Was man nicht im Kopf hat…


Geschrieben von suessesiex am Sonntag, 29. April 2007

…hat man in den Beinen.

Mein JVC Radio aus dem alten Auto, soll mir noch einpaar Mäuse bringen. Also ab zu ebay. Das Radio hat mein Held ausgebaut, die Originalverpackung in den Weiten unseres Kellers gefunden inkl. Anschlüsse und Schräubchen.

Ich habe alles schön auf dem Tisch trappiert und ein Foto vom Komplett-Angebot gemacht. Ein zweites wurde vom Radio alleine gemacht, ein drittes vom Hinterteil und ein letztes von der Einbau-Anleitung. Dann habe ich alles sorgfältig in die Verpackung gesteckt den Tisch wieder an die richtige Stelle geschoben und die Kiste mit Schnick-Schnack drauf gestellt. Mit den Fotos bin ich dann zu meinem Baby und habe angefangen das Angebot einzustellen.

Beim spicken in den anderen Angeboten fiel mir auf dass ich auch eine Schutzhülle habe, diese Schutzhülle aber unten in der Tiefgarage liegt. Also Schlüssel genommen und runter in die Tiefgarage. Schutzhülle geholt. Tisch in Position gebracht, alles ausgepackt, Schutzhülle dazu gelegt und Fotos gemacht. Dann alles wieder schön sorgfältig verpacken, Tisch zurecht rücken und Kiste hoch hieven (war schon etwas schwerer). Dann mit den Fotos zum Baby und sich an den Text und die Technischen Daten machen.

Mist, wo stehen denn diese Daten? In der Bedienungsanleitung. Und wo ist die Bedienungsanleitung? Unten im Auto. Grrr… Ich wieder auf, Autoschlüssel nehmen und runter um zwei Häuserblocks zum Auto. Bedienungsanleitung sofort gefunden. Wieder hoch, schon etwas stinkig, sauschwere Kiste runter vom Tisch, Tisch wieder in Position schieben, alles auspacken und schön trappieren, Fotos machen und dann, weil man hat ja dazu gelernt, alles stehen gelassen für den Fall dass…

Unglaublich, ich glaube ich habe eine geschlagene Stunde dafür gebraucht dieses gsch…. Radio in ebay einzustellen. Also wenn sich diese Investition nicht lohnen wird, dann weiss ich auch nicht.

Und hier nun das Produkt meiner schweisstreibenden Angebotserstellung: JVC KD-S9R

Ich bin fix und fertig. Ich glaube die Demenz beginnt bereits während der SS und nicht erst postnatal.

LG
suessesiex

Von Kunstkoma an alle!


Geschrieben von suessesiex am Sonntag, 29. April 2007

Ich bin gerade über Gillys Beitrag zu Inas Forums-Posting gestolpert. Auch auf die Gefahr hin als Nachmacherin dazu stehen *g* fand ich die Geschichte so schön dass ich sie auch meinen Leserinnen nicht vorenthalten möchte.

Also verzeiht mir Gilly und Kunstkoma *g* .

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, dass sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihr Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. “Wirklich?” hörte man flüstern. “Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!” und “Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen” waren die Komment are. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt.

Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen. Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: “Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?” Sie nickte: “Ja”. Dann sagte er: “Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.”

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. “Wir wollen Ihnen etwas zeigen”, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. “Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.” Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. “Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben” sagte Marks Mutter. “Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.”

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: “Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch”. Chucks Frau sagte: “Chuck bat mich, die Liste i n unser Hochzeitsalbum zu kleben.” “Ich habe meine auch noch” sagte Marilyn. “Sie ist in meinem Tagebuch.” Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. “Ich trage sie immer bei mir”, sagte Vicki und meinte dann: “Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.” Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.

Du kannst dies auch tun, indem Du diese Nachricht weiterleitest. Wenn Du das nicht tust, wirst Du wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun.

Wenn Du diese Nachricht bekommen hast, dann deshalb, weil sich jemand um Dich sorgt und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt, dem Du etwas bedeutest. Wenn Du zu beschäftigt bist, die paar Minuten zu opfern um diese Nachricht weiter zu leiten, hast Du nichts getan hast, um einem Mitmenschen eine Freude zu machen? Je mehr Menschen Du diese Nachricht weiterleitest, desto mehr Menschen kannst Du eine Freude machen.

Denk daran, Du erntest, was Du säst. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und genau so etwas Besonderes wie Du es bist.

Liebe Grüße, Ina

Mir sind die Tränen gekommen und wollte an dieser Stelle auch mal wieder sagen das viele von Euch und Eure Geschichten mir sehr an´s Herz gewachsen sind.

Eure
suessesiex

Spinat-Gnocchi


Geschrieben von suessesiex am Sonntag, 29. April 2007

aus “meine Familie & Ich” (Heft 5/Mai 2007)

Für 4 Portionen (Zubereitung: 10 Min.)

225g TK-Blattspinat
250g Ricotta
Salz, geriebene Muskatnuss
1 Ei und 1 Eigelb
etwa 200g Weichweizen-Grieß (ich habe normales Weizenmehl genommen)
Mehl zum Arbeiten

150g frische unge Spinatblätter
3 EL Olivenöl
3 EL Butter

150g Parmesan am Stück, Pfeffer

Spinat auftauen, ausdrücken, fein hacken. Mit Ricotta, Salz, Muskat, Ei und Eigelb verrühren. Grieß nach und nach unterrühren, bis der Teig locker und formbar ist. 30 Minuten ruhen lassen.

Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu 1 1/2 cm dicken Strängen rollen, diese in 1-2 cm große Stücke teilen. Mit einer Gabel Muster in die Gnocchi drücken.

Reichlich Salzwasser aufkochen. Gnocchi portionsweise in siedendem Wasser 3 Minuten garen. Herausnehmne, abtropfen lassen.

Blattspinat waschen, putzen. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, Gnocchi und Spinat darin schwenken. Parmesan in Späne hobeln, Gnocchi damit bestreuen, pfeffern. Dazu passen geschmorte Tomaten.

Fertig. Guten Appetit

Pro Portion: 635 kcal / 42g Fett =  15 Punkte (Wow!!!)