Pfingstwanderung
ICH WILL WEG und plane deshalb gerade meine Jakobsweg-übungs-strecke. Die Wanderung soll am Baldeneysee starten und in Hohensyburg enden, also circa von Essen nach Dortmund, immer an der Ruhr entlang.
Die Wanderung beginnt selbstverständlich vor der Haustür, bis zum Baldeneysee ist es zum Glück nicht weit. Ich kürze den Weg durch den Wald ab und starte in der Heisinger Aue, einem Naturschutzgebiet, dazu muss ich die Wuppertalerstrasse überqueren, nach rechts laufen und in den nächsten kleinen Weg links abbiegen, dort befindet sich hoffentlich eine kleine Brücke, die ich überqueren sollte. Danach links dem Fluss folgen, über die große Autobrücke Richtung Steele.
Kurz vor dem Steller Freibad liegt das Spillenburger Wehr. Das Ensemble aus Wasserkraftwerk, Mühle und Schleusenhaus erinnert ebenfalls an die Ära, als die Ruhr meistbefahrener Fluss Europas war. An der Kurt Schuhmacher Brücke Wechsel der Flussseite, dann kann man näher am Fluss laufen. Dort könnte man eine kleine Rast am Bootshaus Ruhreck einlegen. Wichtig ist es nun dem großen Flussverlauf zu folgen, nach einiger Zeit kommt eine etwas kritische Stelle, an der ein kleines Flussbecken und Fluss fast gleich groß sind, dort biegt der Fluss links ab, ich denke man muss an der Stelle eine kleine Brücke überqueren! Die nächste größere Brücke kann man nutzen um die Ruhr erneut zu überqueren, dort müsste auf der linken Seite das Gasthaus “Haus Großjung” und rechts ein Zeltplatz liegen. Der Weg auf dieser Seite der Ruhr wird leider zur Sackgasse, also zurück auf die andere Seite dort dem Leinenpfad folgen! Vorbei geht es an der Schleuse Horst. Wenn dann die Beine beim weiteren Streckenverlauf müde werden, Rastmöglichkeit beim Gasthaus und Cafe ”Zum Ponton” direkt am Ruhrufer an der Schleuse Dahlhausen. Sollte der Tag schon weit fortgeschritten sein, den Fluss nicht überqueren sondern weiter gerdeaus, denn dort findet man einen Campingplatz Landgasthaus Isenberg. Sollte ich diesen Umweg gehen, empfiehlt es sich die Isenburg zu besichtigen.
Ansonsten den Fluss am Gasthaus “zum Ponton” überqueren, dann spart man sich eine lange Flussschleife. Weiter geht’s rechter Hand solange man in der Nähe des Flusses laufen kann, dann links dem Wegverlauf folgen. Winzerstrasse rechts und direkt wieder rechts abiegen auf die Strasse “In der Aar”, dann wieder links abiegen, hier heißt die Strasse genauso, geht über in die Fährstrasse, diese verläüft in einer extremen Linkskurve, dort die Strasse an der zweiten Möglichkeit rechts verlassen auf die “Im Diergarten”. Diesem Strassenverlauf inklusive extremer Linskurve folgen, am Ende der Strasse links abiegen auf die “Königssteiner”. So nun müsste die Ruhr auf der rechen Seite des Weges wieder auftauchen. Jetzt sollte der erste Tag rum sein und ich freue mich die Ruhrtalbrücke zu sehen, an der ein Campingplatz liegen sollte:
Zeltplatz Nr.1 in Hattingen an der Ruhrtalbrücke Camping Ruhrtalbrücke
Am nächsten Tag überqueren der Ruhrtalbrücke und weiterwandern am südlichen Ruhrufer bis zur Burg Blankenstein. Vor der Burg liegt noch eine weitere Übernachtungsmöglichkeit
Vor dem Kemnadersee liegt die Burg Blankenstein, die ich unbedingt besichtigen möchte, Weiter geht’s zum Wasserschloss Haus Kemnade.
Kemnadersee Wasserschloss, Haus Kemnade mit Restaurant und Museum,
anschließend Flussseitenwechsel, an der Kemnader Brücke.
Kemnadersee nördlich umrunden. Am Ende des Kemnadersees liegt das Freizeitbad. Jetzt ist Wellness angesagt!
Freizeitbad Heveney mit Sauna Öffnungszeiten
Nach dem Kemnader Freizeitbad, Wechsel der Flussseite nicht an der Lakebrücke sondern an der Schleuse Herbede, Besichtigung Ruine Hardenstein, erneuter Wechsel auf die andere Seite des Flusses, da kann man näher am Wasser laufen bis zur Nachtigallbrücke in der Nähe von Witten Hbf, über die Brücke das Muttental besichtigen, Zeche Nachtigall und die ZecheTheresia. Ein besonderes Erlebnis bietet der 130 Meter lange Besucherstollen. Anschließend auf der Seite des Flusses bleiben und Schloss Steinhausen besichtigen, weiterwandern bis zur großen Brücke, hinter der Brücke und einer Rechtskurve liegt ein Zeltplatz (in Bommern)
(Da muss ich unbedingt noch den Namen rausfinden.)
(…) hier fehlt jetzt der Harkortsee und anschließend der Hengsteysee, über die Tour muss ich noch einiges Zusammensuchen, das ich dann später hier einfüge!(…)
Ziel der Wanderung: Hohensyburg am Hengsteysee:
Bergbauwanderweg (Hohensyburg) heilige Barbara:
Unterhalb der Burgruine befindet sich die Pfarrkirche St. Peter. Die heutige evangelische Kirche wurde auf den Fundamenten eines karolingischen Vorgängerbaus aus dem 8. Jahrhundert errichtet. Im Mittelalter wurde hier das Haupt der heiligen Barbara als Reliquie aufgebahrt. Wahrscheinlich hat die Verehrung Barbaras als Schutzpatronin der Bergleute in dieser alten Bergbauregion ihren Ursprung. Bereits im 16. Jahrhundert wurde am Syberg in drei Zechen Steinkohle abgebaut. Heute erschließt ein ca. 2,5 km langer Wanderweg die verbliebenen Spuren dieser Epoche. Ausgangspunkt dieser Expedition durch steiles Gelände ist der Parkplatz der Spielbank.
Dieser Bergbauwanderweg ist sozusagen der krönende Abschluss der Wanderung, schließlich wandert eine Barbara, “so heiß ich in echt”, auf den Spuren der heiligen Barbara. Was für ein schöner Zufall.
Zeltplatz Nr.6 am Hengsteysee Camping Hohensyburg
Übersichtsinformationen Ruhrtal