Beiträge der Kategorie 'Schwangerschaft'

David Benno – das Zwetschgenkind ist da

Montag, 19 Oktober 2009

So, nachdem ich Montag Nachmittag noch einmal kurz zwischengepiept hatte (ich war ja vormittags in der Klinik und alles war unverändert), hat sich ja das Forum verabschiedet – also habe ich nicht viel verpasst, gelle *g* ?

Der Montag Abend war ein sehr schöner Abend, Mr. X kam mal wieder vorbei und ich habe mich genüsslich in eine Badewanne verkrümelt (traute ich mich nicht, wenn ich alleine war), während er gekocht hat. Feine Verwöhnsache *ja*. Für den nächsten Tag hatte ich auch noch einiges auf dem Programm und Wolle zum Stricken für die elendige Wartezeit hatte ich mir am Vormittag auch noch gekauft.

In der Frühe gegen 05:00 war ich mal wieder wegen des ekligen Sodbrennens wach und merkte plötzlich ein zartes “Zschplobb” in der linken unteren Leistengegend. Kurze Zeit später lag ich im Wasser – ok, das war also ein Blasensprung. Muss man auch mal mitnehmen in seinem Leben. Da das Kleine immer noch nicht tief im Becken saß, habe ich Licht gemacht, Mr. X sanft an der Schulter gerüttelt und ihn um das Telefon gebeten. “Hmmmpfwsnlooooos?” “Blasensprung, mein Hase, ich will einen Krankenwagen rufen.” “Ahhhh.” … warten … “Häääääääääääh?” So schnell habe ich noch nie einen Mann aus meinem Bett hüpfen sehen *lol*. Ok, der Krankenwagen wurde gerufen, mehrfach das mit dem Liegendtransport erklärt und die Info empfangen, dass sie in 15 Minuten bei mir seien. Waren sie auch, wirklich pünktlich die Herren während ich noch schön gemütlich und inzwischen auch mit Socken versorgt in meinem (leider angefeuchteten) Bett verbracht habe.

Die Männer kamen in die Wohnung rein, mit Scheinwerfern in der Hand (wieso eigentlich?) und stellten fest, dass sie mich mit der Trage nicht durch’s Treppenhaus brächten. Um mich zu transportieren bräuchten sie einen ganzen Zug der Feuerwehr. Neeeeeee, also wirklich! Peinlicher geht’s ja wohl wirklich nicht. Nach einigem hin und her haben wir uns auf einen Versuch mit dem Tragesack geeinigt, Mr. X musste mit ran. Und so wurde ich wie ein Wal (mein Bauch schaute ja raus) in so einer Plastikplane durch das Treppenhaus gehievt und draußen in den Krankenwagen verladen. Da er mit voller Festbeleuchtung da stand, haben die Nachbarn interessiert das Geschehen betrachtet *rotwerd*. Aber das störte mich schon nicht mehr wirklich, die Wehen hatten nämlich eingesetzt.

Auf der Fahrt in die Klinik wurden sie immer stärker und die Abstände wurden auch immer kürzer, von 10 auf 8 auf 7 und 6 Minuten und das innerhalb einer halben Stunde. Wehend wurde ich in den Kreißsaal geliefert und gleich an’s CTG angeschlossen und da waren schon wirklich heftige Wehen dabei, der Muttermund allerdings noch nicht stark betroffen. Inzwischen war es 06:00 und ich bekam eine frisch ausgeruhte, wirklich supernette Hebamme zugewiesen, die mit mir dann die Wehen veratmete und mir einiges erklärte. Außerdem telefonierte sie mehrfach mit Mr. X (er wollte ja nicht bei der Geburt dabei sein) und mit den verschiedenen Ärzten. Fazit: Beide Ärzte, die BEL-Spontangeburten beherrschen waren auf einem Kongress und in der Kürze der Zeit nicht zurückzubeordern. Um 08:00 fiel dann in der gemeinschaftlichen Besprechung die Entscheidung, dass eben doch ein Kaiserschnitt gemacht werden müsse. Ok, ich hatte mir die Geburt ganz bewusst nicht vorgestellt, damit ich später nicht enttäuscht wäre und das war auch gut so.

