Du Mann, ich Frau!
Es ist vollbracht. Ein monatelang geplanter Tag fand am Samstag seinen krönenden Abschluss inkl. passendem Kaiser-Wetter (weiß-blau).
Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll.
Es war ein rauschendes Fest, kaum Luft zum verschnaufen aber trotzdem sehr schön und entspannend. Die Location hätten wir nicht besser wählen können. Alle waren begeistert von diesem Ausblick über das Chiemgau, den Chiemsee und wären am liebsten noch einige Tage oben am Berggasthof geblieben.
Sie sind alle gekommen, unsere Verwandten und unsere Freunde. Es gab keine größeren Pannen, aber dazu später mehr und wir sind um 2.30h ins Bett. Einige andere etwas später. Alles war super organisiert, die Bedienung noch zu Hause, die Zeremonienmeisterin, die Fotografin, der Theologe am Nachmittag, die Kinderbetreuerin und auch die Babysitterin die zeitweise 9(!) Babys zu betreuen hatte, die Arme und nicht zu vergessen als besonderes Highlight für alle DIE Band.
Unsere Freunde haben uns doch tatsächlich mit Spielchen verschont, haben aber dafür wohl noch eine kleine Überraschung im Anschluss für uns parat (Video-Aufnahmen).
Wir saßen gestern auf dem Balkon, umringt von allen Geschenken und fühlten uns wie der aus Entenhausen. Ich habe ein paar Fotos von den Geschenken gemacht, die größten Teils wirklich sehr originell verpackt waren.
Ich weiss nicht wie oft ich die Gäste gefragt habe ob alles passt und ob sie zufrieden sind, denn ich hatte überhaupt kein Gefühl mehr dafür. Es muss wohl echt super gewesen sein und eine Party über die wir noch lange reden werden.
Und jetzt ist schon wieder Montag und alles vorbei. Wir müssen noch unser Schlafdefizit im Wechsel aufholen, denn Jonas nimmt darauf keine Rücksicht, wobei ich hier erwähnen möchte dass er am Samstag super war. Meine Mama hat ihn die ganze Zeit betüdelt, gefüttert und in den Schlaf gebracht. Im Standesamt war er der Mittelpunkt und auch sonst hat er prima durchgehalten und war unser Sonnenschein.
So dass war jetzt eine kurze Zusammenfassung für alle die die auf den ersten Bericht gewartet haben *g*. Die Hochzeitsfotos kommen in den nächsten Tagen und werden hier natürlich eingestellt (PW-geschützt).
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Für alle die die noch in den Vorbereitungen für ihren großen Tag sind folgt nun die etwas detailliertere Beschreibung
Freitag
15h – Nachdem ich noch vorher mit Jonas zu unsere Nachbarn bin um mich etwas abzulenken und ein Gläschchen Sekt zu trinken fingen die ersten Vorbereitung sehr locker ab. Ich habe geduscht und mich hübsch gemacht.
16.15h – Verabschiedung von meinem Helden und ein letzter tiefer Blick bevor wir uns am nächsten Tag in Anzug und Brautkleid gegenüberstehen.
17h – Friseur (München) – Meine Brautfrisur wird hochbetoniert und mit Perlchen versehen. Ich hatte gefühlte 100 Haarklammern im Haar und 2 Dosen Haarspray drauf.
18.15h – Direkt vom Friseur, Abfahrt zu meinen Eltern.
19h – Ankunft am Berggasthof und einchecken.
19.30h – Ankunft bei meinen Eltern. Die Gäste waren zwar schon da gewesen sind aber kurz ins Hotel um sich frisch zu machen. Das hieß für mich und meine Eltern erst einmal entspannt das gelieferte Essen verspeisen.
Mein Held und ich haben schon öfters Partys gegeben und daher hatten wir auch noch etwas Zeit um die Anordnung am Buffet richtig zu sortieren z.B. das Besteck neben das Essen zu stellen und nicht zwischen das Kaffeegeschirr was bereits für Sonntag vorgesehen war. Einige andere Dinge hätte ich auch anders organisiert, z.B. das Essen und die Getränke nicht im Keller deponiert wo man immer hin und her laufen muss. Selbstverständlich war es viiiiiel zu viiiiiel aber lieber zu viel als zu wenig.
