Beiträge der Kategorie 'Firlefanz'

Bussi-Gesellschaft

Freitag, 29 Mai 2009

Was ist das denn???

Ihhhhhhhhhhhhr, eben. Ihr seid nämlich eine ganze Gesellschaft von lieben Menschen und bekommt von mir dafür ein *bussi*, wenn ich Euch nicht hätte *ja*

Heute geht’s mir schon wieder viel besser, die Sonne hat heute glitzernd den Fluss belichtet, die Bäume haben mit ihren Blättern zum Himmel gewunken und ich habe mich einfach am Ausblick gefreut. Im Nachhinein muss ich ja sagen, dass es ein Segen war, dass ich letztes Jahr diese 3-Zimmer-Wohnung genommen habe und nicht eine 2-Zimmer-Wohnung, so habe ich jetzt ein richtig schönes Kinderzimmer. Ok, dafür keine Werkstatt mehr, aber zum arbeiten kann ich auch immer zu einer Freundin gehen und zu zweit oder mehreren macht es eh mehr Spaß.

Ach, ich freue mich auf das Wochenende, da wird wieder der Drahtesel aus dem Keller geholt und raus damit. Ein bissl einkaufen muss ich auch noch. Habe inzwischen festgestellt, dass sogar ich – ich wiederhole: Ich, die Frau mit den zwei verschämten Mückenstichen auf dem Brustkorb – inzwischen einen BH brauche *rofl*. Hach, wat herrlich, aber wo soll das denn noch hinführen???

Egal, die Hauptsache ist, dass jetzt erst einmal drei freie Tage sind und dann dauert es nicht mehr lange bis zu meinem Termin in der Uni-Klinik. Eine Freundin hat schon gesagt, ich solle mal eine CD und DVD mitnehmen, manche lassen nämlich die Untersuchung mitlaufen und man könne sich die ganze Geschichte dann brennen lassen. Das wäre was, das könnte ich dann sogar zu meinen Eltern nach Hause schicken.

Apropos Eltern: Meine Mutter ist von ihrem Handy hellauf begeistert und SMSt wie ein Weltmeister. Macht vielleicht sogar schon Angela Merkel Konkurrenz *g*. Noch vor einem Jahr ist sie mit einem brummenden oder piepend-fiependen Handy am weit ausgestreckten Arm zu demjenigen gelaufen, dem das Teil gehörte um es aus-/ab-/umstellen zu lassen. Hätte ihr ja in der Hand explodieren können. Und nun? Genau das Gegenteil, sie hat einen Riesenspaß – und wir auch.
Mein Papa hat auch Spaß, jetzt kann er endlich wieder draußen schwimmen gehen. Er muss nur jedesmal eine Erfolgsmeldung geben, wenn er zurückkommt, nachdem er ja letztes Jahr um diese Zeit vor lauter Schwimmfreude die Treppe runtergefallen war.

Krokodile im Garten

Montag, 11 Mai 2009

Bei meinen Eltern zu Hause scheint sich schon alles auf den neuen Erdenbürger vorzubereiten – sie haben einen “Streichelzoo” im Garten.

Dachse haben wir schon seit Urzeiten, man sieht sie nur selten. Gartentiger aller Couleur streichen durch’s Gras, aber das ist ja auch eher normal.
Letztes Jahr haben sich Wildschweine verirrt und alles umgegraben – mein Vater musste den Rasen nicht mehr vertikutieren *lol* und die Rehe … ein leidiges Thema. Diese Rehe sind alles andere als scheu, dafür lieben sie unsere Rosenknospen viel zu sehr, mein Papa weint *heul*. Er hat einmal von der Genossenschaft im Frühling ein Super-duper-Anti-Rehmittel gekauft. Das sollte den Rehen so sehr stinken, dass sie gar nicht mehr in den Garten gehen. Also hat er es frohgemut auf Lappen aufgetragen und zwischen die Rosen gehängt in der Hoffnung, wenigstens in der Saison mal wieder Rosenblüten zu erleben … am nächsten Tag waren gar keine Knospen mehr da.
Dann hat er ein Gatter angebracht (die Rehe kamen immer die Treppe hoch und haben es sich dann bei uns schmecken lassen). Eines Morgens – mein Vater ist ein Frühaufsteher – konnte er mit ansehen, wie aus den Tiefen des Abhangs mit Schwung ein Reh gesprungen kam und schnurstracks auf die Rosen zugegangen ist … also auch nix.

