Beiträge der Kategorie 'David Benno'

Geschützt: Wie ein Großer

Mittwoch, 25 Januar 2012

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Schnickschnack und so Allerlei

Montag, 16 Januar 2012

Bevor die neuesten Schmankerl vom Zwergenkind wieder in Vergessenheit geraten, schreibe ich sie eben mal auf.

Update 18. Januar:
Gestern beim Abholen in der Kita sprach mich eine Erzieherin an, wann denn das Baby kommen würde – man würde ja noch gar nichts sehen. Mein dämlicher Gesichtsausdruck war wohl nicht zu toppen, leider wurde er nicht fotografiert. Es ist nämlich so, dass Monsieur steif und fest behauptet, dass ich ein Baby bekommen und er großer Bruder würde *lol*
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Gestern beim Abendessen war es wieder mal zu knuddelig.
Er säbelte an seiner sauren Gurke rum und hat zwei sehr dicke Scheiben auf sein Käsebrot gelegt.
Plötzlich hörte ich: “Was haddu große Augen – damit ich Dich besser fressen kann” und haps, war das Brot im Mund :-) ))
(was lesen wir wohl gerade?)
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Dieser Tage hat er mal wieder gebadet (das könnte er 5 mal am Tag machen) und stand so in der Badewanne und meinte, als er losstrullerte: “Guggma Mama, Nudel weint”
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Letzte Woche habe ich ihn aus der Kita abgeholt und er meinte lockerflockiglässig zu mir: “Mama, ich Schule gehen will. Rechnen lernen, nach Hause gehn” (das ist definitiv nicht mein Kind! Bis auf den Teil mit dem nach Hause gehen *g* )
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Ich habe mich ja von einer Freundin breitschlagen lassen, mal mit ihm in eine Probestunde vom Kinderturnen zu gehen (ich wollte nicht, ist er doch schon so lange am Tag in der Kita und ich dachte, dass er doch auch mal Ruhe bräuchte … falsch gedacht. Er will jeden Tag turnen gehen). Naja, also gehen wir jetzt zwei Mal in der Woche turnen. Der Raum ist über dem Schwimmbad und so meinte Monsieur letzte Woche: “Mama, turnen gehen, dann schwimmen gehen, ich kann schwimmen”.
Ja nee, is klar *lol*
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Er quasselt ja gerne und den lieben langen Tag – leider kann man nicht so alles für bare Münze nehmen.
Fragt man ihn z.B., was es in der Kita zu Mittag gab, kommt IMMER die Antwort: “Nudeln mit Soße”.
Allerdings ist er auch sehr ehrlich … wenn man ihn fragt, was er in der Kita gemacht habe, sagt er “T. geschubst, M. an Haaren gezieht”
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Er hat das Witze machen für sich entdeckt. Er merkt sich, wenn jemand über etwas lacht und probiert durch Wiederholen wieder einen Lacher auszulösen. Inzwischen ist manches zu einem Running Gag geworden *g*
Z.B. singe ich ihm abends (fast) immer “Au claire de la lune” vor. In der zweiten Strophe heißt es da ” … va chez la voisine …”. Daraus macht er “Rosine, Rosine” und lacht sich halb kaputt. Ist eigentlich nicht besonders lustig, für uns inzwischen schon.
So muss ich dieses Lied inzwischen abends mehrfach singen, nur damit er sein Rosinerosine anbringen kann.

Schoten und Schmankerl

Dienstag, 29 November 2011

Mein Monsieur bringt ja doch die ein oder andere Schote.
Dass ich das Wort Bagger fast nicht mehr hören kann, dürfte ja inzwischen klar sein.
Aber dass er gerne singt, habe ich bisher nur so ab und zu erwähnt. Er singt wirklich gerne und kann inzwischen auch viele Lieder. Leider grölt er wie ein sturzbetrunkener Schalkefan nach einem Kantersieg … aber damit kann ich auch leben.

