Ich hatte am Wochenende Klassentreffen von der Grundschule – meine Einschulung war 1974 – kaum zu glauben
Antonia hab ich vorher ins Bett gebracht und der Opa hat dann aufgepasst – hab ihm einfach das Babyphon gebracht und fertig. Sie war super brav und hat nicht einmal gemeckert. Gegen Mitternacht wurde ich dann allerdings doch etwas unruhig und bin nach Hause gegangen – aber alles war ruhig. Das Klassentreffen war aber auch super schön – viele der Leute hatte ich seit dem letzten Klassentreffen vor 10 Jahren nicht mehr gesehen. Am Anfang ist da die Stimmung immer etwas befangen, aber im Laufe des Abends wird es dann immer lockerer. Und so kam dann irgendwann die Frage, was ich denn jetzt so mache. Als ich sagte, dass ich eine 11 Monate alte Tochter habe, da fanden das natürlich erst mal alle süss. Klar manche meine Klassenkameradinnen haben schon Kinder die 18 Jahre alt sind. Irgendwann kam dann die Frage ob ich denn einen Partner habe. Ich hab dann erst mal nur nein gesagt und dann bestand halt gleich die Meinung, das wäre auseinander gegangen während oder nach der Schwangerschaft. Als ich erzählt habe, dass es ein Wunschkind ohne Papa ist haben natürlich erst mal alle große Augen gemacht. Hab dann erzählt, dass es eben eine Samenspende war und dann war die Neugierde erst mal wieder befriedigt, oder es hat sich keiner mehr nachfragen getraut
. Aber alle fande es prima und sehr mutig. Höre ich ja immer wieder, dass es sehr mutig ist. Dabei finde ich es ehrlich gesagt auch nicht mutiger, als wenn ein Paar ein Kind bekommt. Klar ist manches vielleicht nicht ganz so einfach – aber wie heißt es immer so schön – Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
Erstellt am Dienstag, 17 März 2009 at 1:26 pm in der Kategorie Verschiedenes. RSS 2.0. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder Trackback von Deiner Seite.