Archiv für Juni, 2007

Verplant.

Donnerstag, 14 Juni 2007

Perfektes Timing. Das kann man nicht überbieten. Junior fährt morgen mit den zukünftigen Schulkindern zum Abschlussausflug. Anschließend wird im Kindergarten übernachtet. Ich wähnte mich schon in Vorfreude befindlich, auf einen Abend mit vornehmem Essen im Restaurant, einem Kneipenbummel und anschließendem romantischem Ausklang daheim. Pustekuchen. Wenn ich auswärts speisen will, muss ich mir eine Begleitung organisieren. Und mit dem romantischen Ausklang wird’s auch nichts. Denn: Mein Mann hat Nachtschicht. Wie gesagt. Perfektes Timing.

Da hat Junior schon bessere Aussichten. Der hat sich was getraut heute: Umschleicht seine Kindergartenfreundin minutenlang. Und dann bricht die Frage aller Fragen aus ihm heraus. “Willst du morgen neben mir schlafen?” Die Dame kreischt kurz - aber vor Freude. Natürlich will sie, nickt sie eifrig. Und strahlt dabei übers ganze Gesicht. So haben die beiden Knirpse heute jubelnd ihre Nachtlager nebeneinander aufgebaut. Schlafsack an Schlafsack, Luftmatratze an Luftmatratze haben sie sich ganz selig den Platz mitten im Gruppenraum gesichert. Rundherum etwa 20 weitere Kinder. Sollte sich da eine neue Romanze anbahnen? Wir bleiben dran…

Bedient.

Donnerstag, 14 Juni 2007

Ich war bei der Krankenkasse. Ein denkwürdiges Ereignis. Wir wollen eine offene Badekur machen. Junior und ich. Mit meiner langen Liste an diversen Zipperlein (Insulinresistenz, Histaminintoleranz, Lactoseintoleranz, Bluthochdruck, HWS-Syndrom, LWS-Syndrom, spastische Bronchitis, häufige Infekte, Migräne, Schuppenflechte, Nesselfieber) und Juniors Liste (Lactoseintoleranz, spastische Bronchitis, häufige Infekte, leichte Neurodermitis) dürfte das kein Problem sein, meinte der Hausarzt. Sprach’s, und schrieb uns einen Antrag, mit dem wir bei der Krankenkasse ein Antragformular bekommen sollten.

Die Formulare haben wir bekommen. Und eine Belehrung, dass wir “die Therapiemöglichkeiten vor Ort noch nicht ausgeschöpft” hätten. Nein, wann denn auch? Ich habe der Frau erläutert, dass wir vor allem seit dem Unfall heute vor 8 Wochen beide am Stock gehen. Beruflich kann ich mir nach 4 Jahren nicht schon wieder eine Mutter-Kind-Kur erlauben. Da hatten wir auf die offene Badekur gehofft. Die Dame beschied uns, dass daraus vermutlich nichts werden wird. Aber eine Mutter-Kind-Kur würden wir vermutlich sofort bekommen. Hallo? Die wäre doch zigfach teurer! Wir wollen nur ein paar Anwendungen, wenn wir im Urlaub endlich mal Zeit haben. Junior soll inhalieren, damit er nicht im ersten Schuljahr schon wieder ständig krank daheim hocken muss. Und ich möchte meinen Rücken sortieren lassen, damit ich wieder gesund und munter meine Krankenkassen-Beiträge verdienen kann. Das würde einen Bruchteil einer dreiwöchigen Kur kosten. Aber bitte.

Die Dame fragte mich nach meinem Beruf und dem Arbeitgeber. Und plötzlich wendete sich das Blatt hörbar. Unfassbar. Zwar ist die offene Badekur noch nicht durch, aber die Chancen stiegen. Ich bin ziemlich angefressen mit meinen Antragformularen abgezogen. Wir sind gespannt, wie’s weiter geht. Ich bin jedenfalls bedient.

Wenigstens habe ich mein restliches Programm geschafft heute. Dank guter Vorarbeit, war’s gar nicht so schlimm, wie ich gestern noch dachte.