21.30h – Wir holen meinen Patenonkel und meine Patentante aus Belgien vom Zug ab. Ein großes Wiedersehen der drei Brüder. Herrliches Bild und immer wieder etwas was mich sehr berührt.
22.30h – Ich packe meine Paten ein und wir fahren gemeinsam mit meinen anderen Verwandten aus Slowenien zum Berggasthof und checken ein. Da nur meine Patentante etwas deutsch spricht habe ich das Verteilen der Schlüssel übernommen.
Als ich meine Verwandten gut versorgt wusste bin ich noch einmal kurz ins Restaurant um zu sehen ob bereits einige Freunde da sind. Klar, waren sie und so saß ich da noch ein paar Minuten mit ihnen zusammen um mich dann ins Zimmer zu begeben.
23h – Ich liege im Bett und weiss nicht wie ich schlafen soll. Aber nicht weil ich nervös war sondern mehr weil ich meine Frisur nicht ruinieren wollte. So kam´ dann auch dass ich eigentlich kaum geschlafen hab und froh war als es endlich 5.30h war und ich aufstehen konnte.
Samstag – Vorbereitung
5.30h – Aufstehen, duschen, Mini-Makeup, Koffer packen, da diese im Laufe des Tages in die Hochzeits-Suite umziehen werden und noch einmal checken was ich alles für den Tag so noch brauchen werde und unbedingt mitnehmen muss.
7h – Wir treffen uns (nur Verwandte und ich) beim Frühstücken und genießen die Ruhe und den Ausblick den sie jetzt das erste Mal sehen.
8h – Ich packe wieder meine Paten ein und wir fahren zu meinen Eltern (ca. 15 Minuten). Meine anderen Verwandten machen sich noch hübsch und kommen nach. Die Wegbeschreibung hatten sie vorab, per Email, von mir erhalten.
8.15h – Ankunft am Ziel. Kaum da verschwinde ich auch schon zur Kosmetik. Achja, die Frisur hielt bombenfest, dafür war ich totmüde.
8.30h – Kosmetik (Prien) – Zu Fuß in einer Minute dort angekommen geht´ auch schon los. Die Kosmetikerin fragte mich ob ich an die Sonnencreme gedacht habe. Selbstverständlich NICHT! Im Gesichts-Makeup ist ja was drinnen, aber für´ Dekolté und die Schultern musste ich selbst noch daran denken. Hab´ natürlich trotzdem vergessen und mir erst später eines von Freunden besorgt.
9h – Wieder zurück von der Kosmetik verschwinde ich auch schon in meinem Kinderzimmer und zieh mich an (Korsage, neckisches Hössche, halterlose Strümpfe, Kette, Ohrringe). Kaum das ich halbwegs angezogen war und im Bademantel in die Küche ging…
9.15h – …kam auch schon meine Trauzeugin frisch vom Friseur und dem gemeinsam gekauften Kleidchen. Nun verschwanden wir gemeinsam in meinem Zimmer und ich “stieg” in mein Kleid. Dazu musste der Unterrock linksrum auf den Boden gestellt werden. Das Kleid wurde drüber gestülpt und ich stieg von oben in das Schulterfreie Kleid.
Meine Trauzeugen schnürte das Kleid hinten zu und zog mir zum Schluss die Brautschuhe an. Fertig.
9.35h – Ich schwebte aus dem Zimmer und präsentierte mich meinen Eltern und meinen Verwandten.
9.50h – Wir stehen in der Küche und ich trinke mit einem Strohhalm das Wasser während ich aus dem Fenster schaue und auf einmal das Brautauto um die Ecke fahren sehe. Jetzt geht´ los. Puh.
Mein Held holt mich ab
10h – Ich werde in der Küche versteckt und mein Held muss erst einmal was trinken und alle Verwandte begrüßen. Es dauert ewig.
10.15h – Ich darf endlich zu ihm ins Wohnzimmer. Ich kann mich gar nicht mehr richtig erinnern. Wir standen glaube ich beide so unter Strom dass wir keine Zeit hatten uns den sentimentalen Gefühlen hinzugeben. Er sah gut aus mein Held, sehr gut. Einen hübschen marmeladekochenden Mann habe ich mir da geangelt. Und ich dürfte ihm wohl auch ganz gut gefallen haben… Er überreicht mir meinen Brautstrauß. Ein eng gebundener roter Rosenstrauß mit einwenig Schleierkraut drumrum. Das Ende geht in langen Gräsern über, schwer zu beschreiben aber er war und ist wunderschön.
