Ffffffffffffffffffffffffff.

Puh, bin ich froh, dass ich diese Woche überstanden habe. Meiner Hand geht’s endlich besser. Sie schmerzt zwar immer noch bei jeder Bewegung. Aber sie lässt sich immerhin wieder brav bewegen. Ab und an erinnert mich die eine oder andere falsche Bewegung daran, dass man mit den Atemübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs auch jede andere Art von Schmerz veratmen kann. Das übt. Wahrscheinlich werde ich das Veratmen nie mehr für seinen ursprünglichen Zweck benötigen, aber es hilft auch, wenn ich mit der Wunde am Handgelenk gegen die Stuhllehne donnere. F–f–f–ffffffffffffffffffffff. Das vergisst man nie.

Sogar mein Mann kann’s heute noch. Dabei hätte er beinahe den eigentlichen Augenblick der Geburt seines einzigen Sohnes nicht mehr erlebt. Bei der drittletzten Presswehe meinte er, mich motivieren zu müssen. Sagt der allen Ernstes zu mir: “Du musst in den Bauch atmen. Immer in den Bauch atmen.” Ffffffffffffffff. Beinahe hätte er den nächsten Schmerz veratmen müssen. Man stelle sich das vor: Ich war froh, dass ich überhaupt noch am Leben war und den einen oder anderen tiefen Japser tun konnte - und der faselt was von Indenbauchatmen! Ein Wort mehr noch, und ich hätte ihm eine verpasst, die er nie vergessen hätte. Aber er hat einmal in seinem Leben eine Erleuchtung bekommen und fortan die Klappe gehalten. Ffffffffffffffffffffffffffffff.

Ach, ist das schon lange her. Aber die Atemtechnik, die hab ich immer noch perfekt drauf.


Ein Kommentar zu “Ffffffffffffffffffffffffff.”

  1. curly schreibt:

    *g* Na dem haette ich aber auch mal heftig wohin geatmet *lol*

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