Gestresst.

Mittwoch, 13 Juni 2007

Aaaah, ich ersticke hier gerade im Terminwust. Heute Abend muss ich noch Wäsche falten, bügeln, ein T-Shirt für den Schulkinderausflug bemalen (”Schulkind 2007″ und diverse Buchstaben etc. in bunten Farben), aufräumen (morgen kommt die Putzfee, die soll schließlich nicht ihre Zeit mit Aufräumen vertrödeln), Juniors Übernachtungstasche packen.

Donnerstag wird ein recht gruseliger Tag.

7.50 Uhr: Junior im Kindergarten abliefern.

8 Uhr: das nervige Langzeitblutdruckmessgerät beim Hausarzt abholen.

9 Uhr: Treffen mit einer weiteren Mutter im Kindergarten, mit den künftigen Schulkindern eine Stoffwolke mit Fingerabdrücken und Namen gestalten fürs Abschiedsgeschenk.

vor 12 Uhr: Einkaufen, Proviant für den Schulkinderausflug besorgen.

12 Uhr: Mittagessen mit Junior.

13 Uhr: Termin in der Ganztagsgrundschule zum Probespielen für Junior, Betreuungsvertrag unterschreiben.

14 Uhr: Nachtlager im Kindergarten bereiten, Übernachtungsgepäck abliefern.

bis 15.30 Uhr: in der chirurgischen Ambulanz des Krankenhauses aufkreuzen, um Juniors Finger begutachten und neu verbinden zu lassen (reine Wartezeit gewöhnlich 1-2 Stunden).

bis 18 Uhr: Spiel fürs Abschiedsgeschenk besorgen.

dazwischen: noch tausend Kleinigkeiten organisieren, besorgen etc. Und die ganze Zeit das blöde Blutdruckding, das einem den Arm zerquetscht und alle 15 Minuten brummt.

Freitag:

8 Uhr: Blutdruckmessgerät beim Hausarzt wieder abliefern.

8.45 Uhr: Junior am Bahnhof abliefern zum Schulkinderausflug.

und danach werde ich wahrscheinlich komatös in die Kissen sinken…

Originalton des Hausarztes heute, als ich um eine wirksamere Salbe für meine derzeit blühende Schuppenflechte bat: “Da muss man sich mal die Ruhe antun. Aber so richtig.” Gute Idee. Nur wann? Im Urlaub vielleicht. Denn wir werden wohl eine offene Badekur machen, Junior mit Inhalieren, ich mit Massagen und ähnlich wohltuenden Anwendungen. Mutter-Kind-Kur ist derzeit nicht drin, aber wenigstens das werden wir vermutlich bekommen nach all den Erkrankungen und dem Stress der letzten Wochen. Oh Herr, lass Urlaub werden!

So, das T-Shirt ist fertig und sieht so aus:

T-Shirt für den KindergartenabschiedT-Shirt für Kindergartenabschied

Ich muss zugeben, ich bin mächtig stolz drauf. Das wird eine große Überraschung für meinen kleinen Jungen. Unfassbar, dass die Kindergartenzeit so schnell vorbei gerauscht ist.

Gemeckert.

Dienstag, 12 Juni 2007

Hab gerade im Fernsehen wieder eine Horde Berufsmeckerer in einerTalk-Show gesehen. Ich denke oft, man sollte all die Menschen, die über ihr schweres Schicksal hierzulande klagen, mal für 2 Wochen in ein armes, afrikanisches Land schicken. In ein Land, in dem Kinder sterben, weil ihnen 50 Cent für eine Malaria-Behandlung fehlen. In ein Land, in dem die Menschen trotz aller bitterer Armut lachen und tanzen. In ein Land, in dem die Ärmsten dem Gast aus dem reichen Ausland das Beste geben, was sie haben: eine Tasse voll gezuckerten Reis. Und sie tun das, obwohl sie wissen, dass sie die nächsten Tage nichts zu essen haben werden.

