Montag, 16.02.2009
Herr Lappy rührt sich noch immer nicht. Warten heisst die Devise, in der Hoffnung, dass er dann doch wieder funkt -wie ich gelesen habe. Als hätte ich in meinem Leben noch nicht genug gewartet. Auf alles.
Freitag- und Samstagnacht hatte ich Alpträume. Offenbar bricht nun meine ganze Seelenqual durch (?). Ich habe von einem Spukhaus geträumt. Ein Haus, dass ich nicht kenne, in einer Stadt, die ich ebenfalls nicht kenne. L. und A. waren aber ebenfalls da. P. nicht. Keiner bemerkte, dass es dort spukt und ich wurde für verrückt gehalten. Samstagnacht wachte ich dann schweissgebadet auf und A. sass ebenfalls im Wohnzimmer. Er beschimpfte mich als “Schlampe” und auch mein Brot, das ich abends nicht mehr gegessen hatte, war verschwunden. Ich schlief wieder ein und träumte nahtlos weiter. Später erwachte ich erneut und A. war fort. Dafür war mein Brot aber wieder da.
Offenbar hatte ich nur geträumt, dass ich aufgewacht war.
Alles passt. Ich lebe in einem Haus, in dem ich mich nicht wohlfühle. Mit Menschen, bei denen es mir ebenso geht. Zumindest A. Und die Stadt? Naja…
Eine Schlampe wäre ich wohl in A.´ Augen, wenn er die Wahrheit wüsste.
Von P. träume ich nicht, trotz der aktuellen Situation. Er ist nicht da, um mich zu retten. Wie wahr. Vielleicht gibt es aber auch noch andere Deutungen, damit kenne ich mich nicht aus.
Am Liebsten würde ich mich verkriechen, Liebeslieder hören, weinen und mich unter meiner Decke verstecken. Das hat früher geholfen, warum nicht jetzt auch? Erwachsene Frauen tun das nicht, obwohl es ihnen, bei Liebeskummer, genauso schlecht geht, wie einem Teenie. Jetzt bin ich erwachsen. Manchmal. Jetzt habe ich ein Kind. Jetzt kann ich mich und meine Wunden nicht so hegen und pflegen, wie ich gerne würde.
“Lass dich bitte nochmal durchchecken!” P.´ Worte. Körperlich geht es mir gut, wenn man mal von den typischen Alterserscheinungen absieht.
Kein Arzt der Welt, kann mir helfen und diese Worte, lese ich, von der einzigen Person, die mir helfen könnte, wenn sie wollte.
Wie das Leben so spielt…
 An Schlaf ist nicht zu denken und der Genussgiftekonsum *rauchen* bedenklich. Reines Gift für meinen Körper. Ich bin leer. Ausgebrannt. Ich kann nicht mehr und weiss nicht, ob ich noch will. Mitten ins Herz gestochen und das Messer mehrmals gedreht. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir jemals so wehgetan wurde. Von niemandem. Verrückt, vor allem, weil zunächst alles so harmlos war.
Antwort: “Genauso wars.”
Ich steigerte mich immer mehr rein. Heulte…er konnte mich ja nicht sehen und wollte auch ihn verletzen. “Schön, dass du für die Hure auch bezahlt hast.”
Das war wohl das Schlimmste, was ich je geschrieben habe. Gesagt hätte ich es sicher niemals. Und gleichzeitig tat mir alles schon wieder leid, aber irgendwie schienen wir auf dem Holzweg zu sein, ohne Möglichkeit zur Umkehr. Er meinte noch, dass er sich davor immer gefürchtet hatte. Ich vermute -jetzt- dass von ihm alles anders gemeint war. So wars…irgendwann mal. Aber nicht mehr jetzt. Vielleicht meinte er das, aber ich hab ihn gar nicht mehr machen lassen. Bin gleich zur Furie geworden.
Ich will das nicht. Ich wollte