10.40h – Mit Schleifchen an den Antennen und Ansteckerl an den Gästen geht es mit Gehupe zum Standesamt (12km in Bad Endorf)
Standesamt
10.55h – Die Verwandten meines Helden warten bereits auf uns und auch die Zeremonienmeisterin und Fotografin sind bereits da und knipsen was das Zeug hält als wir ankommen und aus dem Auto steigen.
11.00h – Unsere Verwandten werden in das Standesamt gebeten und wir warten gemeinsam mit unseren Trauzeugen draussen. Wir bekommen das GO und wir gehen rein. Vorher hat meine Trauzeugin noch meine Schleppe geöffnet. Jonas schlief in seinem Autositz.
11.05h – Der Standesbeamte Herr Fischer begrüßt uns und es wurden erst einmal die Formalien erledigt.
Danach traute er uns und wir hätten uns keinen besseren Standesbeamten aussuchen können. Ein wirklich lieber Mensch. Er hat so viele liebe Worte gefunden, es so persönlich für uns gestaltet dass mir jetzt noch ganz anders wird. Es war keine Abfertigung, wie wir es von Trauungen aus z.B. München kennen. Er hat frei gesprochen ohne abzulesen und alles was er sagte hat mich tief berührt.
Als mein Held gefragt wurde kam ein kräftiges “JA” und als ich gefragt wurde, dachte ich kurze Zeit ich kipp gleich um. Es war warm und ich war auf einmal sooooo aufgeregt. Mein Herz schlug mir bis rauf und ein gefühltes, gefieptes “ja” hauchte ich meinem Held entgegen. Du Mann, ich Frau.
11.20h – Nun sind wir verheiratet und wir nehmen die Glückwünsche unserer Gäste entgegen. Trinken einen Sekt darauf und essen ein paar Finger Foods. Das ganze haben meine Eltern organisiert und von der Tochter einer sehr guten Freundin meiner Eltern überreicht. Ich bedankte mich noch einmal beim Standesbeamten für diesen unvergesslichen Moment.
11.30h wir werden hinter das Standesamt gebeten wo auch unsere Autos stehen, um die ersten Gruppenfotos zu machen. Vor allem aber um nicht der nächsten Hochzeitsgesellschaft zu begegnen. Ich habe an diesem Tag keine andere Braut zu Gesicht bekommen, obwohl an jeder Ecke eine Hochzeit stattfand.
11.50h Abfahrt rauf zum Berggasthof zum Mittagessen.
***
Da passierte auch schon das erste malheur. Der Trauzeuge fuhr das Brautauto (Helds Auto), meine Trauzeugin saß auf dem Beifahrersitz und wir beiden hinten. Wir fuhren voran und die ganze Gesellschaft (8 Autos) fuhren hinterher. Kurz nach Prien kommt ein Kreisverkehr und unser Trauzeuge hatte keine bessere Idee als in diesen einzufahren und im Kreis zu fahren bis wir auf einmal hinter der Kollone waren! Blöd war dass das erste Auto nicht wusste wo´ hinging und das zweite Auto den Blinker setzt um anzudeuten dass man am Rand kurz stehen bleibt damit wir vorbei fahren können. Das erste Auto interpretierte es aber als RECHTS abbiegen. So fuhren dann alle schön brav dem ersten Auto hinterher und komplett in die falsche Richtung. Ich dachte ich flippe gleich aus.
In atemberaubender Geschwindigkeit überholten wir, mit Autoschmuck auf der Motorhaube, die komplette Gesellschaft nach ca. 10 Minuten und fuhren in die nächste Einfahrt um die Sache aufzuklären und sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Mann, mann, mann…
Das positive daran war dass ,als wir wieder die falsche Strecke zurückfuhren, wir über Hittenkirchen fuhren. Die Straße führt über eine Kuppe runter zur Hauptstraße und genau an dieser Kuppe hat man einen atemberaubenden Blick über den gesamten Chiemsee. Dort oben gibt es auch einen Parkplatz mit Kapelle und ein Zwischenstopp lohnt sich auf alle Fälle wenn man, anders wie wir, etwas Zeit hat.
