Krokodile im Garten
Bei meinen Eltern zu Hause scheint sich schon alles auf den neuen Erdenbürger vorzubereiten – sie haben einen “Streichelzoo” im Garten.
Dachse haben wir schon seit Urzeiten, man sieht sie nur selten. Gartentiger aller Couleur streichen durch’s Gras, aber das ist ja auch eher normal.
Letztes Jahr haben sich Wildschweine verirrt und alles umgegraben – mein Vater musste den Rasen nicht mehr vertikutieren
und die Rehe … ein leidiges Thema. Diese Rehe sind alles andere als scheu, dafür lieben sie unsere Rosenknospen viel zu sehr, mein Papa weint *heul*. Er hat einmal von der Genossenschaft im Frühling ein Super-duper-Anti-Rehmittel gekauft. Das sollte den Rehen so sehr stinken, dass sie gar nicht mehr in den Garten gehen. Also hat er es frohgemut auf Lappen aufgetragen und zwischen die Rosen gehängt in der Hoffnung, wenigstens in der Saison mal wieder Rosenblüten zu erleben … am nächsten Tag waren gar keine Knospen mehr da.
Dann hat er ein Gatter angebracht (die Rehe kamen immer die Treppe hoch und haben es sich dann bei uns schmecken lassen). Eines Morgens – mein Vater ist ein Frühaufsteher – konnte er mit ansehen, wie aus den Tiefen des Abhangs mit Schwung ein Reh gesprungen kam und schnurstracks auf die Rosen zugegangen ist … also auch nix.
Seit diesem Jahr haben wir zusätzlich noch Krokodile im Garten. So nennt meine Schwester zumindest die Eidechsen, die über die Steinplatten flitzen und es sich meist dort gemütlich machen, wo wir eigentlich Sonnenstrahlen zu erhaschen hoffen. Tja, der Kampf zwischen Mensch und Natur. Offensichtlich haben wir keine Chance *g*.
Aber bei uns im Garten, da geht dat noch. Die sollen mal auf deutsche Bundesautobahnen kommen, da würde es anders aussehen. Ich musste feststellen, dass es offensichtlich eine neue Straßenverkehrsordnung gibt die besagt, dass auf zweispurigen BABs MINDESTENS alle Kilometer ein LKW einen anderen überholen muss und auf dreispurigen ist es Pflicht, dass die beiden rechten Spuren ausschließlich von ihnen benutzt wird – welche Empörung, wenn sich ein Kleinwagen dazwischenschmuggelt – ts, ts, ts.
Die Rückfahrt von meinen Eltern war wirklich alles andere als prickelnd. Aber ich bin wieder heile angekommen und werde nachher nach fünf langen Wochen mal wieder zu meiner Gyn tapern … bin mal gespannt, was Zwetschge in der Zwischenzeit so alles getrieben hat. Aber ich glaube, ab und zu spüre ich schon was
Montag, 11 Mai 2009 at 09:41
…na da wird Zwetschge ja richtig auf Entdeckertour in Opas Garten gehen können, ein eigener kleiner Zoo, auch nicht schlecht…selbst wenn die Flora ein wenig darunter leidet (die armen Rosen!)…alles Gute für den Gyn-Termin!
LG
D.
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Jaaa, Natur pur
LG, Annette
Montag, 11 Mai 2009 at 11:28
Ach wie sehr freue ich mich immer wieder über die zeilen:-)
Bin auch gespannt wie es Miniflex geht:-)
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Muss ja jetzt noch etwas warten, aber dann erstatte ich gleich Bericht.
LG, Annette
Montag, 11 Mai 2009 at 12:49
Da ist ja bei Oma und Opa tüchtig was los
Bei Laurins Großeltern gibt es nur Hasen, Katzen, und die Schildkröte. Ach, und noch ein paar lustige Gakgaks, die immer wieder gern angefasst werden.. Fische noch.Walgroß!
Streichel mal die Zwetschge von mir!
LG Schäfchen
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Zwetschge wird jeden Abend bespaßt
LG, Annette