Seit diesem Jahr haben wir zusätzlich noch Krokodile im Garten. So nennt meine Schwester zumindest die Eidechsen, die über die Steinplatten flitzen und es sich meist dort gemütlich machen, wo wir eigentlich Sonnenstrahlen zu erhaschen hoffen. Tja, der Kampf zwischen Mensch und Natur. Offensichtlich haben wir keine Chance *g*.

Aber bei uns im Garten, da geht dat noch. Die sollen mal auf deutsche Bundesautobahnen kommen, da würde es anders aussehen. Ich musste feststellen, dass es offensichtlich eine neue Straßenverkehrsordnung gibt die besagt, dass auf zweispurigen BABs MINDESTENS alle Kilometer ein LKW einen anderen überholen muss und auf dreispurigen ist es Pflicht, dass die beiden rechten Spuren ausschließlich von ihnen benutzt wird – welche Empörung, wenn sich ein Kleinwagen dazwischenschmuggelt – ts, ts, ts.

Die Rückfahrt von meinen Eltern war wirklich alles andere als prickelnd. Aber ich bin wieder heile angekommen und werde nachher nach fünf langen Wochen mal wieder zu meiner Gyn tapern … bin mal gespannt, was Zwetschge in der Zwischenzeit so alles getrieben hat. Aber ich glaube, ab und zu spüre ich schon was *rotwerd*

200 und 20.000

Donnerstag, 30 April 2009

So, dies ist der 200. Beitrag in diesem Blog zu Ehren des 20.000. Besuchers – wer war’s???

Derjenige bekommt auf alle Fälle eine Waschmaschine – wahlweise kaputt oder aufblasbar *lol*
Eine kaputte hätte ich tatsächlich abzugeben, ich glaube, die meinige heizt nicht mehr so richtig. Sie ist ja aber auch schon 12 Jahre alt, ein stolzes Alter in der heutigen Zeit.

Jetzt tanzt mal alle hübsch in den Mai und feiert den morgigen Tag schön und ausführlich, ich werde tolles Wetter für alle bestellen.

Dickes *bussi* an Euch und schön, dass ich hier sein darf *verneig*

Schön, schön, schön!

Montag, 6 April 2009

Nachdem der Freitag besch… endete (sogar auch noch mit besagtem O.) konnte es nur noch aufwärts gehen. Tat es auch.

Erst einmal 10 Stunden geschlafen in der Nacht auf Samstag, das war auch bitter nötig, da Donnerstag Abend meine Mädels bei mir waren und es doch recht spät geworden ist. Und ich durfte denen beim Picheln zuschauen. Naja, nächstes Jahr hole ich nach *g*. Nach 3 1/2 Stunden war die Nacht rum und der Freitag nahm seinen Lauf, deshalb das riesige Schlafdefizit. Dafür war der Samstag perfekt: Erst gemütlich eingekauft, Haushalt gemacht (die Wohnung ist wirklich pflegeleicht, herrlich), dann draußen in der Sonne ein paar Stunden sitzen und Kaffee trinken (für mich natürlich bleifreien) und ausführlich quatschen und dann… dann…dann… die Vorfreude war schon abartig groß: Auf zu Ian *love1*

Wir haben uns zu viert auf die Autobahn in Richtung Schweinfurt geworfen und es war wieder soooooo toll. Ich hab ihn immer noch im Ohr, einfach genial der Kerl.

Nach dem Konzert haben wir noch lange miteinander gequatscht, die Live-DVD habe ich mir geleistet, von der kompletten Band unterschreiben lassen und vielleicht fliegen meine Freundin und ich mal zu einem Gig nach England. Einfach so, aus Spaß.

Zwetschge hat es wohl auch Spaß gemacht, meine Freundin meinte, man könne grade zuschauen, wie der Bauch wächst *rofl*. Ich glaube eher, die Einzimmerwohnung ist durch die Tanzerei einfach vergrößert worden. Also die Tanzerei von Zwetschge natürlich.

Ach, die Jungs sind alle nett und ich liebe einfach seine Musik. Habe immer noch ein debiles Grinsen im Gesicht. Klar lief die DVD gestern mehrmals … nur unterbrochen von einem Trip in’s Städtchen um mir mein Luxus-Sonntagseis zu gönnen.