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Mittagessen (nur mit den Standesamt-Gästen)
13h – Das Mittagessen wurde auf der Terasse angerichtet. Bevor der Salat kam wurden bereits einige Hochzeitsfotos gemacht und als dann der Salat kam zog eine dicke Wolke über uns hinweg, die auch promt einige Tropfen fallen lies so dass wir rein mussten. Quasi das zweite Malheur. Vorteil war aber dass wir drinnen dann ungestört essen konnten (Hirschgulasch oder Tagliatelle mit Lachs-Sahne-Sauce) ohne dass wir von den inzwischen anreisenden anderen Gästen gesehen wurden.
ab 13.45h – Trudelten sie alle langsam ein und checkten auch gleich ein. Legten ihre Geschenke auf den Geschenke-Tisch. Die Kuvere nahm unsere Zeremonienmeisterin entgegen.
Freie Trauung
14.30h – Während wir im Saal auf unseren großen Auftritt warten, werden die Gäste hinters Haus auf die Wiese gebeten. Die Bänke und der Tisch mit den Blumen stehen unter drei weissen Pavillions. Der freie Theologe aus Frankfurt stimmt die Gäste ein und übt schon mal das Lied “Laudato si”. Vorab wurden die Liedblätter verteilt.
Unsere Zeremonienmeisterin gibt uns auch hier wieder das “Go” und wir schreiten vom Saal über den Weg hin zum Ort an dem unsere Trauung statt finden soll. Der freie Theologe nimmt uns in Empfang und geleitet uns vor zum Altar während eine gute Freundin von uns auf dem Akkordeo spielt und andere Gäste uns mit den Klangschalen rein begleiten.
Das Ganze war sehr angelehnt an dem wie es in der Kirche abläuft, allerdings haben wir uns keine Bibelstellen ausgesucht für den Trauspruch und auch die Lesung war eine alte Legende und nicht aus der Bibel.
Den freien Theologen haben wir einige Wochen vorher das erste Mal kennengelernt. Wir haben uns lange mit ihm unterhalten und das Ergebnis war eine sehr ergreifende Predigt / Rede.
Zu guter Letzt haben uns unsere Freunde und Verwandte Glückwünsche (Fürbitten) ausgesprochen. Da hätten wir beide dann fast zum heulen angefangen. Also die Tränen hatten den Tränenkanal bereits durchlaufen.
Es folgte der Segen und ein Vater unser und dann wurden wir vom Theologen rausbegleitet.
Sektempfang
15.15h Während dem Sektempfang kamen dann alle unsere Freunde noch einmal einzeln zu uns. Dabei gab es Sekt und Canapés, quasi etwas kleines herzhaftes.
Kaffee, Kuchen und Hochzeitstorte
16h Direkt vom Sektempfang sind wir rüber zu Kaffee und Kuchen. Natürlich draussen und kurz sah es wieder so aus als müssten wir vielleicht rein gehen weil sich eine dicke Wolke über uns legte. Aber es hat alles gehalten. Nachdem wir einige Zeit auf meine Mutter und Jonas warten mussten und in der Sonne fast eingegangen sind wurde die Hochzeitstorte herangetragen (Sacher, Frankfurter Kranz und Marmorkuchen).
Jetzt fragt mal wer die Hand beim ersten Schnitt oben hatte. Na klar, ich! Beim zweiten Schnitten haben wir gewechselt.
Das erste Stück bekam Helds Mama, das zweite Stück meine Mama danach haben der Service die Verteilung übernommen. Neben dem Hochzeitskuchen gab es noch einen Kirsch- und einen Erdbeerkuchen.
Hochzeitsfotos
Ab da war eigentlich der größte Teil “überstanden”. Die Fotografin hat Hochzeitsbilder gemacht und die Gäste haben sich noch einmal in ihren Zimmern ausgeruht oder saßen bei Kaffee und Kuchen zusammen.
Kinderbetreuerin
In der Zwischenzeit kam die Kinderbetreuerin und scharte die 7 Kinder um sich, die Band baute ihr Equipment auf und um halb sechs kam die Babysitterin der wir Jonas in die Hand drückten mit dem sie dann im Babysitter-Zimmer im dritten Stock verschwand.
