkel und sie wollte einfach nicht nach Hause. Hab sie dann irgendwann auf den Arm genommen und nach Hause getragen – unter lautem Protestgeschrei und Gestrampel. Dann waren wir neulich auf einem Kindergeburtstag, da war es das Gleiche – ich musste sie regelrecht einfangen und wieder mit heim nehmen. Letzte Woche dann U7 beim Kinderarzt, auch da wollte mein Kind direkt bleiben, sie fand die Spielsachen im Wartezimmer so toll (zu Hause hat das arme Kind ja keine Spielsachen
). Dann haben wir am Freitag in der Musikschule mit Musikgarten angefangen, auch da war dann wieder großer Protest, als es zu Ende war und wir gehen wollten.
Am Montag war ich dann mit einer Freundin frühstücken in einem Cafe, da gab es ein Bällebad und mein Kind hat sich da stundenlang vergnügt. Als ihr das dann langweilig war hat sie Kontakt mit den anderen Gästen im Cafe aufgenommen und wollte dann direkt mit einem Mann, der einen Hund dabei hatte mitgehen.
Tja und heute hat sie dann noch den Vogel abgeschossen. Wir waren morgens in der Krabbelgruppe. Als wir heimgegangen sind, bin ich schon etwas voraus gegangen und hab noch mit einer anderen Mutter geredet. Mein Kind trödelt ja immer hinterher. Als sie dann grad am Nachbarhaus vorbei ging, kam der Nachbar raus und hat nach Post geschaut. Er hat sie dann gefragt, ob sie mit zu ihm gehen möchte. Sie kennt ihn schon vom sehen, aber nicht wirklich gut. Sie ging dann direkt mit ihm rein ins Haus. Ich dachte noch ich warte mal, sobald der die Türe zu macht wird sie anfangen zu weinen und zur Mama wollen. Aber von wegen – ich hab ein paar Minuten gewartet, aber die Türe ging nicht wieder auf. Also bin ich hingegangen und hab geklingelt. Da kam der Nachbar raus und meinte Antonia hat schon Jacke und Mütze ausgezogen und sitzt schon mit am Tisch und möchte auch Suppe essen. Bin dann rein und tatsächlich war für mein Kind schon mitgedeckt und sie saß am Tisch als wenn sie zu Hause wäre. Sie hat dann ein bisschen Suppe gegessen und ist dann wieder mit mir nach Hause gegangen. Ich dachte echt ich bin im falschen Film.
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Juchu – endlich liegt mal ein bisschen Frühling in der Luft. Diese Woche stiegen die Temperaturen hier deutlich ins Plus und der Schnee schmilzt langsam vor sich hin. Und was soll ich sagen plötzlich geht mein Kind auch wieder nach draußen und will garnicht mehr wieder hinein.
Diese Woche waren wir schon mal auf dem Spielplatz und das obwohl dort noch Schnee lag, aber mit der richtigen Kleidung ging das schon. Plötzlich trifft man dann auch draußen wieder andere Menschen und andere Kinder – meine Maus war begeistert.
Heute vormittag dann – sie wollte unbedingt raus. Da ich aber die Wohnung putzen wollte hatte ich keine Zeit und hab ihr dann vorgeschlagen, dass ich sie anziehe und sie alleine ein bisschen in den Garten geht. Sie fand die Idee gut und so hab ich sie angezogen und in den Garten geschickt. Nach kurzer Zeit kam sie wieder und meinte “Ein bisschen Sand spielen”. Gut dachte ich mir – warum nicht sie ist warm angezogen und auch wasserdicht und ich wollte sie im Anschluß ja sowieso noch baden. Also haben wir heute den Sandkasten aufgemacht und sie saß dann eine halbe Stunde im Sandkasten und hat gespielt – ich hab nur zwischendurch immer wieder aus dem Fenster geschaut ob sie noch da war und konnte ansonsten meine Wohnung putzen 
Heute Nachmittag waren wir dann auf einem Kindergeburtstag – da wollte mein Kind dann garnicht mehr mit mir nach Hause fahren. Sie fand es so toll dort.
Tja und bei uns steht auch schon bald der zweite Geburtstag an – echt Wahnsinn wie die Zeit vergeht
So nachdem ich die letzten zwei Wochen doch ziemlich genervt und gestresst war hat sich hier langsam alles wieder etwas entspannt. Mein Kind war und ist teilweise der Meinung, dass ein Mittagsschlaf überflüssig ist. Was für mich natürlich eine große Umstellung war und ist. Die Tage kommen mir dann doch sehr lange vor, weil sie am Nachmittag dann schon müde ist und dann auch relativ unausgeglichen und will dauernd beschäftigt werden. Was dazu geführt hat, dass es mit meiner Geduld auch nicht mehr so weit her war und ich doch öfter als sonst genervt und gestresst war. Das hat sich dann wieder auf mein Kind übertragen, was das Ganze auch nicht leichter gemacht hat. Dazu kam noch, dass ich auch dauernd mit einer Erkältung zu kämpfen hatte und sowieso nicht so fit war.
