Archiv für März, 2008

Einzug, 9 3/4

Montag, 31 März 2008

Also, fast, fast, fast ist es geschafft. Samstag war Wohnungsübergabe und das hat alles wunderbar funktioniert. Allerdings waren wir eine Menge Leute: Vermieter und Vermieterin, Vormieter und Vormieterin, Makler und dann meine Wenigkeit. Alles wurde hübsch sorgfältig kontrolliert (da weiß ich jetzt, was auf mich zukommen wird, falls ich irgendwann in ferner Zukunft mal wieder ausziehen werde - so in 200-300 Jahren) und ich konnte mich dann in aller Ruhe mit der Wohnung bekannt machen. Jede Menge Einkäufe schon reingeschleppt, Kilometer im Bauhaus auf und ab gelaufen (Filzschoner für Stuhlbeine hier, Lack da, Garderobenstange dort und … und … und), Teil Klamotten, Werkzeugkoffer, Essensachen, Getränke rein, rauf und rumgeschleppt.

Und als erstes die Badewanne richtig geputzt. Wenn morgen Abend soweit alles erledigt ist, mache ich eine Badeorgie. Mit Schaum, Kerzen, Sekt, Buch, Musik und mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auch Schokolade. Muss mich doch auch äußerlich der schönen Wohnung anpassen.

Den ein oder anderen Nachteil hat die Süße dann doch:
Erstens: Schlüssel! Ich komme mir im Moment vor wie ein Schlossgespenst. 3 Schlüssel für die Haustüre, 3 Schlüssel für die Wohnungstüre, 3 Schlüssel für die Kellertüren, 3 Briefkastenschlüssel, 3 Schlüssel für den Doppelparker, 4 Schlüssel für die Waschmaschinensteckdosen, 3 Zimmerschlüssel, 3 Schlüssel für das Pförtchen und - man höre und Staune - 2 Tresorschlüssel. Ist doch tatsächlich ein Tresor in der Wohnung, da habe ich nicht schlecht gestaunt. Dazu kommt noch ein Schlüssel für das Vorhängeschloss an meinem Keller. Hm, ich glaube, das wären soweit alle *g*

Das zweite Manko ist der Parkplatz. Ich kann ja (nach fast 23 Jahren Führerscheinbesitz - ich glaube, ich sollte mir mal einen neuen machen lassen, da erkennt mich kein Schwein mehr auf dem Bild) Autofahren - sollte man meinen. Aber diese Tiefgarage und dazu noch so ein Doppelparker, da muss man sich Mut ansaufen, um da rauszufahren, das geht nur mit Vollgas und vor einem eine dicke, fette Betonwand *sauf* . Ich hoffe, mein Autolein und ich, wir werden es überleben. Das heißt, mein Kopf hat schon zwei Beulen davongetragen, ist doch das obere Parkteil nur für Zwerge nicht zugänglich und ich mit meinen geschmeidigen 175 Zentimeterchen … aua!

Morgen um 08:00 Uhr ist es soweit und morgen Abend schlafe ich das erste mal drin *freu*

Kirchenthemen

Mittwoch, 26 März 2008

Gestern gab es ja eine rege Diskussion bzgl. der Kirchen und ihrer Diener. Ich konnte leider nicht alles verfolgen muss aber sagen, dass mir ohne Kirche doch einiges fehlen würde - z.B. herzhaftes Lachen.

Ich habe mich in meinem Leben ja schon in vielen Kirchen rumgedrückt, das Orgelspielen und die Singerei bringen das so mit sich. Mit Orgelspielen habe ich als Teenager mein erstes Geld verdient und auch wenn ich mir jetzt im nachhinein anerkennend auf die Schulter klopfe, weil ich unbeabsichtigt mit einem vorschnellen “Halleluja” den Sermon des Pfarrers abgewürgt habe, so habe ich doch auch viele erbauliche Stunden in den Gotteshäusern dieses Landes zugebracht.