Wer das jemals gesehen hat, kommt völlig verändert zurück. Das öffnet die Augen für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Man wird deshalb kein besserer Mensch. Natürlich nicht. Aber man sieht manche Debatten in einem anderen Licht. Und man kann manches Wehklagen nicht mehr nachvollziehen.

Wer sagt, es gebe hierzulande echte Armut, der hat schlicht noch keine wirkliche Armut gesehen. Dieses Gejaule macht mich stinkwütend. Da reden Blinde über Farbe - Populismus ohne Ende. Es gibt sicher Menschen, die weniger haben als andere. Aber das ist nicht vergleichbar.

Uns geht es gut. Sehr, sehr gut.

Geflutet.

Montag, 11 Juni 2007

Wir hatten ein herrliches Wochenende an der Ahr. Zwar hat’s zwischendurch heftigst gewittert und geschüttet wie aus Eimern, aber das hat den Erholungsgrad nicht gemindert. Im Wohnwagen sind wir schön trocken geblieben, haben endlos Uno und ein paar Gesellschaftsspiele gespielt. Danach sind wir durch knietiefe Pfützen getobt. Es war herrlich! Nicht nur für Junior.

Zu Hause war es derweil weniger herrlich. Kaum waren die Trümmer von Kyrill so halbwegs beiseite geräumt (von aufräumen wollen wir nicht reden), haben mehrere Gewitter zugeschlagen. Die Wassermassen sind unsere Straße runter, durch unsere Auffahrt, vor der Garage runter geströmt. Unterhalb des Hauses hat sich ein See aus Matsch und Wasser und Steinchen gebildet. Gottlob ist nichts reingeflossen.

Juniors Patentante hatte da weniger Glück. Die haben gerade 2,20 Meter tief das Haus rundherum freigelegt, um den Keller von außen abzudichten und Drainage zu legen. Die Grube ist komplett voll gelaufen, der Matsch hat die neuen Rohre verstopft. Und durch die Tür und diverse Ritzen im Mauerwerk strömte das Wasser in den Keller - der lief ebenfalls voll.

Wir wollen also nicht meckern. Heute hat’s schon wieder mörderisch geschüttet. Hoffen wir mal, dass wir verschont bleiben…

Kinderlos.

Donnerstag, 7 Juni 2007

Ungewohnt ist es schon. Junior macht Urlaub bei Oma. Morgen ist der Kindergarten geschlossen. Da ein Sechsjähriger trotzdem betreut werden muss, habe ich ihn heute zu Oma gekarrt. Er freute sich wie ein Schneekönig. Und Oma nicht  minder. Denn Urlaub bei Oma gibt’s nicht so oft.

Da Oma einen unerhört großen, paradiesischen Garten hat, musste auch allerhand Wechselwäsche ins Köfferchen. Dazu noch die voluminöse Stillschlange, ohne die Junior niemals ein Äugelchen schließt. Der Roller, der Helm, ein paar Bücher, der Kuschelbär Ben. Gut, dass wir ein großes Auto haben.

Junior wird eine Menge zu tun haben. Die Erdbeerernte läuft. Die Nachbarskinder standen auch schon auf der Matte, um ihn zum Spielen abzuholen. Die Verwandtschaft hat auch schon ihre Ansprüche angemeldet - schließlich gibt’s da drei fast gleichaltrige Mädels, die unglaublich gerne und unglaublich ausdauernd mit Junior spielen. Ja, darunter ist auch seine Herzensdame. Von der Romanze gibt’s keine Neuigkeiten. Das Thema ist auf Eis. Der Herr umgeht es in einem verlegenen Eiertanz. Keine Ahnung, was da nun wieder los ist.

Nach einem gemütlichen gemeinsamen Tag bei Oma wollte ich mich von meinem innig geliebten Filius verabschieden. Da schiebt mich die freche Kröte zum Auto und ruft: “Nun fahr! Ich will endlich allein hier sein!” Undankbarer Rotzlöffel. Noch Fragen?