Jedenfalls vor ein paar Tagen, als ich sie grad fertig machen wollte fürs Bett und sie wieder total überdreht war und allen möglichen Blödsinn gemacht hat – nur nicht das was ich wollte, da war ich dann wieder ziemlich genervt und hab sie dann auch angeschrieen. Da hat sie angefangen zu weinen. Irgendwas hat bei mir dann “Klick” gemacht und ich dachte mir – hey das ist mein absolutes Wunschkind und es kann ja nicht sein, dass ich nur noch genervt bin und garnicht mehr auf sie eingehe. Hab mir dann vorgenommen an meinem Verhalten meinem Kind gegenüber was zu ändern und das dann auch gleich versucht umzusetzen. Ich gehe nun wieder mehr auf sie ein – mache mehr Faxen mit ihr und wir blödeln viel rum. Und ich sehe manches wieder etwas lockerer und siehe da, die ganze Situation hat sich wieder total entspannt. Mein Kind ist ausgeglichener – die letzten drei Tage hat sie sogar wieder mittags 2 Stunden geschlafen. Ich fühle mich wieder wohler und ausgeglichener und der Tag macht wieder viel mehr Spaß.
Und ich kann mein Kind wieder richtig genießen – die Zeit vergeht ja ohnehin so schnell und ich möchte nicht irgendwann sagen – hey die meiste Zeit, wo sie noch klein war, war ich genervt und gestresst.
Ich hoffe ich kann das jetzt weiterhin so durchziehen
Gestern wurde mir mal wieder richtig bewußt was ich für ein pflegeleichtes und unkompliziertes Kind habe. Gestern lief nämlich alles schief und anders als sonst – und Mamas Nerven waren dann doch ziemlich angespannt. Der Tag fing ganz normal an – ich wollte dann die Wohnung sauber machen. Im normalfall überhaupt kein Problem. Wenn ich was mache, dann hilft mein Kind entweder mit oder sie beschäftigt sich selber. Am Anfang ging das auch noch – aber irgendwann wollte sie dann Buch anschauen – hab ich dann auch mit ihr gemacht. Meist nach 10-15 Minuten ist sie dann auch wieder zufrieden und Mama kann wieder was machen. Nicht so gestern. Sie hat dann die ganze Zeit geweint und gejammert. Erst dachte ich das ist Trotz und hab sie erst mal ignoriert und weiter geputzt. Aber sie hörte einfach nicht auf, was sehr ungewöhnlich für sie ist. Also hab ich mich wieder mit ihr hingesetzt und sie beschäftigt. So verlief dann der Vormittag und ich kam mit der Putzerei nicht wirklich voran. Nach dem essen wollte ich sie wie üblich in ihren Wagen legen – ja sie schläft mittags immer noch im Kinderwagen
– aber da hat sie sich mit Händen und Füssen gesträubt und wieder gebrüllt wie am Spieß. Also hab ich sie wieder raus. Sie wollte dann im Mama-Bett schlafen. Dachte ich mir – na gut, dann halt in meinem Bett. Aber das hat auch nicht funktioniert – sie ist immer wieder aufgestanden. Ich hab dann erst mal aufgegeben und mich weiter der Hausarbeit gewidmet. Da hat sie schon wieder geweint, weil sie ja schlafen wollte
– ich war da schon ziemlich gereizt, weil ich den ganzen Tag schon ein nörgelndes und weinendes Kind an meinem Bein hängen hatte. Nach dem dritten Versuch mit schlafen haben wir endgültig aufgegeben und der Mittagsschlaf ist gestern ausgefallen. Ich hab dann meine Hausarbeit fertig gemacht – mit mehr oder weniger nörgelnden Kind im Hintergrund. Als ich mich dann hingesetzt habe, da dachte ich mir – irgendwie geht es mir garnicht gut. Hatte plötzlich Kopfschmerzen – ich hab gefroren und fühlte mich schlapp und kaputt. Hab dann Fieber gemessen und hatte auch prompt – 38,5.