Daraufhin hat meine Hebamme noch einmal mit Mr. X telefoniert und ihn über den Kaiserschnitt informiert. Und auch, dass er verschiedene Optionen hätte, ob er doch nicht kommen wolle. Und, oh Wunder, er kam. Die Möglichkeit, am Wärmebettchen des Kindes zu warten hat er gerne für sich angenommen und ich habe mich (wenn auch nur zwischen den Wehen) sehr darüber gefreut. Den Vorschlag, einen Wehenhemmer zu bekommen habe ich mit Freuden angenommen. Leider hatte ich trotzdem noch Wehen, nur nicht ganz so häufig. Ein bißchen mussten wir noch warten, da noch ein Notkaiserschnitt dazwischenkam und dann wurde mir zur Vorbereitung der Wehenhemmer abgenommen. Sch…. nein, die Wehen kamen zurück, schon alle 2 Minuten mit einer Heftigkeit, die mir sämtliche Sinne ausgeschaltet haben. Aber Mr. X links von mir und die Hebamme rechts an meinem schweißnassen Händchen habe alle mit mir durchgestanden.

Dann ging es in den OP (in der Zwischenzeit hatte ich auch mit dem Anästhesisten gesprochen und mit zittriger Hand meine Unterschrift drunter gesetzt) und wurde vorbereitet. Was ich noch in Erinnerung habe ist, dass alle so lustig, fröhlich und nett waren. Jeder hat sich mit Namen vorgestellt, erklärt was er macht und bei Bedarf (ich konnte mir nix mehr merken) das gleiche noch einmal erklärt. Und die Stimmung war so positiv, dass Mr. X auf meine Aufforderung, er müsse jetzt gehen, es ginge gleich los nur gemeint hat “Ich bleibe da”.

Und dann ging alles sehr schnell, die Spinalanästhesie wurde gesetzt (ein Pieks, ansonsten wirklich nicht schlimm), ich durfte mich entspannt auf den Tisch zurücklegen und habe die ziemlich schnelle Schmerzlosigkeit genossen. Dann wurde das Tuch aufgespannt, der Doc meinte, er würde anfangen und er hatte kaum fertig gesprochen …

… dass mein kleiner David Benno schon im Mutterleib geschrieen habe, ist ein Gerücht, aber kaum war der Kopf um Milisekunden draußen, drangen schon die schönsten Laute meines Lebens an mein Ohr und während er geholt wurde, hat er mein Herz mitgenommen und hält es jetzt auf immer in seinen Händen.

Der Augenblick ist unbeschreiblich.

Er wurde uns gleich gezeigt und ich durfte ihn anfassen und berühren, bis er dann zum Kinderarzt kam. Relativ schnell bekam ich Bescheid, dass er wunderbar in Ordnung sei, 10 von 10 Punkten beim Apgar-Test habe und sie ihn mir so schnell wie möglich wieder bringen würden. Die Zeit des Zunähens ging bei mir mit Heulen rum und ziemlich schnell war ich wieder im Kreißsaal, als Mr. X mit nackichtem Oberkörper und unserem Sohn an der Brust zu uns kam und ihn mir an die Brust legte. Wir konnten ausführlich miteinander schmusen und kuscheln, während die Hebamme mich versorgte, bevor wir nach einigen Stunden dann auf Station gebracht wurden. Das Anlegen klappte auch sofort und auch sämtliche Untersuchungen zeigen das Bild eines völlig normalen, gesunden Kindes.

Hier die Daten: 51 cm groß, 3330 g schwer, KU 37 cm (der Dickschädel) und am 13.10. um 10:25 zur Welt gekommen.

Es wurde am dritten Tag auch noch eine Hüftsonographie gemacht, da BEL-Kinder wohl häufiger mit Hüftdysplasie zu tun haben, aber auch hier sind die Hüften voll ausgereift und so, wie sie sein sollen. Der kleine Mann hat einfach alles perfekt gemacht.

