Archiv für August, 2009

Samstag, 29 August 2009

Mein lieber Schatz,

jetzt hätten wir schon Deinen dritte Geburtstag gemeinsam gefeiert – und wahrscheinlich hättest Du mich als Wrack auf dem Sofa wiedergefunden *g*. Inzwischen wärst Du schon sehr verständig, wüsstest, was ein Geburtstag ist und würdest sicherlich auch verstehen, dass da ein Geschwisterchen unterwegs ist, um Dein Leben zu bereichern. Wärest Du eifersüchtig oder stolz? Wir werden es nie wissen, nie ausprobieren können.

Wir können keine Fehler miteinander machen und auch nichts richtig, wir können nicht miteinander schmusen und auch nicht streiten, wir können einander nicht entdecken und auch die gemeinsame Welt bleibt uns verborgen. Das schmerzt wie am ersten Tag und auch wenn ich jetzt ein Baby in meinem Bauch trage, so ist es doch völlig anders, als damals mit Dir.

Du bist einzigartig. Die Zeit mit Dir war einzigartig und für immer tief in meinem Herzen.

Es hat sich aber doch etwas verändert, die Sehnsucht nach Dir muss noch etwas warten, ich muss jetzt auf Dein Geschwisterchen aufpassen und es in’s Leben geleiten. Ich hoffe, Du verstehst das.

Aber eine Bitte habe ich an Dich: Kannst Du Deinem Vater ein paar Sonnenstrahlen schicken und etwas über ihn wachen?

Mein Herz, ich vermisse Dich so sehr, aber ich weiß, dass wir uns finden werden, egal wie lange es dauert, egal wann und wo, denn ich liebe Dich.

Langweilig ist mir nicht

Donnerstag, 27 August 2009

Dabei dachte ich: “Mööööönsch, wat machste denn mit der vielen Zeit?” Keine Ahnung, wo die Zeit bleibt, is wech, einfach so.

Montag Baby-Sachen kaufen – jede Menge. Dienstag kam Kinderzimmer mit dem Ergebnis: Zimmer ist voll, Klavier muss raus. Nur wie? Wird sich jetzt hoffentlich über’s Wochenende finden. Da die ganzen Babysachen jetzt gewaschen sind (Klamotten bekomme ich morgen), möchte ich sie jetzt auch mal endlich einräumen.

Gestern auf dem Standesamt gewesen und wieder meinen Mädchennamen angenommen – ich hatte schon um 07:30 meinen Termin, also gaaaaaaaaaanz früh aufstehen. Danach über den Markt geschlappt, um Zutaten für drei Kuchen zu kaufen und Frühstück für die Kanzlei meiner Anwältin (die haben mich so lieb betreut die ganze Zeit), dann eben dort vorbei, etwas geratscht und dann nach Hause und schon einmal zwei Kuchen gebacken. Abends kam noch Mr. X und hat noch bei ein paar Kleinigkeiten geholfen und heute Morgen wurde der letzte Kuchen in Angriff genommen (ach ja, die Kuchen sind für meinen Ausstand heute)

Dann war ich sogar rechtzeitig fertig und bin zur Vorsorge bei meiner FÄ (kopiere einfach mein Posting aus dem SS-Forum rein, muss ja gleich wieder los):

Der Eisenwert hat sich wieder erholt (auf 11,7, warum auch immer), dafür habe ich ein Kilo abgenommen und mein Standard-Blutdruck war auch wieder da (100:60). CTG war komplett unauffällig, keine Wehe, nur die Herztöne verschwanden bei Zwetschges Rumturnerei immer mal wieder (dass das Kind aber auch nicht ruhig sitzen kann, ts, ts, ts).

GMH ist feste zu und auch noch normal, nur drehen will sich das holde Wesen nicht, sitzt wie Buddha in mir drin. Wenn sich bis nächste Woche hieran nichts geändert hat, soll ich in die Klinik, damit die sich mein Becken anschauen (MRT). Wenn die Größe ok ist, dann gibt es trotz Dickkopf von Zwetschge eine normale Geburt. Na da bin ich aber mal gespannt (aber vielleicht dreht’s sich ja doch noch).