Na toll – nörgelndes Kind, das total übermüdet war und Mama wird krank. Außerdem der Opa übers Wochenende bei seiner Freundin. Na Klasse. Ich hab dann meinen Bruder angerufen,der ist dann gekommen und hat sich eine Weile mit Antonia beschäftigt. Sie ist dann abends um 19.00 Uhr auch totmüde ins Bett gefallen. Nachts gab es dann aber auch wieder Theater – gegen 1.00 Uhr wurde sie wach und hat sich eingebildet sie will im Wohnzimmer schlafen – als ich nein sagte war erst auch wieder Geschrei. Ich hab mich dann einfach wieder ins Bett gelegt – sie stand noch eine Weile an der Türe und hat gebrüllt. Als sie merkte dass es nichts nützt kam sie an und meinte Mama-Bett schlafen. Also hat sie dann bei mir geschlafen.
Heute verlief der Tag schon wieder entspannter – wobei sie auch nicht im Wagen schlafen wollte – sondern auf Mama, die auf dem Sofa im Wohnzimmer lag. Ich hoffe das muss ich jetzt nicht jeden Tag machen – da komm ich ja zu garnichts mehr.
Aber mir hat der Tag gestern gezeigt, was ich doch im normalfall für ein unkompliziertes Kind habe und ich ziehe meinen Hut vor Müttern, die Kinder haben, die eben doch etwas anspruchsvoller sind.
Außerdem ist es nicht grad leicht, wenn man selber nicht fit ist und dann noch ein unausgeglichenes Kind hat – vor allem wenn man alleine ist.
Gestern Abend war ich zu einer Tupperparty eingeladen. Der Opa hat sich bereit erklärt auf meine Maus aufzupassen – da die Party schon um 19.00 Uhr anfing konnte ich Antonia vorher nicht ins Bett bringen. Ich hab dann zum Opa gesagt, wenn er möchte kann er sie ja auch gerne bei sich übernachten lassen. Ich war echt gespannt, ob mein Kind nun in ihrem Bett liegt, wenn ich nach Hause komme oder nicht. Bin dann gegen 23.00 Uhr wieder nach Hause gekommen – alles war dunkel und mein Kind lag nicht in ihrem Bett. Hab noch ein bisschen fern gesehen und bin dann ins Bett gegangen. Hab super gut geschlafen und bin um 7.00 Uhr aufgewacht – das Bett neben mir leer. War schon irgendwie komisch – könnte mir ein Leben ohne meine Maus überhaupt nicht mehr vorstellen 
Bin dann aufgestanden und ins Bad und hab mich an den PC gesetzt. Immer mit einem Ohr gelauscht ob ich oben was höre. Aber es war schon kurz nach 8.00 Uhr bis ich mal was gehört habe. Dann hat mein Vater Antonia auch schon gebracht und gemeint er hätte sie jetzt glatt überreden müssen, dass sie zu mir will. Na super – dabei hatte ich so die Vorstellung, dass mein Kind nach mir schmachtet 
Der Opa hat dann erzählt, dass alles super gelaufen ist – er sie um 20.00 Uhr ins Bett gebracht hat und sie auch ziemlich schnell eingeschlafen ist und bis heute morgen kurz nach 7.00 Uhr geschlafen hat. Und dann haben die beiden im Bett noch rumgealbert bis er sie kurz nach 8.00 Uhr gebracht hat.
Wie schon geschrieben, es war komisch eine Nacht ohne mein Kind zu verbringen. Andererseits ist es auch ein gutes Gefühl, wenn man weiß dass sie so schön beim Opa bleibt.
So nun haben wir schon 2010 – und der erste Monat des Jahres ist auch schon fast wieder vorbei. Weihnachten war dieses Jahr schon spannender als im letzten Jahr – Antonia hat schon immer gesagt, dass das Christkind Geschenke bringt, aber so ganz verstanden hat sie das noch nicht. Am heiligen Abend war für sie dann jedenfalls das Essen wichtiger als die Geschenke 
Über Silvester waren wir dann mit drei anderen Singlemamas und deren Kindern in Urlaub – es hat uns wirklich super gefallen und wir erinnern uns noch gerne zurück – kein Tag an dem mein Kind nicht mal den Namen des anderen Kindes erwähnt.
Die letzte Woche hatte sie dann immer wieder Fieber, aber sonst nichts – also kein Husten oder Schnupfen. Keine Ahnung was das war.
