Grad die letzten Tage hab ich extrem gemerkt, was es heißt ein Kind alleine zu erziehen. Mir ging es die letzten Tage nicht gut – hatte starke Rückenschmerzen und konnte mich nur mit Medikamenten über Wasser halten. Dazu noch die Tatsache, dass der Opa grad in Urlaub ist und ich also mein Kind 24 Stunden um mich hatte. Sie ist ja ein sehr aktives Kleinkind und da bin ich dann mit meinem schmerzenden Rücken doch sehr oft an meine Grenzen gekommen, was sich auch in einer gewissen Ungeduld meinem Kind gegenüber geäußert hat. Was mir dann immer unendlich leid tut, weil sie macht es ja nicht mit Absicht. Außerdem hatte ich dann auch etwas Panik, dass im Rücken wieder was größeres kaputt ist und ich eventuell ins Krankenhaus muss – hab da ja schon so meine Erfahrungen mit. Dachte mir, was mach ich dann mit Antonia – ich habe keine Ahnung ob mein Vater sie über mehrere Tage voll nehmen würde – darüber haben wir noch nie gesprochen. Ich denke zwar schon, dass er es machen würde, aber bin mir nicht zu 100 % sicher.
Gestern war dann mein Physiotherapeut hier und hat festgestellt, dass bei mir irgendein Gelenk im Kreuzbein blockiert ist – das hat er dann gelockert oder gelöst, wie auch immer und nun geht es mir schon deutlich besser. Er hat mir dann noch eine Übung gezeigt, die ich zwischendurch mal machen soll. Schon praktisch, wenn man mit seinem Therapeuten gut befreundet ist 
Ich bin froh, dass es mir jetzt wieder etwas besser geht und hoffe es hält an – das sind wirklich Phasen im Leben als alleinerziehende Mutter, die einen ganz schön an die Grenzen bringen.
Erstellt am Sonntag, 20 September 2009 at 12:08 pm in der Kategorie Unser Alltag. RSS 2.0. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder Trackback von Deiner Seite.
