Schäfchens Allerlei

Vom Wunschkind übers Handwerkeln ins ganz normale Leben

Helfe mir!- Laurin, 2 Jahre ;)

Sonntag, 20. Dezember 2009 von Sheepchen

Sprechen lernen ist lustig ;)
So hat sich Lauri- Baby einen beachtlichen Sprachschatz zugelegt. Wann er das geschafft hat, weiß ich nicht. Denn meiner Ansicht nach ist eigentlich rund um die Uhr damit beschäftigt mich auf Trab zu halten.
Der Tag beginnt mit einem freudigen:
“Mama? Lauri WACH!”, dass ich meistens ignoriere. (Ja, ich bin fies- aber wenns um meinen Schlaf geht, werd ich grillig ;) )
Es geht dann weiter: “Mama? Allall!” also gebe ich ihm die Flasche (so ne tropfsichere von Nuk Easy Learning). Laurin hat mich gut im Griff- er weiß, dass ich auf Grundbedürfnisse reagiere. Und wenn ich das nicht sofort tue, dann wird er nur knatschig.
Muttern ist also doch wach. Das wird überprüft: “Mama wach? KUSCHIKUSCHI!” Also Decke hoch und drunter mit dem Kind. “Mama, Dittditts- Lauri Dittditts.” Das einzige Überbleibsel vom Stillen- er kraucht zu meinen Brüsten und legte eine Hand drauf- irgendwie beruhigt ihn das. So liegen wir aneinander gekuschelt bis es Laurin zu langweilig wird. “Mama, Fatchen gucken.” Also nehme ich mein Handy und schmeiße ein Video an- “Rambo- der Beste Koch der Welt!”. Da laufen am Anfang die heiß geliebten Pferdchen *g* Das schaut er sich dann aufmerksam mit ein paar Kommentaren an.. “Da, Fatchen laufen!”..
Den Vormittag über machen wir sauber oder Laurin ist in der KiTa. Saubermachen ist prima. “Mama, Lauri wischwisch” erklärt er mir in sicherem Ton. Und stapft mit einem Lappen ins Wohnzimmer- wischt den Tisch ab. “Nein Laurin waschen!” heißt so viel wie: Laurin will jetzt nicht Wäsche waschen. Und das hab ich ganz allein rausgefunden.
Wir diskutieren eine Weile darüber, warum gerade JETZT keine Zeit zum Baden ist. “Lauri baden. Fosch auch baden!” “Nein, Schatz. Heute abend mit Papa kannst du baden. Jetzt putzen!” “Nein Lauri putzen. BADEN!” Und gehen dann meistens getrennter Wege. Wärend ich putze, abwasche, koche- kommt dann irgendwann ein Jammern an: “MAAAMAAAA- Helfe mir! Haukel! Helfe mir!” Die Schaukel soll es also sein. Ich helfe dem armen Kind und hänge die Schaukel auf. Kind rein und dann kreischt er eine halbe Stunde “Huiiiii” “Juppiiiiiii” “OhhhhhhH” bevor er wieder raus will- “Mama, Arm- helfe mir!”. ‘
Dann dappelt er weider los. “Mama, warte mal” “Mama, gocke mal!”- so geht es gefühlte 20.000 Mal (aber ich kann ehrlich gesagt auch nicht genug davon bekommen ;) )

Beim Essen sitzen wir dann gemütlich am Tisch und wenn es nicht gerade “Nudln” oder “Pommes” gibt, dann darf ich mir folgendes anhören: “Alle essen. Mmmmmmh! Essen meckt. Mmh… Apfelmus?” und das heißt eigentlich nur, dass er fertig ist *g*
Danach geht er waschen “Lauri Hände waschen. Sicht waschen!” und dann sagt er “Tschiss” zu allem (Auto, Katze, Hund,…) und verabschiedet sich bei mir mit einem Küsschen “Mama, Lauri Deideizeit.”

Sprechen lernen ist toll. Und manchmal möchte ich ihn gar nicht korrigieren *g* Und deshalb heißt es bei uns eben “Helfe mir!” ;)

Nach dem Mittagsschlaf kommt erstmal ein obligatorisches “Maaaamaaaa” und ich soll kommen. Wenn ich das nicht mitbekomme, dann beschäftigt er sich. Mit dem Lichtdingens, dem Bobbob, dem IA, dem Fant.. Und wenn das alles nichts hilft, dann beginnt er zu singen: “Bummibummi bum bum bum” oder “Schagginging schaggaschagga TUTUT!” Spätestens dann geh ich ja rein (länger dauert Wäsche aufhängen nicht ;) ) und dann freut er sich und fragt, “Papa da? Baffee kochn- ich!” Und dappelt in die Küche (nach Anziehen und Windi abmachen). Dort holt er die Pads aus dem Schrank und tut eins in den Automaten. Er wartet bis ich Wasser in den Tank gefüllt habe und bis der große Knopf nicht mehr blinkt. Dann drückt er den Knopf mit den zwei Tassen und schaut zu, wie der Kaffee in die Tasse läuft. Kurz darauf kommt auch Papi nach Hause und wird eifrig begrüßt.

Den Nachmittag verbringen wir mit Spielen. Gegen 16.30 (heute schon 16 Uhr, drum kann ich fertig schreiben ;) ) muss dann immer Caillou herhalten. Den schaut er sich gern an und erklärt mir alles “Oh ja- Rosi Angst. Nein, Rosi. Alles gut!” Zwischendurch schleppt er Spielsachen an oder “hilft” mir.
Beim Abendessen kommt dann nochmal ein Drama auf mich zu: Er isst so gut wie gar nichts und macht nur Quatsch. Wahrscheinlich ist das Drama beim Essen Schuld daran, dass ich bei 50kg gelandet bin. Das macht echt keinen Spaß- gehört aber dazu. *g*
Nach dem Abendessen gehts Baden/Duschen. Dann “Lauri Zähne putzn!” und schließlich und endlich gehts ins Bett ;) Meistens noch mit Kuscheln auf dem Sofa vorher.

So, das war der ganze Tag. Was er alles plappert, krieg ich so gar nicht zusammen. Es fallen mir so viele Sachen ein, aber der Zusammenhang wäre sooooo umfangreich.
So sagt er ganz angestrengt “Batapfel” oder “Weinernacht”,wenn er Weihnachtsmann meint. Er stellt fest, ob etwas “heiß”, “wam”, “kalt” oder sogar “huuuu kalt” ist *g* Und sagt, wenn etwas nicht schmeckt. Seine Art zu verneinen ist noch etwas lustig- der Satz mit der Negation beginnt schlicht und ergreifend mit einem Nein- einfach aber effektiv würde ich sagen. Das Problem- Lösungs- Gen hat er also von der Mutter *freu*



Eingeordnet in Alles, ganz Allgemein!

2 Kommentare

  1. Maya

    das ist soooo süß ;) aber “swester” klingt am besten *love1* *rofl*

    wie bist denn heute gefahren *?*

    lg maya *winke*

  2. Junipa

    Kommt mir bekannt vor! Nein, fangen auch alle Sätze an, mit Dingen die er nicht tun will! Weihnachtsmann ist bei uns Heinamann! Sie sind so süß wenn sie sich äußern können!!

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