Schäfchens Allerlei

Vom Wunschkind übers Handwerkeln ins ganz normale Leben

Komischer Tag

Samstag, 29. Dezember 2007 von Sheepchen

Der Lebensgefährte meiner Tante ist gestorben. Nach 23 Jahren lag er nun tot neben ihr. Ich muss sagen, dass ich ihn kaum kannte. Aber es tut mir leid für sie. Ich konnte mich schon immer viel zu gut in Situationen rein versetzen. Das gilt für Hochgefühle, wie für Verluste. Und ich kann mir gut vorstellen, wie sehr es schmerzen muss. Ich mag nicht daran denken, dass Andy vielleicht nicht immer da sein wird..*wegschieb*

Und dann Nine.. Ich kann dich gut verstehen. Manchmal ist alles so hack, dass man es einfach nicht mehr kommentieren kann. Auch ich hab so Phasen. Momente, in denen ich mich frage, wozu ich jeden Tag aufstehe. Seit Laurin da ist, weiß ich wofür es sich echt lohnt aufzustehen. Jeder Atemzug lohnt sich für das Gefühl gebraucht und geliebt zu werden. Ich habe mir das immer erhofft. Aber nie gedacht, dass es so intensiv wäre..
Und dann  denke ich an dich. Und an so viele andere Kinderwünschis. Tanner. January. Wie macht ihr das? Ihr kämpft so viel länger als ich und ich bewundere euch dafür.
Ich hoffe- wirklich- dass ihr euren Lohn erhaltet. Auch das Hochgefühl habt, wenn ein so winziger Mensch die Hände nach euch ausstreckt oder euer Gesicht analysiert. Dass ihr Windels wechseln dürft und schlaflose Nächte habt…

LG Schäfchen



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2 Kommentare

  1. January

    *bussi* Du bist lieb, danke :-) Ich habe meinen Mann an meiner Seite, meinen Fels in der Brandung, das macht vieles leichter. Und ich möchte unbedingt ein Kind. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.

    Es ist schön zu hören, wie es sich anfühlt, ein Kind zu haben und gebraucht zu werden. Meine beste Freundin erzählt auch oft davon, obwohl sie wirklich ein Schreikind hatte (die Kleine ist jetzt älter) und ich weiß nicht wie oft aufstehen musste in der Nacht.

    Ich denke, die Bindung zwischen Mutter und Kind ist einmahlig und ich finde es schön, dass Ihr das erlebt.

    Liebe Grüße, January

  2. Tanner

    ….*heul*…wie wir das machen? Nie die Hoffnung aufgeben, das sich so oder so alles irgendwann und irgendwie zum Guten wendet.

    Alles wird gut. Auch eine Möglichkeit.

    Und das ich das nach der ganzen Zeit – du hast recht, es ist lange genug – noch sagen kann, ……..ach weißt du, alles wird gut. Auch für die, die kinderlos bleiben wie meinereiner. Bin ich ganz sicher.

    *bussi*
    Tanner

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