Achja, der Grund, warum er zwei Tage über Termin gegangen ist, ist auch schon gefunden: Dienstag, den 13.10. fing die Buchmesse an und was ein Buch werden will … *lol*

Empörend finde ich nur, dass er mit seiner Frisur eindeutig auf das fortgeschrittene Alter seiner Mutter hinweist. Ich sach nur: Vokuhila *rofl*

So, das wäre jetzt erst einmal alles, was mir so einfällt, es folgen aber sicherlich noch tausende von Details. Wer es bis hierhin geschafft hat: Alle Achtung *verneig* und hier noch ein Foto von vor 5 Minuten.

David-Benno-klein

Nachklapp MRT

Samstag, 10 Oktober 2009

So, diesmal gibt es ein Bauchbild der anderen Art. Endlich habe ich es geschafft, das MRT-Bildchen einzuscannen (ist leider arg dunkel, aber trotzdem interessant).

Also: Links oben sieht man ganz dunkel den Kopf des Kindes, dann die Armansätze (ist ja quasi durchgeschnitten), dann den Bauch und unten auch die Beinansätze. Diese Aufnahme ist liegend gemacht, deshalb sind mein Rücken und Popo so platt, aber die “knickerige Wirbelsäule ist sehr hübsch zu sehen.

So, und da soll es nun raus. Bald mal. Es gibt nämlich keinerlei Veränderungen seit gestern, alles ruhig – seufz.

Annette-MRT_klein

Nix neues …

Donnerstag, 8 Oktober 2009

… gibt es von mir zu berichten.
Heute geht’s wieder zur Akupunktur bei meiner Hebamme und da meine FÄ in Urlaub ist, macht sie gleich auch noch CTG. Hm, hoffentlich tut sich bald mal was. Mir geht es zwar noch gut (bis auf die eine Nacht, in der mal wieder der Magen zum Hals rausgestülpt wurde), aber so langsam werde ich neugierig und kribbelig. Schön wäre natürlich, wenn es morgen losginge, da bin ich nämlich nicht alleine und müsste kein Taxi rufen, sondern könnte mich schön in die Klinik chauffieren lassen. Klingt luxuriös.

Also, liebes Zwetschgenkind, dieser Freitag ist ein guter Tag, um sich auf den Weg zu machen, ok? Ich will Dich doch bald einmal kennen lernen und meine Familie und Freunde sitzen auch schon wie auf glühenden Kohlen *g*

Hatschi – wird der Bauch dann weggeniest???

Mittwoch, 30 September 2009

So, meine erste Erkältung in der Schwangerschaft. Doof. Ganz arg doof. Außer Meerwasser-Nasenspray gebe ich mir nichts. Naja, doch, habe mir Hühnersuppe gekocht, jetzt wird noch ein Obstsalat reingepfiffen und dann hoffe ich, dass es bei der Nase und dem Matschekopf bleibt. Und dass Zwetschge noch bleibt, wo es ist, bis die Erkältung rum ist. Mag nicht niesend durch den Kreißsaal tigern.

Aber ich wurde gefragt, ob ich Bauchbilder hätte. Habbisch. Hänge ich hier mal an (aber nicht alle, keine Sorge):

12+6

12+6


18+0

18+0


25+0

25+0


32+2

32+2


36+0

36+0


38+0 und hier bei 99 cm - die 100 cm schaffe ich auch noch!

38+0 und hier bei 99 cm - die 100 cm schaffe ich auch noch!

MRT und sonstiges

Dienstag, 22 September 2009

Gestern war ich zum MRT in der Klinik.

Zuerst wurde geschaut, ob es sich nicht doch noch gedreht hat, aber das war natürlich nicht der Fall.
Dann wurde ich noch gefragt, ob ich mich für die Feinjustierung eines neuen US-Gerätes zur Verfügung stellen würde und so kam ich in den Genuss eines ausführlichen weiteren Ultraschalls. Es sieht wohl alles zeit- und normgerecht aus, das freut mich.

Dann ging’s zum MRT und ich musste mich nackig machen und durfte so ein schickes Flügelhemd überwerfen. Nur die Kompressionsstrümpfe musste ich zum Glück nicht ausziehen. Das wird nämlich so langsam etwas mühsam und der Bauch nach der morgendlichen Anwürgerei immer hart – aua.