Dann habe ich noch bei der Krankenkasse den Antrag abgegeben, Namensänderung angezeigt (juhu, Zwetschge bekommt meinen Namen!!!) und dann wollte ich gemütlich über den Markt schlendern und eine Kleinigkeit essen. Vor lauter Hunger habe ich nicht aufgepasst und bin in ein Fernsehteam gestolpert, welches Fragen der Bürger an die Parteien (bald ist ja Bundestagswahl) sammelt. Ob ich nicht ein Thema bzgl. Familienpolitik hätte.

Hatte ich. Drauf losgelegt mit Kinderwunschbehandlungen, alles erklärt, Frage gestellt, Fernsehteam war begeistert (vom Thema). Team hat Kamera angestellt, Frau Aurifex hat der Mut und der Verstand verlassen und nur noch unzusammenhängendes Zeug von sich gegeben – peinlich . Aber sie versprachen mir es so zusammenzuschneiden, dass es einen Sinn gibt. Na dann viel Spaß, haben die eine Heidenarbeit vor sich.

Wenigstens war’s ein öffentlich-rechtlicher Sender, da hoffe ich, dass das nicht allzu schlimm wird.

So, jetzt gehe ich Auto mit Kuchen beladen und ab in die Arbeit um Kollegen abzufüttern. Heute Abend lege ich auf alle Fälle die Füße hoch.

Drückt mir bitte die Daumen, dass sich Zwetschge doch noch dreht, wäre ja einfach das geschickteste

Es ist da!

Dienstag, 18 August 2009

Zwetschgomobil-1
Gestern konnten wir es abholden, das Zwetschgomobil *ja*. Ich habe es stolz wie Oskar da rausgeschoben und bin nicht einmal an der ersten Treppenstufe gescheitert *g*.

Allerdings durfte ich dann nur die Tragetasche in meine Wohnung tragen (der kleine Finger hätte dafür gereicht), den Rest hat Mr. X gemacht. Er ist da immer etwas pienzig, was die Tragerei anbelangt, dabei trage ich ja mit mir selber schon 15 kg mehr mit mir herum *lol*. Zählt das eigentlich auch?

Egal, jetzt steht der Kinderwagen erst einmal in dem noch leeren (inzwischen leergeräumten) Kinderzimmer und bekommt nächste Woche Dienstag dann Gesellschaft, dann werden nämlich die Möbel geliefert.

Aber es fehlt mir noch sooooooooo viel Klein- und Großkram und jetzt sind es nur noch maximal 9,5 Wochen (7,5 Wochen bis zum ET) – ich dreh am Rad *mad*

Jungbrunnen

Freitag, 14 August 2009

Ich weiß nicht, ich muss irgendwie in einen Jungbrunnen gefallen sein.

Früher war das offensichtlich nicht so. Bemerkbar machte sich das unter anderem daran, dass der ein oder andere Praktikant hier in der Duz-willigen Belegschaft immer wieder in’s Siezen verfiel. Und auf meine freundlichen Worte hin: “Du kannst ruhig “Du” sagen, wir Duzen hier uns alle”, kam dann die (eigentlich auch irgendwie freundliche gemeinte) Antwort: “Aber Sie sind doch schon so alt” mir entgegen geweht.

Hm, musste ich schlucken und grinsen gleichzeitig.

Gestern dagegen war ein richtig aufbauender Tag. Erst die VU bei einer Vertretung meiner normalen FÄ. Natürlich wollte sie bei dem US-Computer meine Daten eingeben und hat mein Geburtsjahr auf 1977 gesetzt. Habe sie natürlich sofort darauf hingewiesen, dass ich schon eine etwas arg alte Mama werde und sie hat es mir erst nicht geglaubt *rotwerd* – glatt 10 Jahre jünger, das ging runter wie Öl *ja*

Und dann hatten wir noch betriebsärztliche Augenuntersuchung. Nachdem vor ein paar Jahren bei der letzten Augenmessung herauskam, dass ich schon an kräftiger Altersweitsichtigkeit leide (das hat der gute Mann damals tatsächlich gesagt, dass ich alt werde *heul* ), konnten wir gestern eine Sehkraft von 100% feststellen – cooool.

Aber das liegt sicherlich auch an den Zauberkünsten meines Lieblingsfriseurs, des schönen B. *ja*, der mir ja nie graue Haare sondern nur ein apartes Naturblond bescheinigt *rofl*

Wale – was hat das mit mir zu tun?

