Beiträge der Kategorie 'David Benno'

Geschützt: Soll ich?

Mittwoch, 10 August 2011

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Erster Urlaub mit Kind …

Dienstag, 9 August 2011

… war wunderschön, auch wenn wir nicht in’s Unbekannte gefahren sind.
Nach der geheimen Kommandosache bin ich an dem folgenden Wochenende meinem Zwetschgenkind hinterher zu meinen Eltern gefahren und wurde von ihm mit einer Rose an der Türe begrüßt – hach, war das schön. Dann hatte ich allerdings für einen Tag ein Klammeräffchen am Hals. Aber ich konnte ihm dann schon verklickern, dass ich jetzt bei ihm bleibe und das fand er dann ok, auch wenn ich mal kurz weg war (z.B. zum Friseur o.ä.).

Gut erholt haben wir uns, wir haben einfach einen Gang rausgenommen und einen ruhigen Rhythmus gefunden. Das heißt, ich habe einen Faulen gemacht, Monsieur nicht … er hat in einem rasenden Tempo neue Sachen, Wörter und Lieder gelernt, ich bin fast nicht hinterher gekommen, alles Neue aufzuschreiben. Aber es macht soooooo viel Spaß und wir singen inzwischen fast den lieben langen Tag miteinander. Am liebsten sind mir inzwischen die Lieder mit vielen Strophen. Schlicht und einfach deswegen, weil sein aktuelles (inflationär benutztes) Lieblingswort “nochmal” ist. Und immer wieder den gleichen Text singen ist auch langweilig. Zum Glück kennt mein Papa jede Menge ‘Lumpeliedli’, die haben schön viele Strophen und einige sind auch in Alemannisch, da lernt der Kleine wenigsten noch eine anständige Sprache *lol*. Obwohl, das “Naaai” beherrscht er schon perfekt *g*

Jetzt hat mich auf alle Fälle der Alltag wieder und ich wurschtel mich durch meine 587.368 Mails – bäääääähhh.

Zwergenurlaub

Mittwoch, 20 Juli 2011

Hach, gerade habe ich Monsieur in einer geheimen Kommandosache an meine Mutter übergeben. So nach dem Motto: “Der Hund bellt und kann ohne Fallschirm nicht fliegen” (siehe Jumping Jack Flash *g* ).

Er sollte eigentlich diese Woche in einen Ersatz-Kindergarten gehen. Aber da ich ihn Montag und Dienstag wieder recht schnell abholen musste, weil er nur geweint hat und nicht zu beruhigen war, mussten wir jetzt zu einer anderen Lösung kommen. Also macht er Oma-Oppa-Urlaub und darf die dortigen Krokodile jagen, Blumen gießen und den Großeltern auf der Nase rumtanzen. Wobei bei ihm das Tanzen eigentlich nur unkoordinierte Ruderbewegungen mit den Armen ist – einfach süß.

Hach, ich vermisse ihn jetzt schon *heul*.

Schlimm war der Montag: Der Ersatzkindergarten rief mich an, aber ich konnte fast nichts verstehen, die Leitung war so schlecht. Ich konnte nur “abholen”, “nicht beruhigen”, “weint” raushören. Also habe ich mich auf die Socken gemacht. Zum Glück musste ich nicht weit laufen, innerhalb von 5 Minuten war ich dort. Ich biege um die Ecke: Schock, da steht ein Krankenwagen und ein Notarztwagen. Ich bin also reingestürmt, das Wasser hat sich schon unter meinen Augenlidern gesammelt und ich habe nach meinem Kind gefragt. Da fragte die Dame: “Sind Sie die Mutter, die angerufen wurde?” . Ich: “Ja”. Sie: “Oh, kommen Sie mit, der Notarzt ist schon bei ihm.” Was hab ich geheult. Erst als sie nach unten in den Toberaum wollte bin ich stutzig geworden und habe gefragt, wieso denn nach unten. Ja, dort sei es passiert, meinte die Dame. Hm, mein Zwergenkind ist doch noch soooo klein, der hat da unten gar nichts zu suchen.
Zum Glück kam eine andere Erzieherin um die Ecke und sagte: “Ach, schön dass Sie da sind, er weint gerade nicht, aber Sie können direkt mit uns in den Gruppenraum kommen.” Da habe ich vor Erleichterung, als ich ihn dort unversehrt sitzen sah, erst recht losgeheult und musste mich erst wieder einkriegen, bis ich zu ihm konnte.

