geschrieben von rena67 @ 22:17
abgelegt unter Unser Alltag

Gestern wurde mir mal wieder richtig bewußt was ich für ein pflegeleichtes und unkompliziertes Kind habe. Gestern lief nämlich alles schief und anders als sonst – und Mamas Nerven waren dann doch ziemlich angespannt. Der Tag fing ganz normal an – ich wollte dann die Wohnung sauber machen. Im normalfall überhaupt kein Problem. Wenn ich was mache, dann hilft mein Kind entweder mit oder sie beschäftigt sich selber. Am Anfang ging das auch noch – aber irgendwann wollte sie dann Buch anschauen – hab ich dann auch mit ihr gemacht. Meist nach 10-15 Minuten ist sie dann auch wieder zufrieden und Mama kann wieder was machen. Nicht so gestern. Sie hat dann die ganze Zeit geweint und gejammert. Erst dachte ich das ist Trotz und hab sie erst mal ignoriert und weiter geputzt. Aber sie hörte einfach nicht auf, was sehr ungewöhnlich für sie ist. Also hab ich mich wieder mit ihr hingesetzt und sie beschäftigt. So verlief dann der Vormittag und ich kam mit der Putzerei nicht wirklich voran. Nach dem essen wollte ich sie wie üblich in ihren Wagen legen – ja sie schläft mittags immer noch im Kinderwagen :-) – aber da hat sie sich mit Händen und Füssen gesträubt und wieder gebrüllt wie am Spieß. Also hab ich sie wieder raus. Sie wollte dann im Mama-Bett schlafen. Dachte ich mir – na gut, dann halt in meinem Bett. Aber das hat auch nicht funktioniert – sie ist immer wieder aufgestanden. Ich hab dann erst mal aufgegeben und mich weiter der Hausarbeit gewidmet. Da hat sie schon wieder geweint, weil sie ja schlafen wollte :-) – ich war da schon ziemlich gereizt, weil ich den ganzen Tag schon ein nörgelndes und weinendes Kind an meinem Bein hängen hatte. Nach dem dritten Versuch mit schlafen haben wir endgültig aufgegeben und der Mittagsschlaf ist gestern ausgefallen. Ich hab dann meine Hausarbeit fertig gemacht – mit mehr oder weniger nörgelnden Kind im Hintergrund. Als ich mich dann hingesetzt habe, da dachte ich mir – irgendwie geht es mir garnicht gut. Hatte plötzlich Kopfschmerzen – ich hab gefroren und fühlte mich schlapp und kaputt. Hab dann Fieber gemessen und hatte auch prompt – 38,5.
Na toll – nörgelndes Kind, das total übermüdet war und Mama wird krank. Außerdem der Opa übers Wochenende bei seiner Freundin. Na Klasse. Ich hab dann meinen Bruder angerufen,der ist dann gekommen und hat sich eine Weile mit Antonia beschäftigt. Sie ist dann abends um 19.00 Uhr auch totmüde ins Bett gefallen. Nachts gab es dann aber auch wieder Theater – gegen 1.00 Uhr wurde sie wach und hat sich eingebildet sie will im Wohnzimmer schlafen – als ich nein sagte war erst auch wieder Geschrei. Ich hab mich dann einfach wieder ins Bett gelegt – sie stand noch eine Weile an der Türe und hat gebrüllt. Als sie merkte dass es nichts nützt kam sie an und meinte Mama-Bett schlafen. Also hat sie dann bei mir geschlafen.
Heute verlief der Tag schon wieder entspannter – wobei sie auch nicht im Wagen schlafen wollte – sondern auf Mama, die auf dem Sofa im Wohnzimmer lag. Ich hoffe das muss ich jetzt nicht jeden Tag machen – da komm ich ja zu garnichts mehr.
Aber mir hat der Tag gestern gezeigt, was ich doch im normalfall für ein unkompliziertes Kind habe und ich ziehe meinen Hut vor Müttern, die Kinder haben, die eben doch etwas anspruchsvoller sind.
Außerdem ist es nicht grad leicht, wenn man selber nicht fit ist und dann noch ein unausgeglichenes Kind hat – vor allem wenn man alleine ist.

