Montag, 01.03.2010
Puhhh…ich fühle mich hin- und hergerissen…zerrissen, was weiss ich!?
Mein Probearbeiten am Wochenende, war ein voller Erfolg, auch wenn ich gestern Morgen einen kleineren Bock geschossen habe.
Wenn ich nachher dort anrufe, werde ich eine Zusage bekommen, das steht für mich fest. (Warum sonst hätte man mir nach dem Mittagessen noch mal die Runde, in der ich ausschliesslich zugucken sollte, weil ich es später auch alleine machen muss, zeigen sollen?)
Es hat spass gemacht!!! Jaaa…endlich war ich mal nicht, kaputt, vom Nixtun, sondern weil ich wusste, was ich getan hatte. Samstag nach dem Spätdienst, war ich viel zu aufgewühlt, um schlafen zu können. Gestern Mittag, war ich dann…ähm…”geschafft”.
Als ich Samstag ankam, wurde ich von der Fachkraft (
für mich steht fest, dass ich was tun muss, ich mag nicht, wie Karl Arsch behandelt werden!!!) gefragt, ob ich nur zugucken will oder anpacken.
Von Probezugucken war keine Rede gewesen!! “Geguckt habe ich lange genug, ausserdem kann ich das auch zuhause. Ich will was tun!!!”, war meine Antwort.
Es gibt Probearbeiter, die angeblich, Erfahrung in der Pflege haben und einer Bewohnerin, zuerst den Po und dann das Gesicht waschen wollen!!
Dieselbe Bewohnerin, sagte im Beisein, einer anderen Pflegekraft, dass sie noch nie sooo gut versorgt worden wäre, wie von mir. Das ging runter wie Öl.
Nun der Haken an der Geschichte: Ich kann es mir nicht leisten, für 7 € arbeiten zu gehen, denn dann bleibt nichts übrig.
Kinderbetreuung, Spritkosten, all das kostet Geld. Und laut dem anderen Personal, werde ich niemals auf 100% kommen, die arbeitet dort nämlich niemand. Was mich wirklich stört, ist die Tatsache, dass es eine enorme Mitarbeiter-Flucht gibt, alle, die was besseres finden, kündigen dort und alle haben einen Nebenjob. Der Träger ändert jedoch nichts, weil er immer wieder, neue, billige Arbeitskräfte findet. Spricht nicht für ihn, denn es müsste doch in seinem Interesse sein, Personal zu halten.
Und bei mir sieht es doch schon so aus, dass ich zwar gerne dort arbeiten würde, aber gleichzeitig den Gedanken habe, dass das nur eine Notlösung wäre, bis sich was besseres findet. Und das wäre, den Bewohnern gegenüber, unfair, wo doch viele eh schon über das ständig wechselnde Personal schimpfen, ebenso wie die Angehörigen.
Und nu??? Einen Job, den ich will, aber keine Kohle übrigbleibt? Oder lieber warten? Immerhin war das erst die 2. Bewerbung als Hilfskraft. Da bieten sich, wenn ich es versuche, sicher weitere Chancen.