Diese Woche bin ich noch zu einem Grillabend verabredet und Mr. X schafft es tatsächlich mal mitzukommen. Sommer, Du kannst kommen *ja*

Oleeeeoleoleoleeeeee

Samstag, 28 März 2009

Man sollte es kaum glauben, meine Steuer ist fertig.
Ich habs geschahaaaaft *freu* und das ganz ohne schlechte Laune.

Naja, fast *g*

Ich bin sehr optimistisch und mit Elan an den Papierberg gegangen und habe schöne Excel-Listen erstellt und alles hübsch vorbereitet, das Begleitheftchen intensiv studiert und mit Freuden festgestellt, dass man sogar die Scheidungskosten absetzen kann. Fein, dat lohnt sich.

Aber wo trägt man das ein? Ich bin sämtliche Formulare durchgegangen, alle außergewöhnlichen Belastungen intensiv studiert, überall stand dann doch wieder etwas Spezifisches dabei. Passte nirgends rein. Dann muss es halt so gehen, wird schon irgendwie. Geschieden wird man ja auch nicht alle Tage, gelle?

Aber egal, heute wird nur noch kopiert und dann beim Finanzamt eingeworfen und weg isses, juhuuuuu. Und so wie’s aussieht gibt es sogar Geld zurück. Mal schauen, ob das FA auch auf meine Summe kommt*ja*.

Hach, einfach ein gutes Gefühl. Dann treffe ich mich heute mit einer Freundin, die ich seit Anfang Dezember nicht mehr gesehen habe … sie weiß noch nix von Zwetschge, das wollte ich ihr selber sagen und … bald … seufz … schmacht … lechz … kommt Ian Parker. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, da bin ich dabei, Zwetschge muss doch schon gleich mal auf anständige Musik konditioniert werden *rofl*. Hm, ich freu mich wie Bolle.

W … wie

Mittwoch, 7 Januar 2009

Ja, die bösen W-Worte.

Als erstes lernt man als Kind das Widerwort kennen … und benutzt dieses W-Wort doch gar nie. Aber die Eltern schimpfen mit einem und man hat den Eindruck, dass Widerworte nicht ganz so schön sind. Für die Eltern. Wie gesagt, man benutzt es selber ja gar nicht, irgendwie. Aber trotzdem ist es jeden Tag ein Thema. Irgendwie.

In der Schule, ganz am Anfang lernt man die Unterscheidung zwischen Tu-Wort und Wie-Wort. Ja wie? Wie-Wort oder W-Wort? Egal, elegant ist diese Bezeichnung wirklich nicht und jedem aktuell tätigen Pädagogen sträuben sich die Nackenhaare … allein vielleicht ein schon kurz vor der Rente stehender Lehrer mit Platte lässt sein Kränzchen-Haupthaar in der gebürsteten Form … er hat es noch genau so unterrichtet.

Von den Wie-Worten kommt man zu den W-Fragen: Wo, Wie, Wann, Wer, Warum … Wozu diese lernen, hat man als Kind doch schon richtig klasse drauf. Und wenn es keine Antwort gibt, schaut man in den großen, unendlichen Weiten des WWW. Wer auf diese blöde Erklärung mit World-Wide-Web gekommen ist, hat keine Ahnung. Diese Abkürzung kommt natürlich von Wer-Wie-Was? Wieso-Weshalb-Warum? Logisch.

Hm, im Laufe des Lebens reduzieren sich die (eigenen) Widerworte, die W-Fragen gewinnen an Bedeutung. Wann habe ich den ersten Freund, wie ist der erste Sex, was werde ich verdienen, wo will ich leben, wieviel Kinder bekomme ich?

Ja, wieviel Kinder? Wann? Wieso nicht? Was können wir tun? Wie konnte das passieren? Wie sollen wir uns das leisten?

Wir? Unfruchtbar?

Und schon sind wir beim unschönsten W-Wort angekommen: Warten.

Warten auf den ersten Termin in der Kiwu-Praxis, warten auf die erste Spritze, erste Punktion, ersten Bluttest … und wieder von vorne.
Warten, warten, warten.

Und dann, wenn alles anders läuft als geplant: Warten auf Informationen vom abhanden gekommenen Mann, warten, warten, warten … Warten auf die neue Wohnung, warten auf den Umzug.

Warten auf die Scheidung.