Kirchen sind ja bekanntlich nie richtig geheizt und als alter Chorhase ist man dann entsprechend vorbereitet. Z.B. damals, als wir im Münster auf der Reichenau ein großes Konzert gegeben haben. Im Oktober war das. Zwar noch schön sonnig, aber innen wirklich kalt. Also habe ich meine lange Ski-Unterhose angezogen und darüber meinen neuen langen schwarzen Rock. Der Chor hat sich in der Sakristei versammelt, das Orchester sollte sich dann nach uns auf seine Plätze begeben und ich musste an der Spitze der sangeswütigen Männer und Frauen in die Kirche einziehen - ich war damals zarte 16 Jahre jung. Gut, hatte ich schon öfter getan, ich stehe wenn es geht immer rechts außen und bin losmarschiert. Leider war unser Chor nicht sehr gut betucht und wenn wir Geld übrig hatten, so haben wir es in gute Solisten und Musiker gesteckt und nicht in professionelle Podeste - Brauereitische und -bänke tun es auch. Leider ist so ein Brauereitisch in einem großen Festzelt mit Jeans gut zu erklimmen, aber in einer Kirche mit einem neuen, langen, engen, schwarzen Rock … aber ich musste hinauf. Also Rock hoch, meine blau-rot geringelten Ski-Unterhosen leuchteten bin in die letzte Reihe und rauf. Ich bekam Szenenapplaus und hatte bis zum Ende des Konzerts eine Gesichtsfarbe wie die Ringel meines Beinkleides.

Auch das Ostergelächter gehörte in früheren Jahrhunderten zum festen Bestandteil des Ostergottesdienstes - leider ist es mir schon an Karfreitag entfleucht:
Wir haben gesungen, wie immer, die Kirche war mau besucht (auch wie immer) aber trotzdem staute sich die Gemeinde beim Ausgang. Der Pfarrer will ja auch immer jedem Kirchenbesucher das Patschehändchen schütteln - abgenutzt werden seine Hände dadurch nicht. Also habe ich erst das Gesangbuch zurückgestellt, etwas für die Kollekte rausgekramt, den Schirm geschnappt und es ging immer noch nicht vorwärts (klar, jeder musste ja auch draußen erst einmal den Schirm aufspannen, anderen damit in die Augen stechen, sich entschuldigen, schwätzen, lästern, ratschen, erzählen … ;) . Da habe ich eine Neuerung in unserer Kirche entdeckt. Ein kleiner Tisch stand beim Ausgang, mit einem Buch darauf und einem netten Schild, das dazu auffordert, seine Gedanken, Wünsche und Gebete in dieses Buch zu schreiben. Man sah auch, dass dort etwas geschrieben war und ich habe nur gedacht: guggemoldoooh, das kenne ich bis jetzt nur von katholischen Kirchen, nicht schlecht, man bemüht sich. Auf Grund des fortgesetzten Staus habe ich dann doch meiner Neugierde (schäm) nachgegeben und gelesen, was auf der aufgeschlagenen Seite stand:
“War das este mal in diser schönen Kirche. Wünsche mir eine schöne Frau.”