geschrieben von rena67 @ 21:31
abgelegt unter Unser Alltag

Gestern Abend war ich zu einer Tupperparty eingeladen. Der Opa hat sich bereit erklärt auf meine Maus aufzupassen – da die Party schon um 19.00 Uhr anfing konnte ich Antonia vorher nicht ins Bett bringen. Ich hab dann zum Opa gesagt, wenn er möchte kann er sie ja auch gerne bei sich übernachten lassen. Ich war echt gespannt, ob mein Kind nun in ihrem Bett liegt, wenn ich nach Hause komme oder nicht. Bin dann gegen 23.00 Uhr wieder nach Hause gekommen – alles war dunkel und mein Kind lag nicht in ihrem Bett. Hab noch ein bisschen fern gesehen und bin dann ins Bett gegangen. Hab super gut geschlafen und bin um 7.00 Uhr aufgewacht – das Bett neben mir leer. War schon irgendwie komisch – könnte mir ein Leben ohne meine Maus überhaupt nicht mehr vorstellen :-)
Bin dann aufgestanden und ins Bad und hab mich an den PC gesetzt. Immer mit einem Ohr gelauscht ob ich oben was höre. Aber es war schon kurz nach 8.00 Uhr bis ich mal was gehört habe. Dann hat mein Vater Antonia auch schon gebracht und gemeint er hätte sie jetzt glatt überreden müssen, dass sie zu mir will. Na super – dabei hatte ich so die Vorstellung, dass mein Kind nach mir schmachtet :-)
Der Opa hat dann erzählt, dass alles super gelaufen ist – er sie um 20.00 Uhr ins Bett gebracht hat und sie auch ziemlich schnell eingeschlafen ist und bis heute morgen kurz nach 7.00 Uhr geschlafen hat. Und dann haben die beiden im Bett noch rumgealbert bis er sie kurz nach 8.00 Uhr gebracht hat.
Wie schon geschrieben, es war komisch eine Nacht ohne mein Kind zu verbringen. Andererseits ist es auch ein gutes Gefühl, wenn man weiß dass sie so schön beim Opa bleibt.

geschrieben von rena67 @ 22:04
abgelegt unter Unser Alltag

So nun haben wir schon 2010 – und der erste Monat des Jahres ist auch schon fast wieder vorbei. Weihnachten war dieses Jahr schon spannender als im letzten Jahr – Antonia hat schon immer gesagt, dass das Christkind Geschenke bringt, aber so ganz verstanden hat sie das noch nicht. Am heiligen Abend war für sie dann jedenfalls das Essen wichtiger als die Geschenke :-)
Über Silvester waren wir dann mit drei anderen Singlemamas und deren Kindern in Urlaub – es hat uns wirklich super gefallen und wir erinnern uns noch gerne zurück – kein Tag an dem mein Kind nicht mal den Namen des anderen Kindes erwähnt.
Die letzte Woche hatte sie dann immer wieder Fieber, aber sonst nichts – also kein Husten oder Schnupfen. Keine Ahnung was das war.
Heute waren wir dann mal wieder baden – mein Kind ist ja eine richtige Wasserratte. Wenn ich sage wir fahren ins große Bad, dann ist sie schon völlig außer Rand und Band und holt gleich ihre Badespielsachen. Ich kam dann mit einer anderen Mutter ins Gespräch und die hat mich dann irgendwann gefragt, wie alt mein Kind ist. Als ich sagte – sie wird im April zwei, da konnte ich das ja fast selber nicht glauben. Wo ist denn nur die Zeit geblieben – ich erinnere mich noch als wenn es gestern gewesen wäre, als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt. Da dachte ich mir – das ist ja noch ewig lange bis das Kind dann da ist und nun steht schon bald der zweite Geburtstag an.
Gestern hab ich sie bei uns im Kindergarten für die Zwergerlgruppe angemeldet. Da kann man Kinder von 2 und 3 Jahren anmelden und das ist auch nur einmal die Woche am Nachmittag. Aber trotzdem mein Kind geht dann ab September schon in den Kindergarten. Ich weiß viele Mütter, die nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, werden mich jetzt belächeln, aber ich finde es trotzdem Wahnsinn.
Sie ist inzwischen wirklich schon eine kleine Persönlichkeit mit teilweise sehr starkem Willen. Das mit dem reden wird fast täglich mehr und deutlicher und ich finde das auch total spannend und muss auch oft grinsen. Neulich waren wir spazieren – vor jeder Pfütze ist sie stehen geblieben hat gesagt: “Hallo Batsch” – ist dann reingetreten ein paarmal drin rumgetreten und hat dann gewunken und gesagt “Pfiad de Batsch” – für alle nicht Bayern – das heißt auf Wiedersehen Pfütze :-)
Ansonsten ist sie aber im Moment auch teilweise sehr anstrengend. Ich hab so ein bisschen das Gefühl ihr ist teilweise zu Hause langweilig. Dauernd müsste ich sie beschäftigen und wenn ich sage sie soll mal was alleine machen, dann hab ich gleich riesen Geschrei. Irgendwie liegen da dann meine Nerven schon manchmal blank und ich bin auch dann froh, wenn der Opa sie mal für eine halbe Stunde mitnimmt. So ein bisschen Auszeit muss einfach manchmal sein.