Archiv für Oktober, 2008

Gute Gedanken und Wünsche für Moony

Mittwoch, 29 Oktober 2008

Die liebe Moony hat heute einen schweren Gang zu bewältigen und ich möchte ihr auf diesem Weg viele liebe und gute Gedanken schicken damit sie merkt, dass sie nicht alleine ist und wir sie fest in unseren Armen halten *troest*

Macht Ihr mit?

Geschützt: Über meinen Schatten gesprungen - und nicht auf die Nase gefallen

Montag, 27 Oktober 2008

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Sternenkinder

Sonntag, 26 Oktober 2008

Letztes Jahr ist meine Mutter mit mir zu dem Sternenfeld gegangen, auf dem die Sternenkinder der Kliniken in H. bestattet werden. Ich bin sehr froh diesen Platz zu haben, gehe ich doch am zweiten Sonntag im Dezember, zum Geburtstermin und zum OP-Termin immer hin und bringe eine Kerze und sonst noch eine Kleinigkeit.

Dieses Kindergrabmal mit Sternenfeld hat meine Mutter sehr beeindruckt, sie fand es trotz der Traurigkeit sehr schön. Jetzt hat es sich ergeben, dass sie eine alte Schwester des Ordenskrankenhauses meiner alten Heimatstadt zufällig getroffen hat und die beiden Damen (eine schon wat älter, die andere hochbetagt) sich auf einen Kaffee getroffen haben.

Diese Schwester war Operationsschwester und musste bei vielen Fehlgeburten Dienst leisten. Da es in dieser Kreisstadt keine Vereinbarung zwischen Krankenhäusern und Friedhof wie in H. gibt, haben die Schwestern immer nach der Operation die Kinder (auch wenn es im medizinisch-friedhofstechnisch-rechtlichen Sinne noch keine sind) getauft und im Schwesterngarten an einem gesegneten Flecken bestattet und dies den Eltern mitgeteilt.

Ich finde das sehr schön, denn es zeigt doch, dass diese Sternenkinder mit Respekt und Liebe behandelt wurden. Ich würde mir wünschen, dass alle Eltern so einen Fleck haben, um trauern zu können. Ich glaube, das braucht der Mensch irgendwie. Außerdem … dort ist der einzige Platz, an dem ich Mama bin.

Tamtamtataaa, tamtamtataaa, …

Freitag, 24 Oktober 2008

… oder eben “Treulich geführt”.

Die liebe Sanne wird heute ernst machen (hoffentlich *g* ) und ihrem M. das Ja-Wort geben.
Ich finde es wunderschön, dass es mit ihrem kleinen Wunder geklappt hat, sie eine schöne Wohnung gefunden haben und vor allem sich gefunden haben. Das ist das Wichtigste.

Ganz viel Glück auf Eurem gemeinsamen Lebensweg

Zwei Männer

Dienstag, 21 Oktober 2008

So, musste feststellen, dass man zwei Männer lieben kann.

Dumme Sache, das.

Zum einen natürlich Mr. X, mag im Moment so gar nicht auf ihn verzichten und zähle immer die Stunden, bis wir uns wieder sehen. Und nur meiner absoluten Selbstbeherrschung ist es zu verdanken, dass ich meine Schreibtischunterlage nicht mit roten Herzchen vollmale. Oder die Dokumente, die ich bekomme mit “Er liebt mich - er liebt mich nicht - er liebt …” durchzähle *rotwerd* . Und manchmal, wenn niemand hinschaut, schmachte ich schlicht und einfach Fotos von ihm an. Bin wirklich noch ein Teenager irgendwie, nur passt mein Äußeres nicht so ganz zu meinem Innenleben. Egal, habe schon wieder seliges Grinsen im Gesicht *g* .

Ja nun, jetzt ist mir nur nicht ganz klar, woher dieses selige Grinsen kommt. Eigentlich natürlich von Mr. X. Aaaaaaaaber gestern Abend war ich in Weinheim auf dem Ian-Parker-Konzert und … das Kerlchen kann man nur anschmachten. Wenn er spielt und singt schmelze ich dahin. Bin hinundwech. Willenlos. Wenn ich BHs tragen würde, hätte ich ihm einen auf die Bühne geschmissen (das heißt, wenn er was mit Körbchengröße -A hätte anfangen können *lol* ).

Problem ist nur, ich müsste ihn mit meiner Freundin teilen. Sie schmachtet genau so. Hm, und das vielleicht etwas größere Problem ist: Er weiß gar nichts von seinem Glück. Hach, werde heute Abend die neue CD anhören müssen. Und da heute Mr.-X-Tag ist könnte der Abend eigentlich perfekt werden. Mr. X bei mir und Ian Parker im Ohr … ich beneide mich grade irgendwie selber.

Endlich!

Samstag, 18 Oktober 2008

Endlich kommt wohl die Scheidung in die Gänge.

