Archiv für August, 2007

Nur noch 48 Stunden

Samstag, 25 August 2007

Hach, ich zähle schon die Stunden. Montag in aller Frühe geht es los in den Urlaub und ich freue mich wie bolle! Zwei Wochen am Stück ausschlafen, rumlungern, immer der Nase nach neue Sachen entdecken und fünfe grade sein lassen - herrlich.

Die Koffer sind zwar noch nicht gepackt, aber das geht bei uns immer relativ fix - soooo viel Auswahl an Sommerkleidung habe ich eh nicht, da wird einfach alles gewaschen, gebügelt und eingepackt. Die Bücher liegen auch schon auf einem Stapel (hm, hoffentlich bekomme ich bzw. der Koffer kein Übergewicht - für 14 Tage brauche ich schon viel Lesestoff) und die Bleistifte liegen auch schon gespitzt neben den Skizzenbüchern.
Hoffentlich ziehe ich diesmal das Zeichnen durch, ich bin sooo aus der Übung und eingerostet, da halten die Ergebnisse meistens meinen Ansprüchen nicht stand und ich lasse es nach den ersten Versuchen ruckzuck wieder sein. Obwohl ich weiß, dass das falsch ist, ich muss erst einmal wieder hinein finden. Aber dieses Jahr habe ich ja auch zwei ganze Wochen Zeit, so lange waren wir noch nie in Urlaub!!! Mal schauen, vielleicht kann ich mich ja selber bestechen: Nur wenn ich gezeichnet habe, darf ich abends am Nachtischbüffet zuschlagen - hm, ich glaube, damit könnte ich mich locken.

Außerdem muss ich unbedingt mal die ganzen Schmuck-Ideen zu Papier bringen, auch wenn sie “künstlerisch” gesehen vielleicht nicht der Brüller sind. Mir schwirrt so viel im Kopf herum, das muss dann auch einmal mittels Buntstiften und Skizzenbuch sortiert werden. Alles werde ich sowieso nie umsetzen können, da eines (fast) alle meine Entwürfe auszeichnet: viel teuer Gold und viel teuer Steine. Irgendwie nicht wirklich mit einer Kiwu-Behandlung vereinbar.

Aber ich merke immer deutlicher, dass sich die Relationen sehr verschieben, wenn man sich mit einer Materie stark beschäftigt.

Vor ein paar Jahren sollte ich auf einer Messe für eine Kundin eine Südseeperlenkette aussuchen/kaufen und war erstaunt, wie günstig die Dinger geworden waren. Zu meiner Lehrzeit kostete so ein Teil, wenn es hübsch und groß war noch knuffelige 40.000 DM ohne MwSt. Und auf der Messe sah ich wunderschöne Exemplare schon für 5.000 bis 6.000 EUR - boah, wie billig (aber logisch. Zu diesem Zeitpunkt hatte es schon lange keine Missernten mehr gegeben und der Wirtschaft ging es schlecht, also keine Käufer, ergo ein Überangebot an schönen Ketten). Als ich meine Entscheidung für die Kundin getroffen hatte, habe ich doch tatsächlich angefangen, noch eine für mich auszusuchen. Zum Glück bin ich noch rechtzeitig zur Vernunft gekommen!!! Bin dann nur kopfschüttelnd und völlig erschöpft von dannen gewankt und habe mich gefragt, wo mein Verstand die letzten zwei Stunden gewesen war - ich glaube, ich hatte ihn vor dem Eingang abgegeben und in einem Schließfach verstaut *rotwerd* .

Ebenso mit den Kinderwunsch-Behandlungen. Ich würde mir nie eine Jeans oder eine andere Hose für 160 EUR kaufen - viel zu teuer. Ich fahre jeden Tag U-Bahn und ruckzuck sind die feinen Sachen versifft. Nee, nee, geht gar nicht! Aber hier noch so’n bissl Crinone für 80 EUR und dort noch ne Ladung Mono Embolex für 180 EUR und das Assisted Hatching sollte man in meinem Alter auch noch mitnehmen … kein Problem. Fällt bei den ganzen Kosten für so einen Versuch auch nicht mehr ins Gewicht *g* .

Auf alle Fälle wird unser Urlaub um einiges günstiger als ein ICSI-Versuch, dafür sind diese zwei Wochen (hoffentlich) wesentlich angenehmer, als die zwei Wochen Warteschleife. Er wird auf alle Fälle auch länger im Nachhinein anhalten als meine bisherigen Versuche aber ich hoffe immer noch, dass der nächste Versuch dann richtig lange anhält. So geschätzte neun Monate. Und der nächste Urlaub wird ganz fürchterlich teuer werden, wir reisen dann mit Badehose und Bikini, der Rest des Gepäcks ist dann mit Schnullern, Plüschtieren, Schmusedecken, Stillkissen und Rasseln gefüllt und der Kinderwagen widersetzt sich allen Verstau-Bemühungen *träum-seufz-schnief-bet*.