Bin wieder da und gut erholt

Dienstag, 25 März 2008

So ein Urlaub kann sehr schön sein. Dieser war es auch, ich konnte mich so richtig gut erholen und nach dem Umzugsstress und dann auch noch der Krankheit war das auch bitter nötig.
Die Autofahrt nach Hause zu meinen Eltern war ein einziger Graus - ständig ist mir der Blutdruck weggesackt und einmal wollte ich schon irgendjemand vertrauenerweckenden auf einem Parkplatz anhauen, dass er mich nach Hause fährt - ich konnte einfach nicht mehr. Als ich aber dann einen scheuen Blick über die anwesenden Autofahrer/innen habe schweifen lassen hab ich nur gedacht “Neeee, sooooooo schlecht geht es mir jetzt doch nicht”. Die sahen alle irgendwie … naja … nicht so aus, dass ich sie beruhigt an’s Steuer gelassen hätte. Auf der Autobahn hat sich dann dieser mein Verdacht bestätigt.
Aber irgendwann hatte ich es dann geschafft, habe meinen halben Hausstand ausgeladen (mein Papa meinte zu Recht: Schatz, was hast Du überhaupt eingelagert? Du hast ja alles dabei!) und bin ermattet vor dem Kamin niedergesunken. Die nächsten Tage habe ich nur noch meine Hände ausgestreckt und “Papa, Hunger” und “Mama, Durst” gehaucht. War das schön!!!
Als ich wieder einigermaßen aufrecht stehen und geradeaus gehen konnte, sind mein Mama und ich nach Frankreich gefahren und haben Stoffe für Vorhänge gesucht und tatsächlich was gefunden. Sie hat schon zwei Probevorhänge genäht und nächste Woche Dienstag (ist kein April-Scherz) kann ich einziehen *freu* Aber was mich sowohl verwundert als auch gefreut hat: Das französisch parlieren ging ganz gut. Manche Sätze kamen sogar ohne Stottern oder Wortsucherei flüssig über meine Lippen - ich war richtig glücklich. Ist nämlich schon sicher 15 Jahre her, dass ich das letzte Mal ein Gespräch auf Französisch geführt habe. Im Urlaub habe ich meistens nur Essen bestellt und wenn etwas zu sprechen war, habe ich mit Begeisterung M. vorgeschickt. Erstens bin ich schüchtern und traue mich dann doch nicht so sehr und zweitens spricht er viel besser Französisch als ich.
Und dann bin ich zu meiner Freundin K. in die Werkstatt und habe nach Herzenslust auf Gold und Silber rumgehauen - ab und zu kam auch ein Fingerchen von mir dazwischen aber das war nicht so schlimm. War das schön!!! Ich glaube, ich muss öfter mal so einen Urlaub machen, ich habe mich so wohl gefühlt, auch in ihrer Werkstatt und mit ihren Mitarbeitern. Ich habe schon wieder ein seliges Lächeln im Gesicht. Das war die beste Idee, die ich jemals hatte - kommt keine Karibik mit *ja*
In die Chorprobe bin ich auch noch gegangen, abends mal nach Basel oder mit Freunden verabredet und dazwischen immer viel gegessen und geschlafen. Ich habe zwar nicht viel zugenommen, aber meine Chefin ist immerhin mit meinem Aussehen zufrieden - ich durfte heute hier bleiben und wieder arbeiten (vor meinem Urlaub hat sie mich fast rausgeschmissen, weil ich so mies aussah).
So, jetzt muss ich mal nachlesen, was in der Zwischenzeit so passiert ist, ich bin leider nicht so häufig an den Computer gekommen, wie ich wollte. Und dann geht’s auf in die letzte Runde vor dem Einzug!!!

Ausdrücke gesucht!

Freitag, 7 März 2008

Also, Ihr lieben Leserinnen und Leser, ich bin auf der Suche nach (durchaus auch Dialekt) Ausdrücken, die den wohlig angenehmen Zustand bezeichnen, den man nach dem ein oder anderen Gläschen Wein, Bier oder Prosecco erreicht. Also nicht das “Bis-ins-Koma-saufen”, sondern dieses leichte betüdelt sein.

Z.B. heißt es bei uns im schönen Markgräflerland unter anderem
“der het e Bolle”, “der het e Sarass”, “der het rundi Absätz”.
Hier im schönen Hessenlande habe ich den Ausdruck “der hat einen im Tee” kennengelernt und in Bayern “hot er an Hokn”.

Bitte sammelt mal, wir hatten es hier in der Arbeit von diesem Thema und es wäre schön, wenn man sich möglichst vielfältig äußern könnte *g* - sofern man in diesem Zustand noch einigermaßen deutlich artikulieren kann

So langsam werde ich kirre!

Donnerstag, 6 März 2008

Also, wie uns einige Damen hier hängen lassen - tssss, tssss, tssss (<- Kopfschüttel). Zum Beispiel eine gewissen Frau Kunstkoma muckt gar nicht mehr. Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Und eigentlich wäre es auch schön, von Strampelmann mal ein paar Mucken zu hören - wahlweise ein kräftiges Geburtsgeschrei *ja*

Auch von Frau Gernemama würde ich gerne mal wissen, wie es ihr und ihrer kleinen/großen Familie geht. Allen voran natürlich, wie es ihrem Kleinen geht. Aber so ein dezentes Foto vom Gesicht ihres Liebsten bei der guten Nachricht wäre natürlich nicht schlecht. Und wie sie selber die langen Tage bis zu ihrem ersten Ultraschall übersteht, würde ich auch gerne wissen.

