Archiv für Dezember, 2008

Jetzt geht das Türchen 2008 zu

Mittwoch, 31 Dezember 2008

So langsam schließt sich die Türe des Jahres 2008 und gerade an Sylvester habe ich immer einige Liedzeilen von Dietrich Bonhoeffer im Kopf:

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Text: Dietrich Bonhoeffer (1944)

Diesen Text möchte ich ganz besonders der lieben Schweden in’s Herz schicken, aber auch allen anderen, die sich allein fühlen, traurig sind, einfach allen. Ich bin gerne hier und danke Euch allen für das vergangene Jahr.

Dicke Umärmelung *knuddel*,
Annette

Am Wahaaiiinachtsbahaume …

Montag, 29 Dezember 2008

… und so weiter.

Hmmmm, das erste Mal in meinem Leben habe ich einen eigenen Weihnachtsbaum, herrlich, wie das in der Wohnung duftet.

Eigentlich war diese Anschaffung ein bißchen blödsinning, da ich über die Feiertage und das Wochenende bei meinen Eltern war, aber ich habe so schönen Christbaumschmuck (nur leider viel zu wenig *g* ) gekauft, da musste dat sein.

Nachdem ich gestern bei meinen Schwiegereltern war, gibbet dann heute Bescherung mit Mr. X. Vielleicht bindet er sich ein rotes Schleifchen um und legt sich unter den Weihnachtsbaum, wäre doch auch mal was *rofl*.

Und – irgendwie alle Jahre wieder – tauchte das Problem “WatziehischdennbloßanSylvestäan” auf.

Ha, auch dieses Problem ist gelöst, werde als silberner Engel erscheinen *ja*, war bei meinen Eltern im Nachbarstädtchen bummeln, jetzt bin ich wieder wesentlich entspannter. Sagte ich schon einmal, dass ich Klamotten kaufen hasse wie die Pest??? Naja, jetzt habe ich wieder für ein Jahr Ruhe.

Weihnachten bei meinen Eltern war sehr schön, schweine kalt (wie überall), wir haben uns vor’s Kaminfeuer gekuschelt und richtig friedliche Tage genossen.

Am zweiten Feiertag war dann abends ein Konzert angesetzt. Wann habe ich die Noten bekommen??? Richtig, am zweiten Feiertag. Aber eine gute Ausrede hatte ich dann, den Dirigenten nicht anschauen zu können – die Sonne schien bei der Probe in’s Fenster und selbst eine Schneebrille hätte mir nicht mehr geholfen. Dafür war der Blick auf meine erste große Liebe 1A. Jaaaaa, er hat endlich mal wieder mitgespielt und es war wie früher, vor … momentemal … jetzt muss ich rechnen … ja, boah, ist das schon wieder lange her: 22 Jahren (oder etwas mehr, er hat früher viel bei uns gespielt). Einfach nur Blödsinn gemacht und in der Pause zwischen Probe und Konzert haben wir gemeinsam einen richtig schönen Winterspaziergang durch den Ort gemacht und uns wahnsinnig viel erzählt. Es war ein bißchen wie Heimkommen, sehr, sehr schön.

Back to life

Montag, 22 Dezember 2008

Sodele, jetzt aber mal wieder was ganz normales, nicht rückblickiges oder bilanziges:

Mr. X konnte unschwer das Foto von Ian Parker übersehen, habe ihm natürlich auch gleich die ganze Geschichte brühwarm erzählt. Und nein: ich habe das Bild nicht im Schlafzimmer aufgestellt *lol*

Trotzdem fühlte Mr. X sich irgendwann bemüßigt zu sagen (in einer Situation, in der man ungehinderten Blick darauf hatte) dass da *fingerzeig* doch wohl ein Sixpack wäre, wenn auch im Moment ein klitzekleines bißchen verborgen. Aber wenn er wieder voll sichtbar wäre, würde er drauftätowieren: “Go back to hell, Ian!” *rofl*

Und wieder eine Bilanz

Montag, 22 Dezember 2008

Dies wird die dritte Bilanz, die ich hier ziehe.

