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Meine Wachsblume/Hoya, ein Relikt aus der früheren Wohnung, zeichnet sich im Gegensatz zu meinen anderen Pflanzen dadurch aus, dass sie nicht umzubringen ist. Nicht, dass ich das tatsächlich vor hätte. Nur scheinen das meine Pflanzen ganz anders zu sehen.
- bis auf die Hoya: von einer Nachbarin als Trieb ohne Wurzeln geschenkt bekommen, blieb sie zwecks Ausbildung derselben erst einmal in einer Flasche mit Wasser am Fenster stehen, und stehen, und auch nach zwei Jahren ohne jeglichen Mutter- oder Vaterboden, mit inzwischen hinlänglich ausgebildeten Wurzeln: stehen.
Irgendwann ging das Aufbewahrungsgefäß zu Bruch. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie mir bereits bewiesen, dass sie auch ohne entsprechende Nährstoffversorgung Blüten bilden kann, die ganz schön bappig sind, und sehr süß riechen.
Als sie nach 2 -3 Jahren dann einen Blumentopf ihr Eigen nennen durfte, belohnte sie diesen Umstand mit noch mehr Blüten und unglaublich ausdauerndem Wachstum. Ob mit oder ohne Wasser, sie gedieh und wuchs weiter, wenn auch an der Grünfärbung erkennbar wurde, dass es ihr nährstofftechnisch langsam eng wurde.
Nun sind wir an einem Punkt angekommen, wo ich mich langsam für die Pflanze oder für Tageslicht in meinem Zimmer entscheiden muss.
Ich habe sie also nach 10 Jahren zum ersten Mal umgetopft, und dabei sämtliche teilweise über meterlangen Triebe auseinander geflochten und eingekürzt. Ich werde auch keine Ableger machen. So ausdauernd wie diese Hoya ist, wird sie selbst die Müllverbrennungsanlage unbeschadet überstehen.
Nun überlege ich, ob es Sinn macht, dem Ganzen eine weihnachtliche Frisur (Kegel) zu verpassen, statt eines rund geführten schrägen Dutts . Bis zum 24.12. ist es sicher so weit, dass ich sie als tropischen Weihnachtsbaum schmücken kann….
Heute mal keine Katzen-gute-Nacht-Geschichte!