Ahhh, gerade fällt mir noch ein, dass ich unbedingt meine Handtasche ausräumen muss. Als ich das letzte mal geflogen bin, hatte ich nicht aufgepasst und musste zwei Taschenmesser und ein wunderbares Multifunktionsteil an der Kontrolle zurücklassen. Zum Glück hatte ich damals keine Zangen mehr dabei (manchmal ruft meine Schwiegermutter an und sagt, dass die Ohrringe kneifen oder ein Verschluss locker ist - da habe ich halt immer ein bissl was dabei). Also um die Zangen oder auch die ein oder andere Feile wäre es wirklich schade. Hm, und ich glaube, von der letzten Fahrradtour ist auch noch so ein Fahrrade-wieder-heile-mache-Set in einem Seitenfach. Irgendwie kein Wunder, dass ich immer eine Verspannung im Nacken-Schulter-Bereich habe. Andere/Männer brauchen für so eine Ausrüstung ein ganzes ADAC-Auto, eine Frau braucht nur eine schicke Handtasche *g* .

Außer packen muss auch die komplette äußere Körperhülle auf Vordermann gebracht werden. Die Fußnägel schreien nach einem neuen Anstrich, Beine müssen mittels Epilierer geglättet werden und eine Portion Selbstbräuner fürs Selbstbewusstsein (sonst fällt man gar zu sehr als blasser Hering auf) darf auch nicht fehlen. Hoffentlich reichen diese 48 Stunden überhaupt, zu Hülfe!!!

Wassn daach, wassn daach!

Donnerstag, 23 August 2007

Puh, gestern war ein turbulenter Tag.
Nachdem ich Montag schon beim Nuklearmediziner war um meine Schilddrüse untersuchen zu lassen (laut US etwas vergrößert, eventuell eine Unterfunktion, Antikörper wird noch untersucht), hatte ich für gestern Nachmittag noch einen Termin beim HNO (alles wegen meinem “Kloßgefühl” im Hals). Naja, nach der letzten Woche habe ich ja einige Überstunden, die ich abbauen kann, deshalb war es kein Problem, den Termin schon um 14:45 zu machen.  Zwecks Stärkung beiße ich dann im mein wunderhübsches Schinken-Käse-Körner-Brötchen, welches ich mir fast jeden Morgen bei unserem Frühstücksmann hole (und das ist wirklich ein toller Service. Immer so gegen 09:00 kommt ein Mann mit einem Wägelchen bei uns ins Büro und ruft: “Früdüüüüüüück”. Er hat nicht nur belegte Brötchen, sondern auch Sanndwiches, Joghurt, Quark, Muffins, süße Teilchen etc. Speziell die Schoko-Muffins sind ein Gedicht … und landen direkt auf den Hüften. Jetzt aber zurück zum Thema). Naja, auf alle Fälle beiße ich in mein Brötchen und denke noch. Ohneee, jetzt hat sich da so eine Kürbiskern-Schale um meinen Backenzahn gewickelt. Boah, ist die kantig.

Falsch gedacht. Bin dann irgendwann, als ich endlich Zeit und mir diese scharfe Kante schon eine wunde Zunge beschert hatte, zur Toilette geeiert und habe versucht, meine hinteren Backenzähne im Spiegel zu orten. Jetzt ist es ja so, dass die Beleuchtung in  Büro-Toiletten die Eigenschaft haben, einen seekrank erscheinen zu lassen (selbst wenn man gerade frisch gebräunt und ausgeruht aus dem Urlaub kommt), so zartgrün leuchtet der Teint. Nur hell ist das Licht auch nicht.
Aber ansatzweise konnte ich erahnen, dass das keine Körner-Schale war, was mich da so gepiesackt hat, sondern wohl eine Plombe die Reise in meinen Magen angetreten hat. Sofort habe ich panisch bei meiner Zahnärztin angerufen und liebe bittebitte gemacht und siehe da, sie hatten noch einen Termin um 15:15 frei.

Ruckzuck erreichte mein Adrenalinspiegel ungeahnte Höhe, kannte ich doch nicht die Termingepflogenheiten in der HNO-Praxis. Also bin ich denn eine Stunde vorher losgestürmt, leicht gestresst beim HNO aufgeschlagen und habe mit meinem schönsten Augenaufschlag den Damen am Empfang meine Zahnlücke gezeigt. Die Mädels blieben aber ganz entspannt und sagten: “Desschaffemer”. Befund: Alles OK. Zum Glück liegen die beiden Meister ihrer Zunft nur ca. 7 Fußminuten auseinander und es hat alles auf die Sekunde geklappt. Beim Zahnarzt reingewitscht, 10 Euro dagelassen, auf den Stuhl gehüppt und dann die nächste Überraschung des Tages erlebt: Nicht die Plombe hatte sich verabschiedet, sondern der halbe Zahn. Gespalten. Abgebrochen. Runtergeschluckt. Weg. Meine Zahnärztin, die Liebe, Gute, hat dann nach allen Regeln der Kunst einen wunderhübschen neuen Zahn aufgebaut, sodass ich Montag entspannt in Urlaub fliegen kann. Ein richtig neues und hübsches Beißerchen bekomme ich dann im Dezember.

