Von Nacktschnecken …
Dienstag, 26 August 2008… und anderem Gewürm.
Zur Zeit muss ich morgens immer einen regelrechten Hindernislauf hinlegen. Bei diesem “immer-wieder” Regenwetter tummeln sich auf meiner Rennstrecke zum ÖPNV Milliarden von Nacktschnecken und wenn man mal etwas Tempo vorlegen muss, bleibt schon mal die ein oder andere auf der Strecke. Und dieses leicht rutschige Gefühl dann unter der Sohle und das am frühen Morgen - uaaaaah, eklig.
Aber es sind so viele, man könnte denen wohl nur als zierlichste Ballettänzerin ausweichen und das bin ich beim besten Willen nicht. Außerdem scheint diese Spezies einen ausgeprägten Sexualtrieb zu haben und auch die freie Liebe zu praktizieren: So wie die sich dann manchmal verknäult auf dem Pflaster rumtreiben, sach ich nur “Schweinskram”
Aber im Gegensatz zu meiner Jugend scheint es hier auch Mutanten zu geben. Meine Freundin G. bezeichnet sie als Camouflage-Nacktschnecken, die sehen richtig fies aus und sind auch noch extrem fett. Da macht es wahrscheinlich “Flop”, wenn man drauftritt - brrrrrrr.
Apropos, dieses Floppen habe ich vor Jahren mal gehört, als ich im Dunkeln über den Dinkelberg gefahren bin. Kurvig, waldig, hügelig. Plötzlich in einer Kurve macht es “flopflopflopflopflopflop”. Rutschig war’s auch. Ähhh, was war das? 50 Meter später war’s mir klar: “Achtung Krötenwanderung”. Ja können denn die Kröten nicht lesen? Sind viel zu weit vorne über die Straße gehuscht - diese Geräusch werde ich nie vergessen und ich werde der Gesellschaft zum Schutze der Kröten weiterhin Eimer und Gatter spenden - sowas braucht kein Mensch 
)
. So eine Banker-Schmeißfliege
