Teilzeit
Ich möchte gerne nach 8 Monaten wieder in Teilzeit an meine Arbeit zurückkehren. Aber so einfach wie ich mir das vorstelle wird es vielleicht nicht werden
Ich war gestern mit E., einer auch-schwangeren Kollegin, beim Mittagessen. Sie erzählte mir dass sie zu einem Beratungsgespräch beim Betriebsrat war. Sie wollte wissen was sie erwarten kann, wenn sie wieder zurück kommen möchte. Das Ergebnis und die Empfehlung waren nicht sehr ermutigend. Sie sollte sicherheitshalber zwei Jahre in Elternzeit gehen und zwischendurch immer mal wieder fragen ob eine Teilzeit Stelle angeboten wird.
Spricht sie sich konkret für einen früheren Termin aus, kann es passieren dass die Firma ihr sagt: “Entweder Vollzeit, denn Teilzeit können wir Ihnen betriebsbedingt nicht anbieten, oder sie müssen gekündigt werden.”
Super, oder?
Ich habe mich heute auch mal von einem BR Kollegen beraten lassen und auch er bestätigte die aktuelle Praxis bei Frauen die wieder zum Job zurückkehren möchten. Ihnen wird ein Aufhebungsvertrag mit Abfindung angeboten. Die Abfindungen wird es kurzfristig aber nicht mehr geben.
Mit diesen Informationen bin ich heute zu meinem Chef.
Ich will arbeiten und wenn mir das meine Firma in Teilzeit nicht schriftlich zusichern kann, dann bleib ich eben zwei Jahre zu Hause. Für diese Zeit hole ich mir eine Genehmigung zur nebenberuflichen Tätigkeit um dann eben woanders in Teilzeit arbeiten zu können.
Ich möchte gerne wieder arbeiten. Da ich aber kein Kind in die Welt setze um es dann nur abends zu sehen, kommt für mich nur Teilzeit in Frage, max. 30 Stunden. Vorausgesetzt der kleine Zwack spielt mit, das steht ja noch in den Sternen.
Ich bin jetzt seit drei Jahren in dieser Firma, ich liebe meine Arbeit und ich weiss das ich sie gut mache. Ich möchte dieses Baby in der Arbeit, dass ich mitaufgezogen habe, nicht zu lange alleine lassen. Abgesehen davon bin ich einfach nicht die typische Sandkasten Mami die nur Kinderbrei und Zahnen im Kopf hat. Das kann ich auf Dauer glaube ich nicht.
Ich bin es auch nicht gewohnt finanziell abhängig zu sein. Ich habe immer mein eigenes Geld verdient. Jetzt nur noch von einem Gehalt zu leben und uns trotzdem noch unsere Träume zu erfüllen, kann ich mir auch nicht vorstellen und bin dazu aber auch nicht bereit darauf zu verzichten.
Da das Geld, das ich dann verdiene, wahrscheinlich zu 100% in die Kinderbetreuung zurück fliesst überlege ich mir ob ich nicht als Tagesmutter arbeite. Genug Bedarf wäre ja hier in München. Die beruflichen Voraussetzungen hätte ich auch da ich staatlich anerkannte Erzieherin bin.
Vorteil wäre dass ich neben meinem Kind auch andere Kinder betreuen könnte, kein Geld ausgeben, dafür aber etwas verdienen würde.
Nachteil… Ich wäre eine Sandkastenmutti die sich dann nicht nur um den Kinderbrei des eigenen Kindes kümmern würde sondern auch noch um das Zahnen der anderen Kinder.
Ich muss nachdenken und kann jetzt nur abwarten was mein Chef aus der Personalabteilung für Informationen mitbringt.
Was bringen mir die ganzen Kinderkrippen von von der Leyen, wenn die Arbeitgeber nicht bereit sind junge Mütter in Teilzeit wieder in der Arbeitswelt zu integrieren? Deutschland will Kinder, aber sie machen es einem wirklich nicht leicht. Während Mütter zu Hause bleiben und die Kinder erziehen fließt nichts in die Rentenkasse ein. Am Ende kann es einer Frau mit vielen Kindern und jahrelangem Hausfrauendasein passieren dass sie nach Eintritt des Rentenalters und ableben des Partners zum Sozialfall wird. Da läuft doch was schief in unserem Sozialstaat oder habe ich da was verpasst?
Ich bin gerade etwas enttäuscht über meine Firma und über unsere Politik.
LG
suessesiex
Habe ersten Verletzten zu vermelden
Das Wetter hat´s in sich. Es hat 7°C über 0. Gestern hab ich mir sogar eingebildet es würde ganz leicht schneien
. Es ist sowas von ungemütlich dass man eigentlich am liebsten unter der warmen Bettdecke bleiben möchte.
Aber was soll man machen. Irgendjemand muss ja das Geld nach Hause bringen
. Es hat den ganzen Tag geschüttet wie aus Eimern. Das alleine wäre ja nicht schlimm gewesen aber dieser Wind… Damit kam der Regen nicht nur von oben sondern auch von unten. Und wenn´s ganz blöd lief auch noch von der Seite, wenn ein Auto eine der seltenen Pfützen erwischte.
Heute muss ich dann auch einen ersten Verletzten vermelden. Meinen Knirps.
Er hat sich wacker gegen den Wind gehalten und ging dann doch letztendlich in die Knie bzw. seine Speichen haben sich verbogen.
Mein geliebter roter Regenschirm. Selten hat mich ein Regenschirm so lange begleitet wie dieser. Er passte einfach perfekt in meine Handtasche und ging nie verloren.
Jetzt überlege ich mir wo seine letzte Ruhestätte sein soll. Vielleicht im Krautgarten
oder in Nachbars Katzenklo?
Ich muss gerade an Bärbel und ihren Jakobsweg denken. Buaaa *schüttel* die wird ganz schön durchgeschüttelt. Ich hoffe sie kommt wieder gesund zurück.
LG
suessesiex
Bilder in Position bringen
Hier mal wieder ein Tipp von der Nachbarin mit lieben Gruß an nebenan.
Also, wenn Ihr ein Bild neben den Text stellen wollt dann klickt ihr das eingebundene Bild an und geht dann auf das Bild Icon oben in der Menüleiste.
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Dann unter “Alignment” auf die Wunschposition klicken. Ich nehme immer “Left”. Das Bild selbst muss natürlich vor dem Text stehen. Zur Not mit der Maus das Bild hinziehen.

Der blaue Rahmen, um ein Bild, kann entfernt werden wenn im “Border”-Feld eine 0 (Null) eingetragen wird.
Einen Abstand zwischen Bild und Text bekommt man wenn man neben “Horizontal space” eine z.B. 5 eingebt.

Einfach mal ausprobieren.
LG
suessesiex