Das lief dann alles so gut, dass ich tatsächlich um 18:00 Uhr völlig entspannt bei meiner Friseurin aufgetaucht bin und auch noch die Haare auf Urlaubslänge und -farbe zurechtgestutzt bekommen habe.

Meine Friseurin ist auch etwas Besonderes. Sie hat in den letzten Jahren ihren Laden umgebaut, umorganisiert, die Leute geschult und sich unheimlich viele Gedanken über ihre Zielsetzung und die Ausrichtung des Salons gemacht und selber auch immer wieder weitergebildet. Herausgekommen ist der genialste Friseurladen, den ich jemals gesehen habe. Man tritt ein und fühlt sich erst einmal wie in den Arm genommen. So eine schöne Raumaufteilung und Farbgestaltung, da wird der Haarschnitt zum Erlebnis. Dazu kommt noch der Massagesessel bei den Haarwaschbecken. Ich wollte gar nicht mehr aufstehen.

Ich finde, dass diese innovativen Frauen (und natürlich auch Männer), die mit 5 bis 10 Angestellten jeden Tag und jedes Jahr ihre Energie, ihr Können und Wissen und ihr Herzblut in diese eigenen Unternehmen stecken oftmals völlig übersehen werden. Aber diese Kleinbetriebe sind sooo wichtig und es passiert dort so viel Neues und Innovatives. Es lohnt sich eigentlich, dort immer mal wieder genauer hinzuschauen, man kann nur von ihnen lernen.

Mei, o mei, die Zeit rennt!

Samstag, 18 August 2007

Wo ist denn nur die Woche hin?
Die ist mit ICE-Geschwindigkeit an mir vorbeigebraust, mir flattern gerade noch die (verbliebenen) Haare im Wind!

Dabei war so vieles dabei, was wunderschön war. Montag Abend waren wir spontan bei Freunden zum Grillen und es war sooooo schön, den älteren Sohn wieder zu sehen. Und das aus einem besonderen Grund: Er wurde nämlich vor einem Jahr von einem Auto angefahren und lag viele Wochen im künstlichen Koma. Und die Ärzte hangelten sich von einem schlechten Zukunfts-Szenario zum nächsten (vom Tod, über lebenslange Bettlägerigkeit bis zu starken Behinderungen). Und jetzt ist er mit seinem jüngeren Bruder über die Wiese getollt, hat die Katzen geärgert, hat gemault, als er ins Bett sollte und ist (bis auf Kleinigkeiten) genau so wie jedes andere Kind in seinem Alter. Da steigen einem schon Tränen der Freude in die Augen.

Und am Dienstag habe ich mit einer Forumsfreundin getroffen und ruckzuck hatten wir die Stunden rumgequatscht, das war sagenhaft. Und soooooo viel gelacht und gegiggelt - ihr armer Mann hat uns die erste(n) Stunde(n) schweigend zugehört und gelassen uns betrachtet, das war seeeeeeehr nett und fürsorglich. Nochmals vielen Dank *g*

Dann ging es am Mittwoch mit unserer Abend-Sitzung weiter. Und das war diesmal schon etwas besonderes, da am Abend und in der Nacht kontrollierte Stromabschaltungen das Bürogebäude in einen Dornröschenschlaf versetzt haben. Die Idee die Sitzung dann in der Kneipe abzuhalten war super. So konstruktiv und harmonisch haben wir tatsächlich bisher selten gearbeitet - sollten wir vielleicht öfter machen!

Tja, und Donnerstag war ich bei meinem Doc und der hat mich gleich zum Nuklearmediziner und zum HNO (Kehlkopfspiegelung) überwiesen. Termine sind auch schon für nächste Woche gemacht, mal schauen, ob die was finden. Das heißt, es ist ja was da, aber ob die Jungs und Mädels herauskriegen, was das ist, das ist die Frage. Aber vom Gefühl her tippe ich schon auf die Schilddrüse. Es passt einfach zu viel von den Symptomen.

Bleibt nur noch der Freitag. Und was war das für ein Tag!!!!!!!!!! Ich habe zwischendrin nicht mehr geglaubt, dass ich den Abend noch erlebe. Was haben uns die Kollegen in Indien hängen lassen! Das war nicht mehr feierlich.
Ich glaube nach wie vor, dass Auslagerung ne hübsche Berater-Idee war, aber die Ergebnisse und Erfahrungen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass das nur in ganz begrenztem Umfang geht. Mannmannmannmann, watt war ich platt. Als ich gestern dann endlich bei meinem Schatz zu Hause war und er mich etwas gefragt hat habe ich im Zeitlupentempo den Kopf gedreht um ihm mein völlig ausdrucks- und verständnisloses Gesicht entgegen zu halten. Ich habe nicht einmal mehr die Frage verstanden…ich weiß auch gar nicht mehr was wir gestern gemacht haben…öhhmm…amkopfkratz…muss ihn gleich einmal anrufen deswegen.