Aber wie die andere Mutter, deren Kind sich verletzt hat, gefühlt hat, das kann ich absolut nachvollziehen. Die Arme.

Gestern war das Abholen zum Glück nicht dramatisch. Aber es war einfach nicht gut, ihn noch einmal dort hin zu geben. Also darf er heute “Tschutschutschu, die Eisenbahn” singen und mit dem Zug fahren. Groooooßes Abenteuer, aber er ist ja schon ein versierter Reisender. Er wird meiner Mutter schon sagen, wo’s lang geht *g*.

Jetzt bin ich nur gespannt, wie ich die nächsten Nächte schlafen werde.

Geschützt: Berufsmöglichkeiten

Dienstag, 21 Juni 2011

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Internationales Kind

Mittwoch, 25 Mai 2011

Der Zwerg spricht international. Wirklich wahr.

Zur Zeit gibt es ja die weltbesten Erdbeeren (wovon ich jeden Tag mindestens ein Kilo verdrücken könnte) und das Zwetschgenkind schlägt in dieser Beziehung ganz nach mir.

Allerdings – er plappert ja sonst alles nach – verlangt er dann immer “Ananas”. Ich kann “Erdbeere” wie ein Mantra wiederholen, er bleibt bei Ananas (gut, auch hier schlägt dieses Kind nach mir. Mein Eltern haben verzweifelt versucht, mich dazu zu bewegen “Kommt mit seinen Gaben” und “Kehr mit seinem Segen” zu singen, bei mir waren’s nur “Gabeln” und “Segel” – das hier nur mal am Rande).

Jetzt, des Rätsels Lösung (dank ma-buggs): In Österreich wird die Erdbeere Ananas genannt und die uns bekannte Ananas ist wohl die Hawaii-Ananas. Muss ich jetzt nach Österreich ziehen? Hm, wäre auch mal eine Idee *g*

And the winner iiiiiiiiiiiiis …

Montag, 16 Mai 2011

… Tataaaa:

Maus.

Schlicht und einfach Maus. Sein 100. Wort (zum Glück, Wort Nr. 96 war glaube ich “Kacka”, hätte ich jetzt nicht soooooo gerne gefeiert *g* )

Hach, wat hat er mir das Ohr abgequasselt am Wochenende, es war nur schön (er kommt wohl ganz nach meiner Mama). Neun Wörter kamen dazu, ich bin fast mit dem Aufschreiben nicht hinterher gekommen.

Also kann man fast sagen: Hier kommt die Maus.

Isch abe Rücken – zum wievielten Male denn eigentlich hier im TB?

Montag, 2 Mai 2011

Keine Ahnung, ich zähle jetzt nicht durch, wie oft ich hier schon über “Rücken” geschrieben habe. Mehrmals. Heute also mal wieder – autsch!

Bis gestern, 13:30 ging es mir noch gut, dann kam ich auf die glorreiche Idee, den Kindersitz auf mein Fahrrad montieren zu wollen – nebenbei, habe ich auch geschafft. Aber das war eine ordentliche Würgerei, da der Zwerg mir ständig zwischen den Füßen rumgeturnt ist und mir mein Werkzeug klauen wollte (und beim Werkzeugklauen verstehe ich keinen Spaß, soll sich sein eigenes Werkzeug kaufen *ja*).

Aber die größte Herausforderung war: Wie bringe ich das Fahrrad aus dem Keller und passe gleichzeitig auf das Zwetschgenkind auf?