Heute waren wir dann mal wieder baden – mein Kind ist ja eine richtige Wasserratte. Wenn ich sage wir fahren ins große Bad, dann ist sie schon völlig außer Rand und Band und holt gleich ihre Badespielsachen. Ich kam dann mit einer anderen Mutter ins Gespräch und die hat mich dann irgendwann gefragt, wie alt mein Kind ist. Als ich sagte – sie wird im April zwei, da konnte ich das ja fast selber nicht glauben. Wo ist denn nur die Zeit geblieben – ich erinnere mich noch als wenn es gestern gewesen wäre, als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt. Da dachte ich mir – das ist ja noch ewig lange bis das Kind dann da ist und nun steht schon bald der zweite Geburtstag an.
Gestern hab ich sie bei uns im Kindergarten für die Zwergerlgruppe angemeldet. Da kann man Kinder von 2 und 3 Jahren anmelden und das ist auch nur einmal die Woche am Nachmittag. Aber trotzdem mein Kind geht dann ab September schon in den Kindergarten. Ich weiß viele Mütter, die nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, werden mich jetzt belächeln, aber ich finde es trotzdem Wahnsinn.
Sie ist inzwischen wirklich schon eine kleine Persönlichkeit mit teilweise sehr starkem Willen. Das mit dem reden wird fast täglich mehr und deutlicher und ich finde das auch total spannend und muss auch oft grinsen. Neulich waren wir spazieren – vor jeder Pfütze ist sie stehen geblieben hat gesagt: “Hallo Batsch” – ist dann reingetreten ein paarmal drin rumgetreten und hat dann gewunken und gesagt “Pfiad de Batsch” – für alle nicht Bayern – das heißt auf Wiedersehen Pfütze 
Ansonsten ist sie aber im Moment auch teilweise sehr anstrengend. Ich hab so ein bisschen das Gefühl ihr ist teilweise zu Hause langweilig. Dauernd müsste ich sie beschäftigen und wenn ich sage sie soll mal was alleine machen, dann hab ich gleich riesen Geschrei. Irgendwie liegen da dann meine Nerven schon manchmal blank und ich bin auch dann froh, wenn der Opa sie mal für eine halbe Stunde mitnimmt. So ein bisschen Auszeit muss einfach manchmal sein.
Nun haben wir hier im Flachland seit ein paar Tagen auch Schnee. Als zum ersten Mal morgens alles weiß war, da hab ich mit meinem Kind aus dem Fenster geschaut und sie war ganz begeistert. Hat gleich gesagt: “raus – Schuhe – Jacke – Mütze”. Ich hab sie dann überzeugt, dass wir erst mal frühstücken und uns anziehen 
Also wir dann später raus gegangen sind, da fand sie das irgendwie dann garnicht mehr lustig, weil es doch ganz schön kalt draußen war. Da sie sich geweigert hat Handschuhe anzuziehen, waren ihre Hände frei – und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Sie ist eine Weile ziemlich lustlos durch den Schnee gestapft und irgendwann dann hingefallen und mit den den Händen in dem Schnee gelandet. Da war dann das Geschrei groß – und sofort wollte sie heim. Wir sind dann also wieder zurück nach Hause.
Am Nachmittag als wir wieder raus wollten – was heißt wir Mama wollte – da hat sie erst mal einen Aufstand gemacht und wollte nicht mit. Dank meiner Überzeugungskraft ging es dann doch und sie hat sogar noch Hanschuhe angezogen hat aber nicht gewagt irgendetwas anzufassen. Kaum sind wir ein paar Meter gegangen, da wollte sie schon wieder heim. Hab es dann aber doch geschafft sie für eine Stunde draußen zu unterhalten.
Heute haben wir dann zum ersten Mal den Schlitten mitgenommen, weil endlich genügend Schnee dafür war. Mein Kind fand es Klasse – sie hat sich auf den Schlitten gelegt und gesagt “schlafen”. Irgendwie hat sie eine ganz andere Auffassung von Schnee und Schlittenfahren wie die Mama.
Jedenfalls geht sie im Moment nicht sehr gerne raus, weil es ihr einfach zu kalt draußen ist. Aber heute haben wir ja schon Wintersonnwende und ab morgen werden dann die Tage schon wieder länger
.
Gestern hab ich geputzt – hatte einen Lappen um die Regale in der Küche auszuwischen. Ich hab dann noch was weggeräumt und plötzlich war mein Lappen verschwunden. Hab erst mal überall geschaut, wo ich ihn hingelegt haben könnte. Dann ist mir die Idee gekommen, dass mein Kind auch verschwunden ist – hab dann ins Wohnzimmer geschaut und da stand mein Kind am Tisch und hat den fleißig gewischt. Als sie mich gesehen hat – hat sie mich angestrahlt und gesagt “Donia putzen”. Ich hab mir dann einen neuen Lappen geholt und als ich dann im Wohnzimmer Staub gewischt habe, da ist sie dann dauernd hinter mir her gerannt und hat nachgewischt. Anscheinend hab ich das nicht gut genug gemacht *lach*.