Aber eine Bestätigung habe ich Mittwoch Abend noch bekommen. Auf dem Weg ins Büro saß ich so trielend in der U-Bahn und habe erst etwas gelangweilt, im Laufe der Zeit aber immer interessierter und zum Schluß mit einem dicken Grinsen im Gesicht den Schimpftiraden einer Frau zugehört die über eine neue Arbeitskollegin hergezogen hat - nach allen Regeln der Kunst. Schon aus der Art und Weise, wie sich diese ”Kollegin” verhält hätte ich daraus schließen können, dass es sich um meine Ex-Kollegin handelt (die mich mehr als zwei Jahre lang extrem gemobbt hat - sie wollte nämlich meinen Posten). Dann fiel aber noch zusätzlich ihr Name und der Name der neuen Firma und der Zeitpunkt des Eintritts und ich habe nur gedacht: Jawoll, bin ich also doch nicht überempfindlich (man sucht den Fehler ja immer erst einmal bei sich).

Danke an die Unbekannte Dame, die mich rehabilitiert hat - da hat man doch einen schönen Start ins Wochenende. 

Haarlos in Hessen

Dienstag, 14 August 2007

Die letzten paar Tage machen mir schon ein bißchen Angst. Ich wusste gar nicht, dass ich so viele Haare auf dem Kopf habe. Obwohl, eigentlich müsste ich sagen: “hatte”. Zur Zeit verliere ich sie nämlich und zwar in rauen (früher: rauhen) Mengen. Das macht mir doch so langsam etwas Sorgen. Jetzt gehe ich schon zum Heilpraktiker und möchte mich auf Vordermann oder Vorderfrau bringen und jetzt kommt wohl alles durcheinander. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Ich weiß es nicht. Werde die gute Frau heute Nachmittag gleich einmal darauf ansprechen. Nicht dass ich in Zukunft mit einer Perücke durch die Gegend laufen muss - kostet doch auch Geld *heul* .

Außerdem scheinen auch die Schnaken in Europa unterschiedliche Sprachen und Dialekte zu sprechen. Ich habe uns extra in der Schweiz ein Super-Schnaken-Stop-oder-ich-surre-zurück-Mittelchen für die Steckdose gekauft und seitdem (seit ca. 2 Wochen) habe ich die ersten Stiche der Saison. Offensichtlich hilft dieses vielgepriesene Zauberteil nur im deutsch-schweizer-sprachigen Raum, hessische Schnaken verstehen diese Sprache wohl gar nicht oder interpretieren etwas ganz falsches hinein, wie z.B. “ssssss - hhhhhmmmm - Aurifex-Bluuuuuuuut - leeeeeecker - ssssssss”; dabei sollte das eigentlich heißen “Bäääääääähhhhhhhs - nicccchhhhht guuuutttttttt - gaannnnnnzzzzzzzzz gefäähhrlicccchhhh”.

Heute treffe ich mich auf alle Fälle mit einer lieben Forums-Freundin und da mein Schatz bis morgen verreist ist, kann ich beim Italiener zuschlagen so viel ich will - hhhmmmmmmmmm. Aber etwas aufpassen muss ich schon, der Frustfraß aus dem letzten negativen Versuch hat mir immerhin 2 zusätzliche Kilos auf die Hüften gezaubert und ich komm’ und komm’ nicht auf den Gegenzauber. Hilft also nur fdH - außer natürlich heute.

Also, insgesamt lässt seit einiger Zeit meine Optik sehr zu wünschen übrig - da besteht dringender Handlungsbedarf. Wenn man es allerdings positiv sehen will: Egal was ich mache, eine Verbesserung wird es auf jeden Fall geben *g*  

Schönes Wochenende

Samstag, 11 August 2007

Es ist schön, die Sonne scheint endlich mal wieder, da sieht das Büro doch gleich freundlicher aus. Auch die lieben Banker hatten schon ein - naja, nur ein klitzekleines, aber doch vorhandenes - Lächeln im Gesicht. Aber das darf man natürlich nicht weiter erzählen, man könnte sie ja sonst aus Versehen für nett halten. Schlimm genug, dass einem gerade schon das Wörtchen ‘Danke’ entfleucht ist. Also wirklich, wie konnte das denn nur passieren *g* !