Vor lauter Warterei kommt mir so langsam der ein oder andere Buchstabe abhanden. Bin inzwischen beim Waten. Hat aber nix mit Wattwaten zu tun.
Hm, nächsten Monat bin ich dann bei Wate (klingt japanisch), vor Ostern isses dann nur noch Wat (klingt norddeutsch), im Frühjahr wird es ein infantiles Wa, im Sommer nur noch W.

Wenn ich bis dahin noch nicht geschieden bin, ist es mir auch egal, dann mache ich was ich will und warte auf nichts und niemanden mehr. Also wirklich. So langsam bin ich sauer. Der W-Countdown läuft.

Lustige Erkältung

Montag, 5 Januar 2009

Sowas von unentschieden. Tststststs.

Mal isse da, dann wieder weg. Dann nehme ich mir was vor, darauf hin kommt sie wieder, ich sage ab und schon geht’s mir wieder gut.

Doof. Echt doof. Habe außerdem keine Lust, Mr. X durch ein Sagrotan-Tuch durch zu küssen, das macht keinen Spaß.

Spaß macht aber, dass er mich verwöhnt, sogar sehr. Am Wochenende kam er mit einer riesigen Tasche voller Gesundmach-Sachen. Gut, auf die Ingwer-Dinger konnte ich verzichten (ich mag keinen Ingwer, bäh), aber der Rest … ok. Sogar die Umalumba-Tropfen (momentemal, wie heißen die richtig? Umckaloabo!) Nicht auszusprechen, erst recht nicht, wenn man krank ist. Egal, sie helfen.

Und eine ausführliche Massage mit feinem Öl hilft auch. Hm, nicht gegen die Erkältung, aber für die liebe Aurifex ist das sehr fein. Die Füße waren auch noch separat dran. Hmmmmmmmmmmmmm.

Naja, wenigstens hat sie mich einigermaßen Sylvester feiern lassen und am Freitag war ich mit meinen Schwiegereltern in der Oper (super gute Aufführung, “Cosi fan tutte”, hat richtig Spaß gemacht), da hat sie mich auch in Ruhe gelassen. Puh.

Ach ja, meine Schwiegermutter ist süß: Sie freut sich, dass ich wieder Schmetterlinge im Bauch habe, da hat sie mir für Mr. X auch eine Schokolade mitgebracht – darüber hat er sich wiederum sehr gefreut *ja*

Wer zu spät kommt …

Freitag, 2 Januar 2009

… den bestraft das Leben … oder so ähnlich.

Naja, das alte Jahr ging mit einer typischen Eigenschaft von mir zu Ende: Ich bin immer zu früh dran – meine eigene Art der Unpünktlichkeit. Meine Güte, was habe ich in meinem Leben schon Zeit auf eisigen Bahnhöfen, in verrauchten Kneipen, in Schulgebäuden und davor zugebracht, um auf Leute und Termine zu warten. Werde ich wohl auch nicht mehr ablegen können *nein*

Ja, am Sylvester-Abend habe ich mir extra Zeit gelassen mit der Aufbrezelei, ungefähr 20 Minuten Fahrt einkalkuliert und wollte um Viertel vor los. Irgendwas scheint an dieser Rechnung nicht gestimmt zu haben, oder irgendwo muss die Zeit langsamer vergangen sein. War auf alle Fälle schon um 10 Minuten vor Partybeginn da (übrigens: der Rückweg hat exakt 20 Minuten gedauert und das lag NICHT daran, dass ich Schlangenlinien gefahren bin *lol* ).

Also, noch mal kurz das Handy gezückt, Mr. X (er konnte nicht mit) einen schönen Abend gewünscht, ihm noch mal in’s Öhrchen geseufzt und dann die Party gestürmt. Ha, ich war nicht die erste. Sehr schön, dafür konnte ich die überschaubare Menge erst einmal in Augenschein nehmen, ein Sektchen schlürfen und mich etwas warm wippen. Zum Tanzen war es mir dann doch noch zu leer. Aber es dauerte nicht lange, da sah man recht viele zappelnde, festlich gewandete Menschen auf der Tanzfläche. Bin mal wieder etwas rausgestochen mit meiner Kleidung – die meisten hatten Schwarz an. Und ich halt schwarz (unten) und grau/silber (oben). Aber egal, so muss ich auch einem Herrn aufgefallen sein, der oben rum gar nix trug (also ganz ohne Haupthaar unterwegs).

Das strahlende Blinkern seiner Äuglein habe ich sehr wohl wahrgenommen, war aber viel zu sehr mit Tanzen, Essen, Reden und Lachen beschäftigt.