Dienstag, 11 August 2009

Eben, genau: Als erstes fällt einem natürlich der immer wieder gern verwendete Spruch ein: “Ein Wal, ein Wal, kommt, wir müssen ihn retten!”. Naja, ganz so weit ist es bei mir noch nicht, aber man ist schon manchmal etwas eingeschränkt, wenn man sich z.B. spontan bücken will o.ä. Aber ich weiß schon, warum ich nicht in’s Freibad gehe. Nicht dass dann die Leute um mich rum stehen und mich mit Gießkannen bewässern, damit ich nicht austrockne *lol*.

Eigentlich fühle ich mich noch recht beweglich – vor allem jetzt, nachdem ich die Krücken wieder los bin und die Lauferei wieder 1A funktioniert. Nur als ich das erste mal nach vier Wochen die unsäglichen Birkenstocks (das ist kein Schuh, das ist ein Zustand!!!) gegen normale, schöne, wohlgeformte, ansprechende, hübsche … hach, einfach gegen ein Paar meiner Schuhe tauschen wollte musste ich feststellen, dass sich der Bauch innerhalb dieser Zeit ganz stark verändert haben muss. Spontanes Herabbeugen um die Riemchen meiner Lieblingssandalen über die – uargh – Kompressionsstrümpfe zu ziehen (aber Kompressionsstrümpfe der Klasse II in Birkenstocks ist noch viel übler) hat einfach nicht mehr geklappt. Ich musste mich doch tatsächlich hinsetzen, meinen Bauch zwischen den Beinen platzieren und mich seitlich zu den Füßen hinhangeln. Tsss.

Aber apropos Beweglichkeit. Eine weitere Parallele zwischen mir und einem Wal ist der Fotoapparat. Eben. Genau.
Vor ca. 10 Jahren waren wir einmal in Kanada und haben in der Nähe von Halifax an einer Whale-Watching-Tour teilgenommen. Es war ein wunderschöner September-Sonnentag mit schon leichten Anzeichen des Indian Summer an den Bäumen, etwas frisch, aber seeeehr schön. Zu damaliger Zeit gab es zwar schon Digitalkameras, aber wir waren definitiv noch keine Besitzer einer solchen. Ich hatte eine einfache Ritsch-Ratsch-Klick und einen 24-er Film drin. Das Spannende damals war ja, dass man erst nach dem Urlaub gesehen hat, was man so alles mit der Linse aufgeschnappt hat. Bei mir waren es geschmeidige 23 Bilder einer mehr oder weniger bewegten Wasseroberfläche und zu jedem einzelnen Bild konnte man sagen, dass da kurz vorher ein Wal gewesen war. Nur auf einem war noch die Schwanzflosse zu erahnen.

Genau so ist es jetzt. Zwetschge strampelt. Gut. Zwetschge strampelt weiter, es wird immer heftiger. Frau Aurifex steht auf und holt die (inzwischen digitale) Kamera und setzt/fläzt sich wieder auf’s Sofa. Der Bauch bleibt ruhig. Kamera ist im Anschlag. Zwetschge hält den Atem an. Frau Aurifex auch. Japst irgend wann nach Luft und die Kamera schaltet sich automatisch ab. Zwetschge fängt wieder an zu juckeln, der Bauch beult und dellt sich ohne Unterlass, Frau Aurifex wird fast seekrank. Schafft es aber, die Kamera wieder in Betrieb zu nehmen. Die Kamera läuft, genügend Saft für Blitz ist auch da – Ruhe. Nada. Niente. Das Spiel beginnt von vorne.

Ich könnte nun jede Menge Bilder meines Bauches zeigen und zu jedem könnte ich sagen: “Da war grade eine Beule”. Genau so gut kann ich wieder die Bilder von Kanada hervorkramen, die sind genau so spannend *g*.

Scheidung ist durch

Samstag, 8 August 2009

Ja, die Scheidung ist durch und der Termin selber war auch mehr als unkompliziert – ich glaube maximal 15 Minuten.

Ich war wie immer zu früh da, aber meine Anwältin auch, also haben wir noch eine Runde geratscht. Warm war es dort, ein wirklich schicker Tag um Frau Aurifex in’s zweite Stockwerk und durch meilenlange Gänge irren zu lassen, selbst ich habe geschwitzt – und das will was heißen.