Ich freue mich auf das Wochenende. Eigentlich bestehen unsere Wochenenden immer nur aus Sonntagen, da wir beide Samstags auch arbeiten. Aber dafür genießen wir die Sonntage sehr und haben sie zur ‘heiligen Kuh’ erhoben. Da gibt es keine Pflichtbesuche oder ‘Na-dann-machen-wir-halt-mal-wieder-was-zusammen’-Termine mit irgendwelchen Bekannten. Da gibt es nur Dinge, die uns Spaß machen. Falls wir dann trotzdem Lust haben, jemanden zu treffen, muss das halt spontan funktionieren. Und das klappt meistens ganz gut. Witzigerweise hat jeder Verständnis dafür, wenn man freundlich aber bestimmt sagt: “Nein, Sonntag verabreden wir uns nicht, das ist A.- und M.-Tag. Wir brauchen das für uns.” Kommt dann meistens die Antwort: “Ja, kann ich verstehen, Ihr arbeitet ja auch viel. Wann würde es denn Euch passen?” Und schon klappt es meistens unter der Woche irgendwann. Wenn dann natürlich die Arbeit nicht dazwischen kommt, ist ja klar.

Die nächste Woche wird turbulent, aber sicher schön. Dienstag Abend bin ich mit einer Forums-Freundin verabredet, die ich seit Februar (meinem damaligen Kryo-Versuch) nicht mehr gesehen habe. Den Glücksbringer, den sie mir damals mitgebracht hat, trage ich immer noch bei mir. Jut, der Mittwoch wird etwas knackig. Erst muss ich morgens hier alleine die Stellung halten (und das kann ganz schön heftig werden, da kommt man nicht einmal zur Toilette), dann ist abends noch bis Mitternacht unsere monatliche Sitzung (und ich schreibe extra nicht Meeting, ichwillnicht, ichwillnicht, ichwillnicht!!! Ich hasse dieses Denglisch!!!). Und dann am Donnerstag werde ich mir die dritte Mittagspause diesen Jahres gönnen und mich auf einen Kaffee mit ein paar Lieben aus dem Forum treffen, darauf freue ich mich auch schon riesig. Dann habe ich dienstags und donnerstags Akupunktur (meine vierte und fünfte). Mal schauen. Bis jetzt merke ich ja noch nicht viel davon aber egal, vielleicht hilft es, ohne dass ich es merke *g* . Und Freitag endlich zum Friseur - puh, ich komme mir schon wieder vor wie ‘en langharischä Bombeleschä’.

Ich will außerdem endlich mal bei meiner KK anrufen. Die sollen mir eine Liste mit Psychologen zuschicken, die eine Kassenzulassung haben. Ich bin es nämlich leid irgendwo anzurufen und mal grob meine Geschichte zu erzählen und den Eiertanz mit der Terminvergabe aufzuführen bis dann doch zugegeben wird, dass man privat bezahlen muss. Neeneenee, bis ich da jemanden gefunden habe bin ich wahrscheinlich 6-fache Großmutter. Ist wirklich nicht so einfach. Bin ja auch noch ein klitzekleines bißchen berufstätig und kann nicht mal locker in dem schönen Hessenlande herumgondeln nur um jemanden dafür zu bezahlen, damit ich mal etwas über mich erzählen kann. Eigentlich sowieso bescheuert, ich kenne mich doch schon seit fast 40 Jahren (grummel grrrrrrrr). Wie will da jemand, der mich einmal die Woche sieht (wenn überhaupt so oft) mir mehr über mich erzählen können als ich mir selber. 
Aber ich weiß ja, ich befinde mich zur Zeit in einem Gedankenkarussell und will da raus, dafür soll es ja bekanntlich ganz gut sein - wenn ich denn jemals einen Termin bei irgend jemandem bekomme *beten* !

Tja, und dann laufen noch die Vorbereitungen auf unseren Urlaub. Ich habe mir sogar schon zwei Bikinis gekauft - welch eine Verschwendung!!! Außer im Urlaub trage ich nämlich keine Schwimmsachen. Aber es war soooo verlockend: Erstens waren sie runtergesetzt (oder wie eine bayerische Bekannte mit vielen rollenden Rrrrs sagen würde: “rrrrrunterrrrrrrrrrrrreduzierrrt” ;) und zweitens konnte man Ober- und Unterteil zusammenstellen. Und da ich unten herum normal (und seit dem letzten Versuch auch um 2 Kilo umfangreicher) bin und obenherum das Wörtchen knochig mir noch sehr schmeichelt, fand ich die Kombination der Größen 40 und 34/36 extrem cool. Es zipfelt nicht und schneidet nicht ein, der Urlaub kann kommen, hurra. Aber .. hm .. mal schauen ob mein Liebster eigentlich eine aktuelle Badehose hat. Sonst sieht er alt bzw. nackig aus und das wollemerned. Ansonsten werden die (in diesem Jahr leider noch sehr geschonten) Sommersachen mitgenommen. Wenn die Sommer so weiter gehen, sind die Klamotten immer noch in einem top Zustand, wenn sie in ferner Zukunft wieder in Mode kommen. Juhuu, schon wieder Geld gespart, das reicht dann sicher noch für einen weiteren Versuch *g* .