Die erste habe ich noch im Forum geschrieben, die zweite dann schon nicht mehr (da ich mich letztes Jahr aus dem Forum zurück gezogen habe) sondern habe sie hier im TB verewigt ( http://wunschkinder.net/tagebuch/wuki36393/2007/12/22/und-schon-wieder-ein-jahr-herum/ ).

So, nun auf ein Neues: Was hat mir das Jahr 2008 gebracht?

Wahnsinnig viel. Viel aufregendes, chaotisches (obwohl, gar nicht so viel wie befürchtet), schönes, friedliches, wunderbares.

Nach einer schönen Sylvester-Party mit viel Musik, Freunden und Spaß, ging es noch einmal für kurze Zeit bergab. Eine passende Wohnung war nicht zu finden, habe mir sogar überlegt, wass mir denn passieren könnte, wenn ich einfach nicht ausziehen würde???

Aber meine Wohnung hatte schon auf mich gewartet und nachdem der Mietvertrag unterschrieben war, hat sich dann alles wunderbar ineinander gefügt. Selbst der Zeit ohne Wohnung kann ich noch etwas positives abgewinnen und dass ich bei meinen Schwiegereltern unterkommen konnte, war das beste überhaupt. Aber diese Zeit dazwischen war gut zum Abschied nehmen, auch von meiner Ehe und dann war ich bereit für den Neuanfang.

Ja, das Jahr ging genau so weiter, wie es begonnen hat. Mit viel Musik, Freunden, Freude, Spaß, Tanzen und sogar auch Erfolg im Beruf.

Seit Mitte des Jahres habe ich eine neue Aufgabe und sie macht mir wahnsinnig viel Spaß, obwohl sie auch wesentlich mehr Arbeit bedeutet. Aber es ist toll.

Und seit dem Sommer turnt ein neuer Mann in meinem Leben rum und ich genieße es sehr, ich habe viel Freude an meinem Leben.

Dass ich nach wie vor mein Kind vermisse, jeden Tag, auch das gehört zu meinem Leben.

Und manchmal, wenn ich zur Ruhe komme, innehalte, dann spüre ich ein Echo dieser unbändigen, überschäumenden, sprudelnden, blubbernden, sich Bahn brechenden Freude, die ich vor drei Jahren um diese Zeit empfunden habe. Das ist schön, das nehme ich mit in’s neue Jahr. Mit in alle neuen Jahre, die da noch kommen werden.

Rückblick 3. Versuch

Samstag, 20 Dezember 2008

Donnerstag war ich in meiner alten Kiwu-Praxis und habe mir eine Kopie meiner Akte abgeholt. Ich wollte sie haben, damit ich meinen Ordner vervollständigen, noch einmal nachlesen und dann vielleicht damit abschließen kann. Oder auch nicht.

Mr. X ist mitgegangen und ich war sehr froh darüber … musste doch einige Tränchen verdrücken, als ich wieder draußen war.

Ja, der dritte Versuch, vor Ostern 2006. Auch diesmal sollte ich einen Pillenzyklus einlegen, nur hatte ich nicht mit dem bescheuerten Novo-Virus gerechnet. Genau am ersten Zyklustag hat’s mich erwischt und es dauerte fünf Tage, bis ich wieder etwas bei mir behalten konnte. Da machte es dann auch keinen Sinn mehr, mit der Pille anzufangen. Aber da ich immer sehr regelmäßige Zyklen habe, konnte man den Beginn der Spritzerei und auch den Urlaub für die Punktion recht gut planen.

Diesmal hat es ordentlich gezwickt – kein Wunder, bei der Punktion konnten 16 Eizellen geerntet werden – wow, so viele, das gibt Kryo-Geschwisterchen. Mut und Hoffnung hatten wir, es hatte doch gerade erst geklappt, das wird, das muss. Die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten, nur drei befruchtet. Sch…

Egal, alle drei werden abgeholt, in meinem Alter kann man das schon riskieren. Nur der Transfer war diesmal ziemlich schmerzhaft. Wahrscheinlich gab es durch die Ausschabung im Januar kleinere Verwachsungen am Muttermund, der Doc kam mit dem Katheder einfach nicht rein – ätzende Probiererei. Aber irgendwann, mit Katheder fünfhundertreiundzwanzigtausendneunhundereinundachtzig hat es dann geklappt. Auch diesmal waren es bildschöne Blastos (naja, einer war etwas weniger schön, aber auf die inneren Werte kommt es ja an, gelle?).