Dann wurde ich aufgeklärt, durfte den Wisch unterschreiben und wurde gefragt, ob ich irgendwo Metall im Körper hätte. Habe ich. Im Finger. Noch aus meinen Goldschmiedezeiten, als ich einmal flüssiges Gold zu sehr erhitzt habe und es mir spratzend um die Ohren flog. Zwei kleine Kügelchen bahnten sich ihren Weg tief in meinen Ringfinger und sind dort schön eingewachsen. Aber der Arzt hat recht cool reagiert und nur gemein: “Ach, Sie sind Goldschmiedin?” Habbisch doof geguggt und er gegrinst. Seine Mutter wohl auch *g*.

Dann kam ich auf den Schiebewagen vor der Röhre und wurde mit Ohrenschutz und Notfallknopf versorgt und los ging’s. Naja, schön ist was anderes, aber es war ok. Allerdings will ich nicht wissen, wie laut das Ding ohne Kopfhörer ist, es war ein Heidenlärm und Zwetschge hat es gar nicht gefallen. Da war dann ein wahnsinniges Geguckel in meinem Bauch.

Danach haben wir dann noch versucht, im Vierfüßlerstand eine Aufnahme zu machen (die machen dort wohl eine Studie zur besseren Darstellbarkeit) und mit viel hängen und würgen ging das geraaaaaaade mal so. Wirklich nur noch Milimeterchen Luft hatten wir, obwohl ich mit dem Bauch am Boden war und mit dem Popo auf meinen Fersen hockte. Und diese vier Minuten sich ruhig zu halten waren extrem anstrengend. Puh, war ich froh, als ich aus der Röhre rausgefahren wurde.

Aber die Bilder sind wohl gut geworden und mit 13 cm ist mein Becken auch groß genug, um eine Spontangeburt versuchen zu können. Allerdings ist mir jetzt klar, warum ich so extreme Steißschmerzen hatte. Normalerweise ist die Wirbelsäule ja sanft geschwungen, aber bei mir geht es bei den Lendenwirbeln dann fast rechtwinklig nach hinten raus. Egal, hauptsache, es ist Platz genug.

Heute werde ich auf alle Fälle den schönen Altweibersommer genießen und nicht viel erledigen. Offensichtlich ist Zwetschge wieder hochgerutscht und ich habe noch Zeit genug *freu*

Kinderzimmer fast fertig

Sonntag, 20 September 2009

Jetzt stelle ich mal ein paar Bilder ein. Eigentlich ist es fertig, es fehlt nur noch etwas Deko, aber das ist jetzt für mich nicht das Wichtigste:

Kizi-7-klein

Kizi-8-klein

Kizi-9-klein

Kizi-10-klein

Warum denn ausgerechnet “Zwetschge”?

Freitag, 18 September 2009

Hm, diese Frage wurde mir witzigerweise in den letzten beiden Wochen häufiger gestellt – vorher fast gar nicht.

Also hier die Auflösung des Rätsels:
Während der Lehrzeit haben wir bei Fleißarbeiten immer gesagt: “Eine Zwetschge, und noch eine Zwetschge und noch eine ….” bis endlich alles erledigt war.

Am Anfgang meiner Schwangerschaft habe ich mich von Termin zu Termin gehangelt und dachte da auch soooo oft “Eine Zwetschge und noch eine …” und so ist es halt zu dem Namen gekommen für das Zwetschgenkind. Und so eine Fruchthöhle im US hat ja auch manchmal Zwetschgenform.

Jetzt werde ich nachher noch einmal einen Zwetschgenkuchen backen, damit das Kind auch entsprechend ernährt wird und hoffentlich noch einige Zeit bei mir bleibt – hab noch sooooo viel vor *ja*

Langweilig ist mir nicht

Donnerstag, 27 August 2009

Dabei dachte ich: “Mööööönsch, wat machste denn mit der vielen Zeit?” Keine Ahnung, wo die Zeit bleibt, is wech, einfach so.

Montag Baby-Sachen kaufen – jede Menge. Dienstag kam Kinderzimmer mit dem Ergebnis: Zimmer ist voll, Klavier muss raus. Nur wie? Wird sich jetzt hoffentlich über’s Wochenende finden. Da die ganzen Babysachen jetzt gewaschen sind (Klamotten bekomme ich morgen), möchte ich sie jetzt auch mal endlich einräumen.