Familienzuwachs

Donnerstag, 9 August 2007

Am 2. August kam seit langem mal wieder ein Kind in unserer Familie zur Welt. Das kleine Mädchen ist die…hm… ich glaube Groß-Groß-Cousine meines Mannes. Also: Die Mutter (17 Jahre alt) ist die Tochter der ältesten Cousine von meinem Liebsten. Klingt irgendwie kompliziert - ist es auch. Vor allem, da die Mutter das Kind eigentlich nicht wollte. Ob sie es jetzt will oder liebt ist mir leider nicht bekannt. Das tut mir weh.
Aber wenigstens der Uropa ist sehr glücklich, es gibt ein wunderhübsches Bild von ihm mit der Kleinen auf dem Arm. Das Mädchen ist am Todestag seiner Frau geboren worden und ich hoffe und denke, dass die Ankunft des kleinen Menschleins ihm ein wenig über den traurigen Tag hinweg geholfen hat.

Mein Mann hat eine sehr enge Bindung zu diesem Teil der Familie, er hat nach der Schule fast ein Jahr lang dort (in Kanada) gelebt.

Dieses Jahr hatten wir für vier Wochen Besuch aus Kanada. Seine Cousine und seine Großcousine (also die ältere Schwester der jungen Mutter) waren hier und haben sich Deutschland und Europa angeschaut. Das war eine wunderbare Zeit und wir haben es alle sehr genossen. Es war so schön, unser Land und die Leute mal mit den Augen Fremder zu sehen, ihnen Sachen und Orte zu zeigen, die uns viel bedeuten und das Wetter hat wunderbar mitgespielt. Ich hoffe, sie kommen wieder. Die Kontakte sind mal lockerer, mal fester, aber dieser Teil der Familie gehört zu unserem Leben.

Und nun gibt es da ein neues Kind. Ich hoffe, wir werden einmal die Möglichkeit haben es kennen zu lernen.

Aber ich will auch ganz stark hoffen, dass hier im europäischen Teil der Familie ein neues Menschlein zur Welt kommt und sich der Kontakt zwischen den beiden Kontinenten über eine weitere Generation aufrecht erhalten lässt.

Eine schöne Vorstellung.

Funktionskleidung … oder Dinge, die die Welt nicht braucht

Dienstag, 7 August 2007

Diesen Sonntag haben wir die urdeutsche Romantik bestaunt - sind von Bingen nach Koblenz links des Rheins und von Koblenz nach Wiesbaden auf der anderen Rheinseite durch all die ‘romantischen’ Ortschaften und Dörfer gegondelt und haben ein klitze kleines bißchen Touristen-erschrecken gespielt *g* . Nein, eigentlich nicht, nur bei denen, die für einen Spaziergang vom Restaurant (wo sie mit Genuss ein Jägerschnitzel verspeist haben) zum nächsten Café (wo es Schwarzwälder Kirsch mit Extra-Sahne geben wird) ihren..hm..tja..wie soll ich sagen..naja, Körper trifft es ansatzweise - also, die ihren ‘Körper’ in Funktionskleidung zwängen.

Woran erkennt man Funktionskleidung?

1) Man kommt ins schwitzen, wenn man nur daran denkt, so viel Plastik anzuziehen

2) Ein Teil passt nicht zu dem anderen

3) Uni-farben wird sie nicht produziert - es müssen entweder ein wildes Muster oder aber farbig abgesetzte Applikationen darauf verteilt werden

4) Sie enthüllen zu viel und verdecken zu wenig

5) Das Logo des Herstellers passt auf Kleidergröße S (bzw. 34/36) nicht mehr drauf, da zu groß. Was allerdings von Funktionskleidung noch getoppt wird, sind die Outdoor-Ausrüster-Verkäufer!!!

In meiner unendlichen Einfalt hatte ich letztes Jahr vor, eine Regenjacke zu kaufen. Also eine Jacke, mit der man durch Regen gehen bzw. Fahrrad fahren kann. Und ich dachte, ich bekomme in einem Outdoor-Ausrüster-Laden (von Kollegen wärmstens empfohlen) eine qualifizierte Beratung, da nur qualitativ hochwertige Ware im Angebot. Nun gut, qualifizierte Beratung und Fachwissen kann ich dem dortigen Personal nicht absprechen, da ich keinen Verkäufer zu Gesicht bekam. Auf Nachfrage bekam ich an der Kasse mehrere Informationsbroschüren der verschiedenen Hersteller und konnte mich dann zu dem Thema Wasserdicht/Wasserfest etc. weiterbilden. Irgendwann wurde es mir vor lauter Bildung zu warm und zog meinen Mantel aus und stand in meiner Bürokluft an den Kleiderständern mit den Jacken, die ich in die engere Wahl gezogen hatte. Kam ein Kunde auf mich zu und fragte mich nach Funktionsunterwäsche zwecks Finnland-Expedition. Zu diesem Thema konnte ich ihm definitiv nicht weiterhelfen und verwies ihn auf (eventuell doch) vorhandene Verkäufer. Meinte der doch glatt: ‘Ach schade, Sie sahen so kompetent aus. Naja, ich glaube nicht, dass mir hier jemand weiterhelfen kann - die sehen alle nicht so aus.’ Worauf ich mir nicht verkneifen konnte zu sagen: ‘Ach, Sie haben jemand gesehen?’ (Nur zur Information: Außer uns beiden gab es keine Kunden in diesem ach so gepriesenen LadenFazit aus diesem Ausflug in die unendlichen Weiten des Globetrotter-Daseins: Jacke ganz alleine gefunden, inklusive ABS, EPS, Airbag, wasserfest und -dicht. Dafür nur ein klitzekleines Logo irgendwo und keine farbigen Applikationen. Puh, Glück gehabt, an der Kasse bezahlte ich zu den Worten: ‘Oh, so was haben wir noch? Muss ein Restposten sein.’ Leider gabs keinen Ausverkaufsrabatt auf diesen Restposten.