Die Tage danach hatten etwas für mich unbekanntes auf dem Plan: Überstimulation. Wenn ich mich im Liegen von einer Seite auf die andere drehen wollte, musste ich mit beiden Händen meinen Bauch hinterherwuchten *lol* – kam mir vor wie eine gestrandete Seekuh, wie sollte das denn erst in der Schwangerschaft werden *nein*.

Naja, diesmal hatte ich in der Warteschleife allerdings keine Zweifel, ob es geklappt hat oder nicht. Ich hatte überhaupt kein Gefühl, keine Verbindung, kein gar nichts … und so war es auch. Hammer-Blutung am Tag von BT. Aus. War nix gewesen.

Trotzdem waren wir sehr traurig, vor allem M. ist nicht gerne weggefahren. Allerdings war es gut, dass er zu seiner Verwandtschaft über’n Teich ist, seiner Lieblingstante ging es gar nicht gut und er wollte sie noch einmal sehen. Sie starb dann auch ein paar Monate später.

Nur, was ich damals noch nicht wusste, M. hatte zu dieser Zeit schon angefangen mich zu betrügen. Ich spürte nur damals, dass ich mich so gottsjämmerlich alleine fühlte, allein gelassen von allen und dachte, es liegt an meinem gegangenen Kind. Jeder, auch M. sagte ja, dass wir das gemeinsam schaffen würden. Lüge. Mein Gefühl hatte mich nicht getrogen, wie ich jetzt weiß, ich war alleine.

Das Leben macht Spaß

Mittwoch, 17 Dezember 2008

Die letzte Woche war zwar anstrengend, aber wahnsinnig interessant. Die Schulungen haben sich allesamt gelohnt, viel gelernt und das auch noch mit Vergnügen. Dafür kann ich diese Woche ruhiger angehen lassen, z.B. gestern (ich habe freigenommen) bin ich als erstes mal zum Urologen getigert – damit die unendliche Geschichte der Blasenentzündungen vielleicht doch ein Ende hat.

Wow, muss ich sagen, habe einen richtigen Glücksgriff mit dieser Ärztin gemacht. Sie hat ohne groß nachzufragen meine Probleme verstanden, mir die Vorgehensweise erklärt, auch die Impfung die es gibt in den Raum gestellt (wenn aber erst nach umfassender Abklärung woher, wieso, warum) und ganz klar Verständnis gezeigt, dass ich nach den Hungerjahren jetzt endlich wieder den Sex genießen will und nicht schon im Hinterkopf das Teekochen mit in’s Bett (oder sonstwo hin *rotwerd* ) schleppen will. Um es kurz zu machen: Ich fühle mich dort super aufgehoben *ja* – Mr. X muss sich jetzt auf einiges einstellen *rofl*

Sodele, das war der erste Teil des Tages. Danach bin ich in mein Lieblingsmöbelhaus, um endlich noch eine Lampe für den Esstisch zu jagen und sehe dort eine irre Lampe – die werde ich haben. Perfekt. Zu teuer, aber richtig perfekt. Werde ich nachher holen gehen.

Dann bin ich zu meiner Friseurin und sie hat mir die Haare super gut geschnitten, ich gefalle mir und fühle mich richtig wohl in meiner Haut. Ganz witzig war, dass M. bei ihr angerufen hat, während sie mich geschnitten hat. Jetzt hat der Tag sooo viele Stunden und die Woche doch ein paar Tage, aber er ruft ausgerechnet an, wenn ich bei ihr bin. Witzig, musste herzhaft grinsen.