Nachdem ich M. Montag vor einer Woche eine Mail geschrieben habe (wollte wissen ob, wann und wie er schon die Scheidung eingereicht hat, ob er schon ein Aktenzeichen hat etc.) kam gestern ein Brief von seinem Anwalt.

Gut, ist noch kein Scheidungsantrag, das dauert jetzt dann noch ein bißchen, aber immerhin ein Anfang. Bedingungen sind geklärt, das passt. Ich wollte mich eh nicht streiten und er auch nicht, dafür bin ich sehr dankbar. Das empfinde ich in dieser Situation als sehr positiv.

Jetzt werde ich mich (hoffentlich) nächste Woche mit meiner Anwältin zusammensetzen und das ganze festzurren. Eigentlich habe ich nächste Woche schon viel vor, aber ich bin mir sicher, dass wir einen Termin finden werden. Könnte vielleicht sogar mal ein paar Überstunden abbauen (meine Chefin drängelt immer schon, dass ich zu viele habe - aber wat willsse machen, kannsse nix machen) und tagsüber vielleicht sogar zu ihr in die Kanzlei fahren.

Dass noch ein moralischer “Anspruch” besteht, offen bleibt, ungeklärt ist … nicht nur bei mir sondern auch von Seiten seiner Familie, das kann man nicht ändern.

Das Wochenende wird sehr schön werden (nicht nur vom Wetter her), heute kommt Mr. X, morgen fährt meine Mama auf die Buchmesse und übernachtet dann bei mir, ach ja, ich habe wunderhübsche Lampen für den Flur gefunden, solche wollte ich schon seit Jahren haben und heute kann ich sie abholen … also lauter hübsche Dinge auf dem Programm.

Und es ist ganz praktisch, dass meine Mama kommt, dann haben wir schön Zeit den anstehenden runden Geburtstag von meinem Papa zu besprechen. Er hätte sich ja am liebsten verkrümelt, er feiert genau so ungern Geburtstag wie ich. Dabei geht es ihm und mir nicht um das älter werden (das ist uns egal) sondern diese Gratuliererei, diese aufgesetzte … hm, jetzt fällt mir kein passendes Wort ein … ach, ich mag’s einfach nicht.

Tja, mein Papa. Er sagte vor kurzem am Telefon: “Jetzt kannte ich M. ja einige lange Jahre und muss sagen, sein aktuelles Verhalten passt gar nicht zu ihm. Das ist für uns schwer zu verstehen. Aber immer noch besser als wenn man sagen müsste ‘Das passt zu ihm’.”

Recht hat er, mein Papa.

Sagenhaft - Gänsehaut pur!

Montag, 13 Oktober 2008

Gestern Abend war ich mit meinen Schwiegereltern im Cecilia-Bartoli-Konzert und es war Gänsehaut pur. Hei, wat kann die Frau singen, ich bin hin und weg. Mehr als zwei Stunden hat sie gesungen, wunderschöne aber unbekannte Lieder (also ich kannte sie nicht und ich kenne recht viele Lieder), es war einfach ein Erlebnis.

Auch meinen Schwiegereltern hat es extrem gut gefallen, zum Glück *g*

Ich hatte ihnen die Karten schon im März geschenkt als Dankeschön dafür, dass ich wärend der fünf Wochen meiner Wohnungslosigkeit bei ihnen Unterschlupf gefunden habe und sie mich so liebevoll um- und versorgt haben. Aber es war mir ziemlich klar, dass ich mit diesen Karten richtig liege, kenne die beiden ja auch schon ein paar Jährchen *ja*

Ach, von diesem Abend kann ich wieder lange Zeit zehren und ich weiß auch schon, was für CDs ich mir zu Weihnachten wünsche.

Hm, wenn ich keine Ohren hätte, würde ich immer noch im Kreis grinsen.

Und nochmal Pipi in den Augen …

Freitag, 10 Oktober 2008

… aber diesmal vor Freude:

Eine Freundin, die schon eeeeeewig auf “den Anruf” gewartet hat, hat gestern endlich ihr Adoptivkind bekommen. Ich freue mich so für die kleine Familie *freu*

Am Wasser gebaut

Freitag, 10 Oktober 2008

So, und jetzt ist wieder der Zeitpunkt gekommen, an dem mir die Tränen in die Augen schießen.

Ich habe mir gerade die Diskussion im Kiwu-Forum bezüglich der TV-Dokumentation durchgelesen. Und wie Catblue so richtig schreibt, wird als allererstes mal wieder das Klischee der Karrierefrau in den virtuellen Raum geschmissen. Es kotzt mich soooo an.

Ich habe viele gute Freundinnen, die kinderlos sind. Ich kenne keine einzige Frau, die sich bewusst gegen Kinder entschieden hat. Ich kenne nur Frauen, die entweder unendlich viele Fehlgeburten hatte, die erst im zarten Alter von 40 ihr Deckelchen gefunden hatte, die von ihrem Freund ver… wurde (er war schon lange sterilisiert, hat aber zum Thema Kinder gesagt “fein, ja, gerne” ) und sie jahrelang hat auflaufen lassen, sogar gefälschte Spermiogramme von einem befreundeten Urologen angeschleppt, die selber keine Kinder bekommen konnte (Gebärmutterhalskrebs, Totaloperation, vorgezogene Wechseljahre) und … und … und.

