22.06.08
Ahnenforschung
Ich hatte ja schon mal vor ein paar Wochen berichtet ,das ich nun auch Ahnenforschung betreibe.Ich selber bin jetzt bei 105 Blutsverwandten angelangt,komme aber bei den Ahnen zur Zeit nicht weiter.Da muss ich noch tüchtig in der Verwandtschaft nachhaken was dort noch an Wissen vorhanden ist ,um Stück für Stück im Puzzle weiter zu kommen.Da viele aber nicht gerade um die Ecke wohnen zieht es sich natürlich hin.Nächste Woche fahre ich endlich eine Tante besuchen ,die noch von meinen Urgroßeltern wohl Unterlagen besitzt
Mal sehen ob da noch ein paar Infos zu holen sind.Ansonsten wird es ein netter nachmittag bei Kaffee und Kuchen.Diesen Termin habe ich schon immer vor mir hergeschoben ,da mir doch die Sache mit dem Blinddarm dazwischen kam 
Auf zwei Feiern in der letzten Zeit habe ich noch Cousins und Cousinen dafür begeistern können mitzumachen
So gleich haben wir beschlossen einen anderen Cousin mal besuchen zu fahren ,da man sich ja sonst nie sieht.Termin wird demnächst abgesprochen und dann folgt mal eine “kleine Familienzusammenführung”.Im Gespräch ist es auch eine Großtante von über 90 Jahren zu besuchen .Aber da müssen wir erst bei einer anderen Tante Rücksprache halten ,da wir die Großtante gar nicht persönlich kennen.
Zwischenzeitlich habe ich einer meiner Schwestern geholfen in dem Stammbaum ihres Mannes einiges einzutragen.Auch half ich einer Cousine Ordnung in den Stammbaum zu bringen ,da sie mal vor Jahren aus Neugierde über 100 Personen auf ein DIN A 4 Blatt schrieb
Dann nörgelte mein Mann,das er nur so wenige da stehen habe
Es waren nicht mal 40 Verwandte.Wir wussten das ein Stammbaum von seiner Familie existiert,nur war der lange verliehen.Wir dachten schon ,der wäre nun für immer weg,weil der Onkel der sich ihn geliehen hat war mittlerweile verstorben.Aber es stellte sich heraus ,das der Stammbaum wieder im Familienbesitz sei
Zuerst hatte ich “nur” mündliche Überlieferungen bekommen.Aber als sie merkten wie erst mir die Sache ist ,da ich fleißig übers Internet schon mal vorab recherchierte ,rückten sie den Stammbaum heraus bzw ich durfte mir immer wieder mal etwas abschreiben
Den Ausschlag gab eine Entdeckung von mir ,das eine Großtante meines Mannes nach Schweden geheiratet hat und ich Bilder des Mannes und deren Gutes gefunden hatte( im Internet)Diese Familie hatte viele Kinder ,diese wiederum…. dadurch fand ich bestimmt an die 100 Nachkommen “der Schweden” Im Austausch bekam ich nun ein Bild der Großtante zu sehen und auch den Stammbaum der Familie meines Mannes.Es gab tüchtig Namen ,manchmal zwar nur einen Vornamen von 3-4.öfter mal Daten ,manchmal Orte und mit Glück auch Berufe dazu.Dann kam es noch viel besser,denn von der Familie meines Mannes exestiert noch eine Familienchronik ,an der mein Schwiegervater geschrieben hat.Ich weiß nicht ob auch sein Vater daran gearbeitet hat
denn die Chronik wurde erst nach dem Tod meines Schwiegervaters gefunden.Diese Chronik beginnt wie auch der Stammbaum im Jahre 1798
Nach langem nerven habe ich nun die Chronik letzte Woche eingescannt bekommen und auf CD gebrannt
Nun kann ich immer mal nachlesen ohne erst vorbei fahren zu müssen
Obgwohl das natürlich auch immer sehr interessant war ,wenn einer daraus etwas vorgelesen hat.
Die Daten ,die ich nun durch den Stammbaum habe veranlassten mich zwischendurch immer mal wieder im Internet zu forschen.Dabei kam ich doch auf der Seite meines Mannes bis *1603 (natürlich erstmal ohne Belege).Heute konnte ich meine Schwiegermutter davon überzeugen mir zwei Bücher zu leihen von denen ich mir sehr viel versprach.Ich wusste sie gehörten zu einer Stiftung und darin waren die Nachkommen der Stifter vermerkt.Da sie nur privat gedruckt wurden gibt es davon nur 200 Stück.Diese sind auch schon 20 Jahre alt.Da ich dort schon mal drin gestöbert hatte ,wusste ich das in den Stammtafeln auch Berufe eingetragen wurden.Ich hoffte dort einiges finden zu können zu den Einträgen im Internet.Da diese Stammtafeln in den Büchern ja aus Kirchenbüchern stammen ,genau aus dem Ort in dem ich gerade die Ahnen meines Mannes erforsche.Ganz erfürchtig begann ich das Vorwort zu lesen.Diese Stammtafeln beziehen sich alle auf den Gründer dieser Stiftung und darin werden alle Nachkommen aufgelistet bis zum heutigen Tag (also vor 20 Jahren)Mein Mann steht darin ,sine Eltern,Großeltern….Das bedeutet ,das der Gründer der Stiftung ein Ahne von ihm ist
und dieser ist vor 1460 geboren
megfreu*
da er um 1460 schon “beruflich ” erwähnt wurde.Durch diese Stiftungseinträge lässt sich nun die Familie so weit zurückverfolgen ,da es Kirchenbucheinträge in diesem Ort erst ab 1648 gab.Im ersten Band sind 775 Stämme niedergeschrieben und im zweiten 922
Alles Nachkommen des Gründungsmitgliedes in dem sich heute noch die Nachkommen eintragen lassen wegen der Stiftung 
Auch wenn ich in diese Familie “nur” eingeheiratet habe ,sind es wahre Schätze ,das ich jetzt in diesen Büchern und der alten Familienchronik lesen darf ,Natürlich nicht zu vergessen der alte Stammbaum ,der schon vorhanden ist.
Das lässt ein Forscherherz doch höher schlagen 
sondern an den Zehen
Das sind sogenannte Orthonyxiespangen .Da einige wissen wollten ob das weh tut,wenn man die aufgesetzt bekommt und ob sie stören würden…Kann ich alles verneinen.Hat nicht weh getan
Gestern war es nun endlich soweit ,wir waren da 