Bis Samstag bleibt er dort. Auf dem Heimweg  habe ich erst auf der halben Strecke bemerkt, dass noch die niedliche Cassette “Bär und Biene” lief. Wie gesagt: Ist schon komisch, wenn von oben niemand ruft, dass er nicht einschlafen könne. Wir haben trotzdem brav wie immer die Wohnzimmertür offen gelassen, damit wir gegebenenfalls sein Rufen hören. Obwohl das schon ein Wunder wäre, bei der Entfernung von 72 Kilometern.

Angesichts des schönen Wetters haben wir spontan beschlossen, ein verlängertes Wochenende an der Ahr zu verbringen. Zugegeben, das ist ein Trick: Wenn wir mit dem Wohnwagen bei Oma vorfahren, haben wir wenigstens eine kleine Chance, Junior zur Abreise zu überreden.

Bekenntnis.

Mittwoch, 6 Juni 2007

Hurra, mein Fahnenmast steht, die Schalke-Fahne ist gehisst! Das sieht aber auch sowas von genial aus. Die Nachbarn werden uns nun vermutlich für komplett bekloppt halten. Aber das stehe ich durch. Mein Papa wäre stolz auf uns.

Junior ist immer noch ganz euphorisch wegen des Besuchs gestern. O-Ton heute Morgen: “Mama, am besten hat mir gefallen, wie der J. an den drei Frauen herumgespielt hat.” Nein, wir haben keine Sauereien gemacht. Junior meinte, der Kollege habe die Bilder der Erzieherinnen am Bildschirm verfremdet. Dabei haben die Kinder nämlich gebrüllt vor Lachen.

Morgen bringe ich Junior zur 72 Kilometer entfernten Oma. Denn am Freitag ist der Kindergarten geschlossen. Da macht Junior Urlaub bei Oma. Am Samstag sammeln wir ihn wieder ein und nutzen das Wochenende gleich, um einen Kurzurlaub mit Wohnwagen zu machen. Den ersten Trip in diesem Jahr. Wir sind uns noch nicht einig, ob wir das bei der angesagten Schwüle tatsächlich machen. Drum weiß Junior noch nichts davon. Wir entscheiden’s spontan am Samstag Morgen je nach Wetterlage.

Zwei Nächte kinderfrei - das könnte auch verlockend klingen. Aber da R. um 3.50 Uhr aufstehen muss, wird sich unsere Unternehmungslust in engen Grenzen halten.

Besuch.

Dienstag, 5 Juni 2007

Ein aufregender Arbeitstag. Junior war heute mit 18 Kindern aus dem Kindergarten an meinem Arbeitsplatz zu Besuch. Puh. Ich bin ein wenig perfektionistisch veranlagt. Somit hatte ich mir ein kleines Konzept erarbeitet, überlegt, was die Drei- bis Sechsjährigen wohl interessieren könnte. Gar nicht so einfach. Aber ich hatte Glück.

Kurz vor dem Besuch der Kindergruppe rief  noch ein Zirkus an und bot eine Story über zwei klitzekleine Tigerbabys an, die von einem Rehpinscher adoptiert wurden und im Wohnwagen der Zirkuschefin aufgezogen werden. Genial. Die Zwerge waren ratzbegeistert. Da konnte ich ihnen schön erklären, wie aus diesem Anruf eine tolle Reportage mit Fotos und riesiger Überschrift werden kann. Alle 19 würden am liebsten morgen um 10 Uhr mit zum Termin bei den Tigerbabys kommen.

Junior kennt sich in meinem Job bestens aus. Vor allem am Wochenende  nehme ich ihn manchmal mit zu Terminen oder in die Redaktion. Der konnte gestern vor lauter Aufregung nicht einschlafen. Und er hat mir heute sogar ein paar Mal ein Stichwort hingeworfen, wenn mich die Gören aus dem Konzept gebracht haben.

Ohne meinen Zettel wäre ich gnadenlos untergegangen. Aber so habe ich ihnen hoffentlich das Wichtigste mitteilen können. Im Archiv habe ich noch eine Uralt-Ausgabe hervorgekramt, damit sie den Unterschied zu heute sehen können. Und zu Hause hatte ich noch ein Buch und eine Sonderbeilage zum 60-Jährigen meines Arbeitgebers - mit Fotos aller Kollegen, Bildern aus der Druckerei und einer Karte unseres Verbreitungsgebietes, auf dem alle unbedingt unsere kleine Stadt sehen wollten.

