Ruhe wo bist du nur

Es ist so überhaupt nicht vorweihnachtlich scnief. Aber entgegen aller Gefühle ist die erste Ration Plätzchen schon gebacken, dafür sorgt schon der Nachwuchs. Irgendwie passiert hier ständig so viel, dass ich erstmal meine Gedanken ordnen muss.
Ich möchte so gerne mein Leben entschleunigen. ICh fühle mich so gehetzt. Ich merke auch wie Männe so unzufrieden ist, er will Ruhe und Frieden im Haus und ich mach immer so viel Wirbel. Stress miteinander haben wir nicht , aber viel Zeit dazu bleibt uns ja auch nicht. Mein Leben wird von Terminen und Kindern bestimmt- mehr ist da nicht und natürlich ständig das Gefühl nicht gut genug zu sein. Und immer wenn ich denke jetzt wirds mal ruhiger, dann kommt der nächste Hammer. Weil ich mich immer so unruhig fühle, setze ich jetzt bewusste Ruhephasen, in denen ich mich zur körperlichen und geistigen Ruhe zwinge, Jakob würde sehr gut ohne mich einschlafen ich muss ihn eigentlich nur in sein Bettchen legen und dann schläft er schon ein. Nun hab ich mir vorgenommen, bei ihm sitzen zu bleiben ihn bewusst zu bestaunen und zu beten – einfach mal innehalten. Manchmal bin ich so angespannt, dass ich gar nichts machen kann dann ich muss untätig rumsitzen weil ich es einfach nicht schaffe einen klaren Gedanken zu fassen. Für ab jetzt nehme ich mir vor mir mehr Ruhe zu gönnen.

Ich bin so fertig

Leute ich bin fertig. Ich packs bald nimmer. Prinzesschen muss nun unters Messer. Und wie dass alles so zu organieren ist macht mich schon fertig – 6 Wochen Hüftbeingips also 6 Wochen nur liegen. Ich sollte an so vieles denken und so vieles vorbereiten und ich kann einfach nimmer. Käfer hat Geburtstag und die Feierei geht mir an den Stock, da ich in den Schulferien nicht wirklich so richtig im Haushalt durchstarten kann und unser Sonnenscheinchen ja nun so richtig mobil krabbeln kann, 2 Zähnchen gleichzeitig durchkommen und an schlafen Nachts nur so sporadisch zu denken ist. Ich glaub ich schaff dass alles bald nimmer. Mir fehlt einfach der Elan. Und Weihnachten kommt ja auch noch.- Der Käfer ist auch grad so voll anstrengend, scheint wieder mal ein voller SChub zu sein und das macht mich fertig – es lief doch bis zu den Sommerferien so gut und nun wieder einnässen einnässen einnässen und absolut Katastrophe volll hibbelig zappelig und schrecklich laut. WAs hab ich nun wieder falsch gemacht. Keine Frage ich liebe meine Kinder, sie sind mein Leben aber jetzt grad würd ich mich am liebsten unter einer Decker vergraben und erst wieder rauskommen, wenn mein Haushalt wieder steht und Ruhe eingekehrt ist.
Bei der Großen musste ich jetzt schon wieder nach Läusen suchen, es juckt sie so – gefunden nicht wirklich welche, aber trotzdem mal lieber das Programm ablaufen lassen. Ja damit hab ich also den Vormittag verbracht, und nun ist schon wieder kochen angesagt.

Mein Wunder ist einfach Wunderbar

Hallo meine Lieben

Mein Herz ist schwer voller Dankbarkeit! Wenn ich meine Augen schliesse sehe ich meinen kleinen Jakob vor mir, er entwickelt sich prächtig er gedeiht gut , isst leidenschaftlich vorallem Gemüse und ist immer noch ein Brustjunkie. Er ist die meiste Zeit fröhlich und sitzt nun und geht auch in den Vierfüsslerstand und wipp vor und zurück. Manchmal muss ich ihn ein wenig suchen, wenn er sich rollen und robbend fortbewegt. Seine Geschwister lieben ihn heiss und innig.

Den ersten Urlaub haben wir auch hinter uns. Es ging mal wieder in die Berge und es war einfach herrlich!!

Wegen des Morbus Perthes von unseren Kleinen hatte ich am Anfang bedenken, doch oben im Schulhaus angekommen durften wir von zwei ganz Lieben Menschen die Esel ausleihen. So war es möglich auch “größere” Touren zu machen. Die kleine Prinzessin ritt auf dem einen Esel, während der andere Esel unseren Proviant trug oder auch die Geschwister mal zum Zuge kamen.