Und heute habe ich von einer Freundin verspätet mein Geburtstagsgeschenk bekommen: Ein Bild von Ian Parker mit Geburtstagswidmung nur für mich (und er hat auch meinen Namen richtig geschrieben, hatte sich extra bei ihr erkundigt) – ich schmelze dahin, ist das süß! Sowohl von ihm als auch von ihr. Habbisch ihm gleich eine Mail geschrieben aber vor lauter Aufregung ist mein Englisch den Bach runter gegangen. Konnte keine geraden Sätze mehr bilden. Hm, hoffentlich hat er trotzdem verstanden, dass ich mich einfach nur bedanken wollte und hoffentlich bekommt er es nicht mit der Angst zu tun und tourt nie wieder in Deutschland. Öhm, muss gleich mal nachlesen, was ich geschrieben habe, wenn sich meine Aufregung wieder gelegt hat. Obwohl, dazu müsste ich sein Bild umdrehen und das geht auch nicht.

Ach, das Leben macht grade irre viel Spaß *ja*

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Nachtrag: Ich habe ihn wohl nicht mit meiner Mail vergrätzt, im Gegenteil. Er freut sich, nächstes Jahr wieder nach Deutschland zu kommen und freut sich auch darauf, mich dann zu sehen *love1* – naja gut, im englischen schreibt man das so aber egal *rotwerd*

Eine Kerze brennt schon

Sonntag, 14 Dezember 2008

Heute war ich wieder in H. auf dem Friedhof und die Friedhofsverwaltung hat die Sterne und das Kindergrabmal wieder sehr schön geschmückt. Diesmal waren Engelsfiguren und Weihnachtsmänner auf den Sternen verteilt, Dauerkerzen auch und es waren offensichtlich schon viele Eltern dort gewesen, es gab einige Mitbringsel dort zu sehen.

Meine Kerze brennt schon auf dem Friedhof, um 19:00 werde ich hier eine anzünden, meine Eltern, meine Schwiegereltern und Mr. X auch. Und dann geht das Licht um die Welt. Schön. Und traurig.

Was sagen uns Träume mit Schuhen?

Sonntag, 14 Dezember 2008

So, ich weile wieder unter den Lebenden.

Aber gestern Abend war ich tatsächlich zu nichts mehr fähig und habe erst seelig auf dem Sofa und dann in meinem Bett geschlafen. Mit Wärmflasche. Schöööööööön.

Allerdings bin ich mitten in der Nacht aufgewacht und musste feststellen, dass ich von roten Schuhen geträumt habe. Hat das eigentlich irgendwas zu sagen?

Schuhe habe ich ja relativ gerne, die kann man immer kaufen egal welches Gewicht man aktuell mit sich (nicht) herumschleppt. Passen auch immer.

Aber das war nicht immer so, früher, so in grauer Vorzeit, im letzten Jahrtausend, da besaß ich nur eine begrenzte Auswahl an Schuhen. Gut, hatte auch kein Geld um welche zu kaufen und deshalb waren Biker-Stiefel und ähnliches einfach am praktischsten. In der Werkstatt versaut man sich ja sonst die guten Sachen.

Irgendwann bin ich ja in das schöne Bayern-Land gezogen und mein Vater gab mir noch mit auf den Weg: “Denk dran, mein Schatz, in Bayern gehen die Uhren anders.” Jajaaaa, is klar.

Stimmt.

Musste feststellen, dass ich dort im Städtchen bald bekannt war wie ein bunter Hund. Die Frau ist schon 24 Jahre alt und UNVERHEIRATET. Gibbet doch gar nicht. Unglaublich. Wie konnte das passieren *lol*

Und so sprach eines Tages meine Chefin:
“Frau Aurifex, wollens Eahne ned a Paar neiere Schuah kaafa, wenn’s amoi a bisserl Geld über hom”

“??????”

“Ja, i moan, so a bisserl a Paar schickere Schuah. So a bisserl wos eleganteres.”

“Wozu?”

“Ja, wenn’s amoi zu oanam Ball gengan, do miassn’S scheenere Schuah ahobn.”

“Was will ich auf einem Ball?”

“Ja, zum danzn.”

“Warum sollte ich tanzen wollen?”

“Ja wie wolln’S sonst a Moo kennan lerna?”

