Tierärzte…
gibt es wie Sand am Meer. Aber die wirklich Guten nicht. Davon gibt es pro Bundesland schätzungsweise 2. Ich hab hier gar keinen und fahre für Veterenärbesuche immer nach Sachsen (Kein Ding, wenn man eh schon fast da wohnt.). Ich kann es nur immer und immer wieder sagen: Ich liebe meinen Tierarzt. Kein umgekehrter Ödipuskomplex- ich liebe ihn als Facharzt.
Vor einigen Tagen riefen Katzenkäufer bei mir an. Ihr Jungtier habe Pilz und sie würden ihn nicht los. Ihr Tierarzt hat alles versucht aber es ist nichts zu machen. Nun, Pilz ist wirklich das Furchtbarste, was passieren kann, weil es alle anderen Tiere befällt. Also liess ich meine Schätzchen checken.. Und was ist? Kein Pilz. Käufer angerufen, mit denen zum Tierarzt gekutscht. Unser Pilz heißt Milbe und ist dank der modernen Medizin schon wieder tot. Ihr habt sicher alle den Stein hören können, der mir vom Herzen gefallen ist. Das hätte echt unangenehm werden können *puh* Aber man fragt sich auch wie leicht es sich einige Tierärzte machen und warum die Käufer jetzt nicht bei ihrem auf dem Matte stehen und die Behandlungskosten zurück verlangen? Es ist doch auch einfach gewesen mich damit zu nerven und von mir Geld zu wollen. Versteh das mal einer. Ich, die ich reinen Gewissens Tiere abgebe, bemühe mich mehr um die Gesundheit der Mäuschen als der behandelnde Tierarzt. Aber ich denke das ist auch ganz normal, wenn man sie aufzieht und lieb hat und jeden Tag kuschelt. Bei mir bekommt auch nicht jeder eine Katze. Ich gehe ganz streng nach Nase. Wer mir nicht gefällt, bekommt kein Tier. Ich hatte mal Leute, die mit dem großen Benz vorfuhren und sich beschwerten, dass man einmal im Jahr zum impfen muss und ob ich mir im Klaren sei, dass das auf die Lebenszeit gerechnet ganz arge Kosten sind. Wenn man so versucht den Kaufpreis zu drücken, dann aber HOLLA! Im Gegenzug lernte ich mal eine sehr nette Familie aus nicht besonders guten finanziellen Verhältnissen kennen. Sie bekamen ein Tier unter Wert und ich bekomme noch heute Fotos. Das Traurigste am Abgeben ist nämlich, dass es meistens ein Abschied auf Lebenszeit ist.
Wie ich mit 20 so viele Tiere gehabt haben kann? Ganz einfach. Meine Eltern hatten schon Katzen als ich noch “ein schmutziger Gedanke im Hoden meines Vaters” war. Sie züchten schon ewig Perser und das sehr erfolgreich. Auch wenn ich es als Kind oft verflucht habe, wegen der Hänseleien, habe ich heute meine eigenen Tiere. Hat natürlich den Vorteil, dass ich als Profi in das offizielle Züchterleben einsteige und nicht als Ammateur- wie es ja üblich ist.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen gesunde Haustiere…LG von Randi und Lakaien!
Eingeordnet in Alles, ganz Allgemein!