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Eingeordnet in:Alltag |am 8. Juni 2011 |Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.
Ich kann nicht mehr. Ich mache mit allem Schluss.
Lebt wohl.
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Noch lebe ich, bin aber definitiv innerlich tot. Warum nicht gleich ganz? Das Schlimme ist, dass ich es wirklich ernst meine. Ich kann und will nicht mehr. Das passende Werkzeug schleppe ich mit mir rum und ich warte nur auf die passende Gelegenheit. Sollen die doch täglich mit ihrer Schuld leben. Eine Rache…lebensmüde bin ich, erstarrt -tot. Tod.
Und alles nur, weil ich auf eine Touristin gehört habe. “Ist er es wirklich wert, dass du alles aufgibst? Geh zurück, dein Mann will dich doch noch.”
Und jetzt habe ich wirklich alles ALLES verloren!!!! Zurück zum Mann, wurde ignoriert, Kind ins Auto, ich wurde stehengelassen mit diversen Drohungen: JA, Staatsanwaltschaft, Polizei. Er hatte seine Mutter und seine Tante im Schlepptau. Und von P. weiss er nun auch. Daher auch wohl der plötzliche Hass.
Ich mag sterben. Auch wenn ich oft dachte, dass ohne L. alles einfacher wäre…ich bin lieber tot, als ohne ihn.
Abgenommen habe ich. Keine Ahnung, wieviel, aber meine, gutsitzende Jeans, hängt nun unter den Schuhen.
Ansonsten ist alles Scheisse. Bin da wieder in unglaubliches reingeschlittert.
Ab Dienstag war das Hotel ausgebucht. Ausserdem hat die Bank meine Zahlung für das Hotel von der 1. Woche zurückgebucht. Da ich noch anwesend war, “durfte” ich nachzahlen -bar.
“Nur” 300 €.
Nun war guter Rat teuer. Wohin? Ich hatte mich eh viel zu sehr auf das Vorstellungsgespräch verlassen. Ich simste also besagter D., um zu fragen, ob ihr Angebot noch steht. Jo…es stand und sie holte uns sogar ab.
Geteilte Kosten…550€ Miete und 411 € Strom für ne 2 Zimmer Wohnung mit Flurküche, in der auch ne Dusche ist. Toilette im Hausflur.
Also mindestens 500 Schleifen pro Monat. Woher nehmen, ohne Job?
Sie benahm sich wie Mutter Teresa und ich nahm die Unterkunft in ihrer Wohnung, dankbar an. Strom für ne Wohnung, in der der Strom abgesperrt war.
Vom Regen in die Traufe also.
Gestern lag sie mir den ganzen Tag wegen der halben Unkosten in den Ohren, übte richtigen Druck auf mich aus. Heute Morgen, als sie dachte, dass ich noch schlafe, belauschte ich ein Gespräch, zwischen ihr und einem Mann. “Geniale Idee, Ausländerinnen an der S. (Anmeldebehörde für Ausländer) anzusprechen. Die Tina werden wir auch bald soweit haben und sie macht, was ich will!”
Ich kann froh sein, dass ich das Gespräch gehört habe und weiteres. Ich wartete ab, bis sie weg war und suchte (ich hatte Angst, dass sie uns mit den Koffern erwischt) das Weite. Wieder mehr oder weniger obdachlos.
Stundenlang zitterten meine Hände, vor Angst. Mittlerweile hat sie 87 Mal versucht, mich anzurufen.
Das Vorstellungsgespräch war doof.
Zuerst lief es total super und ich wähnte mich fast am Ziel. Aber dann…
Ich wurde gefragt, wie ich arbeiten wollte. “Vollzeit.” Und wo? (Stationär oder ambulant) “Stationär.” Schliesslich kenne ich mich in Wien kaum aus. Und damit hatte ich mich ausmanövriert, denn sie bieten weder Vollzeitstellen, noch haben sie Heime.
So siebt man Leute aus. Und ich bin ihr total auf den Leim gegangen.
R. hatte mir letzte Woche, als ich bei ihr war, gestattet, mich alleine mit P. zu treffen, sie wollte L. hüten. Es war ihre Idee Im böhmischen Prater waren wir und vergnügten uns in nem Hochsitz, der gar nicht hoch war.
Rehe gab es und später mussten wir, vor lauter Fröschen, aufpassen, wo wir hintreten.