18.08.08

Schnellsprecher mit Vertrag…

geschrieben in Allgemein, Blödsinn um 10:29 vormittags von Rabies

Schon mal eine nette Telekom-Mitarbeiterin an der Strippe gehabt? Ja? Hat Ihre dann auch so schnell gesprochen, als bekäme sie Mengenrabatt beim Reden? Bei uns hat letztens so eine Dame angerufen. Erst wusste ich gar nicht, was sie von mir wollte. Dann kam heraus, sie wollte eigentlich was von meinem Mann. Und zwar seine Unterschrift unter einen Handyvertrag. Weil er so ein guter Kunde und nicht zur Konkurrenz gewechselt ist. Ich habe, ganz brave Ehefrau und auch weil die Dame mich sonst totgequasselt hätte, erstmal wissen wollen, ob wir das ganze nicht auch schriftlich haben können. Ich schließe nämlich ungern stellvertretend für meinen Gatten Verträge bei einer Schnellsprecherin ab, die Handys mit Vertrag loswerden will. Ja, das Ganze ginge schriftlich an uns, so habe ich es verstanden.

Schön. Eigentlich bis hier kein Problem. Wenn nicht heute der UPS-Mann vor der Tür gestanden und meinen Mann verlangt hätte. Auf meine Frage, was er denn von dem wolle, meinte er nur, er braucht nur Unterschrift und Personalausweis. Da ich meinen Mann gerade nicht zu Hand hatte, der UPS-Mann aber auch etwas von Handyvertrag flüsterte, ließ ich das Päckchen sicherheitsweise gleich mal an den Absender T-Mobile zurückschicken. Annahme verweigert. Bei dubiosen Handyvertragspäckchen von denen mit dem großen T sei das dem UPS-Mann übrigens schon öfter passiert. Anscheinend quatscht die Schnellsprecherin auch anderen Leuten Ohren ab und verwirrt sie. Ich für meinen Teil muss nun scharf nachgrübeln: Hat die Schnellsprecherin von der Telekom wirklich gesagt sie schickt mir gleich einen kompletten Vertrag samt Handy? Wo ich doch nur ein Angebot wollte? Na sowas…

Um das Problem aufzuklären, reicht normalerweise ein Anruf beim Verursacher - in dem Fall T-Mobile selbst. Gesagt, ge… machen wir es kurz: Ich bin nicht durchgekommen. Nach 10 Minuten traurigen Wartens mit einem noch traurigerem “Hello, Hello”-Jingle im Ohr wird man freundlich aber resolut aus der Leitung geworfen. Da kann man es drei- oder gleich achtmal probieren. Kein Durchkommen. Wahrscheinlich haben die bei T-Mobile nur 3 Leute im Kundendienst sitzen. Oder gar keinen.

Ich gehe ohnehin davon aus, dass die Schnellsprecherin oder einer ihrer Kollegen in Kürze erneut bei uns anrufen werden. Spätestens, wenn ihr Handy mit Vertrag ohne Unterschrift meines Gatten wieder bei ihnen aufschlägt. Bei der Gelegenheit darf ich dann nicht vergessen, darum zu bitten, dass man unsere Nummer aus der Kartei des Telefonmarketings löscht…


1 Kommentar »

  1. Sheepchen schreibt:

    Montag, 18 August 2008 um 11:25 vormittags

    Nein, nein! Sie hat dich nicht verwirrt. Sie hat dich angelogen. Ging uns auch schon so..
    Plötzlich stand der UPS- Mann vor der Tür und wollte Geld und Unterschrift. Auch bei uns: Annahme verweigert. Und darüber hinaus gekündigt. Denn am Telefon haben sie das dann auch eingeräumt, weil sich “viele Kunden dann an der Tür doch dafür entscheiden!”..

    LG Schäfchen

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