Verstand oder Herz entscheiden lassen
Nach einer Woche Trennung der Tiere, hat sich hier ein wenig was getan.
Hier herrschte himmlische Ruhe.Allen Tieren geht es gut*super*
Das einzige dumme ist halt, das hier ein Raum nun die meiste Zeit zu ist.Tagsüber, wenn meist alle Tiere schlafen habe ich die Tür geöffnet, damit ich besser etwas machen kann.
Paula hat sich zum Wochenende ordentlich bei meinem Mann eingeschleimt.*g*
Zum Menschen, sprich uns ist sie ja auch total lieb und absolut verträglich.
Unserem Hund muß sie nicht unbedingt begegnen,denn dann gibt es im jeweiligen Zimmer Stau, da keiner von beiden, an dem anderen vorbei gehen will.Wenn ich es bemerke, dann hefe ich halt indem ich den “Verkehr regel”,also den Hund ein Stück zurück gehen lasse oder Paula schnappe und zum gewünschten Ziel bringe ( das aber seltener).
Wir mussten ja nach einer friedlichen Lösung suchen, da sich die Nachbarin noch nicht wieder gemeldet hatte bzw noch keine Auskunft vom Vermieter bekommen hatte.
Wir haben am Wochenende auch darüber gesprochen,gerade weil es hier so harmonisch ablief, was wir denn nun machen wenn die Nachbarin nicht Paula nehmen darf
Wir hatten schon mal zwei unverträgliche Tiere und kennen die Situation mit Räumlicher Trennung *gr*Schön ist was anderes.Es hat sehr sehr sehr viel Zeit und Geduld gekostet.Und ich spreche hier nicht von Wochen oder Monaten
Gestern gegen Mittag hat sich nun die Nachbarin gemeldet, sie dürfte nun Paula aufnehmen. Nein hier kommt nun kein
Smiley, denn gefreut habe ich mich nicht wirklich, denn mein Herz sagt was anderes.Klar mein Verstand sagt mir, das es besser für alle wäre, wenn Paula “umzieht” Sie bekäme die volle Aufmerksamkeit und müsste nicht mehr teilen.
Da die alte Dame heute einen Termin zum Augen lasern hat, könnte sie Paula frühestens zum Wochenende zu sich nehmen.
Ich habe ihr ganz ehrlich von meinen / unseren Gefühlen zu Paula berichtet und sie versteht es voll und ganz.Es würde für uns sprechen, da wir Paula ja nicht einfach abschieben wollten, sonddern nach einer verträglichen Lösung für alle suchen.
Wir haben uns nun so besprochen, das wir am Donnerstag nochmal alles besprechen und dann entscheiden.
Gestern hatte ich dann nach dem Gespräch mit der Nachbarin wie immer hier die Tür aufgemacht und Paula stolzierte hier ins Zimmer.Lizzi war in der Fensterbank.Logisch kam ein kurzes knurren von Lizzi,aber sie legte sich dann entspannt mit eingerollten Pfoten wieder hin.Paula legte sich aufs Sofa , der Hund lag im Körbchen und alles waren zufrieden.
Da wußte ich, das ich weder mein Herz noch den Vertsand entscheiden lassen kann, sondern die Tiere müssen sich entscheiden.
Über Nacht war die Tür wieder zu, damit Lizzi ihre Ruhe vor Paula hatte. Nach dem Füttern heute morgen, durfte Paula wieder mit ins Zimmer .
Mal sehen was der Tag heute so an Überraschungen bringt.
So oder so müssen die Tiere noch ein wenig miteinader auskommen, egal wie wir Menschen uns entscheiden.
Selbst wenn sie sich unterm Bett versteckt,schrecken wir aus dem Schlaf ,weil Paula sie dort verprügelt.Versteckt sich Lizzi auf dem Schrank, wartet Paula unten auf sie und rennt wie eine Furie beim kleinsten Geräusch los ,es könnte ja Lizzi kommen 
Bei aller Tierliebe, aber nein das geht so nicht weiter.Ich habe mich echt auf Wochenlanges geknurre und auch gekloppe eingerichtet ,aber ich kann und mag nicht jetzt jede Woche zum Tierdoc gehen ,weil Lizzi klaffende Wunden am Kopf und Körper hat 
)
denn als Alternative gibt es leider nur KKH
Die jagen sich und knurren sich an, aber keine Spur von Kämpfen.Die sind wohl noch am verteilen der Wohnung untereinander
Er musste natürlich erneut Haut wegschneiden*gr*,wenn auch nur minimal.Damit sie nicht an die Wunde kann ,hat er einen “Verband” darüber festgenäht.Das hatte er sich vorher schon überlegt und uns auch mitgeteilt,das er das versuchen wird.Das ganze in der Hoffnung ,das sie nun nicht mehr an die Wunde kommt und die Nähte aufknibbelt*beten*.Sie hatte lange geschlafen ,da er zum Verband festnähen noch mal Narkose nachspritzen musste.Den Umständen entsprechend geht es ihr wohl gut und er meldet sich wieder.Evtl sollen wir sie schon zum Wochenende wieder bekommen.Mir wäre es aber fast lieber ,das er sie wirklich solange da behält bis die Fäden gezogen sind.Nicht das auf den letzten Metern doch noch was passiert und de Wunde sich wieder öffnet*ohnmacht* So sehr wir sie auch hier alle vermissen,selbst der Hund.
Nicht wegen des Besuches morgen ,sondern ,da ich mir langsam keinen Rat mehr weiß wegen der Katze*hammer* Ich rechne stark damit ,das er sie da behält,damit die Wunde ,die er sicherlich wieder neu vernähen muss ,endlich mal eine Chance hat zu verheilen.Ich mag gar nicht dran denken ,das er wieder etwas wegschneiden muss von der Haut ,wenn auch nur minimal ,damit sie überhaupt zusammen wachsen kann*heul*