Jonas läuft (knapp 13 Mon.)


Geschrieben von wuki34133 am Sonntag, 9. November 2008

Die letzten Tage war Jonas etwas “naja” anstrengend. War ja eigentlich klar nachdem er drei Wochen lang rund um die Uhr betüdelt wurde. Aber seit gestern ist er wieder besser drauf und hängt nicht ständig an meinem Rockzipfel oder bockt weil er etwas nicht bekommt.

Vielleicht liegt´s auch daran dass bei ihm ein Knoten geplatzt ist und er einen Sprung gemacht hat. Nicht nur dass er jetzt richtig herum die Treppen runter geht oder von einer anderen Erhebung zuerst mit den Füßen voran runtersteigt, nein seit heute läuft Jonas. Zwar nur kurze Strecken aber so 5-7 Schritte kann er schon laufen ohne das man ruft “Na Jonas, komm Jonas” und die Arme aufhält. Seit heute läuft er einfach so los, auch wenn man nicht hinsieht, bleibt stehen, wackelt sich aus und wenn er droht umzufallen passiert das in Zeitlupe indem er gaaaanz langsam in die Knie geht oder sich auf den Popo setzt.

Unglaublich, das sieht soooo zuckersüß aus wie er breitbeinig so auf einen zusteuert und wie stolz er ist wenn er ein Ziel erreicht hat.

Motiviert hat ihn seine Freundin R. die auch seit einpaar Tagen läuft. Und ich stelle immer wieder fest wie wichtig es für die Kleinen ist dass sie mit Gleichaltrigen zusammen kommen um sich Dinge von einander abzuschauen. Die beiden machen das so toll. Na gut, sie sehen sich aber auch fast jeden Tag seit Geburt.

LG
suessesiex

P.S. Morgen werden wir in der Krabbelgruppe Plätzchen backen und diese abends, nach dem Laternenumzug, gemeinsam mit den anderen Mamas und Papas vernaschen und dabei Glühwein trinken. Eine Laterne haben wir letztes Mal aus gepressten Blättern gebastelt. Unser erstes St.Martin.

Treppe die I.


Geschrieben von wuki34133 am Donnerstag, 6. November 2008

Hujuijui. Jonas ist heute vier Stufen die Treppe runtergekugelt. Er hat geschrieen wie am Spieß und ich dachte schon er hat sich die Nase gebrochen o.ä.

Er ist die Treppe rauf. Früher hat er immer oben gewartet bis ich da war (9 Stufen oder so). Aber heute wollte er versuchen alleine wieder runterzukrabbeln. Ansich hätte er es schon richtig gemacht. Er hat sich umgedreht und wollte mit den Füßen zuerst runter, nur leider hat er noch nicht soviel Vertrauen und wollte gleichzeitig auch mit einer Hand unten ankommen. Er wollte also einen Fuß und eine Hand auf die darunterliegende Stufe stellen und da ist es dann passiert. Irgendwie muss er umgeknickt sein und ist nicht kopfüber runter, sondern mehr seitlich runtergekugelt.

Boa bin ich erschrocken. Eine kleine Beule, kaum erwähnenswert, hat er. Einen Schreck bestimmt auch. Mal sehen was davon bei ihm hängen geblieben ist.

Jonas merkt sich sowas eigentlich recht schnell und anhaltend so z.B. “heiß”. Als Jonas stehen konnte, war er nicht mehr vom Stehen in der Badewanne abzuhalten. OK. Das Problem war nur der Wasserhahn. An der einen Seite war dieser kalt auf der anderen Seite “heiß”. Jonas wollte sich hochziehen und hielt sich dabei an der heißen Seite fest und ließ erschrocken los. Worauf ich “heiß” zischte. Das hat er sich gemerkt.
Wenn der Ofen an ist und er kommt muss ich nur heiß sagen dann kann ich mir sicher sein dass er ihn nicht anfasst. Egal zu was ich heiß sage, er ist danach nicht mehr dazu zu bewegen dieses etwas anzufassen.
Seit heute sagt er auch “hss” und zeigt auf den Ofen auch wenn das Essen zu heiß ist.

LG
suessesiex

Gernemama ist Mama!


Geschrieben von wuki34133 am Donnerstag, 6. November 2008

HERZLICHEN GLüCKWUNSCH liebe Gernemama und HERZLICH WILLKOMMEN in unserer Welt süße kleine Jolanda!

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Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit seiner Macht, damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

(sagte Ende des 18. Jahrhunderts
Khalil Gibran zu einer Mutter)

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LG
suessesiex