Abendessen
18.30h Geplant war das Abendessen für 18h. Da die Küche aber noch etwas brauchte und wir eh kaum zum verschnaufen kamen wurde es um eine halbe Stunde nach hinten verlegt.
Die Tischordnung hatten wir bereits am Donnerstag hoch gebracht (DIN A3 eingerahmt auf einem Flipchart und einem Leinentuch drüber)
Mein Held und ich setzten uns und als alle ihre Getränke (Rotwein, Rosé, Weißwein, Bier, Saft und Wasser) hatten wurde die Hochzeitssuppe serviert.
Die Rede
Als die Teller abgeräumt wurden erhob sich mein Held und hielt eine kurze Rede, bedankte sich bei unseren Eltern, bei unseren Freunden und eröffnete das Buffet. Als er sich hinsetzte stand ich auf und sagte ich müsste auch noch etwas sagen und fing an mich auf slowenisch bei meinen Verwandten zu bedanken. Meine Verwandten grinsten über beide Ohren und unsere Freunde kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie hatten mich bis dato noch nie slowenisch sprechen gehört. Unser Reden haben wir nicht vorbereitet, wir hatten auch nicht darüber gesprochen wer sie hält und ob ich es auf slowenisch machen möchte. Sie war kurz und knapp.
Nach der Rede stürmten alle nach draussen auf die Terasse zum Buffet. Wir warteten drinnen bis uns dann unsere Zeremonienmeisterin nach draussen bat und sagte wir wären die Ersten und dürften auch als Erste ans Buffet. Hach, ich war noch nie die erste am Buffet.
Weil wir den ganzen Tag schon gegessen hatten hielt sich der Hunger in Grenzen und der Teller entsprechend leer.
Es gab Schweinebraten, Perlhuhnbrust und Pangasius-Röllchen mit Spinat. Dazu viele Salate, Beilagen und Salate. Ich denke es war für jeden was dabei.
Let´ Party
20.30h Die Musik beginnt und das gleich mit der Bitte dass mein Held und ich uns auf die Tanzfläche begeben dürfen um mit einem Walzer die Musik zu eröffnen. Alle anderen stellten sich um die Tanzfläche.
Es wurde der Donauwalzer gespielt (Auf der schönen blauen Donau) und wir schritten auf die Tanzfläche. Mein Held drehte mich zu sich und verneigte sich vor mir. Dann tanzten wir los. Nach ca. einer Minute wurde die Musik leiser und mein Held drehte mich einmal raus, verbeugte sich noch einmal vor mir und ich machte einen kleinen unsicheren Knicks. Tosender Applaus von unseren Gästen und ein verlegenes Lächeln unsererseits.
Danach ging ich zu meinem Papa und mein Held zu meiner Mama (Helds Mama wollte keinen Walzer tanzen, das hatten wir aber bereits vorher besprochen). Danach tanzten meine Eltern zusammen und ich ging zu Helds Bruder und er zu seiner Schwester. Als auch dieser Walzer beendet war hieß es von der Band “Alles Walzer” und die Tanzfläche füllte sich schlagartig mit um sich wirbelnde Päarchen.
Ab da ging die Party los. Es gab wenige Tänze die Standard getanzt hätte werden können. Das meiste war Rock, Austria Pop und Schlager. Die Tanzfläche war immer voll und die Stimmung so wie ich sie mir gewünscht habe. Im Laufe des abends flogen die Arme in die Lüfte und alle grööööhlten mit. Gespielt hat die Band bis 1.30h.
Babysitterin
Die Babys waren zum großen Teil im Bett und die Babysittern scharte schlafende Kleinkinder, Babys und Babyphone um sich. Das war echt super. So konnten auch die in Ruhe gemeinsam feiern die keine Babyphone hatten.
Dessert
21.30h Die Nachspeise wurde auch wieder auf der Terasse angerichtet. Es gab den restlichen Kuchen, rote Grütze mit Vanillesauce, Marillenknödel, die weggingen wie warme Semmeln und Käseplatten mit Baguette.