Also bitte Mädels: Statusbericht!!!

Von Tschechen und Niederbayern

Dienstag, 4 März 2008

Gestern musste ich doch ziemlich über Tastentigers Prag-Erlebnisse grinsen. Vor allem, was die Namen anbelangt kann ich ein Lied davon singen (wobei die “Telefonbuchpolka” (siehe unten) von Georg Kreisler unschlagbar ist).

Wir haben einen Arbeitskollegen, der tatsächlich nur jeweils einen Vokal in seinem Vor- und Nachnamen hat. Allerdings würde ich vom Gefühl her sagen, dass beide Namen jeweils aus drei bis vier Silben bestehen - allein, wenn man die Buchstabenmenge betrachtet.

Witzig wird das dann, wenn die lieben indischen Kollegen anrufen, deren Namen aus unendlich vielen Buchstabenaneinanderreihungen (wie z.B. Shribaladalanan Murakuranamam, Shayasalsalam Krishnakalamanan etc.) bestehen anrufen und besagten Kollegen sprechen wollen. Und ich hänge zwischendrin und soll dann wiederum sagen, welcher indische Kollege angerufen hat. Haha.

Naja, vor Jahren bin ich einmal im Zug von Rosenheim nach Hause gefahren und durfte feststellen, dass der Mensch durchaus ein kleines Wunder ist. Es saßen ein Niederbayer und ein Tscheche mit mir im Abteil, die beiden kannten sich wohl, sie haben sich nämlich mit Genuss und Lautstärke ausführlich unterhalten.

Jetzt ist es ja so, dass der Tscheche - wie bereits erwähnt - eine natürliche Abneigung gegen Vokale hat, dafür alles mit rollenden Rs und jeder Menge Zischlauten ausschmückt. Der Niederbayer dagen kann wohl aus religiösen Gründen keine Konsonanten sprechen und doch war es den beiden möglich, sich auf Deutsch zu verständigen, das Gespräch klang zumindest relativ flüssig.

Zu den Inhalten kann ich nichts sagen. ICH habe rein gar nix verstanden.

Und hier noch der Text der Telefonbuchpolka von Georg Kreisler (mit Musik ist es natürlich am genialsten):

Ich sitze gern im Wirtshaus
am wirtshäuslichen Herd.
Dort sitz ich wie bei mir z’Haus
und werde nicht gestört.
Der Wein wird schön älter,
in meine Kehle fällt er,
der Kalterer wird kälter,
so wie es sich gehört.
Ich les nicht in Journalen,
ich red mit keiner Frau.
Für die müßt ich noch zahlen -
dazu bin ich zu schlau.
Wenn ich Inspiration such,
Gesellschaftsliason such,
les ich das Telefonbuch,
dort find ich das genau.
Alle meine Freund’ stehn drin,
und zwar auf Seite “V”:

Vondrak, Vortel, Viplaschil,
Voytech, Vozzeck, Vimladil,
Viora, Vrabel, Vrtileck,
Viglasch,Vrazzeck, Vichnaleck,
Vregga, Vrba, Vickodill,
Vrablich, Vutzemm, Viskocil,
Vochedecka, Vuggelic,
Vrtatko, Vukasinowitsch,
Vorrak, Vondru, Vorlicek,
Voralek, Vosmik,Vorlik,Vrba,Vrtl,
Vodrupa, Vozenilek,
Vrinis, Vostarek,
Vrtala und Viplacil,
Vrzala und Vistlacil,
Vouk, Vudipka, Vitschesal,
Vrazdil, Vrana, Vimmedall,
Vrbizki, Vrbezki,Vranek.

Mein Name g’fällt mir nimmer -
ich heiße nämlich Brscht.
Mein Freund sein Nam ist schlimmer:
Der arme Kerl heißt Skrscht.
Wir schniegeln die G’sichter
und gehen zum Richter.
Der Richter sagt: Das richt’ er,
denn ihm ist das ja wurscht.
Ich buchstabier mein Namen
dem Richter sein Comie,
und sag: Schauns, bei die Damen
ist schwer mein Strategie.
Der Richter war sehr freundlich
und sagt: Naja, wahrscheinlich,
Ihr Name ist ja peinlich,
da hab ich Symphatie.
Wie wolln Sie denn jetzt heißen?
Da sag ich: Was glauben Sie?