Dann kam M., den ich jetzt fast zwei Jahre nicht gesehen hatte. Vorgenommen, wie wir uns begrüßen hatte ich mir nicht, wäre aber auch für die Füße gewesen. Er hat kurz genickt, nicht geschaut, und ist weitergelaufen.

Fast pünktlich sind wir aufgerufen worden und (ich muss sagen: Arme Socke von Richterin! War das warm in dem Zimmerchen) wir haben uns hingesetzt. Falsch hingesetzt. Offensichtlich sitzen die Antragsteller immer am gleichen Tisch und die Antragsgegner auf der anderen Seite. Also allgemeines Stühlerücken und aneinandervorbeigequetsche und es konnte losgehen.

“Äschiene sin die Andragschdellerin mid ihrä anwaldlische Verdredung Frau Didelbumdei un dä Andragsgeschnä mid sainä anwaldlischen Verdredung Frau Hastenischgeseje.”
Na das kann ja heiter werden, Heinz Schenk als weibliche Richterin. Ich musste mir böse auf die Lippen beißen, um nicht laut rauszulachen, so absurd kam mir das ganze vor. Noch besser wurde es, als sie ihr Diktaphon zurückgespult und die letzten Sätze noch einmal abgespielt hat. Mickey Mouse auf hessisch. Unglaublich. Naja, ich hätte mich besser noch mehr beherrscht, denn als ich gefragt wurde, ab wann wir getrennt sind, kam von mir wie aus der Pistole geschossen: 31. September 2007. Stocken. Zweifel wurden lautlos laut. So ein Quatsch, wir haben uns dann auf den 30. September geeignet. Den gibt es wenigstens jedes Jahr.

Aber ansonsten wurde das Ganze dann kurz durchgezogen, demnächst kommen die Papiere und dann ist die rechtliche Seite erledigt.

Aber ich habe M. vermisst, gerade weil er ja im gleichen Raum war.
Früher hätten wir zusammen gelacht, ich wollte ihn fragen wie’s ihm geht, was er macht, mit ihm sprechen. Er war nicht nur mein Ehemann, er war mein Freund und als solcher ist er mir immer noch nicht egal. Nein, der Freund M. ist niemandem egal, er beschäftigt unser aller Gedanken und Gefühle immer noch – aller seiner Freunde.

Aber ich bin ihm sehr dankbar, dass wir die Scheidung so harmlos und unaufgeregt durchziehen konnten. Es gab keine Überraschungen, nichts, was nicht abgesprochen gewesen wäre und das war gut.

Naja, auf alle Fälle waren wir so schnell fertig, dass es noch für einen Kaffee mit meiner Anwältin gereicht hat und dann bin ich zurück in’s Büro zum Seminar. Wobei die meisten meinten, dass ich spinne. An so einem Tag noch arbeiten oder Seminar oder sonstwas. Aber für mich war’s genau richtig, die Ablenkung, das Beschäftigen mit der Zukunft, mit Lernen, mit konstrukiven Dingen. So hatte dann der Tag einen guten Abschluss.

Tja, und die kalte Badewanne war herrlich. Schwubbidwubb hatte ich wieder Zehen dan den Füßen, ein optisches Highlight *ja*

Darf ich um Daumen bitten?

Freitag, 7 August 2009

Heute wird ein heißer Tag, im wahrsten Sinne des Wortes – die Wärme macht mir da am wenigsten aus, da ich den Sommer doch so sehr liebe.

Zum einen geht es hier in der Arbeit hoch her – wer hat denn das Ammenmärchen mit dem Sommerloch erfunden?

Dann habe ich nachher meinen Scheidungstermin und hoffe, dass es ebendort nicht heiß her geht sondern nur zügig voran. Es wäre schön, wenn diese Kapitel abgeschlossen würde.

Und danach darf ich gleich wieder lossausen, da die Einführung meines Nachfolgers mitsamt Seminar ansteht.

Wenn ich dann heute Abend zu Hause bin, werde ich meine Füße in die kalte Badewanne senken und einen Piccolo Sekt (natürlich bleifrei, habe ich letzte Woche in einem Geschäft gefunden) zu mir nehmen. Und Schokolade, das darf ich dann heute *ja* .

