Familieneigen.
Manche Leute haben Familientraditionen. Oder Familienrezepte. Wir haben familieneigene Wörter. Wörter, die Junior erfunden hat und die jetzt die ganze Familie benutzt.
Mannwurst zum Beispiel. Das ist schnöde Blutwurst. Und weil die bei uns nur die Männer essen, nämlich Junior und R., heißt die bei uns Mannwurst.
Uromawurst ist wieder was ganz Anderes. Das ist eine ganze Schinkenwurst. Und weil Uroma die für Junior immer gekauft hat, heißt die bei uns Uromawurst.
Dann gibt es noch zwei besondere Sorten Jacken: Drinjacken sind Strickjacken oder Sweatshirtjacken, die man auch drinnen trägt. Im Gegensatz dazu stehen Draußenjacken, die man nur draußen trägt.
Jaja, man wird wunderlich, wenn man ein Kind hat. Die Liste könnte ich beliebig verlängern. Aber das alles ist nichts gegen die Frau, die ich neulich im Supermarkt sah. Sie strolchte um die Süßigkeitenregale herum und fragte mehrfach laut: “Wo sind denn nur die Taubentuckalutsa? Wo sind denn nur die Taubentuckalutsa?”
Donnerstag, 24 Mai 2007 at 21:44
*hihi* => Schön, solche Wortkreationen. Bei uns gibt es die “Hustehand” und die “Guten-Tag-Hand”.
Gutz Nächtle.
Gruß DIDI
Freitag, 25 Mai 2007 at 00:16
Ich habe mich als ich klein war und es geregent hat immer unter eine “Unterstellung” geflüchtet, dort wurde ich dann nicht nass.
Gewaschen habe ich mich grundsätzlich mit einem “Laschwappen” und für die Sauberkeit in der Wohnung war meine Ma zuständig, mit dem “Saugstauber”.
LG Bärbel
Freitag, 25 Mai 2007 at 20:38
Hihi, dazu kann ich auch was beitragen: Wir kennen den “Kakapter” (Kasper aus den Kasperletheater) und dazu passend gibt es noch den “Bundeskakapter” (Bundeskanzler), O-Ton meine Nichte
LG
Konny