So, wie kriege ich wieder die Kurve zum schönen Vater Rhein? Besagte Jacke war Sonntag definitiv nicht dabei, da die Sonne lieblich lachte und die Temperaturen uns geradezu zwangen, ein Eis zu essen (und das war ein richtig gutes Eis. Weiß zwar nicht mehr, wie die Eisdiele heißt, aber sie liegt in Koblenz an einem hübschen Platz. Das Honig-Joghurt-Eis ist sehr zu empfehlen *ja* ).Wie man sieht, ein Tag mit meinem Liebsten und meine Lebensgeister regen sich wieder.

Die Sonne scheint nur draußen

Samstag, 4 August 2007

Heute ist kein guter Tag. Die Sonne scheint draußen, Menschen sind in der Stadt, mit Kind und Kegel. Sie bummeln, trinken Kaffee und gehen Eis essen und laufen an mir vorbei. Zerren ihre Kinder und Männer/Frauen in die verschiedenen Geschäfte und quengeln von nervtötend bis sehr geschickt - durch alle Altersstufen hindurch *g* . Es wird gelacht, geschimpft und geschrieen, es werden Versprechungen gemacht und Bestechungen ausgesprochen, geliebt und gefreut, gekauft und … gelebt.

Gerade findet wieder mal ein geplanter Stromausfall im Büro statt und alle Lichter sind aus und die Brandschutztüren haben sich geschlossen. Nur die Rechner sind am Notstromsystem angeschlossen und ich fühle mich wie die elektrischen Geräte - ich laufe auch auf Notstrom. Schon seit langem. Ich muss funktionieren, dafür bekomme ich einen Sonderstecker. Werde ich auch ausgetauscht, wenn ich kaputt bin? Habe ich vielleicht schon lange einen Fehler im System und lohnt sich ein Update oder eine Neukonfiguration?

Ich weiß, das klingt alles sehr pessimistisch aber es gibt Zeiten, in denen ich mich den Obdachlosen auf meinem Arbeitsweg näher fühle, als meiner Familie, Freunden und Kollegen. Auch sie leben von einem Moment auf den anderen, haben wahrscheinlich keine großen Pläne und Hoffnungen mehr und warten darauf, dass dieses Leben endlich vorbei ist.
Und doch funktionieren sie, haben sich ihre festen Schlafplätze gesucht, stellen sich morgens auf 07:00 den Wecker, damit sie den Ladeneingang rechtzeitg frei machen, stehen an der Apotheke Schlange, da es dort einen Spiegel zwecks Zähneputzen und Rasieren gibt und lüften derweil ihren Schlafsack, bevor er für den Tag verstaut wird. Und beginnen jeden Tag wieder von vorne. Woher nehmen sie die Kraft? Es erscheint mir fast unvorstellbar und doch sehe ich die vertrauten Gesichter und Figuren jeden Morgen aufs Neue.

‘Schmucke Zeiten’ heißt mein Blog - geboren aus dem Besuch bei meiner Freundin K. letzten Montag. Sie hat ein eigenes Schmuckgeschäft und wann immer ich in der Nähe bin (meist zwei bis drei Mal im Jahr) besuche ich sie und wir ratschen - und schauen ihren Schmuck an, den sie auf Lager hat, das Rohmaterial das im Tresor liegt und überlegen uns, was man aus den Steinen und Perlen alles an schönen Dingen machen kann. Ich muss nicht unbedingt Schmuck besitzen, aber es ist für mich wunderschön, die ganzen Sachen betrachten zu dürfen. Letzten Montag kam eine Kundin von der sie wusste, dass es länger dauern würde und K. stellte mir einen Stuhl vor den Tresor und sagte, dass ich alle Schubladen anschauen solle. Jou, damit war ich eine gute Stunde beschäftigt und hatte ein seliges Grinsen im Gesicht. Leider hält das nicht so lange vor, wie ich mir das wünsche.

Schmucke Zeiten? Zur Zeit nicht wirklich. Vielleicht wollen sie ja wiederkommen.