Die Ferien sind ja immer eine herausforderung aber diesmal ging es mir einfach nur schlecht, alles war mir zu viel. Um so schöner war dann der Urlaub und nun geht es mir wieder viel besser. Ich hoffe ich habe mein inneres Gleichgewicht wiedergefunden. In den Bergen war es einfach wunderbar.

Mein Mann hat nun herausgelassen, dass er doch noch gerne nochmal Papa geworden wäre. Dass hat mich jetzt erstmal etwas geschockt. Ja vorstellen schon, aber die Wahrheit ist doch die, dass die Probleme erst anfangen, wenn sie größer sind und ich mit 4 Kindern wirklich alle Hände voll zu tun habe, ich muss mich niemanden beweisen – und sicherlich mein Herz ist weit, falls es trotz steri passieren sollte ist es herzlich willkommen, aber die Vernunft muss auch einmal siegen – Ja es war eine Vernunftentscheidung.

Mal wieder da

Tja so ist der Alltag mit vier Kindern. Kaum noch Zeit die schönsten Momemte mit dem Tagebuch zu teilen. Es passiert so viel gutes aber auch absolut schlechtes, dass ich aufgrund der Öffentlichen Art dieses Tagebuches hier so nicht schreiben kann.

Unser Jakob ist ein Prachtkerl. Er dreht sich, holt sich sein Spielzeug kreischt vor Freude oder Ungemach genau so wie aus reinem Spaß an der Freude. Uns als Familie, geht es Prima Eheleben, zwar etwas wenig aber Qualitativ bestens. Der Sex ist leider noch nicht ganz so dass selbe aber dafür stimmen die Gefühle. Jedes Kind mit seinen eigenen Prblemen, aber alle lieben wir uns und ganz besonders innig wird unser Jakob von uns allen geknuddelt!
Grüße an die Welt da drausssen – ich verfolge alles mit auch wenn ich nicht schreiben kann und besonders an die Schweden alles liebe auch wenn ich nicht mitlesen kann mangels Passwort. Ich bin angekommen!

Wie die Zeit vergeht!

Als wir auf unser Wunder warteten, kam mir die Zeit vor wie Kaugummi. Nun habe ich das Gefühl sie rast nur so. Jakob wächst und gedeiht. er ist jetzt 4,2 Monate alt und wiegt fast 8 Kilo. Wir stillen immernoch voll. Er ist das entzückenste und brävste Baby der “Welt”. Mit 4 Kindern ist der Rummel natürlich demensprechend aber ich bin glücklich. Heute hab ich dann wohl meine erste Blutung bekommen aber so richtig durchkommen tut sie noch nicht. Das ist weniger schön, aber irgendwann musste dass ja wieder anfangen.

Teil II Ein Wunder wurde geboren

Natürlich musste ich aber sonst dass ganze Prozedere durch gehen.Strümpfe, rasieren, Magenmittel schlucken und ein sowas von ausführliches Narkosegespräch, wie ich es noch nie hatte. Dann wurde ich mit meinem Bett in Richtung OP geschoben nichts ahnend, dass es so toll werden würde aber auch nicht wirklich angsterfüllt.

Ich lief die letzten Schritte zum OP Tisch und dachte nur Mensch ist der OP aber klein! Wie schnell man solche Details vergisst. Der OP Chef stellte sich vor und auch sonst war ich nur von grünen Männern umgeben. Saubermachen während ich mir die auspackerrei der OP Utensilien anschaute, dass ist vielleicht eine Müllproduktion schlimmer wie bei MC Donalds. Nun gleich wollte es natürlich nicht klappen, aber dann mit einem beherzten stoß, während ich fleissig einen krummen Rücken machte wurde ich flachgelegt, abgedeckt und dann kam auch schon Männe und die Hebi. Der Chefarzt stellte sich vor und fragte mich 3X ob ich mir auch wirklich sicher bin, eine Steri zu wollen, worauf ich meine Standard antwort loslies: 14 Mal SS 4 Kinder und der 4.KS das reicht zum glücklich werden vollkommen.

Nun ging die Schnippelei los und ich war guter Dinge und ziemlich aufgeregt. Nach einer kleinen Ewigkeit, hörte ich das bekannte absauggeräusch und danach trafen uns einige Spritzer Fruchtwasser der Ruderer (Jakob) hatte wohl Lust zu planschen. Darauf folgte ordentliches Protestgeschrei worauf ich in Tränen ausbrach. Gleich bekamen wir ihn zu sehen und ich war total gerührt von seinem Anblick und sofort total verliebt. Ziemlich schnell beruhigte er sich dann an meiner Wange und Andi und ich gaben uns einen Kuss und sahen uns dankbar in die Augen.. Nun ging Andi mit Sohnemann und Hebi nach neben an um dort die U machen zu lassen während ich fachmännisch sterilisiert und zusammengenäht wurde.