Und als es endlich Mitternacht war, sind wir raus in die klirrende Kälte, haben klirrend miteinander angestoßen und Feuerwerkspektakel geschaut … nur einer Gruppe Enten hat das nicht gepasst, als es losging haben sie sich mit einem empörten “Qmäkqmäkqmäk” erhoben und sind davon geflogen. Aber die Sicht über den Main in Richtung Innenstadt war sagenhaft.

Kurz bevor meine Finger dann endgültig am Glas festgefroren sind, bin ich wieder rein, hab mich tanzend aufgewärmt und dann … hat sich besagter Herr endlich getraut mich anzusprechen. Musste ihm dann leider mit Händen und Füßen mitteilen, dass er zu spät dran ist. Egal für was, vor allem für ein Gespräch. Meine Stimme hatte mich völlig verlassen.

War aber andererseits auch ganz praktisch, da haben sich am Neujahrstag die Telefonate nicht so lange hingezogen und ich konnte recht entspannt mein Schlafdefizit beheben *gutenacht*

Am Wahaaiiinachtsbahaume …

Montag, 29 Dezember 2008

… und so weiter.

Hmmmm, das erste Mal in meinem Leben habe ich einen eigenen Weihnachtsbaum, herrlich, wie das in der Wohnung duftet.

Eigentlich war diese Anschaffung ein bißchen blödsinning, da ich über die Feiertage und das Wochenende bei meinen Eltern war, aber ich habe so schönen Christbaumschmuck (nur leider viel zu wenig *g* ) gekauft, da musste dat sein.

Nachdem ich gestern bei meinen Schwiegereltern war, gibbet dann heute Bescherung mit Mr. X. Vielleicht bindet er sich ein rotes Schleifchen um und legt sich unter den Weihnachtsbaum, wäre doch auch mal was *rofl*.

Und – irgendwie alle Jahre wieder – tauchte das Problem “WatziehischdennbloßanSylvestäan” auf.

Ha, auch dieses Problem ist gelöst, werde als silberner Engel erscheinen *ja*, war bei meinen Eltern im Nachbarstädtchen bummeln, jetzt bin ich wieder wesentlich entspannter. Sagte ich schon einmal, dass ich Klamotten kaufen hasse wie die Pest??? Naja, jetzt habe ich wieder für ein Jahr Ruhe.

Weihnachten bei meinen Eltern war sehr schön, schweine kalt (wie überall), wir haben uns vor’s Kaminfeuer gekuschelt und richtig friedliche Tage genossen.

Am zweiten Feiertag war dann abends ein Konzert angesetzt. Wann habe ich die Noten bekommen??? Richtig, am zweiten Feiertag. Aber eine gute Ausrede hatte ich dann, den Dirigenten nicht anschauen zu können – die Sonne schien bei der Probe in’s Fenster und selbst eine Schneebrille hätte mir nicht mehr geholfen. Dafür war der Blick auf meine erste große Liebe 1A. Jaaaaa, er hat endlich mal wieder mitgespielt und es war wie früher, vor … momentemal … jetzt muss ich rechnen … ja, boah, ist das schon wieder lange her: 22 Jahren (oder etwas mehr, er hat früher viel bei uns gespielt). Einfach nur Blödsinn gemacht und in der Pause zwischen Probe und Konzert haben wir gemeinsam einen richtig schönen Winterspaziergang durch den Ort gemacht und uns wahnsinnig viel erzählt. Es war ein bißchen wie Heimkommen, sehr, sehr schön.

Back to life

Montag, 22 Dezember 2008

Sodele, jetzt aber mal wieder was ganz normales, nicht rückblickiges oder bilanziges:

Mr. X konnte unschwer das Foto von Ian Parker übersehen, habe ihm natürlich auch gleich die ganze Geschichte brühwarm erzählt. Und nein: ich habe das Bild nicht im Schlafzimmer aufgestellt *lol*

Trotzdem fühlte Mr. X sich irgendwann bemüßigt zu sagen (in einer Situation, in der man ungehinderten Blick darauf hatte) dass da *fingerzeig* doch wohl ein Sixpack wäre, wenn auch im Moment ein klitzekleines bißchen verborgen. Aber wenn er wieder voll sichtbar wäre, würde er drauftätowieren: “Go back to hell, Ian!” *rofl*