Sagte ich schon, dass meine Kompressionsstrümpfe sehr lustig sind? Ich habe welche, die die Zehen frei lassen und nach einem warmen Sommertag schauen da keine Zehen mehr raus, sondern es tummeln sich dicke, fette, unbewegliche weiße Würmer, die zufällig mit dem gleichen Nagellack lackiert sind wie meine Zehen *g*

Alles mögliche

Dienstag, 4 August 2009

Zur Zeit passiert nicht viel, aber es sind eine Menge Kleinigkeiten zu erledigen oder Verabredungen stehen an.

Gestern war der letzte Abend des GVKs und es waren sehr schöne sieben Wochen, eine nette Gruppe mit netten Hebammen. Eine davon ist dann auch meine Nachsorgehebamme und ich fühle mich einfach gut aufgehoben, das wird schön. Angst vor der Geburt hatte ich eh nicht, so weit habe ich ganz selten gedacht, aber jetzt nach dem Kurs ist sowieso kein Platz mehr für Ängste.

Diese Woche bin ich dafür jeden Abend verabredet. Ich habe zufällig eine Frau in meinem Alter kennen gelernt, die ein paar hundert Meter die Straße weiter wohnt, bei der gleichen Firma gearbeitet hat und auch ihr erstes Kind erwartet. Wir waren schon einmal frühstücken und Eis essen, mal schauen, was wir heute so anstellen. Morgen treffe ich mich mit einer guten Freundin auf ein Eis und Donnerstag mit einer anderen Freundin zum Abendessen. Freitag haben wir noch ein Seminar, an dem auch mein Nachfolger teilnehmen wird und danach wollen wir ebenfalls was futtern gehen. Wer sich also noch wundert, warum ich so viel zunehme: Anderen beim Essen zuschauen, das geht ja schon einmal gar nicht *g*.

15 kg sind es inzwischen, aber von der Optik her ist es noch ok. Nur meine armen Füße merken die Mehrbelastung. Also ich wäre nicht unglücklich, wenn ich das meiste (nicht alles, war vorher wirklich zu dünn) wieder verlieren würde, meine Haxn würden es mir danken *ja*.

Samstag ist die Geburtstagsparty von einer Freundin und Sonntag … öhm, hab ja noch gar nix vor. Ok, dann lege ich mal die Füße hoch.

Apropos Füße, vielleicht versuche ich es diese Woche mal sogar ohne die Schiene. Die Krücken habe ich schon letzte Woche weggelassen und obwohl der erste Tag schon arg unangenehm war, so hat es sich sehr schnell gebessert und ich laufe inzwischen ohne zu humpeln und auch wieder recht aufrecht.

Doof sind nur die Kompressionsstrümpfe. An die morgendliche Anzieherei habe ich mich fast schon gewöhnt, auch dass ich pro Bein 5 Minuten einplanen muss. Aber dass ich meine schönen Sandalen nicht anziehen kann, da ich da ja dann rumrutsche wie auf Glatteis, das nervt. Und mit der Schiene kann ich die Sandalen mit Riemchen nicht anziehen. Also ein Grund mehr, die Schiene so schnell wie möglich los zu werden.

Das Kinderzimmer ist inzwischen auch fast leer (das Klavier bleibt drinnen) und jetzt können die Möbel kommen. Und der Kinderwagen. Was dann noch fehlt, ist so ein bißchen Deko-Schnickschnack, aber das mache ich erst, wenn die Möbel stehen und ich ein Gesamtbild habe.

Ach ja, und hier noch ein Schmankerl, bei dem ich Tränen gelacht habe

http://www.youtube.com/watch?v=2-oMw3W5BZo

Iriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii …

Samstag, 1 August 2009

… wir feiern wieder zusammen Geburstag!
Letztes Jahr haben wir festgestellt, dass unsere Tagebücher gleich alt sind und wenn jetzt die Smileys funktionieren würden, würde ich Dir einen Geburtstagskuchen rüberreichen.

Aber das mit dem Kuchen holen wir mal nach, wenn Du in der Nähe bist, ok?

Liebe Grüße und genieße das Wochenende und verdränge die dunklen Wolken, ich schubse Dir die Sonne zu.