Urlaubsbilder
März/April 2006, 3 Wochen Türkei, lykische Küste:
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Unser Hotel liegt in der Nähe von Kemer, am Strand von Kiris. Auf den Bergen, Ausläufer des Taurusgebirge liegt noch Schnee, während wir bei 22 Grad in der Sonne liegen. Hier ist wirklich alles möglich, morgens Skifahren, und anschließend sonnen und im Meer baden.ÂÂÂ
Sonnenfinsternis vor dem Apollontempel in Side, wunderschöner Ausblick vom Boot, sowohl auf die Schaulustigen und Fernsehteams am Ufer, als auch auf die grandiose Verdunklung der Sonne. Als wir mit dem Boot vor der Küste kreuzen, bekommen wir sogar einen extra Applaus. Die Stimmung ist irgendwie mystisch.
Wir liegen viel am Strand, zu dieser Jahreszeit hat man ihn fast ganz für sich allein. Gute Bücher lesen, schwimmen, schnorcheln und aufs Meer schauen, die Welt liegt uns zu Füßen.
Ausflug nach Olympos, ein verwunschener Ort an dem sich junge Rucksackreisende treffen und in Baumhäusern nächtigen. Ein kleines Paradies, auf jeden Fall im Frühling. Direkt am Meer weiden Schafe, Honig wird geerntet und Hühner gackern fröhlich zwischen Kakteen und Mohnblüten. Das Taurusgebirge umgibt diese malerische Gegend und verleiht Ihr einen Charme, dem sich niemand entziehen kann. Unsere Wanderung beginnt in der Ruinenstadt Olympos. Im Altertum gehörte Olympos zu den sechs bedeutendsten Städten Lykiens. Wir streifen durch die romantischen Ruinen, an einem kleinen Fluss gelegen, der seit jeher seinem natürlichem Lauf folgt:
Wir folgen dem kristallklaren Fluss mit seinen kleinen Wasserfällen bis er ins Meer mündet. Uns erwartet ein Hauch von Südsee, Olympos Strand: Nachts brütet hier die “Unechte Karettschildkröte”:
Unser Ziel: Yanartas, brennender Stein oder Chimaira genannt. Wir besuchen die ewigen Flammen, gelegen an einem 250 m hohen Bergkamm, gespeist von unterirdischen Erdgasquellen, brennen angeblich bereits seit dem Altertum. Hier hauste die sagenhafte Chimäre, ein Ungeheuer mit Löwenkopf, Ziegenkörper und einer Schlange als Schwanz. Da sie leider von Bellerophon mit Unterstützung des gflügelten Wunderpferdes Pegasus getötet wurde, entgeht uns das Highlight sie zu treffen. Aber der mythische Ort wirkt sehr verwunschen, vor allen weil wir das Glück haben, ihn allein genießen zu können. Im Sommer stapeln sich hier die Touristen. Hier wo die Erde Feuer spuckt, verehrten die Griechen den Feuergott Hephaistos und später die Römer seinen Nachfolger Vulcanus. Wir genießen einfach diesen schönen Ort und lassen uns ein bißchen von dem geschichtenumrankten Ort verzaubern.