Vondrak? Vortel? Viplaschil?
Voytech? Vozzeck? Vimladil?

Mei Frau geht mich betrügen
und glaubt, daß ich nix schmeck.
Jeden Abend tut sie liegen
mit Bletanek ums Eck.
Der Bletanek ist ein Trottel,
Mei Frau ist ein Kokott’l:
Sie gehn zusamm ins Hotel,
damit ich’s nicht entdeck.
Doch ich habs bald begriffen
und nehm mir auf Kredit
ein teuren Detektiven,
was folgt auf Schritt und Tritt.
Und schon zwei Wochen nachher
kommt der große Macher
und sagt: Daß ich nicht lach, Herr:
Der Bletanek is nit!
Jetzt halten Sie sich gschwind wo an,
die Frau betrügt Sie mit

Vondrak, Vortel, Viplaschil,
Voytech, Vozzeck, Vimladil,

Vrbizki, Vrbezki,Vranek,
Vavirka, Vaverka, Veblek,
Vopalka, Vopelka, Voitek,
veg, veg, veg.

Geschafft … aber mit Hängen und Würgen

Montag, 3 März 2008

Naja, gewürgt habe ich nicht (aber ich hätte k… können): Letzten Sonntag bin ich krank geworden. Ich war gerade dabei, Müll zu sortieren (Styropor, Restmüllsäcke, Pappe etc.), da habe ich angefangen zu frieren - obwohl doch wirklich fein die Sonne schien. Gut. Hals fing an zu kratzen und dann hat mich das Fieber angefallen: 39°C - konnte ich brauchen wie Fußpilz!

Ich hatte zwar ganz gut vorbereitet, aber es gab trotzdem noch einiges zu tun. Also bin ich Montag morgen als erstes zum Doc gewackelt und habe ihn um irgend etwas angefleht, das mir hilft diese beiden Tage zu überstehen. Hat er sofort verstanden. Bei der Gelegenheit wollte ich auch etwas gegen/für meinen Rücken haben, aber er meinte nur: Das hier hilft gegen alles! Stimmt, tat es auch. Dienstag kamen dann die Umzugsleute und innerhalb von zwei Stunden war alles eingeladen und die Herren abgefahren. Also musste ich nur noch die Schlüssel bei M. in den Bürobriefkasten werfen und dann durfte ich mich in Richtung “Übergangsbett” bewegen. Dort war dann bis Donnerstag nix mehr zu wollen. Es ging gar nix mehr. Null, nada, niente. Ich war erst Donnerstag in der Lage, wieder zum Arzt zu gehen, um mir eine Krankmeldung geben zu lassen (meine Chefin hatte mich angerufen und gesagt: “Mrs. Bazillenmutterschiff, Du kommst nicht zur Arbeit”. So bereitwillig habe ich mich noch nie zum Ins-Bett-legen überreden lassen *g* ).

Naja, egal, es war alles geschafft und ich hatte das erste Mal seit vielen Wochen nichts zu tun - außer, mich zu erholen und das war bitter nötig.

Sonntag ging es mir schon wieder so gut, dass ich mich auf zum Hessentreff gemacht habe und das war mal wieder richtig schön, die Stunden vergingen wie im Fluge und das Frühstücksbuffet war auch super. Naja, sobald mir das Essen wieder schmeckt, bin ich auf dem aufsteigenden Ast. Aber ein paar Kilo sind in der letzten Woche doch auf der Strecke geblieben, dem muss ich jetzt wieder mit meinen Lieblings-Schokoladenmuffins vom Frühstücksmann entgegenwirken *ja*

Jetzt noch eine Woche arbeiten (aber die ist schon wieder vollgestopft mit Terminen, auch meine Lieblings-Abendtermine) und dann zwei Wochen Urlaub. Da freue ich mich abartig drauf.