Ab in’s Tragetuch (also natürlich David und nicht das Fahrrad *g* ) und raus gings. Leider sind die Maße im Treppenhaus nicht wirklich üppig (deshalb wollte mich die Sanitäter damals ja nicht mit der Bahre durch’s Treppenhaus wuchten, als meine Fruchtblase geplatz war) und ich habe mich ordentlich verhoben. Aber wir sind trotzdem noch eine Runde gefahren und dem Kleinen hat es ordentlich Spaß gemacht. Die Ohren hat er mich auch abgequasselt (”Hoppala, hoppala, hoppala, Wasser, Schiff, Fisch(gut, da hat er sich geirrt), hoppala, Wasser, Wauwau, hoppala, Wasser, Schiff … und, und, und) und mir mit “Mama, Mama” auf den Hintern gekloppt, wenn ich zu langsam war.

Wenn ich eine gute Lösung für den Fahrradtransport gefunden, dann können wir das gerne öfter machen, mir hat’s nämlich auch Spaß gemacht.

Von 7 auf 12 in 14 Tagen

Montag, 18 April 2011

Puh, hoffentlich gibt das mal nicht später eine Textaufgabe in Mathe für den Zwerg.

Vor zwei Wochen hatte er erst 7 Zähne (oben vier Schneidezähne, unten drei) und nach viel Gebrüll, durchwachten Nächten und einer Mutter, die die Unterstützung eines Profi-Visagisten nötig gehabt hätte sind unten der letzte Schneidezahn und insgesamt 4 Backenzähne (alle gegenüberliegend) durch.

Puh, wie schön. Zwerg kann jetzt kauen und macht das auch mit Begeisterung – hhhmmmmmmmmm.

Und noch etwas ist wunderschön: Wir können abends Zähne putzen ohne dass der Stuck vonne Decke fällt vor lauter Gebrüll *lol* – das nenne ich Luxus.

Wahrscheinlich hat er sich beim Zahnen dermaßen mit Brüllen und Wimmern verausgabt, dass er es jetzt mal gelassen hat. Dann wurde ich letzte Woche aus der Kita angerufen: “Weißt Du eigentlich, dass Deinem Sohn Eiter aus dem Ohr läuft?” Waaaaaaaaaaahhhh. Aber er war gut drauf, gegessen, geschlafen, getrunken, gespielt, Quatsch gemacht, davon gerannt (er versucht es zumindest) und beim Arzt fand er es auch lustig. Tja, er hatte eine dicke Mittelohrentzündung und ich habe es nicht gemerkt. Also waren wir ein paar Tage zu Hause und er war quietschfidel und wir haben die Zeit miteinander sehr genossen. Ich hätte sie noch mehr genießen können, wenn der Kleine nicht krank gewesen wäre aber wie gesagt, ihm ging’s blendend. Echt seltsam.

Jetzt hoffe ich mal, dass seine Ohren in Ordnung sind und das Trommelfell nicht perforiert ist, wir gehen heute noch einmal zum Doc *beten*

Alles Käse …

Montag, 21 Februar 2011

… oder ein Kind nach meinem Geschmack *ja*

Der Zwerg ist wirklich ganz nach meinem Geschmack
1. Er isst mit Begeisterung Gewürzgurken und seit neuestem verzieht er das Gesicht, weil sie sauer sind (ich esse mit Begeisterung Silberzwiebelchen und verziehe ebenfalls das Gesicht, weil sie so schön sauer sind *rofl* )

2. Er isst Käsefondue. Wirklich wahr.

Samstag hatte ich mal wieder richtig Lust auf Käsefondue und hatte – wie die letzten Male – vor, David sein übliches Abendbrot mit Frischkäse und natürlich Gürkchen zu geben und ich vernüge mich mit dem Feuer auf dem Tisch. Hatte bisher immer gut geklappt, warum also auch nicht Samstag.
Diesmal allerdings wollte er auch unbedingt von dem Topf haben, aus dem seine Mutter mit Genuss so gelben Baz schöpft. Najut, warum nicht, war eh kein Schnaps drin. Also habe ich ihm eine Miniecke in’s Fondue getaucht und schlau wie er ist, hat er sie in die Hand genommen und gesagt “heissss” und hat sogar gepustet.
Mund auf.
Mund zu.
Hmmmmmm.

“Mehr, mehr, mehr”.

Ok, dieses Essen vom Familientisch ist also gebongt *freu*.
Er hat sogar die Kruste unten aus dem Topf mit Genuss weggenkuspert.

