Rote Bete aus dem Ofen (Pikantes im Glas)


Geschrieben von wuki34133 am Mittwoch, 15. August 2007

aus “Einmachen – Selbst gemacht schmeckt´ einfach besser” (GU / Hans Gerlach / München, 2005)

Für 2 Twist-off-Gläser à 1/2 l (Zubereitung: 1 1/4-1 1/2 Std.)

750g kleine Rote Bete
100g Zwiebeln
1 aromatischer Apfel
2 unbehandelte Organgen

200ml Rotweinessig
20g Salz
1 EL Zucker
1 TL Pfefferkörner
1 Pimentkörner oder 2 Gewürznelken
1/4 Zimtstange
1 Lorbeerblatt

Rote Bete1. Den Backofen auf 180° vorheizen (Umluft 160°). Rote Bete gründlich waschen. Wurzeln und Stiele bis auf 2 cm abschneiden, einzeln in Alufolie wickeln. Auf einem Blech im Ofen in 45-60 Min. weich garen. Zur Probe mit einer Rouladennadel in die Knollen stechen.

2. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Den Apfel waschen, vierteln, putzen und in Scheiben schneiden.

3. Große Rote Bete schälen und in Scheiben schneiden, kleine ungeschält mit Äpfeln und Zwiebeln in die sterilisierten Gläser schichten. Die Organge waschen, 1 Hälfter dünn abschälen, den gesamten Saft auspressen. Saft mit Wasser auf 400ml ergänzen und mit Essig, Salz, Zucker und Gewürzen aufkochen lassen.

4. Die Gläser mit der kochend heißen Flüssigkeit bis zum Rand füllen und sofort verschließen. 4 Wochen lang kühl und dunkel durchziehen lassen.

Varianten: Das Verhältnis zwischen Zucker, Salz, Essig und Wasser in den Rezepten sollten Sie immer beibehalten, da sich sonst die Haltbarkeit verändern könnte. Bei der Wahl von Kräutern und Gewürzen können Sie dagegen wunderbar experimentieren. Gebräuchlich sind z.B. Dill, Estragon, Minze, Rosmarin, Bohnenkraut und Senfsamen, Koriander, Kreuzkümmel, Piment, Fenchelsamen, Pfeffer, aber auch Meerrettich- oder Ingwerwurzel. 

Ruhezeit: 4 Wochen
Haltbarkeit: 12 Monate

Holundersaft selbstgemacht


Geschrieben von wuki34133 am Samstag, 26. Mai 2007

Ich will Euch dieses leckere Rezept von Eva Aschenbrenner nicht vorenthalten.

Der Holunder steht in voller Blüte, es hat die ganzen letzten Tage nicht geregnet d.h. kein Dreck vom Regen hat Spuren hinterlassen. Also die richtige Zeit zum Holunderblüten pflücken. Am besten vormittags, noch bevor die Sonne den Blüten die Kraft aussaugt.

Und hier nun das einfache Rezept:

  • 3 Liter Wasser und
  • 200 gr Fruchtzucker

10 Minuten kochen. Dann

  • 2 unbehandelte Zitronen in Scheiben und
  • 6-7 Holunderblüten dazugeben

kühl stellen. Danach Blüten und Zitronen rausnehmen, in Flaschen abfüllen und ab in den Kühlschrank.
Wem´ zu süß ist kann den Saft natürlich mit Wasser mischen.

Sehr lecker und erfrischend.

LG
suessesiex

Spinat-Gnocchi


Geschrieben von wuki34133 am Sonntag, 29. April 2007

aus “meine Familie & Ich” (Heft 5/Mai 2007)

Für 4 Portionen (Zubereitung: 10 Min.)

225g TK-Blattspinat
250g Ricotta
Salz, geriebene Muskatnuss
1 Ei und 1 Eigelb
etwa 200g Weichweizen-Grieß (ich habe normales Weizenmehl genommen)
Mehl zum Arbeiten

150g frische unge Spinatblätter
3 EL Olivenöl
3 EL Butter

150g Parmesan am Stück, Pfeffer

Spinat auftauen, ausdrücken, fein hacken. Mit Ricotta, Salz, Muskat, Ei und Eigelb verrühren. Grieß nach und nach unterrühren, bis der Teig locker und formbar ist. 30 Minuten ruhen lassen.

Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu 1 1/2 cm dicken Strängen rollen, diese in 1-2 cm große Stücke teilen. Mit einer Gabel Muster in die Gnocchi drücken.

Reichlich Salzwasser aufkochen. Gnocchi portionsweise in siedendem Wasser 3 Minuten garen. Herausnehmne, abtropfen lassen.

Blattspinat waschen, putzen. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, Gnocchi und Spinat darin schwenken. Parmesan in Späne hobeln, Gnocchi damit bestreuen, pfeffern. Dazu passen geschmorte Tomaten.

Fertig. Guten Appetit

Pro Portion: 635 kcal / 42g Fett =  15 Punkte (Wow!!!)