Ich habe mir per Overnight-Express einige Bücher von A..zo. ins Haus geholt. Z.b. das Buch: Leise wie ein Schmetterling, das sehr nett geschrieben ist und durchaus ein bischen tröstet.
Sehr gut finde ich das Buch von Birgit Zart ‘Gelassen durch die Kinderwunschzeit’. Es ist nämlich wirklich wahr. Ich habe meine Gelassenheit irgendwo unterwegs verloren. Irgendwie bin ich sogar bischen biestig und noch ernster geworden. Das will ich gar nicht. Ich bin eigentlich ein sehr lustiger Mensch (zumindest bei Leuten, denen ich vertraue) und mache sehr viele Witze oder Sprüche. Und eigentlich möchte ich ja auch dem Kind eine lustige Mutter sein und eine ausgeglichene und wieder die Kleinigkeiten, die schön sind, im Leben entdecken. Denn nur dann kann ich dem Kind das weitervermitteln.
Da ich auch gerne fotografiere, achte ich eigentlich auf Zwischentöne und Zwischenlichtern und Zwischenschönigkeiten. Ich muß mich mal wieder dahin bewegen. *festvornehm* Deshalb zeige ich euch mal ein Bild von einer Elefantenfamilie. Als Sinnbild für Familie und auch Geduld und Gelassenheit, was für mich Elefanten ausstrahlen:
Eine tolle Geschichte ist aus dem Buch die Suche nach dem (ungeborenen Kinde). Z.b. wird da eine imaginäre silberne Schnur geworfen oder auch eine Geschichte von einem Jungen erzählt, der mit 7 Jahren per Hypnose zurückgeht und zufälligerweise auch bis vor seine Empfängnis geht und einfach drauflos plappert, was er sieht. Das ist wirklich toll. Natürlich mögen das manche als Humbug ansehen, aber diese Vorstellung hilft mir gerade, von daher ist es mir völlig egal, ob das wirklich so abgelaufen ist oder nicht.
Ich zitiere jetzt aus dem Buch diese eine Stelle:
” Sebastian war leicht zu entspannen, und es war eine Freude, an der Fülle und Lebendigkeit seiner inneren Bilder teilhaben zu dürfen. Wir fanden jedoch zunächst keinerlei Ursachen für einen psychischen Druck, der eine solche Nervosität hätte begründen können”…
(er war wegen etwas anderem in Behandlung)….
“Wir führten ihn also zurück und ließen ihn die Schwangerschaft in seinem Mutterleib noch einmal durchleben, was er offensichtlich sehr genoss. Er beschrieb den Bauch der Mutter als sein Universum, und er liebte dieses ozeanische Gefühl, eine Mischung aus Freiheit und vollkommener Geborgenheit zugleich. Hier fanden wir dann tatsächlich die Ursache seiner Beschwerden, sie konnten ganz wunderbar aufgelöst werden. Anschließend bat er, noch ein wenig in diesem schönen Zustand verbleiben zu dürfen, denn er wolle sich noch ein bisschen umsehen, was wir ihm natürlich gewährten. Interessiert lauschten wir also seinen inneren Bildern, die er uns fortwährend beschrieb. Nach einer gewissen Zeit wechselte er seine Position, und er teilte uns mit, dass er auf eine Art Wolke schwebe und welch ein wunderschönes Gefühl die sei. Dann wurde er aufgeregt ‘Dort hinten ist meine Mutter’, erklärte er, ‘da muß er sofort hin!’ Allmählich verstanden wir, daß Sebastian tatsächlich zurückgegangen war zu einem Zeitpunkt unmittelbar vor seiner Empfängnis. In Sebastians kleinen Körper kam leichte Bewegung, offenbar war er in seinen inneren Bildern dabei, sich auf den Weg zu seiner Mutter zu machen. Er war erfüllt von Wiedererkennen und tiefer Freude. Er war jetzt voll bei der Sache ‘Wir sind sehr viele auf dem Weg dorthin. Aber ich , ich bin schneller, denn schließlich ist das meine Mutter!’ Er beschrieb, daß viele andere Seelen sich ebenfalls seiner Mutter näherten, und dass er aber schneller wäre, denn das müsse er und das schaffe er auch, schließlich handele es sich um seine Mutter. Er schwebte auf seine Mutter zu und wir warteten gespannt, wie sein Bericht weitergehen würde, bis er schliesslich sagte: ‘Jetzt, jetzt bin ich drin, und ich mach schnell hinter mir zu!’ Da staunten wir nicht schlecht, denn wir gingen nicht davon aus, dass einem siebenjährigen kleinen Jungen bekannt war, dass sich eine Eizelle nach der Befruchtung wieder verschließt.”
Ich finde das eine schöne Geschichte. Vielleicht wartet oben wirklich die Seele meines Kindes! Und mein Kind kennt mich ganz genau, wir müssen den Weg nur zueinander finden.

Ich mich mal wieder meld.
Ich hatte mich sehr zurückgezogen weil es mir oft nicht so gut ging. Aber ich möchte dich ganz feste drücken und es tut mir leid das du dein Baby verloren hast. Hab es halt erst jezt mitbekommen. Ich denk an dich und hoffe das es dir bald etwas besser geht. Ist schon hart das mitzuerleben. Sei nicht böse auf deine Partnerin, versuch mit ihr zu reden, im ruhigen. Mein Schatz ist auch mehr ein Workaholic und damals bei meiner ELSS ist auch vieles eskaliert, weil wir irgendwie nicht geredet haben. Fühlte mich auch oft alleine weil er soviel gearbeitet hat, aber schon immer, aber man versteht dann leider nicht so gut warum das dann so ist. Jeder verarbeitet anders. Aber ihr bekommt das hin, da bin ich mir sicher. Ich glaube auch das derjenige der Schwanger ist einfach mehr trauert, schon durch die Verbindung die da war, man fühlt es einfach und das ist ein großer Unterschied zum Partner, egal ob das nun eine Frau oder ein Mann ist. 
Bei mir ist in der Zeit auch einiges auf der Strecke geblieben, man verändert sich, wird auch biestiger, gönnt nicht mehr jedem etwas. Ich wünsche euch sehr das es beim nächsten Versuch schon wieder klappt.