Schwierig wurde es beim St. Martins-Umzug. Alles begann in der Kirche. Erst sprach die Pfarrerin ein paar nette Worte, dann wurde eine Geschichte vorgelesen, zum Schluss durften die Kindergartenkinder (also nicht der Meinige) noch eine Miniaufführung fabrizieren. Danach sagte die Pfarrerin, dass wir noch ein Lied sängen und uns dann draußen träfen. Es dauerte allerdings, bis das Liedblatt verteilt war usw. und Monsieur wurde es langweilig. Also fing er schon einmal an zu singen.

Seit dem Sommer zogen wir immer mit den Laterne-Liedern durch’s Treppenhaus, er kann sie alle. Leider hat er für diese Situation ein Lied gewählt, das er von meinem Vater gelernt hat – in oben erwähnter Lautstärke:

Jockeli mit dr Giige,
Jockeli mit em Bass,
Jockeli het in d’Hose gschisse,
ei was isch denn das.

Danach war mein Kopf rot und mir warm *rotwerd*.

Naja, die Laternenlieder haben wir inzwischen hinter uns gelassen, jetzt steht ja der Advent an und Nikolaus in’s Haus. Also fragt er – logischerweise – ob der Nikolaus auch zu uns nach Hause käme.
Nein, meinte ich gestern, den Nikolaus siehst Du in der Kita, zu uns kommt er nur nachts, wenn wir schlafen.

Heute Morgen wurde er munter und sobald ich ihn zu mir rübergeholt hatte, sagte er: “Mama, fertig geschlaft, Nikolaus da gewest?”
Ich habe ihn erst einmal von oben bis unten abgebusselt *love1* – so ein Schnuck.

Wie bringe ich ihm denn nun bei, was eine Woche ist? Ich versuch’s halt. Und irgendwann war dann der Nikolaus in der Nacht da – der hat mir für alle Fälle schon einmal etwas in den Schrank gelegt *g*

Straßenbahnfahren … langweilig ist es nicht

Dienstag, 8 November 2011

Donnerstag sind wir Straßenbahn gefahren. Bis zum Bahnhof (wir wollten meine Eltern besuchen) und allein deshalb war Monsieur schon seeeeeehr aufgeregt. ICE-fahren, Begeisterung pur.

Aber erst stand einmal die Straßenbahnfahrt auf dem Programm und er durfte aus dem Kinderwagen raus. Zuerst gab es eine größere Diskussion, dass er sich nicht auf den Sitz stellen darf (er fand, das darf er sehr wohl, ich war der gegenteiligen Meinung). Wir einigten uns darauf, dass er sich auf meine Beine stellen darf. Er wollte ja rausschauen und im Sitzen ist das für ihn nicht so gut möglich. Gut, er stand dann so auf meinen Beinen und die Straßenbahn wurde voll und voller … bis er lautstark meinte “Mann!!! Hinsetzen nicht hinstellen!!!”. Der so angepfiffene nahm’s zum Glück mit Humor *g*.

Aaaaber, wenn ich für jedes Mal, wenn der Zwerg “Bagger” sagt einen Euro bekommen würde … ich wäre schon mehrfache Millionärin. Und die Strecke zum Bahnhof ist gespickt mit Baustellen.
Jeder Bagger wurde begrüßt, kommentiert, begutachtet und verabschiedet “Mama, schau, Löffelbagger, groooßer Löffelbagger, gelb, oh Mama, gugg, Schaufelbagger, roter Schaufelbagger, oh noch einer, noch ein Schaufelbagger, kleiner Schaufelbagger ohnocheiner, oh Mama gugg …” Die Schnute stand keinen Moment still.

Dann kamen wir zu einer Riesebaustelle (die auch noch einige Jahre existieren wird) und aus dem vorderen Teil der Bahn kam eine sonore Stimme mit den Worten “Achtung, jetzt kommen noch mehr Bagger”

Alle haben gelacht und Monsieur sich gefreut *lol*

U7 geschafft

Mittwoch, 28 September 2011

Gestern hatten wir die U7. Ist ja eigentlich als Schrei-Untersuchung “verschrien”, aber Monsieur war sehr kooperativ.

