Endspurt.

Juniors letzte Woche im Kindergarten. Er behauptet standhaft, er sei froh drüber. Den letzten Montag hat er gut überstanden. Er wollte nicht mal früh abgeholt werden, sondern schickte Papa einfach wieder heim, als der ihn um 16 Uhr in Empfang nehmen wollte. Da gerade die Spritzblume zwecks Zwergendusche ausgepackt wurde, wollte Junior bis 17 Uhr bleiben. Da kam er dann völlig platt die paar Meter allein heim.

Heute Abend haben wir kleine Schultüten für seine Erzieherinnen gebastelt. Da hinein haben wir kleine, gefaltete Zettel gepackt - versehen mit lauter Dankeschöns und guten Wünschen für die Zukunft. Ein bisschen Süßes passte natürlich auch noch mit dazu. Sieht wirklich niedlich aus. Junior bleibt dabei: Er freut sich, dass er bald kein Kindergartenkind mehr ist. Aber er wird zunehmend verlegener, während er das wacker behauptet.

Am Freitag darf er die drei Tüten dann an seine Erzieherinnen aus seiner Stammgruppe überreichen, für alle anderen Erzieherinnen (der Kindergarten hat ein offenes Konzept, er hat also häufig auch mit anderen Erzieherinnen zu tun) gibt’s je eine schöne Rose, die wir am Freitagmorgen noch rasch besorgen werden. Und um 13.30 Uhr ist dann endgültig Schluss mit der schönen Kindergartenzeit.

Im Moment habe ich den Eindruck, dass ich die Einzige sein werde, die das schade findet. Junior jedenfalls freut sich in erster Linie riesig auf die Schule. Dass die Kindergartenzeit so bald vorbei sein wird, hat er offenbar noch gar nicht richtig realisiert. Sein Kommentar heute: “Ich hab schon mit K. (Erzieherin) ausgemacht, dass ich nachmittags und in den Ferien wiederkommen darf.” Wenn er sich da mal nicht falsche Vorstellungen macht…


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