Lagerfeuer mit Kesselgulasch
00.00h Das Lagerfeuer mit Kesselgulasch musste leider wegen starkem Wind wortwörtlich abgeblasen werden. Die Pavillions die draussen standen hat es bereits mit der ersten Böe zerschossen was mir für die Eigentümer wirklich sehr leid getan hat. Ausserdem bestand aufgrund des Windes und dem Funkenflug Gefahr dass die umliegenden Wiesen und Wälder bei der Trockenheit zum brennen anfangen. So entschieden wir uns kurzfristig das Gulasch auch auf der Terasse zu servieren und das Lagerfeuer abzublasen.
Gegen 00.30h zog ich mich dann auch um und schlüpfte in ein etwas leichteres Kleidchen.
Um 2.30h waren wir im Bett.
Sonntag
8h – Früstücken – So nach und nach trudelten die Hochzeitsgäste zum Frühstücken ein. Wir waren natürlich Jonasbedingt bereits seit 7h wach (Danke Jonas Du hast uns soooo lange schlafen lassen), duschten uns und ich wusch mir die 2 Liter Haarspray aus den Haaren.
Gegen 13h waren, bis auf eine Familie, alle unterwegs an den See, zum Wandern oder nach Hause und wir unterwegs zu meinen Eltern. Das Auto war bepackt bis unters Dach und hätten wir nicht auch noch mein Auto bei meinen Eltern stehen hätten wir den Kinderwagen von Jonas per Post schicken müssen.
Um 15h waren wir wieder zu Hause und erst heute kapieren wir so langsam das doch etwas anders ist als vorher. Irgendwie schöner, verbindlicher, ernster…
LG
suessesiex
11 Kommentare zu “Du Mann, ich Frau!”
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Hi suesse,
auch von mir die allerbesten Glückwünsche zu eurer Hochzeit, du FRAU, du.
Ich bin sehr beeindruckt und auch ein bisschen gerührt von deiner Beschreibung.
Klingt nach einen wunderschönen Tag! Herzlichen Glückwunsch! Ist ein verdienter Lohn für solche Mühen..
LG Schäfchen
Meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Das hört sich doch nach einem gaaaaanz tollen Tag an, so wie es eben sein soll! Euch für die Zukunft alles erdenklich Gute!
Liebe Grüße
Anja
wow weltklasse, freu mich total auf fotos

und natürlich den weiteren bericht
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH nochmals.
glg melli
Herzlichen Glückwunsch auch von mir und ein wunderschönes gemeinsames Leben.
Und die Beschreibung des Festtages klingt wundervoll, da freue ich mich richtig für Euch.
LG, Annette
Musste mir tatsächlich beim lesen ein paar Tränchen verdrücken!
Liest sich soo toll dein Bericht! Ich wünsch euch alles Gute und eine durch und durch glückliche Ehe!!!
GLG!!!
Tina
Ich werde den ganzen Bericht nach meinen Ferien lesen.
Aber gratulieren tu ich Dir auf jeden Fall ganz herzlich.
LG Hopeful
Auch von mir nochmal:
HERZLICHEN GLÜCkWUNSCH!!!
Dein Bericht klingt toll. Eine rundum gelungene Feier würde ich sagen. Das klingt wirklich nach dem “schönsten Tag im Leben”.
Verheiratet sein ist toll. Ich hab kurz nach meiner Hochzeit auf die Frage, wie es sei verheiratet zu sein, geantwortet: “Eigentlich hat sich nichts geändert und doch irgendwie alles.” Verrückt, aber so war’s.
Alles Liebe für Euch
die iri
Hallo suessesiex,
erstmal auch noch meinen herzlichsten Glückwunsch zu Eurer Trauung!! Dein Bericht liest sich soooo schön… Ich habe tatsächlich eine Gänsehaut bekommen und musste ein paar Mal schlucken.
Das war ein traumhafter Tag. *schluchz*
Alles Liebe und eine glückliche Ehe wünsche ich Euch.
Rapunzel..
Na Ihr Eheleute
,
wie sind die ersten Tage?
Dein Bericht ist so wunderbar geschrieben, das man glaubt, dabei gewesen zu sein. Die Fotografin macht super schöne Fotos, danke für den Link.
Alles Liebe für viele viele Ehejahre
Gilly
ah, ich bin aber auch ein Trottel
auch von mir noch (wie immer zu spät entschuldige :-/ )
die ALLERHERZLICHSTEN GLÜCKWÜNSCHE
LG
Nanie