Also: 88 cm, 13 kg, KU 49,5 cm. So richtig schön in der Mitte, der Norm. Auch ansonsten keine Auffälligkeiten, ein ganz normales Kind – schöööööön.

Nur als sie gefragt hat “Spricht er schon, sagt er schon Mama und Papa?” habe ich etwas schief gegrinst und gesagt, dass ich bei 500 Wörtern aufgehört habe zu zählen. Daraufhin hat sie ein etwas komisches Gesicht gemacht, frei nach dem Motto “Jaja, der Mutterstolz, 500 Wörter, dass ich nicht lache”. Najut, als wir fertig waren, durfte ich ihn wieder anziehen und er hat sich wohl daran erinnert, dass er das letzte Mal im Mai, als es eine Spritze=Impfung gab, ein Gummibärchen bekommen hat.
Also meinte er “Gummibärchen, Mama Gummibärchen haben will”. Darauf sagte ich “Und wie sagt man noch?” und er darauf “Mama, Gummibärchen haben will, bitte”. *love1*

Da war die Ärztin doch sehr erstaunt und erst recht, als er das Gummibärchen mit den Worten “Dankeschön, noch eins” entegegengenommen hat *lol*

Und weil draußen im Wartezimmer eine Spielzeugeisenbahn rumstand sind wir mit den Tönen von “Tschutschutschu die Eisenbahn …” verschwunden. In der Komplettversion gesungen.

Das hat er wirklich gut gemacht, der kleine Mann.

Mal wieder ein Klopper

Mittwoch, 24 August 2011

Monsieur hat gestern mal wieder eine Schote gebracht – neineineinein, so was!

Ich habe mich beim Zwerg-Abholen mit einer neuen Erzieherin unterhalten und sie fragte mich, ob es etwas gäbe, was er gar nicht gerne isst. Er würde ja insgesamt sehr gerne essen (sieht man ja auch).
Daraufhin erzählte ich ihr, dass er bis vor ein paar Wochen kein Fleisch und keine Wurst essen wollte, es war alles bei ihm “bähh”. Erst als wir in den Ferien bei meinen Eltern waren, wollte er unbedingt das essen, was sein geliebter Oppa auch isst: Wurst, Schinken, Schnitzel, das volle Programm. Ich meinte auch, dass ja das positiv vorgelebte Vorbild der Mutter offensichtlich nicht bei ihm zählen würde, er würde – wenn überhaupt – nur meine schlechten Angwohnheiten nachmachen. Also fragte die Erzieherin logischerweise nach, was das denn für schlechte Eigenschafen wären und während ich noch überlegte, sagt der Zwerg:

“Beine rasieren” *lol*

Geschützt: Soll ich?

Mittwoch, 10 August 2011

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Erster Urlaub mit Kind …

Dienstag, 9 August 2011

… war wunderschön, auch wenn wir nicht in’s Unbekannte gefahren sind.
Nach der geheimen Kommandosache bin ich an dem folgenden Wochenende meinem Zwetschgenkind hinterher zu meinen Eltern gefahren und wurde von ihm mit einer Rose an der Türe begrüßt – hach, war das schön. Dann hatte ich allerdings für einen Tag ein Klammeräffchen am Hals. Aber ich konnte ihm dann schon verklickern, dass ich jetzt bei ihm bleibe und das fand er dann ok, auch wenn ich mal kurz weg war (z.B. zum Friseur o.ä.).

