Geschafft.

Wieder eine Arbeitswoche geschafft. War eine kurze Woche diesmal. Fronleichnam war frei. Und es war unsere berüchtigte sechste Woche - Mann hat Spätschicht, ich muss arbeiten, Sohn muss bis 16 Uhr in die Ganztagsbetreuung und dann bis zu meinem Feierabend zur Tagesmutter. Die wohnt auf halbem Weg zwischen Schule und Zuhause, somit kann er das locker allein zu Fuß bewältigen.

Der Tag geht für ihn aushäusig meist bis 19 oder 19.30 Uhr. Ganz schön anstrengend für einen Siebenjährigen. Zwerg liebt diese sechste Woche trotzdem, denn er liebt seine Tagesmutter - und deren Mann. Der ist zwar Fan von Lüdenscheid-Nord, aber darüber sieht Junior großzügig hinweg. Denn der Mann ist stolzer Besitzer eines Eisenbahnzimmers - und das wiederum liebt Junior.

Heute war verschärfte Organisation angesagt. Heute war ein beweglicher Ferientag. Schulfrei also. Mein Liebster hat den Kleinen kurz vor 12 Uhr zur Tagesmutter gebracht. Opa hat ihn um 16 Uhr zum Schachverein gefahren, um 17.30 Uhr wieder abgeholt und mit heimgenommen. Da habe ich ihn dann um 19.30 Uhr wieder abgeholt. Puh. Nun ist Feierabend.

Nächste Woche habe ich frei, da muss er nicht in die Ganztagsbetreuung. Und ich habe massig zu tun. Unsere Putzfee liegt im Krankenhaus. Man hat ihr einen Tumor aus der Brust entfernt. Sie tut mir schrecklich leid. Auch wenn’s allem Anschein nach gutartig war, mag ich mir gar nicht ausmalen, was für eine furchtbare Zeit sie gerade durchmacht. Nun war sie natürlich diese Woche nicht bei uns - und entsprechend gruselig sieht’s hier aus. Morgen müssen wir den ganzen Tag zu  meiner Mutter, die ist immer noch außer Gefecht mit ihrer Wundrose am Bein. Mein Mann muss den riesigen Rasen mähen, das kann sie nun wirklich nicht. Auch ein paar andere Dinge sind noch zu erledigen bei ihr. Denn eigentlich soll sie ihr Bein hochlegen. Macht sie natürlich nicht. Aber ich hoffe, ich kann ihr wenigstens ein paar Arbeiten abnehmen.

Eingekauft  habe ich heute Morgen um 8 Uhr noch vor der Arbeit schnell. Da fluppt es besser, und man trifft weniger Leute zum Quasseln. Sonntag kommt die Wäsche dran, die schaffe ich in meiner Arbeitswoche nämlich auch nicht. Und ums Putzen komme ich wohl nicht herum. Denn so schnell kann ich keine Ersatz-Putzhilfe bekommen. Die Fenster schreien nach einem gnadenlose Putzeinsatz - aber die müssen noch warten. Da können sie sich zusammenrotten mit dem Garten - der sieht auch gruselig ungepflegt aus, die Wildkräuter breiten sich rapide aus. Aber ich habe schlicht keine Zeit. Denn: Juniors Kindergeburtstag wird am Samstag gefeiert. Da muss ich noch ein paar Dinge vorbereiten, besorgen, einpacken.

Aber trotz allem: Ich freue mich riesig auf meine freie Woche. Denn trotz Hektik habe ich immer noch viel Zeit, um ganz viel intensive Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Was gibt es Wichtigeres?


Ein Kommentar zu “Geschafft.”

  1. marinasa schreibt:

    Also meine Fenster schreien auch um Hilfe, aber da die bei uns die Balkons machen und wir dabei feststellten das die Fenster und Tür verdammt undicht sind, hab ich es aufgegeben und warte bis es vorbei ist…..und überhaupteine Sanierung ist der Horror die Bude sieht aus…überall Staub…ich hab aufgegeben, also wenn du noch zeit hast? Du bist gerade so in Form da kannste bei mir weiter machen :-)
    ich wünsche Dir und deinen Lieben ein schönes Wochenende :-)

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