Im Aufwachraum spürte ich ziemlich schnell meine Beine wieder, was ich so noch nicht kannte. Es ging mir ausgesprochen gut nur das Jucken meiner Haut war etwas unangenehm. Bald darauf kam Schatzi mit einem Foto und ich fragte natürlich sofort besorgt nach, ob etwas nicht in Ordnung sei. Aber es war Gott sei Dank alles in bester Ordnung, unser Kleiner wog 3084gr war 48cm und hatte einfach noch etwas Schwierigkeiten die Temperatur zu halten ausserdem war sein Zuckerwert erstmal grenzwertig. Der zweite Wert eine Stunde später war dann in Ordnung und so kam er zu mir in den Aufwachraum, wo ich ihn gleich mal anlegte und wir unser Zusammensein so richtig genossen.
Da es mir so gut ging durften wir bald nach oben ins Zimmer und zusammen mit Bubi auf dem Bauch fuhr ich nach oben. Ich fühlte mich unbeschreiblich gut, da für mich dieses Geburtserlebnis das schönste war.

Ein Wunder wurde geboren

Am 8. Januar war mein letzter FA termin und ihc fragte sie ob es normal ist, dass ich so dolle vor mich hinschleime. Ja sei kein Problem und ich würde den Kleinen wohl noch über den Termin bringen, wenn wir uns nicht für einen KS entschieden hätten. PH WErt bei 5 und alles in bester Ordnung, CTG war wieder schwierig zu schreiben aber mit viel Mühe haben wirs dann doch hinbekommen. Ich hab dann nur halbherzig meinen Koffer gepackt, da ich ja noch 10 Tage Zeit haben würde. Die Still BH s kamen mit der Post und 2 davon passten. Gut jetzt kanns ja losgehen.

Abends ins Bett hundemüde und erschlagen und Babymann war auch relativ ruhig, weshalb ich ziemlich gut schlafen konnte. Morgens um 5 Uhr wachte ich mit starken Harndrang und Bauchweh auf. Und dachte nur bei mir Mensch jetzt haste wieder zu lange gewartet mit dem piseln. Auf dem Weg zum Klo verlor ich dann schon die ersten Tropfen und kurz vor dem Klo kam dann ein ganzer Schwall. Ja aber hallo, jetzt kannste nicht mal mehr den Urin halten! Ich schaute mir die Bescherung dann nochmal genauer an und siehe da – Fruchtwasser!! Es geht los.

Ich hab dann Männe geweckt, hab mich noch frischgemacht und schnell ein paar Sachen in den Koffer geworfen, während Männe den Krankenwagen angerufen hat und im KH Bescheid gegeben hat. Und schwupst waren sie auch da. Sammy war etwas iritiert, vorallem als sie mich dann mitnahmen aber alles hat prima geklappt. Die großen schliefen ja noch friedlich und die Nachbarin war zur Stelle die Morgenroutine zu übernehmen.

Im Krankenhaus wartete Männe schon auf mich er war wohl sehr nervös und extra schnell gefahren, während wir ganz gemächlich voran fuhren. Ich hatte dann schon ein paar nette Wehen und im KH begann ich dann ganz klassisch zu zeichnen. Es war eine ganz entspannte Atmosphäre im Kreissaal und ich hatte vor lauter guter Laune, Lachen und vor mich Hinwehen keine Zeit mehr mich zu ängstigen. Wir mussten noch eine ganze Weile warten, bis wir an der Reihe waren, aber die OP Vorbereitungen meisterten wir mir Bravour. Ich lies mir keine ScheissegalTablette geben und ich denke, dass das die beste Entscheidung überhaupt war.

Fortsetzung folgt

10 Tage

und es geht mir immernoch gut, immermal wieder geht es grad noch so und dann wenn ich denke ich halte es nicht mehr aus, dann hören die Schmerzen wieder auf. Heute ist ja wieder VU und ich freue mich schon sehr unseren Jakob wieder zu sehen. Ich schleime auch immer mal wieder heftig rum wie beim ES was mich etwas irritiert, das hatte ich so noch nicht.