Habe trotz fehlender eleganter Schuhe Männer kennen gelernt, sogar welche, die mich nicht mit dem Traktor abholen wollten *g* – obwohl, der Wartburg damals, dessen Kupplung kaputt war hat schon ein kleines bißchen wie ein Traktor geröhrt *rofl*

Endspurt

Donnerstag, 11 Dezember 2008

Das Jahr macht sich auf zum Endspurt. Jeden Morgen bemerke ich das vierfach – bin nämlich stolze Besitzerin von vier verschiedenen Adventskalendern *g*

So, im Fernsehen bemerkt man es ja auch schon, jede Menge Jahrerückblicke, Bilder, Menschen, Sensationen bekommt man geboten.

Ich kann sie mir nur nicht anschauen, da eben das Jahr sich im Endspurt befindet und von daher jede Menge Zielvereinbarungs-, Jahresend-, Status- und sonstige Gespräche geführt werden müssen. Außerdem war wohl noch Geld übrig und wir bekommen noch einiges an Schulungen. Die natürlich noch in diesem Jahr gehalten werden müssen.

Folglich sieht meine Woche so aus: Montag normal arbeiten, 30 Minuten Pause, dann fünf Stunden Seminar. Um Mitternacht war ich zu Hause. Dienstag normal arbeiten (also ab 07:00) danach – oh Wunder – vier Stunden Pause bis es von 20:00 – 23:00 Sitzung gab. Noch Mails geschrieben, also wieder erst um Mitternacht zu Hause.

Da es ja kurz vor Weihnachten ist gestern Abend allgemeines Treffen der Abteilung auf dem Weihnachtsmarkt.

Heute Abend: Frei!!!!!!!!!!!!!!!! *dance* *freu* *dance* *freu* – dafür endlich mal wieder Zeit für Mr. X *bussi*. Fein. Freu mich ganz arg drauf.

Morgen: Seminar, Samstag: Seminar. Samstag Abend: Frau Aurifex spielt komatösen Seestern auf dem Sofa und gewinnt für ihre darstellerische Leistung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Oscar.

Dann ziehe ich mir ein Modellkleid von Armani an, behänge mich mit selbstgemachtem Schmuck und schreite am Arm von George Clooney über den roten Teppich *rofl*.

Ach Du meine Güte, auf was für Sachen man nicht so alles kommt, wenn man zu wenig Schlaf hat *gutenacht*

Ich vertrag’s einfach nicht

Montag, 8 Dezember 2008

Die Party am Samstag war super, wir haben alle viel Spaß gehabt und alle meinte, Mr. X sei ein Schnuckelchen *ja*. Finde ich auch.

Es gab gut zu trinken und da ich ja immer wieder Kreislauf habe, habe ich ordentlich was dagegen getan.
Hm, das Kopfweh Sonntag morgen war allerdings doof.

Da mein Schwager und meine Schwägerin bei Schwiegis zu Besuch waren, hatte ich mir den Wecker gestellt, damit ich rechtzeitig aufstehen und zum Brunchen gehen kann. Da musste Mr. X halt durch, aber ihm ging es irgendwie viel besser als mir *rotwerd*

Naja, Körper und Geist hatten auch nach dem Brunch noch nicht richtig zusammengefunden, als ich mich dann in Richtung Taufe aufgemacht habe. Und jetzt bin ich mir nicht sicher, woran es lag: Entweder an dem unendlichen und auch noch langatmigen Mist, den der Pfarrer erzählt hat (Küsschen hat er definitiv nicht bekommen, da konnte auch die späte Uhrzeit nix mehr retten) oder es war irgendwo am Vorabend Knoblauch dabei. Und den vertrage ich gar nicht. Überhaupt nicht. Was war mir schlecht.

Das Taufessen habe ich mir dann nicht mehr gegeben, bin mehr – oder eher weniger – bei Bewusstsein nach Hause gefahren und habe mich nur noch schwummerig auf’s Sofa gelegt. 90:50 Blutdruck. Genau so habe ich mich auch gefühlt. Einfach elend. Also jetzt weiß ich’s wieder: Aufpassen beim Knoblauch. Brauch ich die nächste Zeit nicht mehr, so ein Tag *heul*, dabei riecht es doch immer so gut!!!