Am Abend hab ich dann den Geschirrspüler ausgeräumt und da wollte sie dann auch helfen. Also hab ich einen Schemel an die Besteckschublade geschoben – hab ihr den Besteckkorb aus dem Geschirrspüler gegeben und sie durfte einräumen. Gut ich muss zugeben – ich musste nachsortieren, aber egal. Ich finde es wichtig sie mit einzubeziehen, auch wenn dann manches etwas länger dauert, aber es macht Spaß. Meine Hoffnung ist ja dass sie dann in 8-10 Jahren die Wohnung alleine putzt. Bitte nicht widersprechen – lasst mir einfach meine Illusionen
So nun ist es doch total überraschend und unvorhergesehen kalt geworden – das Wetter hat mich jetzt sozusagen überrascht
– Ich hatte zwar von einer Bekannten einige Mützen von deren Tochter, aber irgendwie passt keine so wirklich – entweder waren die zu groß oder zu klein. So hab ich heute beschlossen mein Kind bekommt eine neue Mütze. Bei uns ein paar Kilometer weg, gibt es ein kleines Babygeschäft in einer Hebammenpraxis und die ist im Umkreis dafür bekannt, dass sie eine riesen Auswahl an Mützen haben. Also sind wir heute vormittag auch gleich dahin gefahren und sehr schnell fündig geworden – eine schicke Mütze von Sterntaler, die auch schön über die Ohren geht – herunter gesetzt auf 10,00 Euro. Naja und wenn das Mädel eine schicke Mütze hat, dann braucht sie auch passende Handschuhe dazu – also noch Handschuhe gekauft für 9,00 Euro auch von Sterntaler. Tja und dann hatten die doch tatsächlich Spielsachen von HABA um 10 % reduziert. Und da Weihnachten vor der Türe steht und mein armes Kind ja kaum Spielsachen hat, hab ich noch schnell eine Puppe und ein Puzzle von HABA gekauft. Alles zusammen hat mich dann 57,00 Euro gekostet 
Ich hab dann schon gesagt als ich gegangen bin, dass ich ja eigentlich nur wegen einer Mütze gekommen bin. Gut mein Kind hat dann noch zwei so kleine Päckchen Gummibärchen bekommen und auch gleich verdrückt. Und dann hab ich noch Fliesenflitzer geschenkt bekommen – so Socken mit so einer Gummisohle – die sind auch von Sterntaler und hätte 5,00 Euro gekostet.
So nun kann Weihnachten und der Winter kommen – wir sind gerüstet
Gestern hab ich meinem Kind erzählt, dass wir heute Plätzchen backen. Sie war ganz begeistert und das obwohl sie ja nicht mal weiß was das überhaupt ist
– Heute morgen war dann das erste was sie gesagt hat “Plätzchen backen”. Ich hab ihr ja extra schon mal ein kleines Nudelholz gekauft, damit sie dann auch mitmachen kann. Erst mal fand sie es glaub ich langweilig, weil die Mama ja nur alles mögliche aufs Backbrett gekippt hat und dann mit den Händen darin rumgematscht hat. Aber als ich dann angefangen habe, den Teig auszurollen, da hat sie dann ganz schnell ihr Nudelholz geholt und hat erst mal nur auf dem Tisch gerollt. Ich hab ihr dann ein bisschen Teig gegeben, aber da fehlte ihr noch die Kraft um es auszurollen. Irgendwann hat sie den Teig dann einfach gegessen. Ich fand es aber lustig, weil sie immer genau das nachgemacht hat, was ich gemacht habe. Wenn ich gerollt habe, dann hat sie auch gerollt, ich hab dann zwischendurch mal mit der Hand den Teig etwas geklopft, dann hat sie auch mit der Hand auf den Tisch geklopft. Und als ich ausgestochen habe, da hat sie dann auch eine Form genommen und auf dem Tisch gestochen
Ich hab dann extra für sie ein paar kleine Backformen benutzt – die sind noch von meiner Kindheit da. So hat sie dann ihre eigenen Kekse.
Ach die Vorweihnachtszeit mit einem kleinen Kind ist schon was herrliches – da freut mich sich selber dann auch über diese Dinge wieder riesig.
Morgen kommt dann in der Krabbelgruppe auch nochmal der Nikolaus. Wir haben den zwar letzte Woche schon auf einer Weihnachtsfeier getroffen und Antonia weiß inzwischen auch, dass der Geschenke bringt. Aber kann ja nicht schaden, den morgen nochmal zu treffen