Gestern auf dem Standesamt gewesen und wieder meinen Mädchennamen angenommen – ich hatte schon um 07:30 meinen Termin, also gaaaaaaaaaanz früh aufstehen. Danach über den Markt geschlappt, um Zutaten für drei Kuchen zu kaufen und Frühstück für die Kanzlei meiner Anwältin (die haben mich so lieb betreut die ganze Zeit), dann eben dort vorbei, etwas geratscht und dann nach Hause und schon einmal zwei Kuchen gebacken. Abends kam noch Mr. X und hat noch bei ein paar Kleinigkeiten geholfen und heute Morgen wurde der letzte Kuchen in Angriff genommen (ach ja, die Kuchen sind für meinen Ausstand heute)

Dann war ich sogar rechtzeitig fertig und bin zur Vorsorge bei meiner FÄ (kopiere einfach mein Posting aus dem SS-Forum rein, muss ja gleich wieder los):

Der Eisenwert hat sich wieder erholt (auf 11,7, warum auch immer), dafür habe ich ein Kilo abgenommen und mein Standard-Blutdruck war auch wieder da (100:60). CTG war komplett unauffällig, keine Wehe, nur die Herztöne verschwanden bei Zwetschges Rumturnerei immer mal wieder (dass das Kind aber auch nicht ruhig sitzen kann, ts, ts, ts).

GMH ist feste zu und auch noch normal, nur drehen will sich das holde Wesen nicht, sitzt wie Buddha in mir drin. Wenn sich bis nächste Woche hieran nichts geändert hat, soll ich in die Klinik, damit die sich mein Becken anschauen (MRT). Wenn die Größe ok ist, dann gibt es trotz Dickkopf von Zwetschge eine normale Geburt. Na da bin ich aber mal gespannt (aber vielleicht dreht’s sich ja doch noch).

Dann habe ich noch bei der Krankenkasse den Antrag abgegeben, Namensänderung angezeigt (juhu, Zwetschge bekommt meinen Namen!!!) und dann wollte ich gemütlich über den Markt schlendern und eine Kleinigkeit essen. Vor lauter Hunger habe ich nicht aufgepasst und bin in ein Fernsehteam gestolpert, welches Fragen der Bürger an die Parteien (bald ist ja Bundestagswahl) sammelt. Ob ich nicht ein Thema bzgl. Familienpolitik hätte.

Hatte ich. Drauf losgelegt mit Kinderwunschbehandlungen, alles erklärt, Frage gestellt, Fernsehteam war begeistert (vom Thema). Team hat Kamera angestellt, Frau Aurifex hat der Mut und der Verstand verlassen und nur noch unzusammenhängendes Zeug von sich gegeben – peinlich . Aber sie versprachen mir es so zusammenzuschneiden, dass es einen Sinn gibt. Na dann viel Spaß, haben die eine Heidenarbeit vor sich.

Wenigstens war’s ein öffentlich-rechtlicher Sender, da hoffe ich, dass das nicht allzu schlimm wird.

So, jetzt gehe ich Auto mit Kuchen beladen und ab in die Arbeit um Kollegen abzufüttern. Heute Abend lege ich auf alle Fälle die Füße hoch.

Drückt mir bitte die Daumen, dass sich Zwetschge doch noch dreht, wäre ja einfach das geschickteste

Es ist da!

Dienstag, 18 August 2009

Zwetschgomobil-1
Gestern konnten wir es abholden, das Zwetschgomobil *ja*. Ich habe es stolz wie Oskar da rausgeschoben und bin nicht einmal an der ersten Treppenstufe gescheitert *g*.

Allerdings durfte ich dann nur die Tragetasche in meine Wohnung tragen (der kleine Finger hätte dafür gereicht), den Rest hat Mr. X gemacht. Er ist da immer etwas pienzig, was die Tragerei anbelangt, dabei trage ich ja mit mir selber schon 15 kg mehr mit mir herum *lol*. Zählt das eigentlich auch?

Egal, jetzt steht der Kinderwagen erst einmal in dem noch leeren (inzwischen leergeräumten) Kinderzimmer und bekommt nächste Woche Dienstag dann Gesellschaft, dann werden nämlich die Möbel geliefert.