Tolle Freundin

Freitag, 3 August 2007

Freunde sind was Feines, wenngleich auch selten. Ich habe drei gute Freunde.

Eine Freundin (G.) kenne ich seit meiner Schulzeit - wir haben zusammen im Kinderchor gesungen, später im Kirchenchor und noch viel mehr sangesfreudigen Gemeinschaften unseren Stempel aufgedrückt. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen miteinander, mal mehr und mal weniger Kontakt (wir wohnten zeitweise auch sehr weit voneinander entfernt), haben gegenseitig auf unseren Hochzeiten gesungen und auf der Taufe von ihrem Sohn. Ich bin auch die Patentante von ihrem Kleinen und sie versucht, obwohl wir uns nicht oft sehen, ihm seine Patentante nahe zu bringen. Mit Fotos, Telefonaten und Erzählungen. Vielleicht wird sie später, wenn er etwas älter ist mit ihm auch eine Schneckenzucht aufziehen, wie wir das damals machten und Schneckenrennen mit Start und Zieleinlauf veranstalten. Diese Erinnerungen sind oft Balsam für meine Seele.

Meine zweite Freundin (K.) kenne ich seit meiner Lehre. Sie hatte ein Jahr vor mir die Ausbilung begonnen und wir haben diese schlimme Zeit (und sie war dank unseres Lehrmeisters mehr als schlimm) gemeinsam durchgestanden. Danach trennten sich unsere Wege, ich bin meinen Arbeitsstellen hinterher gezogen, sie hat immer vor Ort Arbeit gefunden und sich dann auch selbstständig gemacht. Seit einigen Jahren haben wir wieder engeren Kontakt und seit sie um unseren vergeblichen Kinderwunsch weiß, kümmert sie sich liebevoll um meinen Liebsten und mich. Wir sind ihr nämlich auch als Paar wichtig und erinnert uns immer wieder daran, was wir aneinander haben - manchmal verliert man das nämlich etwas aus den Augen und das ist nicht gut.

Mein dritter Freund (H.) ist der älteste Freund meines Liebsten. Als mein Schatz und ich uns kennen lernten plante er (also der Meinige) gerade eine längere Reise (6 lange Wochen) ins Outback. So nahm er mich eines Tages, kurz bevor es losgehen sollte, mit zu seinem Freund H. und drückte diesem ein paar frankierte Umschläge mit meiner Adresse in die Hand. Besagter Freund war damals nämlich schon stolzer Besitzer eines Fax-Geräts und sollte dann von Down-Under erhaltene Faxe an mich weiterschicken. So weit so gut, das tat er dann auch fleißig. Zusätzlich hatte H. in dieser Zeit Geburtstag und lud mich einfach ein. Seit diesem Tag ist er mir einfach ins Herz gesprungen. Ich kann es nicht ertragen, wenn er unglücklich ist und ich bin glücklich, wenn es ihm gut geht. Er war es, der letztes Jahr gekommen ist und meinen Liebsten getröstet hat, als ich mit meiner ELSS im Krankenhaus war. Er hat uns wieder ins normale Leben zurück geholt und hinterfragt auch unseren Kinderwunsch - liebevoll, aber kritisch. Auch das ist etwas, was ein guter Freund übernehmen sollte, dafür sind wir ihm auch sehr dankbar.

So gesehen bin ich reich gesegnet, danke Euch Dreien!

Und noch ein Film

Freitag, 3 August 2007

Zu Beginn unserer Kiwu-Karriere waren wir das erste Mal in unserer Praxis. Neben dem Kennenlern-Gespräch hat sie (unsere sehr nette Kiwu-Doktorin) uns natürlich alles ausführlich erklärt. Auch, wie die Schwimmer aufbereitet werden. Das muss man sich mal vorstellen: Da gibt sich mein Liebster alle Mühe, gibt sein Bestes (also sein Bestes bzgl. Kinderwunsch natürlich) und dann werden die armen Kleinen so behandelt. Kommen in eine Zentrifuge um die guten von den schlechten zu trennen. Die Guten ins Kröpfchen, die schlechten ins Töpfchen sozusagen.

Gut, unsere Ärztin kannte mich noch nicht und schaute doch etwas verwundert, als ich schallend losgelacht habe (mein Mann kennt mich ja schon, den wundert gar nix mehr). Aber da kann man sich nur vorstellen, wie die Schwimmer frohgemut in ihrem Döschen rumdümpeln, ein fettes, glückliches Grinsen im Gesicht und dann legt die Zentrifuge los!!!
Boah, wat haben die jekotzt (und wo bekomme ich denn jetzt die passenden Smileys her???). Und aus denen soll mal ein Kind werden, das kann ich mir jetzt nun gar nicht vorstellen. Obwohl, vielleicht sind sie dann so willenlos, dass die Biologin mit ihnen machen kann, was sie will. Und die will natürlich wiederum das Beste für uns. Aber wirklich, da fängt der Stress ja schon vor der Zeugung an!

Also: fröhliches spucken!