Mein Kollege war der Brüller. Er hat am Bildschirm gezeigt, wie man Fotos der Erzieherinnen verfremden kann. Die Kleinen haben sich scheckig gelacht. Zum Schluss bekam jeder noch einen Ausdruck der ersten Seite von morgen - mit dem Gruppenfoto schon drauf (denn der Rest der Seite ist naturgemäß um 15.30 Uhr noch nicht fertig) - und natürlich eine Tasche voll mit kleinen Werbegeschenken.

Junior zog ganz selig mit seinen Kumpels wieder ab zum Kindergarten. Uff. Jetzt bin ich geschafft.

Kurzes Update.

Montag, 4 Juni 2007

Nur ganz schnell, bevor ich zur Arbeit sause: Dem Finger geht es unverändert. Heute Morgen wurde wieder “wildes Fleisch” weggeätzt. Vorher wurde  noch die Wundauflage entfernt, die sich an der Wunde verklebt hatte. Und wieder haben sie ihm richtig weh getan. Er war so tapfer. Junior fragte, ob es sein könne, dass der Knubbel für immer unterm Nagel bleibt, wenn der Nagel drüber wachsen sollte. Die Ärztin nickte, das könne passieren. Der Kleine ist sehr beunruhigt. Einen Fingernagel mit Knubbel drunter will er nicht. Ich habe ihn sehr gelobt, weil er sich getraut hat, nachzufragen. Schon beeindruckend, wie er sich mit dem Thema auseinandersetzt. Klasse. Und zum Heulen.

Ich werde heute mal bei der Krankenkasse nachfragen, wo’s in der Nähe einen Handchirurgen gibt. Sicher ist sicher.

Sorgen.

Sonntag, 3 Juni 2007

6 Wochen und 3 Tage ist Julians Unfall nun her. Der Ringfinger war bis zur Hälfte des Nagels abgehackt (Klappstuhl), konnte nicht mehr angenäht werden. Der Finger ist zunächst hervorragend verheilt, der Knochen hat sich wieder neu gebildet, auch die Fingerkuppe sieht wieder ganz gut aus. Nun hat sich auf der Oberseite des Fingers, dort, wo der Nagel noch nicht wieder gewachsen ist, so genanntes “Wildes Fleisch” gebildet. Das wurde bereits 2x weggeätzt mit einem Silbernitrat-Stift. Ergebnis: Sieht aus wie vorher. Dieser Knubbel ist unverändert. Es blutet immer mal wieder ein wenig. Und Schmerzen hat er auch unverändert ständig (auch wenn er es meistens nicht zugibt).
Ist das normal, dass die Wundheilung so lange dauert? Uns kommen langsam Zweifel, ob wir dort in der chirurgischen Ambulanz richtig aufgehoben sind. Wir müssen jeden 2. bis 3. Tag dort auftauchen (nebenbei: Wartezeit beträgt jedes Mal etwa 2 Stunden), jemand schaut kurz auf den Finger, dann wird wieder neu verbunden. Aber es geht gar nicht voran.
Wir sind’s langsam wirklich leid. Mal abgesehen davon, dass diese Termine immer sehr zeitaufwändig sind: Jedes Mal tun sie ihm wieder weh, er hat schon abends vor einem Termin große Angst. Das tut mir in der Seele weh. Selbst für den Schulkinderausflug am 15.6. mit Besuch eines Wasserspielplatzes sieht der Arzt, der ihn am Donnerstag untersucht hat, wenig Chancen, dass bis dahin die Wunde verheilt sein könnte. Eine Woche später fahren wir für eine Woche ans Meer. Und dann?
Und so, wie der Finger heute aussah, mache ich mir Sorgen, ob das wirklich alles so in Ordnung ist. Genau genommen gerate ich langsam in Panik. Morgen um 8 Uhr wissen wir mehr. Vielleicht drückt Ihr uns die Daumen?