Aber es fehlt mir noch sooooooooo viel Klein- und Großkram und jetzt sind es nur noch maximal 9,5 Wochen (7,5 Wochen bis zum ET) – ich dreh am Rad *mad*

Wale – was hat das mit mir zu tun?

Dienstag, 11 August 2009

Eben, genau: Als erstes fällt einem natürlich der immer wieder gern verwendete Spruch ein: “Ein Wal, ein Wal, kommt, wir müssen ihn retten!”. Naja, ganz so weit ist es bei mir noch nicht, aber man ist schon manchmal etwas eingeschränkt, wenn man sich z.B. spontan bücken will o.ä. Aber ich weiß schon, warum ich nicht in’s Freibad gehe. Nicht dass dann die Leute um mich rum stehen und mich mit Gießkannen bewässern, damit ich nicht austrockne *lol*.

Eigentlich fühle ich mich noch recht beweglich – vor allem jetzt, nachdem ich die Krücken wieder los bin und die Lauferei wieder 1A funktioniert. Nur als ich das erste mal nach vier Wochen die unsäglichen Birkenstocks (das ist kein Schuh, das ist ein Zustand!!!) gegen normale, schöne, wohlgeformte, ansprechende, hübsche … hach, einfach gegen ein Paar meiner Schuhe tauschen wollte musste ich feststellen, dass sich der Bauch innerhalb dieser Zeit ganz stark verändert haben muss. Spontanes Herabbeugen um die Riemchen meiner Lieblingssandalen über die – uargh – Kompressionsstrümpfe zu ziehen (aber Kompressionsstrümpfe der Klasse II in Birkenstocks ist noch viel übler) hat einfach nicht mehr geklappt. Ich musste mich doch tatsächlich hinsetzen, meinen Bauch zwischen den Beinen platzieren und mich seitlich zu den Füßen hinhangeln. Tsss.

Aber apropos Beweglichkeit. Eine weitere Parallele zwischen mir und einem Wal ist der Fotoapparat. Eben. Genau.
Vor ca. 10 Jahren waren wir einmal in Kanada und haben in der Nähe von Halifax an einer Whale-Watching-Tour teilgenommen. Es war ein wunderschöner September-Sonnentag mit schon leichten Anzeichen des Indian Summer an den Bäumen, etwas frisch, aber seeeehr schön. Zu damaliger Zeit gab es zwar schon Digitalkameras, aber wir waren definitiv noch keine Besitzer einer solchen. Ich hatte eine einfache Ritsch-Ratsch-Klick und einen 24-er Film drin. Das Spannende damals war ja, dass man erst nach dem Urlaub gesehen hat, was man so alles mit der Linse aufgeschnappt hat. Bei mir waren es geschmeidige 23 Bilder einer mehr oder weniger bewegten Wasseroberfläche und zu jedem einzelnen Bild konnte man sagen, dass da kurz vorher ein Wal gewesen war. Nur auf einem war noch die Schwanzflosse zu erahnen.

Genau so ist es jetzt. Zwetschge strampelt. Gut. Zwetschge strampelt weiter, es wird immer heftiger. Frau Aurifex steht auf und holt die (inzwischen digitale) Kamera und setzt/fläzt sich wieder auf’s Sofa. Der Bauch bleibt ruhig. Kamera ist im Anschlag. Zwetschge hält den Atem an. Frau Aurifex auch. Japst irgend wann nach Luft und die Kamera schaltet sich automatisch ab. Zwetschge fängt wieder an zu juckeln, der Bauch beult und dellt sich ohne Unterlass, Frau Aurifex wird fast seekrank. Schafft es aber, die Kamera wieder in Betrieb zu nehmen. Die Kamera läuft, genügend Saft für Blitz ist auch da – Ruhe. Nada. Niente. Das Spiel beginnt von vorne.

Ich könnte nun jede Menge Bilder meines Bauches zeigen und zu jedem könnte ich sagen: “Da war grade eine Beule”. Genau so gut kann ich wieder die Bilder von Kanada hervorkramen, die sind genau so spannend *g*.