Hauptgewinn.
Nun ist es amtlich. Was bisher nur mein Verdacht war, hat sich heute bestätigt. Ich habe eine Histaminintoleranz. Hauptgewinn. All die Beschwerden, die ich seit über 20 Jahren mit mir herumschleppe, haben damit zu tun. Migräne, Dauerschnupfen, Atemnot, Durchfall, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Nesselfieber - alles passt. Auch dass ich in der Schwangerschaft ganz ohne Symptome war, ist ganz typisch für HIT.
Lactoseintoleranz hatte ich schon immer, ist mit den Jahren leichter geworden. Fructoseintoleranz beschränkt sich weitgehend auf Apfelsaft. Und nun das. HIT - das heißt: Sauerkraut, Salami, Leberwurst, Rotwein, Kaffee, Tunfisch, Hefe, Mettwurst, Schinken, Erdbeeren und vieles andere ist verboten. Kommentar des Arztes: “Das wird jetzt schwierig. Da bleibt ja fast nichts übrig.” Wie wahr. Das muss ich erst mal verdauen. Vielleicht habe ich Glück und reagiere nicht auf alles gleich heftig.
Dienstag, 17 Oktober 2006 at 00:55
Scheußlich - Du weißt, wie ich meine “Abstinenz-Krankheit” (zumindest zeitweise) hasse…. und daß es auf dem Tisch immer “mein” Essen und das der anderen gibt (oje - und dann noch mehrere versch. Krankheiten an einem Tisch bei Euch….).
Aber trotzdem gut, daß Du jetzt wenigstens weißt, woran es liegt und hoffentlich das “Bravsein” durch geminderte Beschwerden belohnt wird!!!
Dienstag, 17 Oktober 2006 at 18:19
Woah krasss… Da bleibt wirklich nicht mehr viel übrig… Der Schalk in mir zwinkert grad und meint “vielleicht doch noch mal schwanger werden”
Nützt ja nix… Ach mensch, wie kann ich dich aufbauen? Ich weiß, wie’s mir mit meinen (vergleichsweise gut handelbaren) Intoleranzen geht und meinem Mann mit der Kuhmilcheiweißintoleranz (gottlob nicht Lactose…
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