Logischerweise sind diese Frauen im Beruf sehr erfolgreich. Es sind eben tolle Frauen und sie können wahnsinnig viel. Also setzen sie es ein. Darüber hinaus sind sie warmherzig, gebildet, heiter, zuverlässig, loyal, einfach die besten Freundinnen, die man sich wünschen kann.

Und diese Frauen werden in den Tümpel “Karrierefrau” geworfen und müssen immer wieder in diesem brackigen Wasser herumschwimmen und tragen auch noch zur Klärung des ganzen (Themas/Wassers) bei.

Verdammt noch mal, wie kann man diesen Scheiß ändern???

Würde ja bei der TV-Dokumentation mitmachen, bin aber ja nicht gefragt, da dieses “Abenteuer” bei mir ja wahrscheinlich nicht mehr ansteht.

Uaaaaah, ich reg mich so auf!

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Also, ich rege mich nicht über TV-Produktionen etc. auf. Sondern “nur” über den bescheuerten Stempel ‘Karrierefrau’ als allein Schuldige.

Die Aktion vor dem Urlaub

Samstag, 4 Oktober 2008

Aber das ware eine Ärzteaktion in der Woche vor meinem Urlaub:
Dienstag bin ich nach der Arbeit ja schon einmal nach B. gefahren weil ich festgestellt habe, dass meine Thrombose-Spritzen das Verfallsdatum schon weit überschritten hatten.

Also jut, zum Arzt gefahren und tatsächlich auch von der Arzthelferin ein Rezept bekommen. In der Apotheke in B. hatten sie es nicht vorrätig aber da es ja noch nicht dringend war, wollte ich es in F. dann holen. Danach noch zu den Schwiegis, bei ihnen zu Abend gegessen und dann direkt wieder in’s Büro, weil wir Sitzung hatten. So, Mittwoch dann in F. in eine große Apotheke: Diese Darreichungsform ist nicht mehr verfügbar. Hm, die Apotheke hat beim Doc angerufen, aber da war logischerweise Mittwoch nachmittags niemand erreichbar. Gut, weil sich eh schon die Blasenentzündung abgezeichnet hat und ich dann Donnerstag morgens noch einmal zum Arzt wollte, habe ich mir dann gleich eine verfügbare Darreichungsform aufschreiben lassen.

Donnerstag Morgen beim Doc: Ja, wir haben aber nur die bereits aufgeschriebene Darreichungsform im Computer. Was die Apotheke verkaufen könnte, können wir nicht verschreiben. Was sie mir verschreiben können, kann die Apotheke nicht besorgen. Also schon bestehendes Rezept wieder zurück bekommen. Zur Blasenentzündung durfte sie mir nix verschreiben, weil wir ja inzwischen von der Gerinnungsstörung wissen. Also einen Termin für abends gemacht. Bin ich in die Arbeit gefahren und gleich wieder in die Apotheke um endlich diese blöden Spritzen bekommen zu können. Wieder das gleiche Spiel mit der Apothekenfrau, Chef-Apothekerin geholt, noch einmal mit meinem Arzt telefoniert und endlich die Bestätigung bekommen, dass ich die Spritzen mit eingebautem Sicherheitssystem bekommen darf (es ging nämlich nur darum, ob das normale Spritzen oder welche mit Sicherheitssystem sind - Inhaltsstoffe, Größe, Preis, alles gleich).

Dann in die Arbeit gegangen und abends auf dem Weg zur U-Bahn noch einmal in die Apotheke, mit zitterndem Herzchen. Und oh Wunder: Ich habe meine Spritzen!!! Danach … richtig, wieder nach B. getingelt. Musste zum Glück auch gar nicht lange warten und habe dann tatsächlich mein Rezept für ein
Antibiotikum bekommen. In B. in die Apotheke … “Tut mir leid, das haben wir nicht vorrätig”.
Also wieder nach F. in die Innenstadt und auch meine Tabletten bekommen. Nach Hause. Hunger. Essen gemacht. Sofa. Gegessen. Medikamentenpackung aufgemacht und Beipackzettel gelesen … warum mache ich das eigentlich?

Da steht: Nicht zusammen mit gerinnungshemmenden Mitteln einnehmen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Da war sie, die Qual der Wahl: Ohne Thrombosespritzen in den Flieger steigen und dafür das Antibiotikum nehmen oder die Spritzen setzen und dann eh alle 5 Minuten aufstehen und auf’s Flugzeugklo wackeln, um die brennende Blase zu entleeren? Hatte mich dann für die erste Varianten entschieden und ging ja alles gut. Im Urlaubsort angekommen habe ich dann einiges für meinen Flüssigkeitshaushalt getan *sauf*