Kartoffeln isst er inzwischen auch wieder – warum er sie eine Zeit lang nicht mochte, keine Ahnung.

Jetzt wäre es nur schön, wenn er wieder Fleisch essen würde. Aber das geht im Moment nur in püriertem Zustand an ihn dran, bei Nudeln mit Hackfleischoße werden in feinster Puzzlearbeit die Fleischkrümelchen entfernt, bevor er sich die Nudel in den Mund steckt. Hühnchen, Schinken, Wurst, alles nix. Aber eine Freundin hat das gleiche von ihrem Sohn erzählt, das hat sich schlagartig geändert, als er Backenzähne bekam. Und davon sind wir noch weit entfernt, im Moment sind wir bei 4 oben und 2 1/2 unten.

Alles ok

Mittwoch, 16 Februar 2011

Donnerstag war ich beim Fäden ziehen und laut Befund ist alles Ok.
Leider habe ich das nicht schriftlich mitbekommen, so musste ich diese Woche noch einmal in die Praxis wackeln, da meine LV den Befund haben will. So, jetzt habe ich auch eine LV – irgendwie werde ich erwachsen *g*

Direkt nach dem Arztbesuch am Donnerstag bin ich nach Hause, in die Kita, Sohnemann abgeholt und ab zum Bahnhof. Da die Kita Freitag Konzepttag hatte, wollten wir die Gunst der Stunde nutzen und mal wieder meine Eltern besuchen.

Ich hatte extra zwei Wochen vorher eine Fahrkarte gekauft, damit ich noch einen Platz im Mutter-Kind-Abteil bekomme. Aber selbst nach Nümmerchen ziehen (diese Nümmerchen-Zieherei greift um sich) am Bahnhof und Gespräch mit der netten Dame am Schalter konnte ich kein Mu-Ki-Abteil buchen. Die gäbe es zwar in jedem ICE, aber sie wären nicht als buchbar freigegeben. Doof.

Naja, also habe ich mich mal wieder in Richtung Bordbistro begeben und bin die ersten 40 Minuten bis zum nächsten Halt doof in der Gegend rumgestanden – es war nämlich voll. D.h. gerechtigkeitshalber muss ich sagen, dass mir manche Leute schon einen Sitzplatz angeboten haben, aber dann hätte der Kleene schnell gemerkt, dass er Hunger hat und ich wollte die Esserei noch etwas rauszögern. Zum einen, damit er nicht so schnell wieder Hunger bekommt, zum anderen, weil es nach dem nächsten Halt ruhiger wird/wurde (Erfahrungswerte) und er sich dann besser auf’s Essen konzentrieren kann.

Aber lustig war’s trotzdem. Es standen drei ältere Mannsbilder an einem Bistrotisch und haben dem Zwerg das “Prost” beigebracht. Er durfte auf dem Tisch sitzen und hat strahlend reihum mit seiner Wasserflasche und den Bieren der Herren geprostet. Die Lachnummer schlechthin im Waggon.

Soooo viel kann man natürlich auch nicht trinken und ich bin mit ihm auch durch die Gegend gelaufen und was sehen meine müden Augelein?
Ein Mu-Ki-Abteil mit zwei Müttern und zwei Kindern darin – ach! Auf meine Frage hin meinten sie, dass sie die Plätze 5 Tage vorher am Bahnhof gebucht hätten. Ja da schau her. Egal, habe ich 10 Euronen gespart und viel mehr Spaß gehabt.

Er hat die Zugfahrt gut gemeistert und bei meinen Eltern zu Hause freudig alles Bekannte begrüßt (Oma, Opa, Tante, Ticktack, Feuer im Kamin (heissss) etc.) Und ich habe mich in den Tagen richtig gut erholt, saß bei 18°C draußen in der Sonne und habe mal meine Eltern und meine Schwester den Kleinen im Garten bespaßen lassen – friedlich, fröhlich, einfach schön war’s.

Fünf neue Wörter hat er gelernt: auf (Schranktüre auf), zu (und Schranktüre zu), Oooopa (immer ist er dem Opa hinterher gewackelt), Käfer und Schlüssel (Chlüchel) – Mama immer noch nicht *nein*