Gut erholt haben wir uns, wir haben einfach einen Gang rausgenommen und einen ruhigen Rhythmus gefunden. Das heißt, ich habe einen Faulen gemacht, Monsieur nicht … er hat in einem rasenden Tempo neue Sachen, Wörter und Lieder gelernt, ich bin fast nicht hinterher gekommen, alles Neue aufzuschreiben. Aber es macht soooooo viel Spaß und wir singen inzwischen fast den lieben langen Tag miteinander. Am liebsten sind mir inzwischen die Lieder mit vielen Strophen. Schlicht und einfach deswegen, weil sein aktuelles (inflationär benutztes) Lieblingswort “nochmal” ist. Und immer wieder den gleichen Text singen ist auch langweilig. Zum Glück kennt mein Papa jede Menge ‘Lumpeliedli’, die haben schön viele Strophen und einige sind auch in Alemannisch, da lernt der Kleine wenigsten noch eine anständige Sprache *lol*. Obwohl, das “Naaai” beherrscht er schon perfekt *g*

Jetzt hat mich auf alle Fälle der Alltag wieder und ich wurschtel mich durch meine 587.368 Mails – bäääääähhh.

Zwergenurlaub

Mittwoch, 20 Juli 2011

Hach, gerade habe ich Monsieur in einer geheimen Kommandosache an meine Mutter übergeben. So nach dem Motto: “Der Hund bellt und kann ohne Fallschirm nicht fliegen” (siehe Jumping Jack Flash *g* ).

Er sollte eigentlich diese Woche in einen Ersatz-Kindergarten gehen. Aber da ich ihn Montag und Dienstag wieder recht schnell abholen musste, weil er nur geweint hat und nicht zu beruhigen war, mussten wir jetzt zu einer anderen Lösung kommen. Also macht er Oma-Oppa-Urlaub und darf die dortigen Krokodile jagen, Blumen gießen und den Großeltern auf der Nase rumtanzen. Wobei bei ihm das Tanzen eigentlich nur unkoordinierte Ruderbewegungen mit den Armen ist – einfach süß.

Hach, ich vermisse ihn jetzt schon *heul*.

Schlimm war der Montag: Der Ersatzkindergarten rief mich an, aber ich konnte fast nichts verstehen, die Leitung war so schlecht. Ich konnte nur “abholen”, “nicht beruhigen”, “weint” raushören. Also habe ich mich auf die Socken gemacht. Zum Glück musste ich nicht weit laufen, innerhalb von 5 Minuten war ich dort. Ich biege um die Ecke: Schock, da steht ein Krankenwagen und ein Notarztwagen. Ich bin also reingestürmt, das Wasser hat sich schon unter meinen Augenlidern gesammelt und ich habe nach meinem Kind gefragt. Da fragte die Dame: “Sind Sie die Mutter, die angerufen wurde?” . Ich: “Ja”. Sie: “Oh, kommen Sie mit, der Notarzt ist schon bei ihm.” Was hab ich geheult. Erst als sie nach unten in den Toberaum wollte bin ich stutzig geworden und habe gefragt, wieso denn nach unten. Ja, dort sei es passiert, meinte die Dame. Hm, mein Zwergenkind ist doch noch soooo klein, der hat da unten gar nichts zu suchen.
Zum Glück kam eine andere Erzieherin um die Ecke und sagte: “Ach, schön dass Sie da sind, er weint gerade nicht, aber Sie können direkt mit uns in den Gruppenraum kommen.” Da habe ich vor Erleichterung, als ich ihn dort unversehrt sitzen sah, erst recht losgeheult und musste mich erst wieder einkriegen, bis ich zu ihm konnte.

Aber wie die andere Mutter, deren Kind sich verletzt hat, gefühlt hat, das kann ich absolut nachvollziehen. Die Arme.

Gestern war das Abholen zum Glück nicht dramatisch. Aber es war einfach nicht gut, ihn noch einmal dort hin zu geben. Also darf er heute “Tschutschutschu, die Eisenbahn” singen und mit dem Zug fahren. Groooooßes Abenteuer, aber er ist ja schon ein versierter Reisender. Er wird meiner Mutter schon sagen, wo’s lang geht *g*.

Jetzt bin ich nur gespannt, wie ich die nächsten Nächte schlafen werde.

Geschützt: Berufsmöglichkeiten

Dienstag, 21 Juni 2011

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