Vorbereitet ist nun so ziemlich alles, ich warte nur noch auf die Lieferung der Still BHs und dann kanns von mir aus losgehen. Haushaltstechnisch bin ich zufrieden mit mir und ich hoffe mein Süßer wischt heute noch durch. Es ist gut, dass der Alltag wieder eingegekehrt ist und ich mich wieder mehr bewege. Ich bin nicht mehr so müde und schlafe auch besser. Ich versuche, immer alles in Ordnung zu haben die Bügelwäsche gleich zu erledigen, damit ich nicht kurz vorher oder dann hinterher einen Marathon veranstalten muss. Bis jetzt bin ich meinen Vorsätzen diesbezüglich treu geblieben. Bevor es losgeht, muss ich allerdings noch ein paar Termine abarbeiten. Würg! Aber das wichtigste hab ich geschafft. Der Psychologin in den Allerwertesten getreten damit dann auch wirklich die Therapie von unserer Großen Ende Januar starten kann. Mit dem SofaPsych von Sohni geht natürlich alles langsamer voran, jetzt ist der Ritalinversuch 4 Wochen verschoben und dann starten wohl eine Verhaltenstherapie mit der Uniklinik Koblenz wo er mitmachen soll. Viele Outdoorprojekte. Bei unserer Jüngsten steht am Freitag der Orthopädenbesuch an und ich kann leider nicht dabei sein und hoffe nur, dass mein Mann mich würdig vertritt und wir bei ihr wenigstens einen Fortschritt oder Stillstand ach auf alle Fälle keine Verschlechterung erreicht haben.

wie ich diesen Spruch hasse Kleine Kinder kleine Sorgen – große Kinder große Sorgen, aber so ganz aus der Luft gegriffen ist er leider nicht.

Nun dieses Jahr wird unser Jahr und ich will es einfach geniessen. Ich will meine Sorgen auf den Herrn werfen, denn meine Anstrengungen, führen ja doch zu nichts jedenfalls nichts was dauerhaft und erfolgsversprechend wäre.

17 Tage noch

und ich bin ständig am Putzen, herrichten Listen schreiben. Mir gehts soweit ziemlich gut auch wenn das Sodbrennen richtig schlimm ist und ich nicht mehr lange laufen kann, ohne massiv Schmerzen zu bekommen. Nächste VU und letzte vor KS ist am 08. und bis dahin will ich auch mit allem fertig sein. Und da tun sich immer wieder neue Sachen auf die erledigt werden müssen. Jede Nacht träume ich nun von der Geburt mal der Vorgang an sich dann eine spontane Geburt dann wieder einen KS und diese Nacht das Narkose erlebnis. Tagsüber bin ich dann aber wieder relativ ruhig. Nach den hl. drei Königen, werde ich den Baum abschmücken und die Weihnachtsdeko verbannen, mit Hilfe der Kiddies und Männe, wird das ein klacks. Hoffe ich doch.

Ich möchte so entspannt und ruhig in die letzen Tage vor KS gehen wie es nur möglich ist. Männe wird auch langsam nervös und bei jedem Stöhnen, was einfach auch vorkommt, kommt die Frage gehts dir noch gut? Auf der einen Seite nervig auf der anderen Seite auch sehr süß! Da freut sich einer schon ziemlich und der Entbindungspulli, den er immer anhat wenn bei uns der Nachwuchs kommt, den hat er auch schon bereit gelegt!

Endspurt in allen Lagen 21 Tage noch

die letzten Tage waren Gott sei Dank ruhig und entspannt und Weihnachten war sehr schön. Nun ist es ja nicht mehr weit, bis sich unser Schatz auf den Weg machen wird in die weite Welt. Raus aus meinem Bauch und hinein ins pralle Leben. Heute ist erstmal nur aufräumen und putzen angesagt und abends will ich noch einen guten Schwung wegbügeln. So langsam merke ich es schon sehr, dass es dem Ende zugeht, alles wird anstrengender und die letzten Tage hat mir alles weh getan. Das war aber gut zu verkraften, nachdem ich ja faul sein durfte.

Männe werkelt im Keller an der Wickelauflage und ich warte bis ich dann das Bad putzen kann. Es fehlt jetzt nicht mehr an viel und ich werde mit den Vorbereitungen für das Wurzelchen fertig sein. Ich versuche mich in anbetracht des KS zu entspannen und nicht meine Angst zu steigern. 21 Tage noch dann ist es soweit.

Bis dahin will ich noch einen Himmel und eine Bettwäsche nähen. Alle Zimmer auf Vordermann bekommen, Wäsche vernichten und durchputzen. Einkaufszettel ist gemacht und auch sonst war ich Schreibkramtechnisch schon etwas fleissig, mit Männes Hilfe. Bücken geht nun wirklich nicht mehr und deswegen lasse ich sich die anderen bücken! Kehren geht einher mit Schmerzen also wische ich eigentlich nur staub putze die Dinge oben und Männe muss dann das untere drittel übernehmen, macht er aber gerne- da bin ich sehr froh, so eine Unterstützung zu haben.
Saugen geht dann grad noch und wischen tut mein Männe dann. Also dass wird alles zu schaffen sein.